Soo Joo Park: Spaß am spontanen Haare färben

Soo Joo Park bemerkte erst nach dem Färben, dass man blaue Haare nur ganz schwer wieder rückgängig machen kann.

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Soo Joo Park bemerkte erst nach dem Färben, dass man blaue Haare nur ganz schwer wieder rückgängig machen kann.

Für Karl Lagerfeld (81) gilt das Model als Muse und Marken wie Redken und L?Oréal wollten sie unbedingt als Kampagnen-Star.

Meistens dürfen Models ihren Look nur für Jobs drastisch ändern, Soo Joo macht sich dabei aber keine großen Gedanken. Bei ihren aktuell blauen Haaren musste sie nur kurz überlegen.

?Heutzutage geh ich meistens zu Redken und mir werden da die Haare gemacht, aber dies war eher ein Punk-Moment?, lächelte sie im Interview mit ?Style.com?. ?Meine Haare waren eigentlich immer Blond, ich hatte aber auch schon anderen Farben. Ich hatte mal Pink, dann ein ganz helles Lila-Grau, aber Blau gefällt mir definitiv am besten. Ich hab es einfach gemacht, danach hörte ich dann, dass Blau sich am schwersten herauswaschen lässt, wir gucken also mal, wie das wird!?

Diesmal besuchte Soo Joo nicht mal einen Salon, sie färbte sich die Haare einfach zu Hause. Um ihre Mähne zu schützen, mischte sie Manic-Panic-Farbe in Bad Boy Blue mit einer Spülung, so wurde die Farbe nicht ganz so grell und ihre Haare trockneten dabei nicht aus.

Besonders toll findet Soo Joo Park es, dass sie jetzt mit neuem Make-up experimentieren kann. Vor Kurzem malte sie ihre Nägel Hellblau an, damit sie zu ihren bunten Haaren passten. © Cover Media

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Tess Holliday: Ich habe genug von euren Vorurteilen

Tess Holliday (29) findet es unfair, dafür verurteilt zu werden, dass man ihr ihre “Sünden” – im Vergleich zu Leuten, die rauchen oder trinken – ansieht.

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Tess Holliday (29) findet es unfair, dafür verurteilt zu werden, dass man ihr ihre “Sünden” – im Vergleich zu Leuten, die rauchen oder trinken – ansieht.

Das Plus-Size-Model sorgt mit einer Kleidergröße von 52 immer wieder für Schlagzeilen. Dabei scheiden sich die Meinungen über den Fashion-Star: Während die einen sie dafür loben, die Fahne für fülligere Frauen hochzuhalten, fürchten andere, dass ihr Körperumfang sich negativ auf ihre Gesundheit auswirke könne.

Tess selbst hat mittlerweile genug von der Diskussion: “Jeder hat Sünden, meine sind allerdings sichtbar”, argumentierte sie im Interview mit der britischen Zeitung ‘The Guardian’. “Wenn ich den ganzen Tag lang Fotos mache und dann eine verdammte heiße Schokolade trinken und ein Croissant essen möchte, dann mache ich das auch. Werde ich das zum Frühstück, Mittag und Abendessen essen? Nein. Ist es okay, das zu tun? Wenn du willst. Aber wisst ihr, keiner wird dafür berühmt, zwei Packungen Zigaretten pro Tag zu rauchen. Oder Leute, die am Ende des Tages ein Foto von sich mit einem Drink posten? Das Leben ist beschi**en, warum sollte man also jemanden dafür verurteilen, dass er das Beste daraus zu machen versucht?”

Schon ihr ganzes Leben wurde Tess als “fett” bezeichnet, mittlerweile ärgert sie sich aber nicht mehr darüber, sondern nimmt das Wort bereitwillig an. Schließlich sei sie sich dessen bewusst, dass ihr Körperumfang größer als der vieler anderer sei. Sogar ihr Vater – mit dem sie mittlerweile keinen Kontakt mehr hat – habe ihr früher immer wieder erklärt, dass sie zwar ein hübsches Gesicht habe, kritisierte aber den Rest ihres Körpers. In der Schule erging es ihr ähnlich und das führte dazu, dass sie irgendwann nicht mehr hinging.

“Wenn man erwachsen ist und die Wahl hat, welche Personen ein Teil seines Lebens sind, dann sollte man diejenigen ausschließen, die einem wehtun, auch wenn es ein Familienmitglied ist. Für mich haben diese Leute keine Privilegien. Ich habe ihm immer wieder eine Chance gegeben und er behandelte mich weiterhin schlecht und da dachte ich mir, dass er nicht in meinem Leben sein sollte.”

Mittlerweile läuft es sowohl privat wie auch beruflich bestens für das Plus-Size-Model: Tess Holliday ist glücklich verlobt mit ihrem Partner Nick Holliday, der zufällig den gleichen Nachnamen hat wie sie, und erst vor Kurzem landete sie das Cover des ‘People’-Magazins. © Cover Media

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Ashley Graham: Seid individuell!

Ashley Graham bewundert andere Frauen nicht für ihr Äußeres, sondern für das, was sie leisten.

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Ashley Graham bewundert andere Frauen nicht für ihr Äußeres, sondern für das, was sie leisten.

Die amerikanische Schönheit ist das erste Plus-Size-Model, das die ‘Sports Illustrated Swimsuit’ zierte – eine Ehre für Ashley. Das Model akzeptierte ihren Körper immer schon so, wie er war, und ermuntert alle Frauen, es ihr gleich zu tun:

“Es ist so wichtig, dass man ein Individuum ist. Es ist zwar auch wichtig, Vorbilder zu haben, aber nicht aus den falschen Gründen. Frauen sollten andere Frauen nicht für ihr Äußeres, sondern für ihr Inneres und für das, was sie in der Welt bewirken, bewundern. Sei du selbst, sei dein eigenes Individuum”, forderte sie in einem Videointerview mit ‘Elle’.

Ashley posierte für eine Fotostrecke für ‘The Body Issue’, eine Spezialausgabe des Magazins. Die Fotos und ein Video zeigen die hübsche Brünette in einer Reihe von verschiedenen Outfits, die ihre üppigen Kurven betonen. Auf einem der Bilder trägt Ashley ein Sport-Outfit, das aus einem schwarzen Crop-Top mit transparenten Streifen an den Schultern sowie einer hochgeschnittenen schwarzen Hose besteht.

Das Model, das Kleidergröße 44 trägt, legt viel Wert auf einen gesunden Lebensstil. Ashley Graham ist überzeugt davon, dass eine gesunde Lebensweise immer oberste Priorität haben sollte – egal welche Kleidergröße man trägt. “Es ist so wichtig, gesund zu sein. Ich glaube daran, dass man mit jeder Kleidergröße gesund sein kann. Egal ob das eine 34, 40 oder 50 ist, solange man sich von der Couch wegbewegt und sich um seinen Körper kümmert. Eines Tages wird dir dein Körper das danken.” © Cover Media

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Edie Campbell: Nehmt Fashion nicht so ernst!

Edie Campbell (24) findet, man sollte immer Spaß an der Mode haben.

Bild von Edie Campbell

Edie Campbell (24) findet, man sollte immer Spaß an der Mode haben.

Das britische Model hat seine Karriere dem Fotografen Mario Testino (60) zu verdanken, er castete die Schönheit nämlich für einen ‘Vogue’-Artikel und danach für eine Burberry-Kampagne.

Vor zwei Jahren ließ sie sich für die Arbeit die Haare kürzen, heute trägt Edie sie in einer süßen Bob-Frisur. Lange musste das Model über das Makeover nicht nachdenken.

“Mode sollte Spaß machen. Das ist doch der Sinn davon, man will etwas damit ausdrücken”, begeisterte sie sich im Interview mit der amerikanischen ‘Vogue’. “Manchmal braucht man eben mehr als eine Perücke! Außerdem, wenn Guido [Palau, Friseur], Steven [Meisel, Fotograf] oder Grace Coddington [Creative Director von ‘Vogue’] einen fragen, ob man sich die Haare schneiden lässt, warum würde man da nein sagen? Diese super kreativen, wundervoll begabten Menschen wissen doch mehr als du!”

Dazu kommt, dass Edie ihre langen Haare überhaupt nicht vermisst. Es ist kurz sogar viel praktischer: “Wenn man lange Haare hat, sammelt man sie überall – am Zeug, in der Dusche”, erinnerte sie sich an ihre alte Frisur. “Jetzt verheddern sich meine Haare nicht mehr mit dem Riemen meiner Tasche und ich besitze auch keine Bürste mehr. Ich liebe es auch, mir die Haare schneiden und färben zu lassen.”

Ihr cooler Look begeistert weiterhin die Modewelt, Edie wurde als Model für die YSL-Black-Opium-Parfüm-Kampagne gewählt. Das freut sie sehr, Parfüm ist ihr nämlich sehr wichtig.

“Ich war ungefähr 13, als ich merkte, dass die eleganten Mädchen an meiner Schule immer von ihrem Lieblingsduft redeten”, erinnerte sich Edie Campbell. “Schon damals wurde mir klar, dass es etwas sehr einflussreiches ist, man sagt damit: ‘Das bin ich, das ist meine Aura, in dieser Wolke operiere ich.’” © Cover Media

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Josephine Skriver: Ich bin auch ein Mensch!

Josephine Skriver (22) will den Menschen klar machen, dass sie kein “Experiment” ist.

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Josephine Skriver (22) will den Menschen klar machen, dass sie kein “Experiment” ist.

Das Victoria’s-Secret-Model hat eine lesbische Mutter und einen schwulen Vater und wurde per In-vitro-Fertilisation gezeugt.

Darauf ist sie auch sehr stolz und möchte deshalb auch offen über ihre Situation sprechen. Leider können viele aber einfach nicht damit klarkommen.

“Wenn Leute mich sehen und wissen, dass ich ein Kind aus einer In-vitro-Fertilisation bin, hoffe ich, dass sie trotzdem einen Menschen sehen. Einen ganz normalen Menschen, wie jeder andere auch”, sagte sie in einem Video bei ‘i-D’.

“So viele sagen, ach, sie wurde nicht auf natürliche Art gezeugt, sie sollte gar nicht hier sein. Aber ich bin kein Experiment, ich bin ein Mensch, genau wie du es auch bist.”

Vielleicht bezieht sich Josephine ja auf die Kommentare, die Domenico Dolce und Stefano Gabbana vor kurzem machten. Im März geriet die Welt in Aufruhr, als die Designer sich zur In-vitro-Fertilisation äußerten und sagten, dass dadurch “synthetische” Kinder gezeugt werden.

Josephines Mutter wusste immer, dass sie Kinder haben wollte, dass es aber ohne Mann schwierig werden könnte. Deswegen schrieb sie 1992 an einen LGBT-Newsletter und fragte, ob nicht jemand mit ihr ein Kind großziehen wolle. Josephines Vater meldete sich als erster und die beiden entschlossen sich dann zur In-vitro-Fertilisation.

Ein ungewöhnliche Situation ist es zwar, Josephine fand sie aber schon immer super, auch wenn andere das nicht so sehen.

“Als Kind war ich so stolz, die anderen Kinder mobbten mich nie. Erst als ich anfing, als Model um die Welt zu reisen, wurde mir klar, wie intolerant die Welt ist”, seufzte Josephine Skriver. “Besonders bei den sozialen Netzwerken ist es schwierig, mit dem ganzen Hass fertig zu werden. Da können die Menschen, ganz ohne Konsequenzen, sagen, was sie wollen. So viele sagen, wie widerlich es ist, wie leid ich ihnen tue, dass sie es gar nicht fassen können. Das fällt mir sehr schwer, weil ich im Internet ja nicht wiedersprechen kann.” © Cover Media

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Rachel Hunter: Nie wieder Saftkur!

Rachel Hunter (45) bekam bei einer Saftkur so schlechte Laune, dass sie alle umbringen wollte.

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Rachel Hunter (45) bekam bei einer Saftkur so schlechte Laune, dass sie alle umbringen wollte.

Das Model versucht sich nicht zu viele Sorgen um sein Aussehen zu machen, was natürlich in der Fashion-Welt nicht einfach ist.

Einmal ließ sie sich zu einer Saftkur verleiten, das hatte aber schwere Konsequenzen.

“Ich habe mal drei Tage lang eine Saft-Diät ausprobiert”, verriet sie dem britischen Magazin ‘Hello!’ “Es fühlte sich an, als hätte ein Lastwagen auf meinen Nieren geparkt und ich wollte alle um mich herum umbringen. Es war fürchterlich!”

Rachel wohnt in Los Angeles, eine Stadt, in der Schönheits-OPs schon fast Routine sind. Bis jetzt ist sie stark geblieben, aber irgendwann könnte es schon passieren, dass sie sich unters Messer legt.

“Manchmal gucke ich mir mein Gesicht an und denke mir, ‘Ich brauche Filler.’ Momentan habe ich noch keine, aber ob ich mich dazu verleiten lasse? Vielleicht. Ich beurteile keinen, der etwas machen lässt, um sich wohler zu fühlen”, erklärte das Model.

Zudem lässt Rachel sich nur ungern mit Photoshop verschönern und würde Menschen lieber einen natürlichen Look präsentieren. Leider sehen manche Leute das anders und machen über ihre Fotos fiese Kommentare.

“Ich denke mir, möchtet ihr mal in die Vergangenheit blicken und gucken, wie 45 früher aussah? Unsere Einstellung hat sich sehr geändert and die Menschen haben unrealistische Vorstellungen. Ich frage mich, ob Männer jetzt wirklich andere Erwartungen haben, wie Frauen mit 40 oder 50 aussehen sollen”, ärgerte sich Rachel Hunter. © Cover Media

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