Naomi Campbell: Modeln ist wie Tanzen

Naomi Campbell (44) muss für jede Laufsteg-Show einen “neuen Tanz” aufführen.

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Naomi Campbell (44) muss für jede Laufsteg-Show einen “neuen Tanz” aufführen.

Schon in den 80er Jahren debütierte die Britin auf dem Laufsteg und ist seitdem eine feste Größe im Model-Business. Als sie die Catwalks der Welt zu erobern begann, wollte sie ihren Läufe eine besondere Note verleihen:

“Meine erste Show lief ich auf der New York Fashion Week für Marc Jacobs. Ich erinnere mich noch daran, wie ich zur Anprobe ging. Ich hatte einen Riesenhunger und er bot mir Schokolade an, als ich dort ankam”, plauderte sie gegenüber ‘style.com’. “Christy [Turlington] war die Braut und Cindy [Crawford] und ich die Brautjungfern. Es war ganz easy und seitdem sind Marc und ich Freunde. Jedes Designer-Outfit fühlt sich am Körper anders an. Jean Paul Gaultier, Lya [Lya], Rifat Ozbek – man musste immer anders laufen. Das war mein Gefühl, es war fast wie ein Tanz, aber auf eine andere Art.”

Ihre erste Couture-Modenschau lief Naomi für Yves Saint Laurent, da sie damals bei dem Label unter Vertrag stand. In der Mitte des Catwalks befand sich ein wundervoller Kerzenleuchter, der sich allerdings als Problem erwies, als das Model ihm zu nahe kam: “Ich musste meinen Mantel und meinen Umhang ausziehen und hab es nicht hinbekommen ? Ich trug ein langes Nerz-Cape und einen Nerz-Hut. Also lief ich den Laufsteg entlang und musste den Umhang ausziehen und plötzlich spürte ich, wie mein Kopf zurückgezogen wurde, weil sich der Hut im Kerzenleuchter verfangen hatte! Irgendwie habe ich meinen Kopf aus dem Leuchter befreit und konnte weiterlaufen – Gott sei dank”, seufzte Naomi Campbell. © Cover Media

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Kim Peers: Modeln macht noch immer Spaß

Kim Peers fühlt sich beim Modeln einfach am wohlsten.

Bild von Kim Peers

Kim Peers fühlt sich beim Modeln einfach am wohlsten.

Das Model ist seit den 90er Jahren eine feste Größe in der Modeindustrie. Sie lief im Laufe ihrer eindrucksvollen Karriere für Labels wie Yves Saint Laurent und Christopher Kane und zierte dreimal das Cover der italienischen ‘Vogue’. Neben dem Modeln hat der Fashion-Star auch andere Leidenschaften, doch fühlt Kim sich beim Posieren am wohlsten:

“Das fühlt sich sehr natürlich für mich an. Da bin ich selbstbewusst, erfahren und es macht mir viel Spaß. Ich habe auch lange Musik gemacht, sogar noch vor dem Modeln. Das ist ein Medium, das ich mit meinem Ehemann Jorg Strecker, der Gitarre spielt, teilen kann. Musik ist persönlicher. Styling und Set Design haben mir dabei geholfen, meinen eigenen Stil zu entwickeln, tiefer einzudringen und Fashion besser zu verstehen”, erklärte sie auf ‘style.com’.

Noch heute steht die hübsche Belgierin mit ihren Model-Kolleginnen aus den 90er Jahren in Kontakt und versucht, ihre Freundinnen häufig zu treffen.

Im Laufe der Jahre konnte Kim viel in Bezug auf Styling- und Beauty-Fragen lernen. Mittlerweile wünscht sie sich, früher schon über dieses Wissen verfügt zu haben: “Damals wusste ich noch nicht, wie ich am besten meine Haut pflegen sollte. Jetzt mische ich mein eigenes Gesichtsöl. Außerdem esse ich heutzutage viel gesünder. Aber jetzt ist es auch leichter, gesundes Essen und organische Produkte überall zu kaufen. Ich mag diese Entwicklung. Grüner Saft, Kohl, Kokosnusswasser, Kokosnussöl – all diese Dinge geben mir Energie und stärken meine Konzentration bei der Arbeit”, begeisterte sie sich.

Ihren Markenzeichen-Look, zu dem ihre Rock’n’Roll-Ästhetik und ihr zerzauster Haar-Style zählt, hat sich Kim Peers aber bis heute beibehalten. © Cover Media

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Jourdan Dunn: Naomi, meine mysteriöse Model-Partnerin

Jourdan Dunn (24) wusste anfangs nicht, dass sie für Burberry mit Naomi Campbell (44) arbeiten würde und war völlig von den Socken, als sie von dem Knüller erfuhr.

Bild von Naomi Campbell und Jourdan Dunn

Jourdan Dunn (24) wusste anfangs nicht, dass sie für Burberry mit Naomi Campbell (44) arbeiten würde und war völlig von den Socken, als sie von dem Knüller erfuhr.

Die zwei Models zieren die Frühjahrskampagne 2015 des britischen Traditionshauses, das derzeit auf Doppel-Power steht: Kate Moss (40) und Cara Delevingne (22) warben schon vergangenes Jahr gemeinsam für den Duft ‘My Burberry’.

Anfangs wurde Jourdan im Dunkeln darüber gelassen, dass sie gemeinsam mit der Laufsteg-Ikone schlechthin vor die Kamera treten wird, war aber hin und weg, als sie schließlich davon erfuhr. “Es war fantastisch! Ich fragte, wer es sein werde, ob es Cara wäre. ‘Nein, es wird ein sehr britisches Kult-Supermodel’, antworteten sie mir. Ich tippte auf Naomi, doch sie sagten weiterhin, dass sie es mir nicht erzählen dürften. Erst beim Fitting gaben sie zu, dass es tatsächlich Naomi sein werde und da war ich einfach überwältigt”, lächelte sie im Gespräch mit ‘magazine.co.uk’.

“Wir kannten uns schon, aber ich habe nie mit ihr gearbeitet, deshalb war ich super aufgeregt, weil ich nicht wusste, was ich erwarten sollte. Sie war einfach großartig und ich habe so viel gelernt, als ich mit ihr arbeitete.”

Die junge Britin ist für ihr atemberaubendes Aussehen bekannt und stolziert regelmäßig die Catwalks dieser Welt entlang. Auch Mode-Shootings sind ihr nicht fremd und so zierte die Grazie unter anderem bereits Kampagnen von DKNY sowie Balmain und posierte für das Make-up von Yves Saint Laurent.

Während sie es gewohnt ist, von den Top-Fotografen der Branche inszeniert zu werden, knipste sie in der Vergangenheit für ihre Instagram-Fans auch oft und gerne selbst Schnappschüsse von sich. Doch da das Modeln nun mal auch ihr Beruf ist, witzelte sie, dass sie künftig professioneller auf ihrem Social-Media-Account auftreten möchte. “Ich versuche, mich nicht so als Selfie-Queen darzustellen und vielleicht mehr Zeug von der Arbeit hochzuladen, damit die Leute nicht denken, dass ich nur Selfies [bei ‘Instagram?] poste”, lachte Jourdan Dunn, musste dann allerdings zugeben, dass ihre Fans auch in Zukunft nicht auf Selbstporträts verzichten müssen: “Ich habe zu Weihnachten einen Selfie-Stick bekommen. Mein Bruder fragte mich, was ich mir wünschte und ich sagte ihm, dass ich so einen gerne hätte. Also kaufte er mir einen.” © Cover Media

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Kimora Lee Simmons: Neues Image

Kimora Lee Simmons (39) beweist mit ihrem neuen Look, dass sie eine “seriöse Geschäftsfrau” ist.

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Kimora Lee Simmons (39) beweist mit ihrem neuen Look, dass sie eine “seriöse Geschäftsfrau” ist.

Das ehemalige Model war bis 2010 als Kreativ-Chefin und Vorsitzende des Labels Baby Phat tätig. Ab 2011 übernahm sie die gleichen Funktionen bei dem Online-Shop JustFab, außerdem bringt sie ihre Linie KLS Kimora Lee Simmons auf den Markt.

Früher machte die Schöne regelmäßig Schlagzeilen mit ihrer Leidenschaft für wilde Partys und ihren Beziehungen zu Russell Simmons (57) und Djimon Hounsou (50, ‘Blood Diamond’). Von ihrem Ruf hat Kimora jetzt aber die Nase voll und möchte eine neue Seite anschlagen:

“Ein neues Image aufbauen, so würde man das wohl nennen. Aber ich denke, dass es eher eine Entwicklung ist. Ich bin jetzt nicht mehr die gleiche Frau. KLS spricht kein Teeanger-Publikum oder das junge Party-Mädchen an. Ich bin eine ernstzunehmende Geschäftsfrau. Das ist etwas anderes. Ich bin erwachsen”, berichtete der ehemalige Reality-TV-Star gegenüber ‘WWD’.

Kimora ist jetzt mit Tim Leissner verheiratet und sie erwarten ihre erstes gemeinsames Kind. Das Model hat bereits zwei Töchter, Ming und Aoki, mit ihrem Exmann Russell und einen Sohn, Kenzo, mit ihrem Exfreund Djimon.

Um ihre Veränderung zu unterstreichen, ließ sich die Modeexpertin in einem ganz natürlichen Licht von dem Fotograf David Sims in ihren Designs knipsen. Ihr Look ist ganz ohne Make-up und auch die Fotos wurden nicht retuschiert – wie in ihren alten Model-Tagen:

“Wenn sich die Leute das ansehen, denken sie, dass das Kimora vor 12 oder 13 Jahren bei Chanel ist. Ich hatte kein Make-up, als ich bei Givenchy und Saint Laurent war. Ich habe mit den besten Leuten aus dem Business gearbeitet und hier geht es wieder zurück zu dieser Person”, berichtete Kimora Lee Simmons. © Cover Media

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Kirsten Owen: Heute ist alles besser

Kirsten Owen (43) findet, dass die Mode heute nicht mehr so jugendfixiert ist.

Bild von Kirsten Owen

Kirsten Owen (43) findet, dass die Mode heute nicht mehr so jugendfixiert ist.

Die Schönheit begann ihre Karriere in den späten 80ern und arbeitete für Labels wie Dolce & Gabbana, Lanvin und Yves Saint Laurent. Ihre Hochzeit erlebte sie in den 90ern, als sie das Gesicht von Helmut Lang wurde, aber zehn Jahre später verabschiedete sich die in Großbritannien geborene Kanadierin zunächst völlig von der Modebranche. Erst seit kurzem wagt sie sich wieder auf den Laufsteg und genießt diese Erfahrung sehr: “Ich denke, dass die Mode weniger altenfeindlich ist. Ich war früher so verängstigt, wenn ich vor einer Kamera stand und mir jeder zuschaute. Jetzt bin ich viel lebhafter. Ich habe das Gefühl, viel mehr geben zu können, als würde ich jetzt erst meine beste Arbeit abliefern”, strahlte Kirsten im Interview mit ‘The Edit’.

Zuletzt lief die Schönheit für Chanel, Mary Katrantzou und Rick Owens. Ihr Selbstbewusstsein ist neu und mit ihrem früheren Zustand nicht zu vergleichen. “Ich war am Anfang meiner Karriere ziemlich depressiv. Mir machte der Gedanke zu schaffen, dass jeder ein Künstler war und ich nur das Objekt, das sie umherschoben und mit dem sie machten, was auch immer sie wollten.”

Es war bei einem Shooting mit Modefotograf Paolo Roversi, als sich Kirstens Einstellung änderte. “Paolo sagte zu mir: ‘Kirsten, modeln ist eine Kunst und du bist eine Künstlerin.’ Da war ich wirklich gerührt”, erinnerte sich Kirsten Owen. © Cover Media

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Trends Sommer 2015: deep v-necks

Sehen wir den Tatsachen tief ins Dekolleté: die langen V-Ausschnitte werden wir im kommenden Sommer tragen wollen. Von Akris, über Balmain, Bottega Veneta bis Gucci, Jil Sander, Louis Vuitton, Kenzo, Michael Kors, Saint Laurent und Victoria Beckham waren die Laufstege voll davon. Die Designer legen das gesamte Brustbein frei, also eine Stelle, die sonst von BHs, Bikinis und Badeanzügen verdeckt wird. Heute schickte La Perla die Lookbooks 2015 herum und siehe da, die High Fashion 2015 wird erwartungsgemäß von der High Dessous Marke unterfüttert: mit BHs, deren tief sitzenden Satinbänder auch mal hervorblicken dürfen, mit Bodys, die keine Unterwäsche erahnen lassen und mit Badeanzügen, die uns eine makellose Bräune auf dem Dekolleté bescheren. Bis zum Bauchnabel. Also Kleidungsstücke, die Ben Stiller im Tresor aufbewahrt, aber dazu ganz am Schluss.

Hier erst einmal die Sommermode 2015 zur Erinnerung und am Ende die passende Wäsche und Beachwear von La Perla…

alexander_mc_queen_ss15_0066

balmain_ss15_0007

guy_laroche_ss15_0001

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