Pullunder: spießig und high in fashion

Verbannt eure letzten Pullunder nicht aus dem Kleiderschrank, weil beim letzten Ausmisten vergessen und nicht mehr in Mode! Lasst euch gesagt sein: Keine geringeren Modemarken als Bottega Veneta, Prada und Jil Sander propagieren sie für Sommer 2015. Auffällig an diesem Stricktrend ist, dass er nur aus Mailand kommt. Wie sie sich in Italien wieder einig sind! Die drei Designer ziehen den Models eine Bluse im klassischen Herrenschnitt unter den ärmellosen Pullover: Tomas Maier kombiniert den Look zur weiten weiten Hose und zum Sneaker. Rodolfo Paglialunga stopft die Oberteile in lässig sitzende Röcke und Miuccia Prada beruhigt mit dem unifarbenen Rippenstrick ihren wilden Mustermix.

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Fotos: Catwalkpictures

Menswear-Trend Schals: die Top 5 Stylings

Frauen wissen um die Macht der Accessoires. Die modischen Nebensächlichkeiten peppen nicht nur jedes Outfit auf, sondern können sogar modische Standpunkte setzen. Eines der Lieblingsaccessoires der Damen hat nun endlich auch in der Herrenmode einen festen Platz eingenommen. Die Rede ist von Schals, bzw. Tüchern. Vor allem für die kommende Herbst- und Winter-Saison haben sich die Designer ziemlich viel zu diesem Thema einfallen lassen. Die Farben der Schals und Tücher gehen von uni bis kunterbunt. Sie wärmen in Form von Strick oder in einer edlen Seidenversion. Es gibt sie in allen Breiten und Längen. Bei uns gibt es nicht nur eine Übersicht über die modische Vielfalt, sondern wir zeigen Euch, die 5 Styles, wie Mann diesen Winter Schal trägt.

1. Der Klassische Schal:

Für die modisch Konservativen unter den Männern gibt es ein Revival des klassischen Halstuchs, wie man sie in den 60ern und 70ern gerne trug. Die italienische Designermarke Etro, der Pariser Designer Haider Ackermann und das Kreativ-Duo rund um Valentino votierten alle für diese dezent-edle Version des Schals. Klassische Paisley-Muster, Blumen und Ornamente in meist gedeckten Farben sind vorherrschend. Das Tuch wird nah am Hals gebunden und die Enden in Hemden und Pullovern versteckt.

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Etro

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Haider Ackermann

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Valentino

2. Die modernen Schals: bunt, großformatig, lässig

Wesentlich modischer behandeln die Häuser Burberry und Paul Smith das Trendthema. Sie empfehlen mittelgroße, teilweise sehr farbfrohe Tücher, die locker und geschwungen gestylt werden. Auf den Laufstegen wurden diese Versionen in zwei Arten getragen: Paul Smith wickelt den Schal seinen Models mehrmals locker um den Hals, lässt die Enden locker baumeln oder knotet sie an einer Seite.  Diese Trageidee verpasst dem Outfit einen Schuss Rock’n Roll.

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Paul Smith

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Paul Smith

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Paul Smith

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Paul Smith

Ganz anders geht Christopher Bailey, seines Zeichen Burberry-Designer, ans Werk. Er legte die Tücher sehr feminin über die Schulter und über Jacketts, Trenchs oder Hemden und rollte sich nur an den Enden ein, um sie weit unten an der Brust zusammen zu knoten. Das Motiv der Tücher kommt in dieser Trageweise voll zur Geltung. Was Sinn hat, denn Burberrys seidene Tücher mit ihren bunten Mustern und Farben erinnern stark an die berühmten Carrés von Hermès.

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Burberry Prosum

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Burberry Prorsum

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Burberry Prorsum

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Burberry Prosrum

Das Original selbst, das Hermès ursprünglich vor allem für die weibliche Kundschaft anbietet, ist in dieser kommenden Herbst- und Wintersaison nun auch für die Herren dekliniert worden. Jedoch in einer sehr üppigen Größe und in feinstem Seiden-Kaschmir. Das Herren-Carré wird einfach gefaltet locker um den Hals gelegt, ohne vorne geknotet zu sein.  Das Tuch hängt casual zwischen Pulli, Jacke oder Mantel und reicht weit über den Schritt.

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Hermès

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Hermès

Diese sehr lässige Form des Schal-Stylings sah man auch in Abwandlung bei Louis Vuitton. Hier sind die Tücher sogar noch mehr Dekoration denn wärmendes Element und werden einfach über die Schulter gelegt.

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Louis Vuitton

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Louis Vuitton

Und Haider Ackermann kombinierte die vorgestellten Formen und Trageweisen zusammen zu seinem sehr speziellen Look:

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Haider Ackermann

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Haider Ackermann

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Haider Ackermann

3. Die feinen kleinen Schals

Genau das Gegenteil dieser riesigen Schals hat sich Prada für die Herren in diesem kommenden Herbst ausgedacht. Lange, ganz schmale Versionen aus Strick oder Seide in Uni oder in Streifen stylt Miuccia Prada in denkbar einfacher Form: Sie werden nur einmal um den Hals gebunden und seitlich geknotet, die beiden Enden fallen auf beiden Seiten, einmal an der Brust und einmal am Rücken, hinunter.

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Maison Martin Margiela

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Prada

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Prada

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Prada

4. Die dicken, wärmenden Schals:

Wem diese dünnen Fähnchen bei einem windigen oder kalten Herbst- oder Wintertag nicht reichen, ist bei den Schalversionen von Saint Laurent und dem neuen Kultlabel AMI by Alexandre Matiussi gut aufgehoben. Hier wird ordentlich gewickelt, damit der Schal den Körper warm hält: Dicker Strick umschließt den Hals und das Kinn bei AMI.

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AMI by Alexandre Matiussi

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AMI by Alexandre Mattiussi

Boris Bidjan Saberi hat eine andere Wickelweise in Form einer Stola gewählt:

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Boris Bidjan Saberi

Hedi Slimane von Saint Laurent hat sich für eine wollende Webversion des Schals entschieden, den er  – sehr französisch – zweimal am Hals knotet. Ein Ende liegt wie bei der gezeichneten Romanfigur des Le Petit Prince von Antoine de Saint-Exupéry über der Schulter, das andere Ende baumelt vorne herunter.

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Saint Laurent

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Saint Laurent

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Saint Laurent

5. Die Extravaganten

Wer sich in keiner der dargestellten Schalversionen wieder findet, der darf diesen Winter auch modische Extravaganzen ausleben. Dries van Noten entwarf dicke und in Signalfarben eingefärbte Pelzschals, Riccardo Tisci für Givenchy anknöpfbare Pelzkrägen. Der deutsch-iranische Designer Boris Bidjan Saberi und das englische Label Daks zeigen Poncho-ähnliche Umhänge. Bei Cerruti und Maison Martin Margiela sind die wärmenden Accessoires direkt als Schalkragen in Jacken und Mäntel integriert.

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Givenchy

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Dries van Noten

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Dries Van Noten

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Daks

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Maison Martin Margiela

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Dolce & Gabbana

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Boris Bidjan Saberi

Und wem das alles zu viel wird, der greift zum Rollkragen-Pulli, denn der ist diesen Winter üppiger und auch geknöpft zu haben:

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Daks

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Antonio Marras

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Missoni

Fotos: Catwalkpictures

Streetstyle-Trend: beiger Rock

Es gibt Kleidungsstück, die in Vergessenheit geraten und dann plötzlich wieder aufpoppen. Bei der Durchsicht meiner Streetstyle-Bilder ist mir aufgefallen, dass der beige Rock wieder sehr präsent ist. Den hatte ich in den 90ern gerne getragen und es müssten auch noch zwei Exemplare in den Tiefen meines Kleiderschrankes schlummern. Die Vilefalt der gezeigten Rockmodelle beweist, dass der beige Rock allerdings ein komplettes Re-Lifting erfahren hat. Die klassische Stiftrock-Variante ist nicht zu sehen, aber viel Midi-Länge und Volumen. Wenn eng, dass ist er ganz eng und geschlitzt, um sexy zu wirken. Und wenn kurz, dann ziemlich kurz. Hier die besten Streetstyles zu den verschiedenen Rockformen in Beige.

1. Glockig, plissiert und schräg:  In der Version der Knie- und Midi-l´Länge gibt es viel  Plissee (auch in Gold!). Wobei ein Modell (Zara AW 2013-14 ??) gleich zweimal zu sehen ist.  Besonders gefällt mir hier aber der schräge dicke Wollrock.

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 2. Volumen-Röcke: Ein Trend, der mir besonders gefällt, weil ich ihn für sehr modern halte. Er ist nicht einfach umzusetzen, da man schnell etwas unförmig wirken kann.

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3. Der Mini in Beige:  Hier gilt ganz modern: Wenn schon kurz, dann wirklich kurz!

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Hier noch das volle Beige mit beigem Minkleid zu beiger Jacke.

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4. Der Stickrock mit Schlitz: Das ist neue moderne Version eines Klassikers!

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Und mein Favorit (unten) zum Schluss. Was für ein schöner Rock!

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Fotos: Barbara Markert (10), Catwalkpictures (6)

Smart shopper, aufgepasst!

Wie Barbara heute schon mit den supergünstigen Designerkleidern auf The Outnet zeigte, ist heute unser Smartshopping-Sonntag. Und überhaupt…

Die Zeiten von “Ich kaufe meine Basics bei Zara, dafür Schuhe und Taschen bei Designern,” sind vorbei. Das ist nicht (mehr) originell. In London, Berlin und Paris rennen alle mit den gleichen Lederröcken und Seidenblusen von Zara herum. Zara hat sein Sortiment mit “Premium” und “handmade” längst den Kundinnen angepasst, die nach ihrem Recherche-Bummel durch Prada, Gucci und Bottega Veneta in einer der Zara-Filialen nebenan vermeintliche Laufstegschnäppchen im großen Stil einkaufen: Modetrends, die schnell kopiert, verständlich umgesetzt und sehr viel günstiger angeboten werden. Bei Outlet-shops, wie z.B. Yoox.com, türmt sich derweil die übrig gebliebene Designerware.

Bedeutet: schaut genau hin! Ich lobe mir jeden, der vergleicht. Für oftmals den gleichen Preis oder ein paar Euro mehr bekommt man im Vergleich hochwertige, seltene, besondere, aufwendiger verarbeitete Einzelteile von den Designern, mit denen man sich von der Masse etwas abheben kann.

Ein paar Beispiele…

1) Lederhosen

2) Bordeauxrote Mäntel

3) Grafische Shirts

Fausto Puglisi Shirt Yoox Zara Modepilot

Shirt von Fausto Pugilist (l.) über yoox.com für 199 Euro und Shirt von Zara (r.) über zara.com für 40 Euro (sieht man auf den ersten Blick, von welchem Shirt man länger etwas hat, oder?)

4) Kaschmirpullover in Camel

Kaschmirpullover Balenciaga Cashmere Yoox.com Zara Beige Modepilot

Two-toned Kaschmirpullover von Balanciaga (l.) über yoox.com für 215 Euro und Uni-Kaschmirpullover von Zara (r.) über zara.com für 139 Euro (Geschmacksache, ob einem die Two-toned-Varainte und die feineren Abschlüsse der Aufpreis wert ist)

PS.: Hosen und Seidenblusen sind bei Zara preislich unschlagbar. In Sachen Passform und Haltbarkeit sind sie oft nicht schlechter als teure Ware.

Fotos: Yoox.com, Zara.com

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Streetstyle: Vokuhila-Rock im Alltag

Kathrin hat am Wochenende den Trend des Vokuhila-Rocks vorgestellt. Tatsächlich wird er von Saison zu Saison hinten länger und ähnelt nun fast einer Scherpe. Tragbar? Das ist die Frage. Dass dieses komische längere Stoffteil hinten sogar gut aussehen kann, zeigt dieses Streetstyle.

So sieht der Vokuhila-Rock im Stehen aus.

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Und hier noch viel besser im Gehen.

Streetstyle-Vokuhila Rock-Trend-Mode-Fashion-ModepilotWir sehen, dass ist ein Trend für Frauen in Bewegung. Mädels, lasst es flattern!

Und ich habe noch ein zweites Beispiel gefunden. Hier aber sind die Damen wagemutiger:

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Fotos: Barbara Markert / Modepilot, Catwalkpictures

Umfrage: Männer, rasiert Ihr Euch die Beine?

Noch wenige Wochen können wir ohne Strümpfe und Socken aus dem Haus gehen. Vor allem die Herren haben in diesem Sommer dem Trend der nackten Beine in Slippers, Sneakers und Slip-Ons gefröhnt.

Doch dann sah ich bei diesem Beispiel, dass sich Männer genau dieser Mode wegen die Gegend rund um den Knöchel rasieren. Seht genau hin: Kurz unter der Jeans ist die Rasur zu Ende und die Häärchen kommen zum Vorschein.

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Macht ihr das auch? Wie findet Ihr das? Hier geht es zu unserer Umfrage, bei der auch die Damen gerne mitmachen dürfen.

Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post’s poll. Continue reading “Umfrage: Männer, rasiert Ihr Euch die Beine?”