Arizona Muse: Voll auf dem Girly-Trip

Arizona Muse (27) findet es jetzt nicht mehr so schlimm, wenn sie viel Make-up trägt – ganz im Gegenteil. …

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Arizona Muse (27) findet es jetzt nicht mehr so schlimm, wenn sie viel Make-up trägt – ganz im Gegenteil.

Die Amerikanerin gehört zu den derzeit gefragtesten Topmodels und präsentiert regelmäßig Mode von Louis Vuitton und Saint Laurent. Im Laufe der Jahre hat sie sich daran gewöhnt, sich zu schminken – früher mochte sie es nicht:

“Wir wollten alle wie Jungs aussehen und taff sein”, beschrieb die Berufsschönheit gegenüber ‘Elle’ ihre Jugend. “Es hat eine Weile gedauert, bis ich meine feminine Seite akzeptiert habe. Ich trage jetzt Make-up und genieße es. Früher hätte ich darüber gemeckert und gesagt ‘Oh Gott, ich trage zuviel Make-up, ich sehe schlimm aus.’ Ich entschuldige mich nicht mehr, wenn ich geschminkt bin. Manchmal will man doch einfach mal ein Kleid anziehen.”

Arizona macht ihre Mutter und deren Freundinnen verantwortlich, denn die haben für die Rechte der Frauen gekämpft und hatten nicht viel übrig für Kosmetik – die Tochter wollte ihre Mama nicht enttäuschen. “Ich trug nie Nagellack oder Make-up. Es hat mich interessiert, aber es war damals einfach nicht cool, was schon merkwürdig ist. Ich wünschte, ich wäre mehr ermuntert worden, mädchenhafter zu sein und all diese weiblichen Dinge auszuprobieren, denn sie machen doch Spaß, wie ich inzwischen herausgefunden habe.”

Die brünette Schönheit gilt in der Branche als zurückhaltend und sehr konzentriert, wenn sie arbeitet. Arizona Muse gestand aber, dass sie sich einfach nicht blamieren möchte und deshalb ihren Mund hält – es könnte ja sein, dass sie etwas Dummes sagt. © Cover Media

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Miranda Kerr: Wow, ich bin immer noch dabei!

Miranda Kerr (32) ist von ihrem langanhaltenden Erfolg überrascht.

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Miranda Kerr (32) ist von ihrem langanhaltenden Erfolg überrascht.

Die Australierin gehört zu den erfolgreichsten Models weltweit, im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie für Labels wie Victoria’s Secret und Roberto Cavalli. Mit 14 Jahren wurde die schöne Brünette bereits für das ‘Dolly’-Magazin abgelichtet, nachdem sie einen Wettbewerb gewonnen hatte.

Damals hätte sie jedoch nie davon geträumt, eines Tages zu den gefeiertsten Fashion-Stars überhaupt zu gehören. “Ich mache diesen Job jetzt seit 19 Jahren. Nach dem ersten Fotoshooting hätte ich nie gedacht, dass es so lange anhalten würde”, zitierte sie ‘vogue.com.au’. “Wenn ich heute junge Models bei einem Fotoshooting treffe oder in einer Agentur, dann sage ich ihnen, dass es nicht einfach ist, Model zu sein. Man muss jede Menge Zurückweisungen in Kauf nehmen. Solange man aber an sich selbst glaubt und das nicht persönlich nimmt, ist es in Ordnung.”

Ihre Kollegin Catherine McNeil (26) hatte ebenfalls ein paar Weisheiten für Nachwuchsmodels auf der Webseite parat. Auch die Australierin startete ihre Karriere im zarten Alter von 14 Jahren, nachdem sie einen Wettbewerb des Magazins ‘Girlfriend’ gewann. Catherine posierte daraufhin in Kampagnen von Dolce & Gabbana und Versace und lief für Labels wie Louis Vuitton und Fendi über den Laufsteg. “Ich war früher so traurig, wenn ich nicht für eine Modenschau gebucht wurde oder einen Job nicht bekam. Aber jetzt stört es mich nicht mehr so sehr. Jetzt würde ich [meinem früheren Ich] sagen, dass ich stärker sein und es mehr wie ein Business sehen sollte.” © Cover Media

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Natalia Vodianova: Schön dank Liebe und Pilates

Natalia Vodianova (33) glaubt, dass ihr die Liebe zu ihrer schlanken Figur verhilft – allerdings verlässt sie sich mittlerweile nicht mehr allein auf die Schmetterlinge im Bauch.

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Natalia Vodianova (33) glaubt, dass ihr die Liebe zu ihrer schlanken Figur verhilft – allerdings verlässt sie sich mittlerweile nicht mehr allein auf die Schmetterlinge im Bauch.

Die Schönheit, die bereits für Labels wie Calvin Klein, Louis Vuitton und Gucci gebucht wurde, brachte vier Kinder zur Welt, sieht aber immer noch so rank und schlank wie vor den Schwangerschaften aus.

“Ich glaube, ich habe einfach Glück, denn ich habe in den drei Jahren, bevor ich Maxim [ihr Jüngster ist mittlerweile 14 Monate alt] bekam, nicht wirklich etwas getan – ich schätze, dass ich mich verliebt habe, hat mich fit gehalten”, grinste die gebürtige Russin im Interview mit der britischen Ausgabe der ‘InStyle’. “Nachdem ich ihn [Maxim] bekommen hatte, empfahl mir jemand Pilates, da das die Bauchmuskeln aufbaut und jetzt liebe ich das total. Ich mache das ein- oder zweimal die Woche und das ist wahrscheinlich das Beste, das ich für meinen Körper tue.”

Ihre ersten drei Kinder Lucas, Neva und Viktor bekam Natalia mit ihrem Ehemann Justin Portman, von dem sie sich 2011 trennte. Maxim ist ihr erstes Kind mit Antoine Arnault, dem Sohn von LVMH-Gründer Bernard Arnault.

Dass es Natalia in Hinblick auf ihr Fitnessprogramm eher entspannt hält, erlaubt übrigens keine Rückschlüsse auf ihr Verhältnis zu anderen Beauty-Bereichen. Sie liebt es, ihr Make-up selbst zu machen und steht dabei besonders auf den Contouring-Look.

“Ich bin ein Contouring-Profi, ich mache das ständig! Der Trick ist, immer ein wenig Rouge zu benutzen. Der total gemeißelte Look funktioniert gut für Fotos, aber im Alltag finde ich ihn ein bisschen merkwürdig. Ich trage also immer ein wenig Rouge oberhalb meiner Wangenknochen auf, direkt unter dem Auge – das hilft wirklich dabei, optisch hohe Wangenknochen zu zaubern. Man muss nur darauf achten, dass man das Rouge von der Form her anders verteilt als das Contour-Produkt – Rouge sollte rund und klein sein und nie zu nah an der Nase aufgetragen werden”, riet Natalia Vodianova. © Cover Media

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Edie Campbell: Mode soll etwas aussagen

Hinter den Outfits von Edie Campbell (24) steckt immer eine Botschaft.

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Hinter den Outfits von Edie Campbell (24) steckt immer eine Botschaft.

Das Model hat einen ganz eigenen Look: Kurze Haare, dunkel geschminkte Augen und außergewöhnliche Kleidung. Der Stil der schönen Britin überrascht allerdings kaum, wenn man ihre Stilidole kennt.

“Ich werde von Sängern inspiriert, die sich neu erfinden, wie David Bowie und Kate Bush. Ich mag es, wenn Menschen mit ihrem Look versuchen etwas aussagen. In einer so homogenisierten Welt ist das aufregend zu sehen”, erklärte sie gegenüber ‘Harper’s Bazaar’. “Entfernt man sich aus dem Beauty-System und hört auf, sich Sorgen zu machen, ist man trotzdem noch in einer Position, die den Leuten viel sagt.”

Die Schönheit lief bereits für Größen wie Chanel, Christian Dior und Balenciaga über den Laufsteg. Außerdem stand sie für Kampagnen von Louis Vuitton, Burberry und Alexander McQueen vor der Kamera. Und obwohl sie in der Modewelt stets in den aufregendsten Kleidern zu sehen ist, beschreibt sie ihren eigenen Stil als “jungenhaft”. Make-up benutzt sie deshalb natürlich auch nicht täglich.

“Ich nehme ungern täglich einen Concealer oder Make-up. Ich konzentriere mich lieber auf die Dinge, die etwas verbessert werden könnten. Touché Éclat von YSL und das Babydoll-Mascara find ich toll”, erklärte Edie Campbell. “Für meine Augenbrauen nehme ich den Brow Tamer von Marc Jacobs und den Brow-Lift-Stift von Charlotte Tilbury.” © Cover Media

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Fernanda Ly: Ich falle auf

Fernanda Ly ist es gewohnt, dass Leute sie komisch angucken.

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Fernanda Ly ist es gewohnt, dass Leute sie komisch angucken.

Anfang dieses Jahres gab das Model bei der Pariser Fashion Week mit Louis Vuitton sein Laufsteg-Debüt, danach ging alles ganz schnell. Heutzutage hört ihr Telefon kaum auf zu klingeln. Dass sie so beliebt ist, kann Fernanda aber gar nicht fassen, weil ihr Look eher unkonventionell ist.

“Ich habe einen Gothik-Stil. Es ist schon seltsam, zu modeln und diese ganzen weiblichen, hübschen Flatter-Kleider zu tragen, weil ich mich sonst ganz in Schwarz kleide”, gab sie im Interview mit dem ‘W’-Magazin zu. “Alle gucken mich immer komisch an. Vielen ist mein Look unangenehm.”

Auch mit ihren pinken Haaren fällt sie auf und mittlerweile sind sie zu ihrem Markenzeichen geworden. Färben darf sie das Model nicht mehr, was ihr schwer fällt, weil sie eigentlich gerne neue Farben ausprobiert.

Sicherlich waren die Haare auch das Erste was der Modelscout bemerkte, als Fernanda in Australien beim Shoppen entdeckt wurde. Eigentlich studierte sie gerade Architektur, entschied sich dann aber doch, das Studium aufzugeben und als Model zu arbeiten.

“Ich würde mich lieber auf eine Sache konzentrieren, als zwei Dinge nur halbherzig anzugehen”, erklärte sie. “Man muss modeln, während man noch jung ist, Architektur kann man jederzeit studieren. Es ist eine lange Karriere, mit viel Schule! Ich kann jederzeit zurückgehen.”

Fernanda Ly bleibt trotz ihres plötzlichen Ruhms bescheiden und wäre auch zufrieden, wenn sie bei der nächsten Fashion Week für nur eine Show gebucht wird. Wie viele es werden, wird sich dann bei den nächsten Shows im September herausstellen. © Cover Media

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Tamy Glauser: Harte Zeiten für “ungewöhnliche” Models

Tamy Glauser findet, dass Models mit einem klassischen Look noch immer mehr gebucht werden.

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Tamy Glauser findet, dass Models mit einem klassischen Look noch immer mehr gebucht werden.

Zwar ist der androgyne Look derzeit immer noch sehr angesagt, dennoch überwiegen die klassischen Models nach wie vor. Aktuell sorgt aber doch wieder mal ein Model mit einem speziellen Look für Aufsehen: die Schweizerin Tamy mit ihren abrasierten Haaren.

“Wenn man so einen unverwechselbaren Look hat, dann kann es schwieriger sein, irgendwo reinzukommen. Aber ich bin froh, dass ich es an einen Ort geschafft habe, wo ich kommunizieren und mit anderen zusammenarbeiten kann. Ich kann einfach ich selbst sein und ich habe die Möglichkeit bekommen, an einigen wundervollen Dingen zu arbeiten. Früher hätte ich nie gedacht, dass ich dazu in der Lage wäre – Fashion überrascht mich einfach immer wieder”, lächelte sie gegenüber ‘style.com’.

Tamy flanierte den Laufsteg für Designgrößen wie Vivienne Westwood, Jean Paul Gaultier und Riccardo Tisci entlang. Ihre Fashion-Karriere startete sie mit Ende 20 allerdings verhältnismäßig spät.

“Ich hatte nichts mit Fashion zu tun. Ich interessierte mich nicht wirklich dafür, aber Freunde fragten mich öfter, ob ich das nicht machen wollte. Aber ich war schon 27, warum sollte ich in diesem Alter noch anfangen”, erinnerte sie sich zurück.

Ein Freund schickte schließlich Fotos von ihr an eine Pariser Agentur und schon kurz darauf landete sie ihre ersten Jobs. Trotz des Erfolges hatte sie im vergangenen Jahr allerdings eine Krise und stand kurz vorm Aufgeben. “[Ich dachte mir:] ‘Was zum Teufel mache ich hier?! Soll ich einfach alles hinschmeißen? Ich bin keine 16 mehr und es ist nicht in Ordnung, kein Geld zu haben und zu kämpfen.’ Ich sah, wie alle meine Freunde immer erfolgreicher wurden und ihre Karriere wirklich gut liefen. Ich blieb hinter ihnen zurück”, sagte sie.

Doch spätestens ihr Erfolg bei den letzten Fashion Weeks änderte ihre Meinung. Tamy lief exklusiv für Louis Vuitton in Paris über den Catwalk und arbeitete eng mit Nicolas Ghesquière und seinem Team zusammen. Sie hätte sich nie zuvor träumen lassen, dass sie eines Tages zum Louis-Vuitton-Girl gekürt werden könnte: “Als ich in die Agentur kam und die Bestätigung erhielt, weinte ich vor Freunde. Es war wie eine Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg war und dass sich die schweren Zeiten bezahlt machen würden.” © Cover Media

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