Iris Apfel: Je verrückter, desto besser!

Iris Apfel (93) trug immer schon auffällige Brillen – selbst als sie diese noch gar nicht brauchte.

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Iris Apfel (93) trug immer schon auffällige Brillen – selbst als sie diese noch gar nicht brauchte.

Die New Yorkerin ist wohl eine der ältesten Fashion-Ikonen der Welt und vor allem dank ihrem Markenzeichen überall wiedererkennbar: die riesige runde Brille. Bereits in jungen Jahren experimentierte die Modeexpertin mit verschiedenen Brillenmodellen, wobei für Iris schon immer galt: Hauptsache ausgefallen!

“Schon seit ich ein kleines Kind war, war ich ein Flohmarkt-Freak und jedes Mal wenn ich eine komische Brille sah, kaufte ich sie. Manchmal trug ich sie, obwohl ich keine Brille tragen musste, weil ich mochte, wie sie aussahen”, erinnerte sich die Fashionista im Interview mit dem ‘People’-Magazin. “Und als dann der Tag kam, an dem ich eine Brille brauchte, sagte ich zu mir selbst: ‘Wenn du schon eine Brille tragen musst, dann trag’ auch wirklich eine Brille!’ Die Leute fragten mich immer, warum sie so riesig ist, und ich antwortete: ‘Damit ich dich besser sehen kann!’ Dann hielten sie den Mund.”

Vor allem in den letzten Jahren erlangte Iris in der Modeszene international immer mehr Bekanntheit. Sie modelte unter anderem für Kate Spade und entwarf eine eigene Accessoires-Kollektion für HSN.

Ihr einzigartiger Look ist es, der ihren Erfolg ausmacht. Den entwickelte Iris übrigens dank ihrer Mutter. “Vor vielen Jahren wurde ich von meiner Mutter beeinflusst, die extrem chic war, und von Pauline de Rothschild und Millicent Rogers”, verriet die Kultfigur, die auf ihren unverwechselbaren Stil stolz ist. “Niemand ist mehr originell. Niemand hat mehr einen originellen Stil.”

Zum Glück also, dass es da immer noch Iris Apfel gibt! © Cover Media

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Karlie Kloss: So kam es zur Jeans-Kollaboration

Für Karlie Kloss (22) lief ihre Entwicklung zur Designerin ganz natürlich ab.

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Für Karlie Kloss (22) lief ihre Entwicklung zur Designerin ganz natürlich ab.

Das gefragte Model hat gerade seine bereits zweite ‘Forever Karlie’-Mini-Kollektion für die Jeansmarke Frame Denim auf den Markt gebracht und zwei neue Entwürfe bei einer Launchparty in New York präsentiert. Dort sprach Jens Grede, einer der Gründer der Marke, darüber, wie es überhaupt zu der Kollaboration mit der Laufstegschönheit kam.

“Das war eine ganz organische Sache”, verriet er ‘fashionista.com’. “Karlie wollte Frame tragen, aber passte nicht in unsere Jeans. Also machten wir Jeans für sie und sie meinte ‘Es gibt mehr Mädchen wie mich, ihr solltet diese Jeans produzieren.’”

Auch Erik Torstensson, der zweite Chef von Frame Denim, ist begeistert von dem Topmodel und kann gar nicht fassen, wie involviert Karlie in den gesamten Designprozess ist. “Ich habe vorher schon viele Kollaborationen auf andere Art und Weise gemacht und war sehr überrascht, wie viel Zeit uns Karlie gab um daran zu arbeiten. Das ist wirklich Karlies Produkt. Sie weiß ganz genau, was sie gerne trägt und was der Kunde tragen kann. Frame hatte schon immer einen Fuß in den 70ern – die Frauen waren so schön und feminin, eine wahre Frau für Hetero-Männer! – und Karlie hat sich darauf eingelassen”, freute sich der Kreativkopf gegenüber ‘style.com’.

Dieser Retro-Look fand besonderen Anklang bei der hübschen Blondine. “Meine Mutter war ein echtes Schnuckelchen in den 70ern, also stritten meine Schwester und ich uns früher immer um ihre tollen Vintage-Sachen. Natürlich war ich ein bisschen größer und konnte einige der Hosen nicht tragen! Aber da ist etwas an diesem Jahrzehnt, das irgendwie immer mit meinem Stil im Einklang ist: einfach, amerikanisch, ein einfaches T-Shirt mit einer perfekten Jeans, aber total schön”, begeisterte sich Karlie Kloss. © Cover Media

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Joan Smalls: Castings sind grausam

Joan Smalls (26) wollte sich so schnell wie möglich einen Namen in der Modebranche machen, um nicht mehr auf Castings gehen zu müssen.

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Joan Smalls (26) wollte sich so schnell wie möglich einen Namen in der Modebranche machen, um nicht mehr auf Castings gehen zu müssen.

Dank TV-Shows wie ‘America’s Next Top Model’ und ‘The Face’ sind die Vorgänge der Model-Industrie mittlerweile recht gut bekannt. Dazu zählen auch die zahllosen Castings, die Nachwuchsmodels besuchen und sich gegen hunderte von Konkurrentinnen durchsetzen müssen.

Für Joan, den Victoria’s-Secret-Engel, gehört dies heute glücklicherweise der Vergangenheit an. “New York war wirklich ein Schock, aber ich war so ehrgeizig und ganz versessen darauf”, berichtete die puerto-ricanische Schönheit im Interview mit dem ‘Lucky’-Magazin. “Ich fuhr mit dem Bus zur U-Bahn und von dort zu den Castings. Da tritt man dann gegen 40, 100, 200 andere Mädchen an. Man geht zu einem Call, sieht die Castingliste und ist Nummer 202. Und man weiß, dass es nur zwei Jobs gibt. Ich sagte mir immer, dass ich einfach nur an einem Punkt in meiner Karriere ankommen möchte, wo ich nicht mehr zu Castings gehen muss, weil das grausam war. Es gibt so viele Orte, an denen man gleichzeitig sein sollte und dann kommt man immer zu spät, muss dann aber ewig warten, bis man an der Reihe ist. Jetzt sehe ich manchmal, wie Models durch die Stadt hetzen und ich verstehe genau, was sie durchmachen.”

Mittlerweile modelte Joan für viele große Modehäuser, darunter Givenchy, Chanel und Burberry, und belegte laut ‘Forbes’ im Jahr 2013 den achten Platz der bestbezahlten Models.

Als Kind hätte sie sich ihren Erfolg nie träumen lassen. Als sie Stars wie Naomi Campbell (44) und Kate Moss (41) in Shows wie ‘True Hollywood Story’ auf E! sah, schien diese Welt unerreichbar für sie. “Ich sah die Sendung und klebte buchstäblich am Fernseher. Ich hätte es mir nie träumen lassen – diese Frauen bereisten die Welt. Es war so verlockend. Aber ich war so unbeholfen – groß, superdünn, schlaksig. Die Jungs in der Schule lachten mich aus. Aber ich sah diese Frauen im Fernsehen und erkannte, dass sie einen ähnlichen Körper hatten”, erinnerte sich Joan Smalls. © Cover Media

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Barbara Palvin: Mein Leben ist so anders!

Barbara Palvin (21) ist noch immer überrascht, wie sehr sich ihr Leben dank ihrer Karriere verändert hat.

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Barbara Palvin (21) ist noch immer überrascht, wie sehr sich ihr Leben dank ihrer Karriere verändert hat.

Das Model wurde mit gerade Mal 13 Jahren entdeckt. Seitdem schuf sich Barbara ein eindrucksvolles Portfolio und arbeitete mit Labels wie Chanel und Prada zusammen, außerdem ist sie seit drei Jahren Markenbotschafterin von L’Oréal Paris. Die hübsche Ungarin liebt ihren Job und alles was dazu gehört, oftmals denkt sie aber auch an ihre Freunde zu Hause. Dabei fällt ihr immer wieder auf, wie anders ihr Leben jetzt ist:

“Natürlich denke ich darüber nach, vor allem wenn ich zurück nach Hause zu meinem alten Leben fahre, das ich vor dem Modeln führte”, erklärte sie im Interview mit der australischen ‘Vogue’. “Auch wenn ich unterwegs bin, denke ich darüber nach. Dass sie [meine Freunde] die gleichen Dinge tun, wenn ich zu Hause bin, zum Beispiel hier auf einen Drink gehen oder einen Film sehen. Dann stelle ich fest, dass ich in Sydney bin und auf die Harbour Bridge steige. Das ist schon ein komisches Gefühl.”

Da Barbara schon in sehr jungen Jahren einen Modelvertrag unterschrieb, wollte sie nicht allein reisen und so begleitete sie ihre Mutter bis zu ihrem 18. Lebensjahr. Für die Unterstützung ihrer Eltern ist sie ihnen sehr dankbar und auch dafür, dass sie ihre Träume verwirklichen durfte. “Mein Vater sagte immer ‘Los, bring das Geld nach Hause!’”, lachte sie. “Aber meine Mutter reiste fünf Jahre lang mit mir herum. Ich bewundere sie sehr.”

Mittlerweile nennt der Nachwuchsstar New York sein Zuhause. Dort führt sie allerdings ein ganz ruhiges Leben, wenn sie mal nicht vor den Kameras posiert. “Ich lese viel. Kennst du ‘Die Auserwählten – Im Labyrinth’? Davon habe ich gerade den zweiten Teil gelesen. In New York wohne ich mit meiner Freundin Stella zusammen. Sie ist diejenige, die mich immer in verschiedene Restaurants und auch an andere Ort mitnimmt. Oder ich schlafe! Wirklich, ich verlasse nicht so oft mein Zimmer”, verriet Barbara Palvin. © Cover Media

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Shanina Shaik: Auf die Individualität kommt es an

Shanina Shaik (24) sieht ihre Individualität als großen Vorteil.

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Shanina Shaik (24) sieht ihre Individualität als großen Vorteil.

Das australische Model begann seine Karriere bereits im Alter von acht Jahren und gab sein Laufstegdebüt bei der New York Fashion Week in der Herbst/Winter-Saison 2009.

Ihre Mutter Kim, die litauische und australische Wurzeln hat, gab ihr schon früh einen wichtigen Rat mit auf den Weg: “Anders zu sein, ist wie eine Drehtür im Leben – mit sicherem Eingang und unsicherem Ausgang”, verriet die Schönheit in der australischen ‘Elle’.

Ihr atemberaubendes Aussehen, das sie nicht nur ihrer Mutter, sondern auch ihrem Vater mit pakistanischen und saudiarabischen Wurzeln zu verdanken hat, wurde allerdings nicht immer geschätzt. Gut, dass Shanina stets ihre Mutter an der Seite hatte, die sie in der Schulzeit, als sie gemobbt wurde, trösten konnte. Sie war es auch, die sie ermutigt habe, nicht aufzugeben, egal was andere sagten. “Sie hat mir immer gesagt, dass ich stolz sein soll, auf das, was ich bin, weil die Leute, die herausstechen, diejenigen sind, die in ihren Leben tolle Dinge machen, während die Fieslinge immer einen Schritt hinterherhinken.”

Ihre Mutter sollte schließlich Recht behalten: Shanina gehört als Victoria’s-Secret-Engel zu den gefragtesten Models. Außerdem landete sie gerade erst eine Kampagne für das Label Free People, auf den Bildern ist Shanina Shaik in sexy Unterwäsche zu sehen.

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Karlie Kloss: Ohne Sport werde ich nicht wach

Karlie Kloss (22) liebt Kickboxing zum Wachwerden.

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Karlie Kloss (22) liebt Kickboxing zum Wachwerden.

Das Model mag ihren Job bei Victoria’s Secret an den Nagel gehängt haben, das bedeutet aber nicht, dass sie sich jetzt auf die faule Haut zu legen gedenkt. Sie weiß, wie wichtig Sport für einen gesunden Lebenswandel ist.

“Ich mache morgens gerne ein kleines Workout zu Musik. Kickboxen hilft mir, wach zu werden”, verriet sie der deutschen Ausgabe der ‘Glamour’ und plauderte auch aus, wie häufig sie Sport treibt: “Ich trainiere an fünf Tagen in der Woche. Aber ich will nicht dünn sein, ich will stark sein! Das ist wahre Schönheit.”

Wichtig ist für die Amerikanerin, dass sie sich bei ihrem Training nicht langweilt, deswegen achtet sie darauf, die Einheiten abwechslungsreich zu gestalten. Neben dem Spaß hat diese Workout-Weise den Vorteil, dass Karlies kompletter Körper gestählt wird. Tipps für alle, die es ihr nachtun wollen, hatte sie auch: “Meine Beine definiere ich mit Pilates, meine Muskeln kräftige ich mit Gewichten und als Cardio-Training ist für mich Spinning optimal. Bauchmuskeln trainiere ich ganz klassisch mit Situps, für meinen Po ist ‘Butt Lift Training’ das Beste.”

Vor einigen Monaten gab Karlie bekannt, nicht mehr für den Dessous-Giganten Victoria’s Secret über den Laufsteg schweben zu wollen, sondern sich stattdessen mehr ihrem Studium zu widmen. Für Auftritte auf den Fashion Weeks in New York, London, Paris und Mailand reichte ihre Zeit aber trotzdem – auch wenn es ganz schön stressig für die Schönheit wurde: “Es war ziemlich hektisch, ich will nicht lügen. Es war das erste Mal, dass ich alle Städte hintereinander weg gemacht habe. Ich bin aber wirklich dankbar für alle Shows, bei denen ich dabei war und wirklich glücklich, auf dem roten Teppich dabei zu sein”, erklärte Karlie Kloss vor Kurzem gegenüber ‘theFashionSpot’. “Wir sind [danach] alle echt erschöpft, egal, wie viel Erfahrung wir als Model haben. Es ist nicht leicht – auch wenn es vielleicht so aussieht.” © Cover Media

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