Jodie Kidd: TV-Session nach Gute-Nacht-Lied

Jodie Kidd (35) genießt es fernzusehen, wenn sie ihren zweijährigen Sohn ins Bettchen gebracht hat.

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Jodie Kidd (35) genießt es fernzusehen, wenn sie ihren zweijährigen Sohn ins Bettchen gebracht hat.

Die Berufsschönheit machte sich mit 16 Jahren einen Namen in der Model-Branche, nachdem sie ein Scout am Strand von Barbados entdeckte. Danach schritt sie für die größten Labels wie Chanel oder Yves Saint Laurent über den Laufsteg und war darüber hinaus in zahlreichen Kampagnen zu sehen. Die Beauty interessiert sich nach wie vor für die Branche, doch liegt ihr Fokus auf der Erziehung ihres Sohnes Indio. Wenn sie mal nicht damit beschäftigt ist, dem kleinen Mann hinterherzulaufen, liebt Jodie nichts mehr, als sich vor den TV-Bildschirm zu schmeißen. “Sobald Indio ins Bett gegangen ist, schenke ich mir ein Glas Rotwein ein und kollabiere zu einem TV-Boxset”, lächelte sie im Gespräch mit der britischen ‘Grazia’. Sie sei ein wahrer Serienjunkie. “Ich habe gerade ‘Breaking Bad’ beendet und mache nun mit ‘Game of Thrones’ weiter.” Habe sie mal etwas mehr Zeit, gönne sie sich auch mal einen Spielfilm. “Wenn ich einen freien Nachmittag habe, schaue ich mir einen Film an. Ich habe vor Kurzem ‘Lone Survivor’ mit Mark Wahlberg gesehen. Er war fantastisch.”

Während ihrer Supermodel-Blütezeit hielt sich die Britin an eine strenge Ernährung und achtet auch heute noch darauf. Mehr noch: Jodie Kidd avancierte daheim zur Spitzenköchin und verwöhnt ihre Familie fast jeden Abend mit Köstlichkeiten. “Wir bauen all unser Gemüse selbst an, sobald Indio in seiner Krabbelgruppe ist, wirtschafte ich im Garten herum.” © Cover Media

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Iman: Die Modewelt war rassistisch

Iman (58) verstand früher nicht, weshalb die Leute sie als “schwarzes Model” bezeichneten.

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Iman (58) verstand früher nicht, weshalb die Leute sie als “schwarzes Model” bezeichneten.

Die somalische Beauty wurde als Studentin von dem amerikanischen Fotografen Peter Beard entdeckt und mauserte sich zum internationalen Superstar. Ihr erstes ‘Vogue’-Shooting ergatterte Iman 1976, nur ein Jahr nach ihrer Entdeckung. Zu dieser Zeit gab es noch unterschiedliche Preislisten für schwarze und weiße Models – doch Iman war nicht gewillt, die schlechtere Bezahlung hinzunehmen, die in der Modewelt eine akzeptierte Norm war. “Ich verstand es nicht. Die Leute nannten mich ‘Iman, das schwarze Model’. In meinem Land sind wir alle schwarz, daher bezeichnete niemand jemand anderen als schwarz. Für meine Ohren war das fremd. Ich machte denselben Job wie sie. Warum sollte ich weniger Geld bekommen?”, argumentierte die Fashion-Frau im Interview mit der britischen Zeitung ‘The Guardian’. “Es kam mir noch nicht einmal in den Sinn, dass es irgendwas mit Rassismus zu tun hatte. Aber das lernte ich recht schnell. Ich war nicht umsonst Politologiestudentin, also verstand ich die Politik von Beauty und die Politik von Rasse, was die Modeindustrie betrifft.”

Seit Iman Mitte der 70er in die Branche vorstieß, ist sie zu einem ihrer berühmtesten Gesichter geworden. Außerdem spielt sie ganz vorne mit, wenn es darum geht, die Modewelt zu verändern. Im vergangenen Jahr launchte sie zusammen mit Bethann Hardison und Naomi Campbell (44) eine Kampagne, um Marken zu ermahnen, schwarze Models einzusetzen. Eine Reform einzuführen ist für die Fashionista nichts Neues, es liegt ihr im Blut. “Meine Mutter war Aktivistin und mein Vater auch. Sie stammen aus einer Generation junger Somalis, die aktiv darin involviert waren, 1960 für Somalia die Unabhängigkeit zu erreichen. Daher erinnere ich mich, als ich fünf war, wie belebt unser Haus war. Menschen kamen mitten in der Nacht, ein Meeting nach dem anderen und Proteste und all das. Ich wuchs inmitten all dem auf. Und sie trichterte mir das ein. Die Tatsache, dass niemand dir deinen Selbstwert nehmen kann, wenn du nicht dein Einverständnis gibst”, erklärte die Gattin von Musiklegende David Bowie (67, ‘Starman’). Außerdem lehrte Imans Mutter sie, dass sie gerade auch als Frau alles erreichen könne, was sie wolle. “Sie sagte immer zu mir, dass es nichts gibt, was die Jungs tun können – weil ich zwei Brüder hatte -, dass ich nicht tun könnte, wenn nicht sogar besser.” © Cover Media

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Kate Upton: Genervt von Paparazzi

Kate Upton (22) lässt sich von Red-Carpet-Fotografen nichts sagen.

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Kate Upton (22) lässt sich von Red-Carpet-Fotografen nichts sagen.

Die hübsche Blondine ist daran gewöhnt, vor Kameras zu posieren. Doch seit sie im Zuge ihrer Rolle in dem Film ‘Die Schadenfreundinnen’ öfter auf dem roten Teppich zu sehen ist, ist sie zunehmend von den Paparazzi genervt. Und so tut sie mittlerweile im Blitzlichtgewitter einfach das, worauf sie Lust hat.

“Ich genieße es ungefähr zehn Minuten lang, auf dem roten Teppich zu stehen. Dann reicht es mir”, lachte sie im Interview mit der britischen ‘Vogue’. “Manchmal kommandieren die Fotografen einen richtig herum. ‘Wirf mir eine Kusshand zu!’ und ‘Lächle!’ sagen sie dann. Aber sie wissen es nicht besser. Sie sind keine Models. Soll ein Outfit zum Beispiel einfach scharf sein, passt dazu kein Lächeln! Als ich meine ersten Roten-Teppich-Auftritte hinlegte, hörte ich auf sie – jetzt nicht mehr.”

Mit ihrem wachsenden Erfolg interessieren sich die Medien auch zunehmend für Upton und ihr Liebesleben. Falsche Klatsch- und Tratschgeschichten machen den Star wütend, aber die Beauty lässt sich davon nicht beirren. Ihre Familie hingegen könne damit nicht so gut umgehen: “Dinge über mich zu lesen, die nicht wahr sind, macht mich verrückt! Ich habe aber gelernt, das einfach nicht zu beachten, bloß meine Familie kann das noch nicht – manchmal lesen sie etwas und rufen mich an, um zu fragen, ob es mir gut geht, weil angeblich irgendwas passiert ist. Meine Mutter rief auch schon mal an und sagte: ‘Ich habe gesehen, dass du in Vegas warst, da hättest du auch zu der Familienfeier kommen können’. Ich schwor ihr, dass ich in Europa war. Das ist einfach nur verrückt”, klagte Kate Upton. © Cover Media

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Julia Restoin Roitfeld: Schöne Dessous für Schwangere? Fehlanzeige!

Julia Restoin Roitfeld (33) hält es für “unmöglich”, mit Baby im Bauch schmeichelhafte Reizwäsche zu finden – deshalb würde sie liebend gerne ihre eigene “sexy Schwangerschafts-Kollektion” kreieren.

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Julia Restoin Roitfeld (33) hält es für “unmöglich”, mit Baby im Bauch schmeichelhafte Reizwäsche zu finden – deshalb würde sie liebend gerne ihre eigene “sexy Schwangerschafts-Kollektion” kreieren.

Das französische Model posierte bereits für hochkarätige Labels wie Lancôme und Tom Ford und berät renommierte Unternehmen wie Zac Posen und Miu Miu.

Im Mai 2012 erblickte ihre Tochter Romy das Licht der Welt und wie es scheint empfand es die Art-Direktorin als schwierig, während der Schwangerschaft schöne Kleidung zu finden. “Mein Traumjob wäre es, eine sexy Kollektion von Schwangerschaftsbekleidung zu kreieren, vielleicht auch wunderschöne Dessous für schwangere Frauen”, erklärte sie gegenüber ‘vogue.co.uk’ und echauffierte sich: “Es ist unmöglich, irgendwo schöne sexy Unterwäsche für schwangere oder für stillende Frauen zu finden, wenn man eigentlich einen Extra-Schub Selbstbewusstsein braucht und sich sexy fühlen will.”

Dabei sah sie auch während der Schwangerschaft super aus: Seitdem sie selbst Mama ist, hält sie ihre kleine Tochter Romy immer auf Trab. “Ich fühle mich besser, als ich es vor dem Baby tat – ich habe mich in meinem Körper und meiner eigenen Haut nie besser gefühlt!”, lächelte sie. Aber auch Sport kommt bei der Beauty nicht zu kurz. Im Klartext setzt sich ihr Fitnessprogramm folgendermaßen zusammen: “Ballet Beautiful [Online Ballett-Training], Soul-Cycling [Spinning bei gedimmten Licht oder Kerzenschein], Boxen und Romy, weil sie mich hinter sich herlaufen lässt. Das ist das beste Workout.”

Julia ist die Tochter von Carine Roitfeld (59), der ehemaligen Chefredakteurin der französischen ‘Vogue’, die früher ebenfalls als Model gearbeitet hat. Auf die Frage, ob die kleine Romy eines Tages in die Fußstapfen ihrer Mutter oder Großmutter treten würden, gab die brünette Schönheit zu, dass sie in Bezug auf die Idee ganz zwiegespalten sei. “Ich habe da eine etwas geteilte Meinung”, sinnierte Julia. “Ich würde es natürlich lieben, ein wunderschönes Portrait von ihr von einem großen Fotografen machen zu lassen. Das ‘ID’-Cover, bei dem Mario Sorrenti mich schwanger fotografiert hat, ist mein ultimatives Lieblings-Editorial, das die besonderste Zeit meines Lebens verewigt hat.”

Es bleibt abzuwarten, ob Julia Restoin Roitfeld ihr Kind von einem Star-Knipser fotografieren lassen wird. © Cover Media

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Elisa Sednaoui Dellal: Karl Lagerfeld hat es drauf

Elisa Sednaoui Dellal (26) lobte Karl Lagerfeld (80), dass er die schönsten Bilder von ihr gemacht hat.

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Elisa Sednaoui Dellal (26) lobte Karl Lagerfeld (80), dass er die schönsten Bilder von ihr gemacht hat.

Die Beauty, in der ägyptisches, französisches und italienisches Blut fließt, träumte während ihrer Schulzeit nie davon, eines Tages als Model vor der Kameralinse Karriere zu machen. Doch es kam anders: Seitdem die Grazie auf der Mode-Bildfläche erschien, wurde sie zum Kampagnen-Liebling von hochkarätigen Labels wie Chanel, Roberto Cavalli und Diane von Furstenberg. “Ich war in der Schule ein kleiner Streber”, gab sie gegenüber ‘The Edit’ zu. Daher kamen Catwalk und Co. zunächst gar nicht infrage. “Ich dachte, dass ich eine diplomatische Laufbahn einschlagen würde.” Weil sie ein kluger Kopf ist, wählt sie auch ihre Jobs mit Bedacht aus. “Ich war schon immer sehr wählerisch, was die Model- und Schauspiel-Aufträge anging, die ich gemacht habe. Karl hat ein paar der besten Bilder von mir gemacht. Er macht immer Aufnahmen von mir exakt so, wie ich ankomme, mit kaum Make-up oder Haar-Styling.” Zu ihren weiteren Fotografie-Idolen, mit denen sie bereits liebend gerne gearbeitet hat, gehören Peter Lindbergh und Magnus Unnar.

Doch lässt sie sich nicht nur von den Star-Knipsern inspirieren, sondern auch von den Modehäusern, für die sie modelte. Elisa mag es, ihren Stil zu mixen und hält dabei bei Männern sowie Frauen gleichermaßen Ausschau nach modischen Anregungen. “Ich mag es, zwischen maskulin und feminin zu wechseln: Mal trage ich eine lange fließende Robe und am nächsten Tag einen Smoking mit Budapestern und einem Hemd. Oder ich trage auch liebend gerne meine klassischen Smaragdohrringe mit Jeans. Ich liebe das Spiel, den Kontrast”, erklärte sie ihren Look.

In Bezug auf ihr Erbe gab die brünette Schönheit zu, dass ihre multikulturelle Erziehung ihr verschiedene Kulturen näher brachte und sie auch gerne in unterschiedlichen Ländern lebte. “Die ersten sechs Jahre meines Lebens verbrachte ich in Ägypten; [ich ging zu] einer irischen Kindertagesstätte in Kairo, bis sich meine Eltern getrennt haben. Meine Mutter und ich wohnten dann in Mailand und ab meinem 18. Lebensjahr lebte ich in einer ruhigen Stadt in Piermont wie in einem Schloss auf einem kleinen Berg. Gutes Essen, guter Wein, bodenständig und einfach”, lächelte sie. Jetzt lebt Elisa Sednaoui Dellal gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Galeriebesitzer Alex Dellal (30), in London. © Cover Media

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Christy Turlington: Oh Schreck, die 80er-Jahre?

Christy Turlington (45) ist der Meinung, dass sich das heutige Schönheitsbild über die Jahre verbessert hat.

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Christy Turlington (45) ist der Meinung, dass sich das heutige Schönheitsbild über die Jahre verbessert hat.

Die amerikanische Beauty arbeitet seitdem sie 18 Jahre alt ist als Vollzeit-Model und gehörte zu der Kult-Elite der Models, zu denen auch Kolleginnen wie Cindy Crawford (48) und Helena Christensen (45) zählten.

Zwar werden die Modemagazine heutzutage dafür kritisiert, dass sie zu magere Models ablichten würden, die auch noch viel zu jung wären, aber Christy findet, dass es auch positive Veränderungen zu beobachten gäbe. “Die Art, wie Magazine und die Branche Schönheit porträtieren, hat sich tatsächlich über die Jahre in mancher Hinsicht verbessert. In den 80er-Jahren trugen wir so viel Make-up und ich hatte das Gefühl, dass ich mich bei der Arbeit verdecken würde – oder besser gesagt: andere haben mich immer verdeckt. Jetzt trägt man weniger Make-up und es ist individueller, was mir schon immer mehr gefallen hat”, erklärte sie gegenüber dem britischen ‘Hello!’-Magazin.

Auch mit Mitte 40 arbeitet die Berufsschönheit noch immer als Model und freut sich über Deals mit renommierten Labels wie Calvin Klein und Maybelline. Dass sie heutzutage kein maskenhaftes Make-up mehr tragen muss, sorge ihrer Meinung nach auch dafür, dass ihr wahres Ich in den Bildern durchscheinen könne. “Mir gefällt die Philosophie von ‘weniger ist mehr’ wirklich sehr. Ich möchte meine Haut und meine Gesichtszüge sehen. Ich möchte Produkte benutzen, die meine Besonderheiten betonen, aber ich möchte mich nicht verändern oder verstecken”, so die ehemalige Laufsteg-Grazie. “Ich ziehe es vor, wo sich die Branche jetzt befindet und mit der Art, wie ich auf Fotos und in Filmen wahrgenommen werde, fühle ich mich mehr wie ich selbst.”

Viele Models kämpfen mit dem Altern, was natürlich daran liegt, dass sie in einer oberflächlichen Industrie arbeiten, in der alles ums Aussehen geht. Doch darüber denke Christy gar nicht so viel nach – am Älterwerden gäbe es schließlich zu viele positive Aspekte. Tatsächlich behauptete sie, dass sie dem Alter sogar überhaupt nichts Negatives abgewinnen könne. “Ich denke, dass mit dem Alter die Weisheit kommt, also: was kann man da entgegenhalten? Ich habe das Gefühl, dass Frauen unter zu viel Druck, jünger aussehen zu müssen. Ich würde für nichts in der Welt die Uhr zurückdrehen wollen. Ich bin damit glücklich, wer ich jetzt bin”, befand Christy Turlington. © Cover Media

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