Die 5 besten Produktnamen – Beauty

Produktnamen-Texter ist ein Traumberuf. Der Apotheker fragt dich, wie du sein Gesichtsöl nennen würdest, das sich Frauen nachts auftragen sollen, weil es besonders reichhaltig und für den Tagesgebrauch zu ölig ist… Dann setzt du dich hin, überlegst hin und her und kommst irgendwann auf “Midnight Recovery”. Das Fläschen mit Öl wird ein Bestseller.

Mein Hobby ist das Sammeln von Produktnamen, vorzugsweise im Segment “Beauty”. Meine aktuellen Top 5… und eure?

1) “Smooth Operator” für einen Lippenpflege-Stift (Rituals). In den Ohren klingt sofort der gleichnamige Song von Sade (auch so ein Bestseller). Und, dass es sich um einen Lippenstift handelt, der die Lippen weich macht, muss nicht erklärt werden. Lediglich die Angabe “Eucalyptus” lässt noch Rückschlüsse auf den Duft und den Unisex-Charakter des Produkts zu. Tatsächlich riecht der Stift gesund und damit glaubwürdig. Die blau-metallic-schimmernde Verpackung tut ihr Übriges, um der Kaufentscheidung (8,50 Euro) einen Klaps auf den Po zu geben.

Rituals Lippenbalm Smooth Operator Modepilot

2) “Facial Fuel” für eine Männergesichtscreme (Kiehl’s). Wie schafft man es, einen Mann dazu zu bringen, sich das Gesicht einzucremen? Er befindet sich seit Tagen auf Eis-Expedition, die Haut ist trocken, reißt ein und blutet. Nur dann wird er eventuell in unseren Luxustiegel mit goldfarbenem Schraubverschluss dippen. Ansonsten hilft nur die unaufgeregte und solide Herren-Produktpalette von Clarins in Blau/Weiß mit Akzentfarbe Rot oder eben der Begriff “fuel” (engl. = auftanken), aber das würden sie nicht zugeben.

Kiehl's Facial Fuel Gescihtscreme Modepilot

3) “Cougar Skin”-Creme für eine reifere Damengesichtshaut (Rodial). Mit Sicherheit von Vorteil, dass der Begriff “Cougar” nicht jeder Kundin in Deutschland etwas sagt. Schließlich braucht es, neben einem überdurchschnittlichen Haushalsnetto-Einkommen  (Creme kostet circa 144 Euro) auch eine gehörige Portion Selbstbewusstsein und Humor, um sich den Tiegel ins Badezimmer zu stellen. “Cougar”, ursprünglich eine Übersetzung für die Raubkatze Puma, ist längst auch eine Bezeichnung für Damen, die sich mit jungen Männern einlassen. Auf der Jagd nach ebensolchen, ist eine jugendliche Ausstrahlung mit passender Gesichtshaut von Vorteil. Entsprechend ist das suggerierte Produktversprechen “Cougar Skin” etwas, worauf Frau scharf ist…, wenn man denn das fortgeschrittene Amerikanisch beherrscht…. und Humor besitzt.

Rodial Cougar Skin Zero Gravity Cream Modepilot

4) “Even better” für ein Make-up (Clinique). Doppelt gute Namensgebung, verbindet man mit ihr doch ein ebenmäßiges (= even) Hautbild und das auch noch “noch besser” (= even better). Kein Wunder, dass dieses 30ml-Make-up zu den Bestsellern von Clinique gehört. 12 Farbgebungen von “Alabaster” bis “Nutty” gibt es mittlerweile davon.

Even better Make-up Clinique Modepilot

5) “The Stripper” für einen Nagellackentferner (Deborah Lippmann). Mach’ deine Fingernägel nackig! Genau darum geht es bei einem Nagellackentferner. Dieser verspricht das rückstandlose Entfernen auch dunkler Nagellacke bei gleichzeitiger Pflege durch Lavendel und Aloe Vera. Von der Marke gibt es auch viele schöne Nagellackfarben mit Kaufimpuls-Farbbezeichnungen, wie “It’s raining men” für ein klassisches Rot oder “Girls just wanna have fun” für den perfekten Koralle-Ton, aber das Feld für witzige Nagellackfarben würde eine eigene Top 100 füllen (siehe auch Farbnamen von Essie, OPI, Uslu Airlines und vielen mehr).

The Stripper Nagellackentferner Deborah Lippmann Modepilot

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Fotos: Rituals, Kiehl’s, Rodial, Clinique, Niche Beauté

Linda Evangelista: Ich bin kein Supermodel

Linda Evangelista (49) bezeichnete sich selbst noch nie als Supermodel.

Bild von Linda Evangelista

Linda Evangelista (49) bezeichnete sich selbst noch nie als Supermodel.

Die Catwalk-Queen gehörte zu den Beauty-Stars der 80er- und 90er-Jahre, zu denen auch ihre Kolleginnen wie Christy Turlington (45) und Naomi Campbell (44) zählten. Doch obwohl sie damals zu der absoluten Spitze ihrer Branche gehörte, hat die Kanadierin gemischte Gefühle, was die Bezeichnung Supermodel betrifft. “Ich kümmere mich nicht darum. Ich habe mir diesen Begriff nicht ausgedacht und ich nenne mich selbst nicht so und habe das nicht in meinem Vokabular”, erklärte sie dem britischen ‘Hello!’-Magazin. “Es wird die ganze Zeit benutzt, aber ich bin da sehr zwiegespalten – so oder so: es beeinflusst mich nicht. Es gibt allerdings viele Models, die ich liebe. Ich werde ganz aufgeregt, wenn es ein neues Model gibt, und ich denke dann über seinen Erfolg nach und die Reise, auf die es sich begeben wird. Ich finde das toll.”

Viele Frauen, die im Auge der Öffentlichkeit stehen, verspüren einen Druck, wenn sie älter werden – Linda hat da eine ganz andere Herangehensweise. Nächstes Jahr feiert sie ihren 50. Geburtstag und freut sich sehr auf diesen Meilenstein. “Ich sage: ‘Los geht’s!’ Ich möchte älter werden. Ich habe so viele Freunde, die tragisch jung an einer Krankheit oder bei einem Unfall gestorben sind. Ich will einfach nur sehen, wie mein Sohn zum Mann wird. Ich will älter werden und habe bestimmt keine Angst davor”, versicherte sie. Abgesehen davon gibt es ja auch Mittelchen, die einem dabei helfen, auch mit einigen Jährchen auf dem Buckel gut auszusehen: “Ich mag es, dass es da draußen Technologien gibt, derer ich mich bedienen kann, sodass ich immer noch in der Lage bin, gut auszusehen. Mir ist es egal, wie alt ich bin, ich will bloß gut aussehen.”

Obwohl sie es vollkommen in Ordnung findet, älter zu werden, und mit ihrem Körper im Reinen ist, kennt die Laufsteg-Schönheit natürlich den Druck in ihrer Branche, immer tiptop auszusehen. Sie versucht aber, dem nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken und hofft, dass sich ihre positive Einstellung unter den Damen in Hollywood verbreiten wird. “Ich denke, dass die Leute im allgemeinen die Vielfalt sehen möchten – älter, dunkler, wohlgeformter – und deshalb wird uns eine Palette von Leuten dargeboten”, so das Model. “Es ist immer eine tolle Sache, wenn jemand ein Fernsehprogramm oder eine Werbung einschalten kann und sich selbst sieht.” Schließlich möchte man sich laut Linda Evangelista mit den gezeigten Menschen identifizieren können. © Cover Media

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Linda Evangelista: Haar-Desaster vom Feinsten

Linda Evangelista (49) wollte schon immer so tolle Haare wie die Grazien aus ‘Drei Engel für Charlie’ haben.

Bild von Linda Evangelista

Linda Evangelista (49) wollte schon immer so tolle Haare wie die Grazien aus ‘Drei Engel für Charlie’ haben. Geklappt hat das bisher nicht ?

Das Supermodel hat jahrelang die internationalen Laufstege der Top-Labels unsicher gemacht und gibt ihr Expertenwissen als Jury-Mitglied bei ‘Australia’s Next Top Model’ an hoffnungsvolle Nachwuchstalente weiter. Während die Catwalk-Queen immer top gestylt aussieht, hat sie bereits ein paar fragwürdige Beauty-Entscheidungen getroffen. “Charlies Engel [aus der amerikanischen Krimiserie ‘Drei Engel für Charlie’] waren so heiß, als ich aufwuchs”, lachte sie im Gespräch mit dem britischen ‘Evening Standard’-Magazin und erklärte: “Ich versuchte, meine Haare genauso wie ihre zu machen, aber am Ende sahen sie immer total schlaff aus.”

Linda war Teil der großen Supermodel-Ära der späten 80er- und frühen 90er-Jahre und berühmt für ihren Spruch gegenüber der ‘Vogue’: “Für weniger als 10.000 Dollar am Tag stehen wir gar nicht erst auf.” Zwar sind die Damen alle älter geworden, doch stehen der Schönheit ihre damaligen Model-Kolleginnen noch sehr nahe. “Ich stehe mit Cindy Crawford, Naomi Campbell, Christy Turlington und den anderen Supermodels in Kontakt. Sie sind meine Mädels”, grinste sie. “Wenn wir kein Fotoshooting hatten, taten wir, was normale Leute so tun: Wir gingen zum Trinken aus oder wir lagen im Hotelzimmerbett von einer, sodass wir nicht allein waren.”

Dieses Jahr war für die Kanadierin überaus erfolgreich und so zierte sie das Titelblatt der Septemberausgabe des Modemagazins ‘Harper’s Bazaar’ sowie mit 49 anderen Model-Kolleginnen auf dem Cover der 50. Geburtstags-Ausgabe der italienischen ‘Vogue’. Ihr Ruhm in der Modewelt bedeutet auch, dass sie gute Verbindungen zu tollen Designern hat: “Karl Lagerfeld schien mir bei meinem ersten Treffen 1985 wie ein Gott. Ich war so eingeschüchtert. Niemand sagt einem besser, was man hören möchte, aber er ist außerdem ein außergewöhnlicher Zuhörer”, schwärmte Linda Evangelista. © Cover Media

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Daisy Lowe: Weihnachten ist in jedem Alter klasse!

Daisy Lowe (25) freut sich jedes Jahr wieder auf Weihnachten.

Bild von Daisy Lowe

Daisy Lowe (25) freut sich jedes Jahr wieder auf Weihnachten.

Die Britin liebt es nach wie vor, sich mit ihren Geschwistern auf die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum zu stürzen. Sie verbringt die Feiertage mit ihrer Mutter Pearl (44), die mit ihrem Ehemann Danny Goffey (40, ‘Alright’) noch drei weitere Kinder bekam: Alfie, Frankie und Betty. Daisy Lowe selbst ist die Tochter von Bush-Rocker Gavin Rossdale (49, ‘Mouth’).

“Ich, meine Brüder und meine Schwester häufen alles im Bett auf und machen unsere Weihnachtstrümpfe zusammen auf”, lachte die süße Brünette im Interview mit der britischen Zeitung ‘Metro’. “Jedes Jahr sagen sie mir, dass ich zu alt dafür wäre, aber ich bestehe darauf! Dann öffnen wir die Geschenke, machen klar Schiff (Mama sagt, es muss aufgeräumt werden) und machen die Dankeschön-Anrufe. Spielen ‘Articulate’, essen teuflischen, aber lächerlich großartigen Vacherin Mont-d’Or. Gucken fernsehen und fallen ins Koma.”

Kein Wunder, dass Weihnachten bei so einer großen Familie im Hause Lowe besonders viel Spaß macht. Dabei könnte man meinen, die Fotoschönheit sehnt sich bei ihrem stressigen Job vor allem nach einer Sache: Ruhe. Sie hat eine Menge zu tun, wurde sie doch vor Kurzem zum Gesicht von American Eagle Outfitters ernannt und ist Beauty-Botschafterin von Rodial. All diese Verpflichtungen halten sie aber nicht davon ab, frühzeitig den 25. Dezember zu planen: “Ich liebe den gesamten Prozess: kaufen, einpacken und Geschenke überreichen. Ich liebe alles an Weihnachten! All dieser Glitzer. Und was kann man am Weihnachtsdinner denn nicht lieben? Ich bin schon wirklich aufgeregt!”, gab Daisy Lowe zu. © Cover Media

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Modepilot testet: Hypnôse versus Grandiôse

Es gibt Beauty-Produkte, die so gut sind, dass aus Ihnen Klassiker werden. Das ist der Fall der Mascara von Lancôme. Ich habe einen absoluten Liebling und den habe ich aktuell gegen eine Neuheit getestet. Hier das Ergebnis:

Beauty-Lancome-Hypnose-Modepilot

HYPNOSE

Seit 2004 gibt es dieses Produkt und ich bin ihm seit dem Start, also seit einem Jahrzehnt, treu. Diese Mascara verlängert wirklich die Wimpern und kleckst nicht, klebt nicht, bröselt nicht und ist kinderleicht anzuwenden.

Zum Jubiläumsjahr gibt es auch ein Sonderedition in einer Extra Black-Nuance. Die Formel enthält eine noch höhere Konzentration von Eisenoxid-Pigmenten, das Licht absorbiert und einen stärkeren Kontrast erzeugt. Die patentierte Bürste aus 1000 Sensor-Borsten (Wer hat die denn nachgezählt?) trennt die Wimpern perfekt und verschafft Volumen, wo kaum eines ist. Bei mir wenigstens.

Mit dieser Formel hat Lancôme nicht nur mich überzeugt, sondern auch viele andere. Hypnôse ist die Nr. 1 Mascara in Europa in der Parfümerie (Nr.1 in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien). In den letzten zehn Jahren wurde weltweit alle zehn Sekunden ein HYPNÔSE-Mascara verkauft. Fast 60 Millionen insgesamt. Wow! 130 internationale Preise hat das Produkt eingeheimst. Die Hypnôse Familie hat folgende Varianten auf Lager: Hypnôse Drama (2009), Hypnôse Doll Eyes (2011), Hypnôse Star (2012). Ich schwanke zwischen Doll Eyes und Star als meine Lieblinge.

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Farbschutz-Shampoos: Können die was?

Kerastase Reflection Pumpspender Modepilot

Ich bin jetzt stolze Besitzerin der Farbschutz-Shampoo-Sondergröße von Kérastase: 500ml mit Pumpspender. Ich finde, zu Shampoos gehört ein Pumpspender, wie eine Ablagefläche zur Dusche. Es erschließt sich mir nicht, wie man anders darüber denken kann. Egal, darum geht es hier jetzt nicht. Sondern!

Stiftung Warentest hat vor zweieinhalb Jahren behauptet, dass Farbschutz-Shampoos nichts taugen: “Das Geld für spezielle Farb­schutz­shampoos können Sie sich sparen. Ob preis­wert vom Discounter oder teurer aus dem Friseurfach­handel – der Farb­schutz ist bei allen Shampoos im Test mangelhaft.” Hier geht es um ganzen Artikel (Stiftung Warentest verlangt dafür 75 Cent) >>>

Unter den damals 16 geprüften Shampoos ist keines von Kérastase dabei, aber durchaus auch teure Salon-Produkte, wie das “Color Extend Shampoo” von Redken. Auch eines von L’Oréal (“Elvital Color-Glanz Pflege-Shampoo”) wurde getestet. Kérastase gehört zu L’Oréal. Nun stelle ich mir die Frage, ob ich mir die Wirksamkeit von Frabschutz-Shampoos einbilde. Mein Friseur würden sagen, dass ich es mir nicht einbilde, klar. Er schwört auf die “Reflection Chroma Captive”-Linie von Kérastase für getöntes Haar. Wenn meine Haarfarbe nach ein paar Wochen oder Monaten fahl wirkt, dann schiebe ich es auf mein Unterwegs-Verhalten: Hotel-Shampoo. Ab sofort werde ich nur noch das “Reflection”-Shampoo verwenden, es in Reisegrößen umfüllen und meine Haarfarbe die nächsten Wochen ganz genau beobachten, doch vorher möchte ich von euch wissen:

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Foto: Kérastase