Jourdan Dunn: Erste Schritte als Designerin

Jourdan Dunn (24) wechselt die Seiten: Sie kreiert Mode für Kinder.

Bild von Jourdan Dunn

Jourdan Dunn (24) wechselt die Seiten: Sie kreiert Mode für Kinder.

Der Laufstegstar, der im Laufe seiner Karriere für Labels wie Victoria’s Secret, Balmain und DKNY arbeitete, hat sich mit Fluid World zusammen und gemeinsam bringen sie eine Kollektion für Kinder und junge Erwachsene heraus.

Als Mutter des fünfjährigen Riley interessiert sich Jourdan schon seit einer Weile für Kindermode und kann es kaum erwarten, ihre Ideen zum Leben zu erwecken. “Dank meiner Modekarriere habe ich eine gewisse Liebe und großen Respekt für schöne Designs entwickelt. Und als Mutter erwarte ich erstklassige Qualität und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis – und natürlich die coolsten Klamotten für meinen Sohn. Ich bin begeistert, dass ich mit Fluid World zusammenarbeiten kann, und ich freue mich sehr darauf, meine eigene Kollektion zu kreieren und meine Ideen in die Realität umzusetzen”, lautete ein Statement.

Jourdan und Fluid World werden jede Menge Looks von Jeans bis zu T-Shirts sowie verschiedene Accessoires kreieren. Den Vertrag schlossen die Londoner Modelagentur von Jourdan, Storm Model Management und der CEO von Fluid World, Andrew Lane. Letzterer hält die Kooperation für eine perfekte Ergänzung zu den weiteren Projekten, die die Firma unter ihrem Dach vereint. Dazu gehört beispielsweise auch Hello Kitty.

“Jourdan Dunn ist eine Mode-Ikone, die Trends setzt und Stile beeinflusst. Ich bin hocherfreut, mit ihr an diesem spannenden Projekt zu arbeiten und ihren coolen Stil einem breiteren Publikum zugänglich zu machen”, schwärmte Andrew Lane.

Dieses Projekt ergänzt den Lebenslauf von Jourdan Dunn um einen weiteren eindrucksvollen beruflichen Erfolg: Aktuell ist sie das Gesicht von Maybelline und im August 2014 gehörte sie laut ‘Forbes’ mit einem Jahreseinkommen von umgerechnet 3,75 Millionen Euro zu den bestverdienenden Models. © Cover Media

Continue reading “Jourdan Dunn: Erste Schritte als Designerin”

Portia Freeman: Ich freue mich auf Umstandsmode

Portia Freeman (26) will bei ihrer zweiten Schwangerschaft passende Mode tragen.

Bild von Portia Freeman

Portia Freeman (26) will bei ihrer zweiten Schwangerschaft passende Mode tragen. Die Skinny Jeans bleiben diesmal im Schrank.

Zusammen mit Peter Denton, dem Bassisten der Band The Kooks (‘Naive’), erwartet das britische Model momentan ihr zweites Kind – das Paar hat bereits seinen Sohn Dylan (5). In Modefragen geht Portia ihre zweite Schwangerschaft anders an: “Ich freue mich schon sehr darauf, gute Umstandsmode zu bekommen. Als ich mit Dylan schwanger war, trug ich einfach meine Skinny Jeans, bis sie aufsprangen. Diesmal werde ich alles schön ordentlich machen, mit ein paar Kreationen von Isabella Oliver und schönen Kaschmir-Looks – ich sehne mich nach weichen Sachen!”, berichtete sie gegenüber ‘InStyle’.

Während des Shootings, das ihr Interview mit dem ‘InStyle’-Magazin begleitete, entdeckte Portia bereits einige hübsche Kleidungsstücke für ihre Schwangerschaft. “Ich liebe das geblümte und mit Fransen versehene Cape von Dolce & Gabbana. Ich befürchtete, dass es nicht über meinen Bauch passen würde, aber es war perfekt”, schwärmte sie.

Mit 16 Jahren wurde die Britin bei einem Schulausflug entdeckt und bis heute könne sie nicht verstehen, was der Modelagent damals in ihr gesehen habe: “Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, was sie damals gedacht haben. Meine Haare waren furchtbar und meine Augenbrauen viel zu dünn gezupft”, lachte sie.

Natürlich war sie dennoch überglücklich, einen Modelvertrag an Land gezogen zu haben. Dank ihres Jobs konnte sie nicht nur mit den größten Designern zusammenarbeiten, sondern lernte so auch ihren Partner kennen. “Ich habe ein Shooting für Sadie Frosts Dessous-Label, Frost French, gemacht. Pete ist mit ihr befreundet und war bei ihr zu Hause, sah sich das Lookbook an und fragte, wer ich sei. Der Rest ist Geschichte”, erinnerte sich Portia Freeman lächelnd. © Cover Media

Continue reading “Portia Freeman: Ich freue mich auf Umstandsmode”

Zweitlinien

Bildschirmfoto 2014-11-17 um 11.50.25

Marc by Marc Jacobs, Victoria by Victoria Beckham, MICHAEL Michael Kors, L’Agent by Agent Provocateur, RM by Roland Mouret, Karl by Karl Lagerfeld, Burberry Brit, Just Cavalli, Emporio Armani, Vivienne Westwood Red Label, RED Valentino, Malizia by La Perla, Diane by D. von Furstenberg, T by Alexander Wang, Versus, Miu Miu, Notte by Marchesa, Giamba, McQ by Alexander McQueen, Pierre Balmain, Philosophy di Alberta Ferretti, Sportmax, 10 Crosby by Derek Lam, Z Zegna, Hugo, DKNY, Polo by Ralph Lauren, Étoile by Isabel Marant

Vielleicht habt ihr Anfang 2000 auch den autobiografischen Roman “39,90″ von Topwerber Frédéric Beigbeder gelesen. Seinem Protagonisten Octave Parango (und damit dem Leser) lässt er seitenweise Werbe-Slogans durch den Kopf gehen.

So könnte es auch uns Modejournalisten, Einkäufern oder Shoppingsüchtigen eines Tages gehen: Nur noch Designernamen und deren Zweitlinien (Dritt-, Viert- und Fünftlinien) im Kopf. Kein Tag, an dem sich nicht irgendein Designer fragt, ob er mit seinem Image-trächtigen Namen nicht auch noch preisgünstigere, weniger aufwendig produzierte Ware unter die Menschheit bringen kann. Das Phänomen gibt es auch andersherum: Designerkollektionen von H&M oder auch “Zara Studio”.

Bei all den Vornamen-Zweitlinien frage ich mich, ob der Kunde und der Leser überhaupt unter Haupt- und Zweitlinie unterscheiden möchte. Ist für den Endverbraucher ein Kleidungsstück von Marc by Marc Jacobs am Ende nicht einfach ein Kleidungsstück von Marc Jacobs? Freilich gelingt eine Differenzierung von Miu Miu (von Miuccia Prada abgleitet) zu Prada besser, da der Name “Prada” gar nicht auftaucht und die Kollektionen und Shops sich von Prada unterscheiden. Vielen Miu Miu-Kunden ist der Bezug gar nicht bewusst. Ist diese Form des zweiten Markenaufbaus damit besser gelöst?

Die Frage lautet, was möchte ich mit der Zweitlinie erreichen? Eine weitere Kundenerschließung, klar. Doch, wenn es 300-Euro-Lederhandtaschen von einem Designer regulär zu kaufen gibt, würde man sich dann auch zu einem 1000-Euro-Kleid des Designers überwinden? Mit anderen Worten: Verwässert man seine Hauptlinie mit einer preisgünstigeren Zweitlinie? Oder züchtet man sich mit Zweitlinien junge Kunden für die Hauptlinie heran, weshalb Zweitlinien im Marketingsprech auch Einsteigerlinien genannt werden? Wie geht es euch damit?

Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post’s poll.

Foto: Modepilot/Kathrin Bierling