Emme: Bessere Zeiten für Plus-Size-Models

Emme kritisierte, dass trotz der Entwicklungen in der Modebranche noch immer nicht genügend Kollektionen in Plus-Size-Größen angeboten werden.

Bild von Emme

Emme kritisierte, dass trotz der Entwicklungen in der Modebranche noch immer nicht genügend Kollektionen in Plus-Size-Größen angeboten werden.

Die New Yorkerin zählte zu den erfolgreichsten Plus-Size-Models der 90er Jahre. Jetzt nutzt sie ihre Erfahrungen, um den Wettbewerb ‘Fashion Without Limits’ zu organisieren, der Nachwuchsdesignern der Syracuse University die Möglichkeit gibt, Outfits in Übergrößen zu entwerfen. Auf den Gewinner wartet der ’12+ Emme’-Award sowie rund 400 Euro. Außerdem wird Emme höchstpersönlich ein Design des Gewinners auf einem Roten-Teppich-Event tragen.

In einem Interview mit dem Nachrichtendienst ‘WWD’ versicherte der Modestar, seinen Kampf für Frauen mit fülligeren Figuren so lange weiterzuführen, bis diese gleichberechtigt behandelt werden. “Es ist schon etwas besser geworden. Auf den Titelseiten der italienischen ‘Vogue’ sieht man schon mehr Damen in Kleidergröße 40 und 42. Die Frauen sieht man zunehmend auf den Mainstream-Zeitschriften. Damals war das nicht so ?”, erklärte sie.

2007 wurde bei Emme Krebs diagnostiziert, doch nach überstandener Krankheit feierte sie jüngst ihr berufliches Comeback. Sie unterschrieb einen Vertrag mit Muse Models und arbeitet mit Graj + Gustavsen an Plus-Size-Mode und Accessoires.

Trotz ihres Erfolges fällt es Emme schwer, trendy Outfits zu finden und daher setzt sie sich dafür ein, diesen Umstand zu ändern. “Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwierig es für mich ist. In die meisten Geschäfte kann ich gar nicht reingehen. Ich nahm einmal ein Kamerateam der Fernsehshow ’20/20′ mit und ein Verkäufer empfahl mir, in den Keller von Bloomingsdales oder Macys zu gehen. Sie haben mir direkt gesagt, dass sie nichts für mich haben. Sogar in den besten Zeiten meiner Karriere machten mir Designer Einzelstücke. Ich sah einfach, dass die Nachfrage sehr groß war. Ich will ein Business aufbauen. Das wird die Welt der Emme sein”, schloss die Powerfrau. © Cover Media

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Ist der Anzug wieder cool, Herr Tomasi?

Männliche Fashionistas tragen wieder Anzug. Das haben die Streetstyle-Bildern der Modewochen klar gezeigt. Selbst der Dreiteiler ist modisch aus dem Büro spaziert und zeigt sich auf der Straße. In unserer Trendprognose für den kommenden Sommer haben wir das Thema auch aufgegriffen. Kann man also von einem Revival des Anzugs sprechen?

Ob unsere Einschätzung stimmt und wie man heute am besten den Anzug stylt, wollten wir von einem Experten wissen. Marco Tomasi ist Creative Director beim Schweizer Herrenmode-Label Strellson, das seit 30 Jahren für perfekt sitzende Anzüge bekannt ist.

Marco Tomasi_2-Creative Director Strellson_2Modepilot: Herr Tomasi, sind Anzüge wieder cool? 

Marco Tomasi: Klar sind Anzüge cool!

Wie kommt’s? Die waren doch jahrelang nur fürs Büro reserviert.

Es gibt kaum ein Bekleidungsstück, das sich aktuell so facettenreich zeigt, und den Mann besser aussehen lässt.

Woran erkennt man, dass ein Anzug passt?

Einen guten Anzug muss man spüren, egal wie man ihn trägt!

Wie stylt man den Anzug modern?

Ob smart und dressy mit Hemd und Krawatte oder eher neu interpretiert mit einem Longsleeve-Shirt und Sneaker.

Auf was sollte man beim Styling achten?

Es sollte in erster Linie natürlich und selbstverständlich wirken.

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Zu Strellson:

Das Schweizer Herrenmode-Label Strellson vom Bodensee feiert in diesem Jahr sein 30. Bestehen. Gegründet wurde das Unternehmen von den Gebrüdern Uwe und Jochen Holy, den Enkelkindern von Hugo Boss. Beide hatten Boss zu dem gemacht, was es heute ist und sich nach dem Verkauf ihrer mehrheitlichen Anteile einem modischen Neuanfang gewidmet: Strellson. Die Maxime der Gründer war und ist: Beste Passform, beste Qualität und das alles zu bezahlbaren Preisen. Zum Jubiläum gibt es deshalb auch einen bezahlbaren Dreiteiler im modernen Slim-Fit-Schnitt. Das Modell Sky Evans Jr. gibt es in zwei Qualitäten, Wollgarn oder Stretch-Twill.

Fotos: PR

Streetstyle: Fashionistos in Anzügen

Durch die Fashionweeks für Damenmode, die hier nun seit über einem Monat laufen, sind die Männer bei uns auf dem Blog zu kurz gekommen. Deshalb gibt es ab jetzt in lockerer Folge wieder mehr Menswear-Posts. Zur Einstimmung starte ich mit Streetstyles  –  und zwar zu einem ganz bestimmten Thema: dem Anzug. Denn so viele schicke Herren in Anzügen habe ich auf den Modewochen (auch auf den Fashionweeks der Frauen) schon lange nicht mehr entdeckt.

Ich fange mal an mit den Klassikern (Schwarz, Grau, Nadelstreifen, Blau). Die Modelle, die man sonst nur im Büro sieht:

Streetstyle-Menswear-Suit-Trend-Modepilot   blumarine_vaw14_0024 blumarine_vaw14_0019 blumarine_vaw14_0017 Continue reading “Streetstyle: Fashionistos in Anzügen”

Bella und Gigi Hamid: Kleidertausch unter Schwestern

Bella Hadid (17) bedient sich gern am Kleiderschrank ihrer Schwester.

Bild von Bella und Gigi Hadid

Bella Hadid (17) bedient sich gern am Kleiderschrank ihrer Schwester.

Die Schwestern modeln beide und wohnen seit einiger Zeit in New York. Das erlaubt der jüngeren Bella, sich an Gigis (19) Kleiderschrank zu bedienen. “Wir teilen sonst eigentlich nicht viel, aber jetzt ist sie seit zwei Jahren in New York, also hat sich auch ihr Style sehr verändert. Ich gehe manchmal zu ihr und sehe mich in ihrem Schrank um. Sie hat mittlerweile so viele Sachen, dass sie es wahrscheinlich gar nicht merkt, wenn ich mir etwas aussuche. Je älter wir werden, desto ähnlicher wird auch unser Style. Und weil wir nur einen kleinen Altersunterschied und die gleiche Größe haben, ist es echt cool, dass wir uns gegenseitig Klamotten borgen können. Es ist, als ob man zwei Kleiderschränke hätte”, lachte sie im Interview mit dem ‘Lucky’-Magazin.

Bevor sie nach New York zog, lebte Bella bei ihrer Mutter Yolanda in Malibu, die in der Reality-TV-Show ‘The Real Housewives of Beverly Hills’ auftritt. Die hübsche Amerikanerin erlebte eine große Überraschung, als sie nach New York kam und den ganz anderen Stil der Leute bemerkte. “Ich denke, dass der Stil [in New York] zwar nicht unbedingt dunkler ist, aber man trägt mehr Lederjacken und Schwarz und all das, während die Leute in Malibu sehr viel Flip Flops und Ugg-Boots und Sommerkleider tragen. Es ist also nett in New York zu sein, wo die Leute einen komisch anschauen, wenn man etwas anderes trägt. Der Stil ist ganz anders. In New York geht es sehr viel trendiger zu”, erklärte sie.

Obwohl sie zunehmend erfolgreich als Model ist, hat Bella Hadid ihre Shopping-Gewohnheiten bisher kaum verändert: “Ich bin keine, die viele Designer-Klamotten kauft, ich bin ja erst 17 Jahre und kann es mir auch nicht leisten. Aber ich fand Vintage-Looks schon immer cool und in New York gehe ich gern in Second-Hand-Shops, in Los Angeles auf Flohmärkte. Das kombiniere ich dann mit coolen Schuhen.” © Cover Media

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Trends Sommer 2015: Weste

-Trend-Modepilot-Fashion-Blog

Die Weste tauchte in den Kollektion von New York über London und Mailand bis nach Paris auf. Man kann also wirklich von einem Trend reden. Es ist ein Revival, denn vor ein paar Jahren waren ärmellose Mäntel “in”. Nun haben sich die Deisgner für den Sommer eine leichterer Variante ausgedacht. Dei Weste ist ein echtes Easy-to-wear-Teil, denn in der dargebotenen VIelfalt passt die ärmellose Jacke nicht nur zu allen möglichen Outfits, sondern sogar zu jeder Figur. In der langen Version kaschiert sie üppige Hintern und auch Hüftgold (siehe 3.1. Phillip Lim, Christian Dior).  In der kurzen akzentuiert sie das Outfit (siehe Sacai). Die Weste verleiht offen einen Hauch von Theatralik (z.B. Just Cavalli), in dem sie beim Gehen locker den Körper umspielt. In der geschnürten, gegürtelten Version bringt sie den Schuss Modernität und Fashion, der so manches “normales” Outfit aufwerten kann (z.B. Isabel Marant).

In meinen Augen beonders schöne und aufwendig gearbeitete Versionen dieses Trend hat Givenchy zu bieten:

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Hier die schönsten Modelle von den Laufstegen:

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Jimmy Choo: Werbekampagne mit Mat Collishaw

Jimmy Choo kreierte zusammen mit Mat Collishaw die Kampagne für die neue Cruise-Kollektion des Labels.

Bild von Jimmy Choo

Jimmy Choo kreierte zusammen mit Mat Collishaw die Kampagne für die neue Cruise-Kollektion des Labels.

Das Modehaus postete ein Foto der Vices-Kollektion 2015 auf seinem Twitter-Account, das das Model Ondria Hardin in einem Paar roter Jing-Schuhe als Fokus des Bildes zeigt. Die knallroten High Heels haben einen hohen Stiletto-Absatz, einen Peeptoe-Abschluss sowie zwei breite, glitzernde Bänder, die über dem Fußrücken und dem Knöchel entlang laufen. Ondria trägt dazu ein simples superkurzes Minikleid in Nude, das aus dem aktuell trendy Material Neopren gefertigt zu sein scheint. Über dem Kopf hält die brünette Schönheit mit ausgestreckten Armen eine kleine smaragdgrüne Ava-Handtasche, die ebenfalls aus der Kollektion stammt. Den Hintergrund des Fotos bilden prismenförmige, grünlich schillernde Eiskristalle. Die Kampagne soll ab Dezember Modemagazine wie ‘Elle’, ‘Vogue’ und ‘W’ zieren.

Beim Kreieren der Vice-Kollektion ließ sich die Kreativ-Chefin des Labels, Sandra Choi, von ihrer großen Leidenschaft – kostbarem Schmuck – inspirieren. Die Linie besteht aus 21 Schuh- und Taschendesigns, die mit glitzerten Schmucksteinen verziert sind. Die Kunden können zwischen Bronze-, Silber- und Golddesigns wählen, die je nach Material in unterschiedliche Preisklassen aufgeteilt sind. Eine Bronze-verzierte Tasche ist die preisgünstigste und für umgerechnet 605 Euro erhältlich. Die Gold-Kollektion beinhaltet unter anderem eine Tragetasche für rund 3800 Euro.

Laut ‘WWD’ ist die Vices-Kollektion von Jimmy Choo weltweit ab dem 29. Oktober erhältlich. © Cover Media

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