Cara Delevingne: Individueller Burberry-Look

Cara Delevingne (22) findet, dass einem Burberry-Mantel ein paar Kritzeleien durchaus guttun würden.

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Cara Delevingne (22) findet, dass einem Burberry-Mantel ein paar Kritzeleien durchaus guttun würden.

Der Trenchcoat ist das wohl berühmteste Design des Modehauses und immer wieder das Herzstück der Werbekampagnen. Der klassische Burberry-Mantel ist traditionell beige, weist eine doppelreihige Knopfleiste auf und einen Gürtel in der Hüfte.

Das Topmodel würde dem klassischen Look allerdings gern einen frischen Touch verpassen: “Ich würde das Ganze mit kleinen Kritzeleien versehen – überall. Aber ganz klein, sodass man von weitem nicht erkennt, was es ist, aber aus der Nähe betrachtet ist es eine Geschichte. Das würde ich auf jeden Fall machen. Nur ich und mein Edding”, lachte sie im Interview mit ‘style.com’.

Für die neueste Burberry-Parfüm-Kampagne tat sich das Model mit Stilikone Kate Moss (40) zusammen. Es war das erste Mal, dass die beiden Supermodels zusammenarbeiteten und Delevingne nutzte die Gelegenheit, sich einige Ratschläge von ihrer älteren Kollegin einzuholen: “Sie riet mir, einfach ich selbst zu sein und mich nicht darum zu kümmern, was die anderen über mich sagen. Und für mich selbst einzustehen. Sie ist eine extrem starke Frau und sie lässt sich von niemanden etwas sagen, das ist toll. Sie setzt sich dafür ein, woran sie glaubt. Das ist sehr inspirierend”, berichtete Cara.

Die Britin ist nicht nur ein Fan des Burberry-Trenchcoats, auch das neue Parfüm des Labels ‘My Burberry’ trägt die attraktive Blondine regelmäßig. Insbesondere die vielen Erinnerungen, die der Duft in ihr hervorruft, machen ihn zu ihrem Lieblingsparfüm. “Es ist wirklich herrlich. Das erste Mal, dass ich das Parfüm roch, wollte ich gleich daran lecken. Es hat einen recht genießbaren Geruch. Es erinnert mich an England, meine Heimat und draußen ans Freie. Es hat etwas Heimisches. Ich kann es nicht beschreiben, was es genau ist. Offensichtlich hat es auch etwas Naturbelassenes. Es ist sowohl ein Outdoor- als auch ein Indoor-Geruch. Es riecht nach nassen Bäumen”, lachte Cara Delevingne. © Cover Media

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Jerry Hall: Karrierestart in rotem Leo-Kleid

Jerry Hall (58) konnte auch mit nur einem Kleid im Koffer die Franzosen von sich überzeugen.

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Jerry Hall (58) konnte auch mit nur einem Kleid im Koffer die Franzosen von sich überzeugen.

Die Amerikanerin zierte im Laufe ihrer Karriere die Titelseiten der bekanntesten Magazine weltweit. Ihren Erfolg verdankt Jerry unter anderem ihrer Mutter, die sie von ihrer texanischen Heimat mit kaum Gepäck nach Frankreich schickte: “Als ich 16 Jahre alt war, hatte sie den Film ‘Über den Dächern von Nizza’ gesehen und fand, dass der Süden Frankreichs der angesagteste Ort sei”, erinnerte sich Jerry im Interview mit dem ‘Evening Standard’-Magazin. “Ich hatte nur ein bodenlanges, rotes Leo-Kleid aus hautenger Seide. Es wurde an den Knien weiter und hatte einen winzigen Gürtel mit Strasssteinchen. Schon nach zehn Minuten am Strand entdeckte mich ein Model-Agent und bevor ich wusste, wie mir geschah, arbeitete ich mit Helmut Newton und war auf dem Cover der französischen ‘Vogue’.”

Der Rest ist Geschichte und die schöne Blondine wurde zu den gefragtesten Laufsteggesichtern ihrer Zeit. Obwohl ihre Mutter schon lange tot ist, folgt Jerry ihrem Rat noch immer: “[Meine Mutter] war eine echte Glamour-Mieze. Sie liebte Hollywoodfilme und ich wuchs mit Filmstars wie Elizabeth Taylor, Marilyn Monroe, Marlene Dietrich und Joan Crawford auf, die meine Garderobe beeinflussten. Umso älter man wird, desto glamouröser muss man sein. Meine Mutter starb mit 88, da trug sie noch immer grüne Chiffon-Kleider und eine klassische Frisur”, berichtete sie.

Jerry Hall hat vier Kinder aus ihrer Ehe mit dem Rolling-Stones-Rocker Mick Jagger (71, ‘Paint It Black’), die 1999 in die Brüche ging. Am liebsten macht es sich der Modestar mit seinen Kindern zu Hause gemütlich – aber auch dabei vernachlässigt sie den Glamour-Faktor nicht. “Ich liebe es, zu Hause in Richmond mit meinen Töchtern herumzulungern. Wir haben passende Victoria’s-Secret-Seidenpyjamas, die wir tragen und dazu Tee trinken”, lachte Jerry Hall. © Cover Media

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Seid umschlungen!

Gerade hatte ich Euch ja schon die handmade Gürtel von Bands of L.A. vorgestellt. Und der Trend zum Wickelgürtel setzt sich fort: Auch im Herbst/Winter wird die Taille eingewickelt. Mal mit schmalen Stoffstreifen, mal mit breiten, mal aus buntem Stoff, mal als Leder, mal im Doppelpackt. Was ich an dem Trend mag: a) ist man nicht auf die Löcher im Gürtel angewiesen, sondern kann die Breite individuell einstellen, b) er ist extrem vielseitig – man kann seine Wickelgürtel zu allem möglichen kombinieren, ohne dass man auf die passenden Gürtelschlaufen angewiesen ist, c) man kann sich die hübschen Taillenumschlinger auch selbst vom Meter kaufen, z.B. aus Samt, und dann, z.B. ein schmales Band über einem breiten knoten. Und d) solche Wickelgürtel aus Filz, Samt oder festem Stoff sind extrem günstiger als die Ledermodelle.

Und wer hat die Seid-umschlungen-ihr-Taillen-Gürtel gezeigt? Na ja, z.B.:

chloé

Chloé

manish arora

Manish Arora

lanvin

Lanvin

paul smith

Paul Smith

Altuzarra 2

Altuzarra

dries van noten

Dries Van Noten

simone rocha

Simone Rocha

Fotos: catwalkpictures

Wünsch-Dir-was-Gürtel aus L.A.

Gerade habe ich ja über Taiana Giefer aus Santa Barbara berichtet, die mit einer speziellen Webtechnik unglaublich schöne XXL-Schals aus feinster Wolle macht. Und heute noch mal ein Sommer-Must-Have aus L.A.: die handmade Gürtel von Bands of L.A. Sehen cool aus, sind mal was anderen als ein Ledergürtel, die Farben beamen einen direkt an den Venice Beach und sie sind genial lässig zu allen casual Looks. Ach ja: Angeblich schützt so ein Flechtgürtel – laut argentinischer Saga – vor allem Bösen. Und angeblich darf man sich bei jedem Knoten was wünschen. Mal sehen, ob’s funktioniert…

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Fotos: PR, Bands of L.A.

Cameron Russell gesteht Anfängerfehler

Bild von Cameron Russell

Cameron Russell (26) hat es sich “mit einigen Leuten verscherzt”, als sie mit dem Modeln begann.

Die amerikanische Beauty machte 2012 Schlagzeilen, als sie als Rednerin auf ‘TEDxMidAtlantic’ erklärte, dass Aussehen nicht alles sei und dass sie ihre Karriere der “Gen-Lotterie” zu verdanken habe, bei der sie glücklicherweise das große Los zog.

Das Model ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, was ihr zu Beginn ihrer Karriere nicht immer nützte: “Als ich 16 war, habe ich es mir definitiv mit einigen Leuten verscherzt, indem ich sagte ‘Das mach ich nicht!’. Ich war nicht gerade diplomatisch. Ich kam zur Anprobe und sagte ‘Ich trage keinen Pelz, sagen Sie die Show ab!’ oder ‘Ich laufe nicht oben ohne’. Viele [Entwürfe] sind ziemlich durchsichtig, da bat ich um Überarbeitung”, erklärte sie sich im Gespräch mit der britischen ‘Elle’. “Wissen Sie, ich wollte Präsidentin werden, darum war ich so direkt und aggressiv. Einige Leute wollten deshalb nicht mit mir arbeiten. Sie fanden mich nervig.”

Inzwischen ist Russell stolz auf ihre Karriere, die ihr auch finanzielle Unabhängigkeit bescherte. Sie würde niemanden vom Modeln abraten, fürchtet aber, dass gerade junge Mädchen unrealistische Vorstellungen von der Branche haben. Anfangs lebte sie als 16-Jährige in New York in einem Model-Apartment, was ihr die Augen öffnete. Eine ihrer Mitbewohnerinnen schlief drei Nächte im Park, weil sie zu früh aus Brasilien angereist war.

“Eines der Mädchen kam aus Florida und hatte einen schwarzen Jiu-Jitsu-Gürtel – eine 16-Jährige, die so süß aussah, aber dich mit ihren bloßen Händen hätte töten können … Es waren zwei Etagenbetten in jedem Zimmer und das Bad war dauernd besetzt”, erinnerte sie sich. “Ich brachte immer Frühstücksflocken mit, doch eine Agentin machte dem ein Ende. Sie schimpfte ‘Du macht die Mädchen dick’. Sie strichen es von unserer Einkaufsliste. Das war das Dramatischste, was passierte.”

Cameron Russell betonte, wie wichtig es für junge Models sei, an ihre weitere Zukunft zu denken. Diesen Job können die meisten Frauen nicht für immer ausüben, darum sollten sie darüber nachdenken, verstärkt “ihre Köpfe zu benutzen”. Ihre Einstellung hat sie sicher auch von ihrer Mutter Robin mitbekommen, die das Carsharing-Unternehmen Zipcar gründete. Sie zeigt ihrer Tochter, dass es Wichtigeres als das Aussehen gibt, wenn auch manchmal mit peinlichen Konsequenzen. “Ich wurde an der Schule gemobbt. An meinem ersten Tag in der Highschool trug ich braune Cordhosen für Jungs, auf die meine Mutter ein Sesamstraßen-Strechband genäht hatte – es war die coolste Hose überhaupt – und ein limonengrünes Patagonia-Fleece, das meine Mutter gebraucht gekauft hatte. Ich liebe Fleece. Und dann diese furchtbaren [billigen] Payless-Schuhe, weil meine Mutter mir die Skateboardschuhe nicht erlaubte, die ich wollte, also musste ich Schuhe ohne Logo tragen. Ich dachte eigentlich, ich sähe super aus, aber dann kam ich heim und sagte: ‘Mama, alle Mädchen in der Schule sind Frauen’”, erzählte Cameron Russell lachend. © Cover Media

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Candice Swanepoel: Der Anfang war schwer

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Candice Swanepoel (25) fand es schade, dass sie alte Freundschaften nicht aufrecht erhalten konnte.

Das Topmodel begann seine Karriere als Teenager und sprach nun offen im Interview mit ‘Elle’ darüber, wie schwierig es damals war, in Europa so weit weg von der südafrikanischen Heimat zu sein. Alte Freundschaften gingen verloren: “Man versucht, die Freundschaften zu erhalten, aber es passierte so viel mit mir, so viele erwachsene Sachen – da kann man nicht mehr auf Augenhöhe eine Unterhaltung führen. Deine Gedanken haben sich so verändert”, seufzte die Blondine, die sich in einer zum Interview gehörenden Fotostrecke in Designs von Stella McCartney und Louis Vuitton präsentierte.

Seit 2007 gehört die Berufsschöne schon zu den berühmten Engeln von Victoria’s Secret und hat dieses Jahr sogar die Ehre, den millionenschweren BH aus Diamanten zu tragen. Das Dessous, zu dem auch noch ein Gürtel gehört, besteht aus 4.200 Edelsteinen und ist umgerechnet 7,5 Millionen Euro wert. Rubine, Saphire und Diamanten sind zu sehen und ein birnenförmiger 52-karätiger Rubin bildet das Prunkstück. “Ich glaube, ich habe noch nie etwas Schöneres gesehen. Und ich bin eine Frau, die Juwelen mag! Jeder fragt mich, wie es ist, 10 Millionen Dollar zu tragen. Es führt dazu, dass ich ein bisschen besser posiere”, lachte Candice Swanepoel in einem Behind-The-Scenes-Video-Interview zur Show von Victoria’s Secret, die am 13. November stattfindet und am 10. Dezember im US-Fernsehen ausgestrahlt wird. © Cover Media

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