Doppelt gut? Prabal Gurung versus H&M

doppeltgut_PrabalEs ist doch immer wieder ein großer Spaß zu entdecken, wie sich die High-Street-Ketten von Designern “inspirieren” lassen. Dieses Imitat des Strickpullovers von Prabal Gurung aus der Resort-Kollektion 2015 ist keine 1:1 Kopie, aber doch schon sehr nah dran am Original.

Faktenvergleich: Prabal Gurung versus H&M

Material: 100 % Schurwolle versus Baumwollmischung (70% Baumwolle, 30% Polyamid). Der H&M Sweater darf dafür in die Waschmaschine.

Erster Eindruck: Gar nicht mal so schlecht!

Zweiter Eindruck: Bei dem Original von Prabal Gurung ist die Farbgebung harmonischer und die Silhouette konkreter. Insgesamt sieht der Pullover hochwertiger aus – aber das hat auch seinen Preis:

Preis: 920 Euro versus 49,99.

Shop: Den Prabal Gurung-Pullover gibt es bei Moda Operandi.

Prabal Gurung Wishlist


Foto: Prabal Gurung, H&M

Der Beitrag Doppelt gut? Prabal Gurung versus H&M erschien zuerst auf Modepilot.

Molly Sims: Niemand ist perfekt

Molly Sims (41) verrät, dass ihr perfektes Aussehen das Ergebnis harter Arbeit und einiger Styling- und Make-up-Tricks ist.

Bild von Molly Sims

Molly Sims (41) verrät, dass ihr perfektes Aussehen das Ergebnis harter Arbeit und einiger Styling- und Make-up-Tricks ist.

Obwohl die hübsche Blondine Männerherzen höher schlagen lässt und mit ihrem makellosen Körper erfolgreich als Model tätig ist, würde sie sich selbst nie als perfekt bezeichnen. In ihrem Buch ‘The Everyday Model’ dokumentiert sie ihr Leben als Berufsschönheit und verrät unter anderem, wie hart sie für ihr Aussehen arbeitet.

“Ich wollte eine Vorkämpferin der Frauen sein. Deshalb war es für mich so wichtig, ehrlich in diesem Buch zu sein. Es gibt keine perfekte Frau. Es gibt keinen perfekten Körper”, sagte sie während einer Diskussionsrunde des ‘AOL Build’. “Mit diesem Buch wollte ich Frauen das Gefühl vermitteln, dass sie es schaffen können. Ihr könnt besser sein, als ihr es von euch denkt. Verwirklicht das!”

In ihrem Buch schreibt Molly auch über ihre Probleme als Teeanger, damals litt sie unter anderem unter Akne und zusammengewachsenen Augenbrauen. Doch konnte sie diese Schönheitsmakel hinter sich lassen und wurde später als ‘Sports Illustrated Swimsuit’-Model berühmt. “Ich wurde eingesalbt, gezupft, angeschubst, gebleached, gebräunt, gewachst, geschminkt, Haar verlängert, gelockt, geföhnt und geglättet”, lachte sie. “Die Leute denken, dass ich so geboren wurde. Aber das stimmt nicht. Ich bin so nicht aufgewacht.”

Außerdem unterhält das Model, das derzeit ihr zweites Kind erwartet, die Leser ihres Werkes mit einigen Anekdoten, wie zum Beispiel ihre Spanx-Vorliebe nach der Schwangerschaft: “Nach der Geburt trug ich neun Stunden pro Tag zwei Paar Spanx, jeden Tag drei Monate lang. Das tut weh, aber es hält einen zusammen. Das hat meinem Bauch dabei geholfen, sich zurückzubilden”, verriet Molly Sims in ‘The Everyday Model’. © Cover Media

Continue reading “Molly Sims: Niemand ist perfekt”

Heidi Klum: Mein Körper muss in Topform sein

Heidi Klum (41) trainiert vor dem Sommer nie für eine Bikini-Figur – die hat sie das ganze Jahr.

Bild von Heidi Klum

Heidi Klum (41) trainiert vor dem Sommer nie für eine Bikini-Figur – die hat sie das ganze Jahr.

Seit den 90er-Jahren ist das Model eine feste Größe in der Fashionszene und außerdem mit ihrer eigenen Castingshow ‘Germany’s Next Topmodel’ erfolgreich. Die gebürtige Bergisch-Gladbacherin sieht bei ihren öffentlichen Auftritten stets perfekt gestylt aus und auch ihre Figur ist immer makellos. In einem Interview erklärte Klum nun, dass sie es zwar wichtig finde, wenn Frauen vor dem Sommer für ihre Bikini-Figur trainieren, sie selbst setze aber auf eine andere Methode. “Ich muss immer dafür bereit sein, meine Kleidung abzulegen und dabei gut auszusehen. Die Leute, die nicht in meiner Branche tätig sind, machen sich vielleicht weniger Sorgen um ihr Äußeres, weil sie sich nicht ständig für Dessous-Shootings ausziehen müssen. Ich hatte nie diesen Sommer-Saison-Blitzkrieg, wo man sich vorbereitet, um gut in seinem Bikini auszusehen: Als Model muss man das ganze Jahr über gut aussehen”, erklärte sie gegenüber dem ‘You’-Magazin. “Wenn man nicht in bester Form ist, dann bekommt eine andere den Job. Es gibt so viele wunderschöne Mädchen, wenn man also oben mitmischen will, muss der Körper immer gut aussehen.”

Bis 2010 flanierte die attraktive Blondine regelmäßig für das Lingerie-Label Victoria’s Secret über den Laufsteg. Außerdem zierte sie zahlreiche Titelseiten von Modemagazinen wie ‘Vogue’ und ‘Elle’.

Dank ihres makellosen Teints und trainierten Körpers sieht Heidi auch wesentlich jünger aus. Doch auch das in Los Angeles lebende Model musste einräumen, erste Zeichen des Alters wahrzunehmen. “Das Einzige, was sich wirklich verändert hat, als ich 40 wurde, ist meine Sehstärke. Ich liebe meinen Job und habe jede Menge Energie. Ich will immer alles besser machen und noch mehr lernen und ich habe noch immer das Gefühl, 30 zu sein”, verriet Heidi Klum weiter. © Cover Media

Continue reading “Heidi Klum: Mein Körper muss in Topform sein”

SuperGroup, Superdry, supercool

Superdry James Julian Modepilot

Creative Director James Holder (links) und Julian Dunkerton, CEO der SuperGroup (rechts)

In London treffe ich die beiden Gründer und Macher von Superdry: Creative Director James Holder und Julian Dunkerton, den CEO der “SuperGroup” – er ist einer der 1000 reichsten Männer Großbritanniens.

Modepilot: “Sagt, tragt ihr auf Langstreckenflügen eure Hoodies und Sweatpants – für mich kommt ja gar nichts anderes mehr in Frage.”

James: “Ich trage das, was ich jetzt auch anhabe: Jeans, T-Shirt, Fliegerjacke. Und Julian kam gestern in kurzen Hosen aus dem Urlaub zurück, haha.”

Vermutlich kam er im eigenen Jet. Den haben sie nämlich. Julian trägt nie Jogginghosen. James schon.

Julian lacht und sagt: “Du trägst unsere Hoodies und Sweatpants? Sie sind schön weich, nicht war? Und so körpernah geschnitten. Erst gestern sah ich jemanden die Straße hinunterlaufen und dachte: Mist, der hat einen gut geschnittenen Hoodie an. Erst als ich nah dran war, sah ich, dass er von uns war. Puh!”

Modepilot: Wie bekommt ihr es hin, dass eure Hoodies besser geschnitten und weicher als alle anderen sind (auch nach mehrmaligem Waschen)?

James: “Julian kannte sich mit amerikanischer Mode aus, ich beschäftigte mich mit japanischem Grafikdesign. Was uns vereint: die Liebe zur britischen Schneiderkunst. Wir arbeiten hart, geben niemals auf. Wir sind besessen von Materialien (Julian betont jetzt, dass es vor allen James ist, der besessen ist). Wir suchen überall auf diesem Planeten nach Materialien, die so sind, wie wir uns fühlen möchten. Wir verbessern, verbessern, verbessern…”

Julian: “… es gibt wenige Unternehmen unserer Größe (Die Gruppe beschäftigt knapp 2000 Mitarbeiter, Anm. d. Red.), bei denen sich noch die Gründer ums Detail und den ganzen Prozess kümmern, wie wir es tun.”

Warum die Hoodies und Sweatpants nun so-fluffy-I-could-die-weich sind, verraten sie nicht.

Superdry Hoodies Sweatpants Modepilot

“The Hoodie shapes your body,” Julian Dunkerton

Modepilot: Ihr expandiert gerade wie wild in Deutschland: von den 18 Stores haben allein 2014 neun neue Superdry Stores eröffnet (z.B. in Hamburg, Stuttgart, Dortmund, Frankfurt und der Flagship in München). Dieses Jahr folgen Berlin, Karlsruhe und Bochum. Warum habt ihr es derart auf uns abgesehen?

Julian: In Großbritannien sind wir bestens aufgestellt und zufrieden. Wir expandieren in ganz Europa, aber Deutschland bekommt gerade unsere volle Aufmerksamkeit. Vor zwei Jahren haben wir in Oberhausen unser ersten Einzelhandel gestartet. Wir warteten bis uns der Kunde liebt und jetzt sind wir zuversichtlich, das Geschäft weiter ausbauen zu können. Ich denke, die Engländer und die Deutschen sind sich sehr ähnlich. Sie kaufen die gleichen Produkte. Die Art des Geschäftemachens ähnelt unserer, wie die offene Volkswirtschaft oder die Größe eines Ladenlokals. Es ist auch eine Frage des Wetters. Südfrankreich, Griechenland sind da anders. Skandinavier mögen Schwarz

Modepilot: Jamie Oliver (Star-Koch) denkt auch, dass sich Engländer und Deutsche sehr ähnlich sind. Das erzählte er mir einst auf einer eurer Partys.”

James: “Jamie und wir denken ähnlich, was uns verbindet: Es sind unterschiedliche Branchen, aber die gleiche Herangehensweise. Er ist ein ehrgeiziger Entrepreneur…”

Julian: “… und er ist sehr demokratisch. Er fördert jeden Einzelnen, nicht nur die Tops – das versuchen wir auch. Nächste oder übernächste Woche gehen wir wieder zusammen etwas trinken.”

Modepilot: Gibt es – trotz aller Gemeinsamkeiten – Unterschiede, die euch beim deutschen Kunden auffallen?

Julian: “Stores und Kollektionen sind in den Ländern genau gleich, aber die deutschen Frauen kaufen mehr Pelz (bei Superdry gibt es ausschließlich Kunstpelz und das meist als Kapuzenkranz, Anm. d. Red.).

Superdry jacket fur green Modepilot

Mit dem Großhandel in Deutschland kauften 300 Läden zunächst nur die weichen Kleidungsstücke (Hoodies, Jogginghosen, T-Shirts), weshalb wir in Deutschland vor allem dafür bekannt sind. Das wird sich mit unseren eigenen Store nun ändern, wo wir die gesamte Bandbreite abbilden können. In Großbritannien sind wir vor allem für Jacken bekannt. Wir verkaufen Millionen davon, Millionen! Das liegt sicherlich auch an David Beckham, der unsere Lederjacke jahrelang trug, ohne dafür Geld von uns bekommen zu haben.”

Modepilot: Supderdry produziert jährlich circa 6000 unterschiedliche Produkte. Welches ist euer absolutes Lieblingsprodukt?

Julian: “Die absolute Ikone für mich, die auch David Beckham trug, ist die “Original Brad”-Lederjacke. Sie ist für mich aber vor allem das beste Lederdesign, das ich 30 Jahre lang vermisste.”

Superdey Brad Lederjacke Modepilot

Lederjacke “Brad” von Superdry

See you at the party!

Und für die Frauen? Meine neue Lieblingsjacke heißt “Megan Skinny Mix” und ist aus schlammfarbener Baumwolle und schwarzem Leder. Sie ist von Supderdry und kostet aktuell nur noch 125 Euro (statt 250 Euro) >>>

upload8244240216385089570

Trage ich zu allem: “Megan Skinny Mix” von Superdry >>>

Fotos: Superdry

Der Beitrag SuperGroup, Superdry, supercool erschien zuerst auf Modepilot.

Linda Evangelista: Elegante Kampagne für Hudson’s Bay

Linda Evangelista (49) steht für “elegante Mode” und ist damit das perfekte Model für die luxuriöse ‘The Room’-Kampagne von Hudson’s Bay.

Bild von Linda Evangelista

Linda Evangelista (49) steht für “elegante Mode” und ist damit das perfekte Model für die luxuriöse ‘The Room’-Kampagne von Hudson’s Bay.

Die Kanadierin startete ihre Fashion-Karriere in den 80ern und wurde schnell zu einem der gefragtesten Models. Damals lief sie für Labels wie Donna Karan, Jil Sander und Ralph Lauren, in jüngerer Vergangenheit posierte sie unter anderem für Moschino. Ihr Erfolg scheint nicht abreißen zu wollen und so landete Linda gerade eine neue Kampagne für die Luxuskollektion ‘The Room’ des Online-Händlers Hudson’s Bay.

Nun veröffentlichte das Label erste Fotos der Kampagne, die das Model in einem monochromen, mit Pailletten besetzten Kostüm zeigt, das von einem riesigen knallig gelben Gürtel mit Peace-Symbol verziert wird.

Pamela Hanson schoss die Fotos von Linda in New York, die für das Shooting in Outfits von Labels wie Versace, Erdem und Giambattista Valli schlüpfte.

In einem Interview mit ‘WWD’ erklärte Michael Crotty, der Vizepräsident und Marketing-Chef von Hudson’s Bay, warum die Wahl auf Linda fiel: “Linda repräsentiert elegante Mode. Ihre Schönheit überdauert die Zeit. Aktuell sieht man, wie Labels und Designer reifere und authentische Gesichter in ihren Kampagnen zeigen.”

Ältere Frauen als Werbegesichter einzusetzen ist bei den großen Labels zurzeit angesagt. Auch der Beauty-Gigant NARS engagierte kürzlich die Schauspielerin Charlotte Rampling (68, ‘Der Nachtportier’) als Werbegesicht.

Linda Evangelistas ‘The Room’-Werbefotos werden im März in Modemagazinen wie ‘Elle’ und ‘Vogue’ erscheinen. Doch trotz ihrer beeindruckenden Karriereerfolge hat sich das Model den Ruhm nie zu Kopf steigen lassen: “Das ist mir total egal”, erklärte Linda Evangelista im ‘Hello!’-Interview über ihren Status als Supermodel und fügte hinzu: “Ich habe diesen Begriff nicht erfunden und ich bezeichne mich so auch nicht, das ist kein Teil meines Vokabulars. Ich sehe ständig, dass es benutzt wird, aber ich finde das ambivalent – in jedem Falle tangiert es mich nicht.” © Cover Media

Continue reading “Linda Evangelista: Elegante Kampagne für Hudson’s Bay”

Cindy Crawford: Für ein gesundes Körperbild

Die Tochter von Cindy Crawford (48) soll sie nicht nur beim Essen von “Salat ohne Dressing” sehen.

Bild von Cindy Crawford

Die Tochter von Cindy Crawford (48) soll sie nicht nur beim Essen von “Salat ohne Dressing” sehen.

Das Supermodel zieht mit seinem Ehemann Rande Gerber (52) die beiden Kinder Presley (15) und Kaia (13) groß. Seit ihrem Durchbruch in der Modebranche hat sich vieles verändert: Zwar waren Models immer schon dünn, doch der aktuelle Trend zum Mager-Look stimmt Cindy mehr als nachdenklich.

Aus diesem Grund möchte sie sicherstellen, dass ihre Tochter Kaia weiß, wie ein normaler Frauenkörper aussieht. “Wenn meine Tochter sieht, dass ich meinen Körper so akzeptiere wie er ist, und ich mich nicht schlecht mache oder nur noch Salat ohne Dressing esse, weil ich nicht spindeldürr bin ? Sie soll sehen, dass ich Essen genieße, aber dabei auch Sport treibe”, berichtete die Schöne im Interview mit dem ‘ES’-Magazin.

Crawford stellte zwar klar, dass sie sich nicht jeden Abend mit Fast Food vollstopfen würde, die eine oder andere Süßigkeit aber nicht von sich weise. Wenn die Familie abends zum Essen ausgehe, genieße sie durchaus ein leckeres Eis – allerdings als Kinderportion.

Im Rückblick auf ihrer Karriere schätzt sich die hübsche Amerikanerin glücklich, in einer anderen Epoche erfolgreich gewesen zu sein. In den Zeiten der Supermodels der 90er war vieles anders: “Der Grund für den Erfolg der Supermodels war, dass die Hollywoodschauspielerinnen ernst genommen werden wollten. Sie wollten nicht, dass der rote Teppich zum Catwalk wurde, was er heute ist. Und die Models taten das dann einfach!”

Das Topmodel und sein Ehemann sind gut mit dem Hollywoodstar George Clooney (53, ‘Gravity’) befreundet, die beiden Herren führen sogar ein gemeinsames Tequila-Business. Die Crawfords waren also auch bei der Hochzeit des Schauspielers mit Amal Alamuddin (36) in Venedig im September 2014 anwesend. Als Teil der extravaganten Zeremonie fuhren die Party-Gäste auf den Gondeln durch die Kanäle der Stadt.

“Ich denke, dass George – und auch Amal – beschlossen, genau das zu tun, was sie wollten. Das fand ich klug. Entweder verschwendet man all seine Zeit und Energie damit, ein Geheimnis aus allem zu machen oder man sagt sich: ‘Wisst ihr was? Wir heiraten in Venedig und wir machen eine großartige Party daraus!’”, erklärte Cindy Crawford. © Cover Media

Continue reading “Cindy Crawford: Für ein gesundes Körperbild”