Happy Anniversary – JOUUR. wird 2 Jahre alt!

Die Zeit rast und beinahe hätten wir unser zweijähriges Jubiläum von JOUUR. …

Die Zeit rast und beinahe hätten wir unser zweijähriges Jubiläum von JOUUR. fast verschlafen. Anlass genug, euch treuen JOUUR.-Liebhabern 20 Prozent auf alle Teile zu schenken und eine kleine digitale Birthday-Party zu feiern. Unsere Cashmere-Basics, T-Shirts und Culottes sind zum Retter in der Früh geworden. Die Pieces mit XOXO-Stitching sind schon lange Klassiker im Kleiderschrank und der heimliche Star im Sortiment ist ganz klar: Streifenbluse „Jilian“.

Wir sind gespannt, was das neue Jahr bringt und sind fleißig dabei, unser Sortiment mit weiteren Produkten zu vervollständigen, die wir alle gerne im Kleiderschrank hätten.

Damit euch die Qual der Wahl beim Befüllen des Warenkorbs ein wenig leichter fällt, teilen wir mit unsere Favorites und wie wir sie am liebsten kombinieren:

Für alle treuen JOUUR.-Liebhaber gibt es von heute bis zum 11.August ganze 20 Prozent Rabatt auf alle Teile!

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Dafür müsst ihr beim Bezahlvorgang einfach nur den Code „jouurbirthday20“ eingeben und schon könnt ihr die Streifenbluse „Jilian“ oder alle anderen JOUUR.-Basics auf eure eigene Art und Weise stylen – wir freuen uns übrigens immer, wenn ihr uns auf Instagram mit dem Hashtag #jouurlabel taggt.


Jessie & Pia

Noch bevor wir im letzten Jahr unseren Cashmere-Pullover mit Trompetenärmeln heraus gebracht haben, wussten wir: Der Schnitt gefällt uns so wahnsinnig gut, dass wir in jedem Fall eine Blusenvariante daraus machen wollen. Vor exakt einem Jahr ist daher der Grundstein gelegt und die ersten Sketches gezeichnet worden (verrückt, dass die Produktion und Entwicklung dann doch immer so ewig dauern!).

Besonders wichtig war uns bei der Bluse „Jilian“, dass die Rumpfpartie der Bluse doppellagig ist, damit der Baumwollstoff besser fällt und die Details den im Grunde modischen Schnitt klassischer werden lassen. Zum Beispiel die mit Stoff überzogenen Knöpfe oder die Kombination aus Quer- und Längsstreifen.

Pia trägt dazu die Seidenshorts Jules, ich trage einen weissen Denimrock von Mango.


Marie

Ein weißes T-Shirt ist mein persönliches Must-have im Kleiderschrank und darf bei keinem fehlen. Wenn ich morgens mal nicht weiß, was ich anziehen soll, liege ich mit der Kombi T-Shirt und Jeans einfach nie falsch.

Unser Leinenshirt mit XOXO-Stiching war tatsächlich mein erstes JOUUR.-Teil und ist bis heute eines meiner liebsten, sobald es aus der Wäsche kommt schlüpfe ich glücklich hinein. Die Kombinationsmöglichkeiten sind dabei unendlich: ob unterm Slipdress oder zur Bikerjacke – es ist gerade jetzt im Sommer luftig leicht.

Dazu trage ich eine Lederjacke von Sandro, eine Vintage-Levi’s, Slingbacks von aeyde und meine heiß geliebte Proenza Schouler.

Marlene

Der deutsche Sommer ist immer für eine Überraschung gut. Für alle Fälle habe ich deswegen die Bomberjacke „Joyce“ stets im Shopper dabei oder im Auto liegen.

Sie ist nicht zu dick, nicht zu dünn und wem es noch nicht aufgefallen ist – Blau ist meine Lieblingsfarbe. Klar, dass die Jacke so schnell zu meinem absoluten Sommerfavorit avanciert ist.

Tagsüber trage ich den Blouson entspannt zu Stoffhose und T-Shirt „Jill“. An lauen Sommerabenden werfe ich sie mir über meine Kleidchen.

Jacke: JOUUR., T-Shirt: JOUUR., Hose: & Other Stories

Yildiz

Meine liebsten Basics? Eindeutig Hemden und Blusen. Ich würde sogar sagen, dass sie meinen Kleiderschrank zu fast 80 Prozent einnehmen. Egal ob oversized, gestreift, bedruckt, bestickt – es gibt kaum ein Piece, dass ich so gerne in meine Looks einbaue, wie eine Bluse. Besonders wichtig sind mir hierbei die Details wie außergewöhnliche Knöpfe, asymmetrische Schnitte und weite Kragen.

Was mir allerdings in meiner Sammlung gefehlt hat, war ein Exemplar mit Statement-Ärmeln. Die Freude war dementsprechend riesig, als Jessie Ende Mai mit der neuen Streifenbluse in das Office gekommen ist. Die Trompetenärmel und der Verschluss sind ein Träumchen!

Im Alltag kombiniere ich sie am liebsten entspannt zur Jeans und Slippern, am Abend kann ich sie mir aber auch unheimlich gut zu einer schicken Palazzo-Hose und hohen Schuhen vorstellen. Die Kombi wird bei der nächsten Gelegenheit direkt mal ausprobiert!

Streifenbluse: JOUUR., Jeans: Topshop, Schuhe: Asos (ähnlich hier), Sonnenbrille: Karen Walker

Happy Shopping!





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That’s her: Diane von Furstenberg

Diane von Furstenberg Kleider dresses Modepilot

“This dress is bigger than me,” sagt Modeschöpferin Diane von Furstenberg über ihr berühmtes Jersey-Wickelkleid, “the wrap dress”, das dieses Jahr 40. Geburtstag feiert. Was der britische Designer Michael Herz (Artistic Director bei DvF) aus ihren Archiv-Kleidern jetzt macht, sei beeindruckend, sagt sie. Wie er Stoffe wählt, die einzelnen Bestandteile neu zusammenlegt…

Diane von Furstenberg, die sich von den Ü-Punkten ihres frühen Ehemannes Egon von Fürstenberg schon längst verabschiedete, nimmt sich nicht zu ernst. Sie ist eher pragmatisch: den schicken Namen behalten, klar. Die Ü-Punkte stören aber in den USA.

Im Gespräch mit Mytheresa-Kreativchefin Paula Reed vorletzte Woche in München sagt sie, dass sie natürlich genervt sei, immer und immer wieder mit dem Wickelkleid in Verbindung gebracht zu werden, doch es finanzierte ihr die Miete, die Ausbildung ihrer Kinder, das Haus auf dem Land, das Apartment auf der Park Avenue und schließlich auch den Bentley. Das ist ihr Humor. Auch, wenn sie sagt, dass die Studio 54-Zeit (“perfect pick-up place”) so herrlich war, weil es die Pille zwar schon gab, aber AIDS noch nicht.

Was sie jungen Frauen fürs Leben rät? Sich treu zu bleiben. Ihr Ansporn: “I knew the kind of woman I wanted to be.” Welche Frau möchtest Du sein? Diane von Furstenberg wollte immer eine unabhängige Frau sein, die Auto fährt und, die ihre Rechnungen bezahlen kann.

Im November erscheint ihr neues Buch “The Woman I Wanted to Be”. Warum sie es geschrieben hat? “Ich war nie in Therapie,” lautet ihre Antwort. Und damit ist sie vermutlich die Einzige auf der Park Avenue. Vermutlich hatte sie schlicht keine Zeit dafür, was umso besser für uns ist. So haben wir bald etwas von ihrer Art der Therapie. Sie erzählt, sie habe es mit ihrem Blut geschrieben und Leute, die es bislang lesen durften, mussten weinen. Was würde ich dafür geben, es als Sommerlektüre in den Urlaub mitzunehmen!

Spannend wird es allemal. Ihr Name sei zu einer “brand at risk” geworden, schreibt DvF in ihrem 1998 veröffentlichten Buch “Diane: A Signature Life” und, wie es sie herunterzog. Doch sie zog sich wieder hoch, indem sie beispielsweise Anfang der Neunzigerjahre den Homeshopping Kanal QVC für sich nutzte und so das Geld für den Relaunch des Wickelkleides 1997 bewerkstelligte. Fairer Weise gilt es zu erwähnen, dass ihr Langzeitfreund und heutiger Ehemann, der Medienmogul Barry Diller, sich zur gleichen Zeit mit 25 Millionen Dollar an diesem Sender beteiligte. Darüber bin ich in Dillers Biographie gestolpert. Und ich bin gespannt, was ich davon in DvFs neuen Buch finden werde. Hat sie, wie Coco Chanel einst, ihren Männern etwas beweisen wollen? DvF erzählt im Museum Brandhorst, dass der Job heute genau so hart sei wie damals und kokettiert: “Deshalb sehe ich so aus.” Bei der Beobachtung ihrer lebhaften Mimik fällt auf, dass großartige Frauen ohne Botox auch großartig aussehen. Auch eine Seltenheit auf der Park Avenue. Das muss dieses Selbstbewusstsein sein, dass sie mit ihren Kleidern zu verkaufen weiß…

Kathrin Bierling Diane von Furstenberg Munich Modepilot

Diane von Furstenberg wünscht sich, dass ihre Mode die beste Freundin im Kleiderschrank einer Frau ist. Man möge auch dann zu ihren Kleidern greifen, wenn man morgens noch geschwollene Augen hat und sich nicht gut fühlt. Ich unterschreibe ihr die Erfüllung dieses Wunsches sofort. Es stimmt, dass ihre Kleider den Tag gefühlt schon einmal retten. Zu wichtigen Geschäftsterminen oder zum ersten Date ist ein Kleid von ihr so hilfreich wie das Telefonat mit der besten Freundin zuvor. Ihre Kleider wiegen dich in Sicherheit. Modeleute und Nicht-Modeleute schätzen sie gleichermaßen, denn sie sind gekonnt, nicht gewollt. Oder, wie es Diane von Furstenberg es ausdrücken würde: “Die Frau, die ich werden wollte, wurde ich sehr früh, mit 25 Jahren. Ich wurde diese Frau mit Hilfe des Wickelkleides… Es machte mich selbstbewusst und diese Selbstbewusstsein verkaufte ich anderen Frauen… Man kann Emotionen nur verkaufen, wenn man welche hat.” Dabei achtet die belgisch-amerikanische Designerin immer auf Tragekomfort.

Vogue Diane von Furstenberg Vreeland Modepilot

Paula Reed fragt DvF, ob Designerinnen besser für Frauen designen können als männliche Designer. Von Furstenberg erinnert sich an ein Abendessen, bei dem sie neben Designer Christian Lacroix saß: “Lacroix sagte: Designerinnen entwerfen Kleider, Designer entwerfen Kostüme.” Sie betont, dass er das so gesagt habe und nicht sie. Alles, was sie hinzufügen möchte ist, dass sie Jersey liebt (“easy and comfotable to wear”), so wie wir es auch von Madame Grés,Donna Karan, Madeleine Vionnet und Coco Chanel kennen. Männer mögen es nicht, führt sie fort, denn es sieht nicht so schön aus wie Duchesse Satin.

In der Phase, in der sie nicht arbeitete, habe sie Jacken von Yves Saint Laurent (Mann) zu Röcken von Azzedine Alaïa (Mann) oder zu Hosen von Romeo Gigli (Mann) getragen. “Und dann, als ich mich sehr unsicher fühlte, kaufte ich Lacroix Couture, habe sie aber nie getragen,” erzählt sie und lacht.

Welche Frau möchtet Ihr gern sein? Schreibt es uns und den anderen Lesern in der Kommentarfunktion…

Fotos: Mytheresa.com(3), Sandra Krutzsch(1)