Beauty-Trend aus London: Come as you are

MJ, bzw. Kathrin hat gestern den Faux Bob vorgestellt und ich mache da heute weiter: Denn, wenn es einen Beauty-Trend auf der Londoner Fashion Week auszumachen galt, dann diesen: Come as you are. Pfeif auf das Kämmen, pfeif auf Make-Up und Concealer. Wir stehen zu unseren Augenringen, zur blassen Haut und schlechter Miene.

Und soll ich Euch mal sagen: Dieser Trend ist ganz in meinem Sinne, hhahhhahhhaa. Allerdings habe ich leider nicht mehr diese jugendliche Haut zum Ausführen auf der Straße. OK, für Frauen jenseits der 40 ist das nichts, alle anderen sind aufgefordert, diesen Trend mitzumachen.

Und die gewonnene Zeit des Nicht-Schminkens kann man dann in schlauere Sachen investieren.

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Burberry Prorsum

burberry_prorsum_aw14_0097Burberry Prorosum

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Mary Katrantzou

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Erdem

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christopher_kane_aw14_0138Christopher Kane

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Christopher Kane

Fotos: Catwalkpictures

Neues Jahr, neue Frisur?

Frisuren
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Nicht nur die Mode wechselt unglaublich schnell. Mit dem Einfluss von Streetstyle, aber auch mit dem von namhaften Designern, werden uns auch jede Saison neue Frisuren gezeigt. Ich weiß, dass es letztes Jahr noch um superglatte, extrem lange Haare ging, doch spätestens diese Saison können wir die vielen Kurzhaarfrisuren nicht mehr ignorieren.

Sogar ich habe mich im Herbst von einem Teil meiner Mähne verabschiedet und mich für schulterlanges Haar bzw. einen Longbob entschieden. So falsch scheint die Entscheidung nicht gewesen zu sein, denn kürzere Haare sind wieder voll im Trend.

Anne Hathaway und Jennifer Lawrence haben Mut bewiesen, und ihre langen Haare extrem kurz geschnitten, doch ich persönlich würde mich nie von meiner Mähne verabschieden wollen! Viel cooler finde ich den Trend, den Supermodel Karlie Kloss mitbewirkt hat – den Chop. Lustige Bezeichnung für eine freche Frisur: Der Chop ist ein Bob, der gerade geschnitten ist und etwa an der Mitte des Halses endet. Dieser Haarschnitt und schulterlange Haare waren schon 2013 ein großer Trend, aber dieses Jahr wird der Schnitt cooler, selbstbewusster und androgyner, passend zu den kastenförmigen Schnitten und dem 90ies Trend.

Nicht nur des Trends wegen hat es mir diese Haarlänge angetan, ich finde kürzere Haare auch einfach viel leichter zu stylen. (Obwohl das bei mir sowieso nicht oft vorkommt, gerade zum Ende des Semesters bevorzuge ich den Undone-Look ;) )

Wie schaut es bei euch aus? Geht ihr lieber auf Nummer sicher oder versucht ihr euch an etwas Neuem?

Bis bald,
Lydia

Danke: insidefruits

Bad hair day? Ja, bitte!

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Was vor ein paar Jahren noch als der absolute Graus galt, ist mittlerweile nicht nur absolut salonfähig, sondern darüber hinaus ein echter Trend. Der Undone Look – Frisuren, die aussehen, als wäre man eben erst aus dem gemütlichen Bett gekrochen, deshalb auch gerne „Out-of-bed“ genannt. Oft wellen sich die Haare sanft und unregelmäßig und fallen locker und lässig über die Schultern. Stars wie die Olsen Zwillinge machten es vor langer Zeit schon vor und Schauspielerinnen wie Blake Lively und Gillian Zinser machten es zum Markenzeichen. Die Zeiten, als so ziemlich jede Friseurkundin nach Jenifer Anistons Look fragte, gehören damit offiziell der Vergangenheit an. Auf dem meistgezückten Foto beim Friseurbesuch ist neuerdings Blake Lively mit ihrem Lässig-Look.

Auch wenn die Haare aussehen wie schnell gewaschen und luftgetrocknet, kann der Schein trügen. Den Glücklichen unter uns bedarf es tatsächlich nicht mehr als ein Lufthauch, der die Haare in die perfekte Form trocknet. Wer nicht mit soviel Zuneigung von der Natur gesegnet wurde, für den kann der Styling Akt schon mal etwas länger dauern. Denn lässig ist nicht gleichzusetzen mit verfiltzen oder gar fettigen Haaren. Deshalb ist natürlich immer auf die richtige Pflege zu achten. Hier sind ein paar tolle Stylingprodukte, die uns vor allem im Herbst und Winter gegen alle Strapazen helfen, denen unsere Haarpracht eben so alltäglich ausgesetzt sind. Wer keinen ordentlichen Schnitt in den Haaren hat, der kann mit einem zotteligem Look erst recht nicht darüber hinwegtäuschen. Die Pflege der Haare ist also trotz des Namens des Trendes das A und O. Mein Tipp: Wie Gisele Bündchen die Haare bzw. deren Ansätze nur alle drei bis vier Tage shampoonieren. Die restlichen Tage einfach ohne Shampoo waschen oder eben gar nicht :)

Die ein oder andere Frisurenidee seht ihr hier im Überblick, außerdem ein Video, das euch vielleicht beim Stylen hilft.

Liebe Grüße,
eure Kathi

Danke: insidefruits

Tangerine Tango

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In einem der letzten Posts habe ich ja von meinen zwei neuen Lieblingsfarben Winterblau und Flaschengrün erzählt. Diesmal hat sich in die Riege der Lieblingsfarben eine neue, etwas ungewöhnlich klingende Farbe hinzugemischt. Und zwar Tangine! Keine Angst, ich kannte die Bezeichnung bis vor kurzen auch nicht, dank eines Modemagazins weiß ich es aber jetzt und gefallen, ja gefallen hat sie mir auch vorher schon.

Bei der Trendfarbe Tangine handelt es sich um eine Mischung aus Rot und Orange und diese strotzt nur so vor Energie. Sie fühlt sich kraftvoll und lebenslustig an, gerade das was manch einer im Winter vielleicht an sich vermisst, und ist auf jeden Fall ein Eyecatcher, so viel ist sicher. Tangine Tango wurde 2012 von Pantone als Farbe des Jahres gekürt – was auch an den Designern nicht spurlos vorbeigezogen ist. Tommy Hilfiger oder auch Nanette Lepore setzen in ihren Frühjahrskollektionen verstärkt auf Tangine.

Ob Lidschatten, Lippenstift oder Rouge.. auch in der Welt der Kosmetik hält die Farbe Tangine Einzug. Mein persönlicher Styletipp ist, Tangine dezent einzusetzen. Lippenstift und eine gleichfarbige Bluse wären zuviel des Guten. Vereinzelt gibt die Farbe viel Kraft und sieht echt toll aus. So kann man den kalten Winter zumindest modisch den Kampf ansagen!

Danke insidefruits.de

Cameron Russell gesteht Anfängerfehler

Bild von Cameron Russell

Cameron Russell (26) hat es sich “mit einigen Leuten verscherzt”, als sie mit dem Modeln begann.

Die amerikanische Beauty machte 2012 Schlagzeilen, als sie als Rednerin auf ‘TEDxMidAtlantic’ erklärte, dass Aussehen nicht alles sei und dass sie ihre Karriere der “Gen-Lotterie” zu verdanken habe, bei der sie glücklicherweise das große Los zog.

Das Model ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, was ihr zu Beginn ihrer Karriere nicht immer nützte: “Als ich 16 war, habe ich es mir definitiv mit einigen Leuten verscherzt, indem ich sagte ‘Das mach ich nicht!’. Ich war nicht gerade diplomatisch. Ich kam zur Anprobe und sagte ‘Ich trage keinen Pelz, sagen Sie die Show ab!’ oder ‘Ich laufe nicht oben ohne’. Viele [Entwürfe] sind ziemlich durchsichtig, da bat ich um Überarbeitung”, erklärte sie sich im Gespräch mit der britischen ‘Elle’. “Wissen Sie, ich wollte Präsidentin werden, darum war ich so direkt und aggressiv. Einige Leute wollten deshalb nicht mit mir arbeiten. Sie fanden mich nervig.”

Inzwischen ist Russell stolz auf ihre Karriere, die ihr auch finanzielle Unabhängigkeit bescherte. Sie würde niemanden vom Modeln abraten, fürchtet aber, dass gerade junge Mädchen unrealistische Vorstellungen von der Branche haben. Anfangs lebte sie als 16-Jährige in New York in einem Model-Apartment, was ihr die Augen öffnete. Eine ihrer Mitbewohnerinnen schlief drei Nächte im Park, weil sie zu früh aus Brasilien angereist war.

“Eines der Mädchen kam aus Florida und hatte einen schwarzen Jiu-Jitsu-Gürtel – eine 16-Jährige, die so süß aussah, aber dich mit ihren bloßen Händen hätte töten können … Es waren zwei Etagenbetten in jedem Zimmer und das Bad war dauernd besetzt”, erinnerte sie sich. “Ich brachte immer Frühstücksflocken mit, doch eine Agentin machte dem ein Ende. Sie schimpfte ‘Du macht die Mädchen dick’. Sie strichen es von unserer Einkaufsliste. Das war das Dramatischste, was passierte.”

Cameron Russell betonte, wie wichtig es für junge Models sei, an ihre weitere Zukunft zu denken. Diesen Job können die meisten Frauen nicht für immer ausüben, darum sollten sie darüber nachdenken, verstärkt “ihre Köpfe zu benutzen”. Ihre Einstellung hat sie sicher auch von ihrer Mutter Robin mitbekommen, die das Carsharing-Unternehmen Zipcar gründete. Sie zeigt ihrer Tochter, dass es Wichtigeres als das Aussehen gibt, wenn auch manchmal mit peinlichen Konsequenzen. “Ich wurde an der Schule gemobbt. An meinem ersten Tag in der Highschool trug ich braune Cordhosen für Jungs, auf die meine Mutter ein Sesamstraßen-Strechband genäht hatte – es war die coolste Hose überhaupt – und ein limonengrünes Patagonia-Fleece, das meine Mutter gebraucht gekauft hatte. Ich liebe Fleece. Und dann diese furchtbaren [billigen] Payless-Schuhe, weil meine Mutter mir die Skateboardschuhe nicht erlaubte, die ich wollte, also musste ich Schuhe ohne Logo tragen. Ich dachte eigentlich, ich sähe super aus, aber dann kam ich heim und sagte: ‘Mama, alle Mädchen in der Schule sind Frauen’”, erzählte Cameron Russell lachend. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Ich hab’ die Haare schön

… können leider nur die wenigsten Frauen sagen. Entweder sind sie zu dünn, zu strohig, zu frizzelig, zu was auch immer. Was baucht frau bitte für Good-Hair-Days, wenn die Natur nicht nett zu ihr bzw ihrem Haar war? Erst einmal eine perfekte Pflege. Nach Müsli, Schokolade, Beauty und Tee nach Maß, bieten seit einiger Zeit auch Hair-care-Firmen individuelle Shampoos und Conditioner und Masken an. Einer der ersten war haircare4me – sozusagen Haar-Couture. Denn wer bestellen will, muss erst einmal wichtige Fragen über sein Haar beantworten, wie lang es ist, ob gefärbt, gewellt, glänzend, gesplisst und so weiter. Schließlich soll ja alles passen.  Ein paar Tage später kommt der Personality Hair-Profi in der Flasche dann per Post nach Hause. Und damit es keine Verwechslungen gibt, steht auf jeder Flasche der Name des Benutzers. Ach ja: Nicht ganz unwichtig: Alle Produkte sind natürlich ohne Silikone!

Hinter haircare4me stecken übrigens keine Frauen, sondern zwei Männer: Nicki Gregor Streit (gelernter Bankkaufmann) und Hans Hayag (seit über zehn Jahren Fachmann in Sachen Entwicklung und Herstellung von Haarpflegeprodukten). Und der Gedanke für ein ganz persönliches Shampoo kam ihnen bei einem Glas Wein. Am Nebentisch saß nämlich eine Gruppe Frauen, und die klagten sich ihre Haarprobleme – zu fettig, zu kraus, zu dünn, zu splissig … Zack! Schon war die Idee gebeoren. (Wäre mir auch gern eingefallen!)

Für Frauen und speziell Beauty Junkies wie mich, die von einer glänzenden, voluminösen Mähne träumen, ein Muss zum Ausprobieren.

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Fotos: Screenshot haircare4me, isaroffice