Tess Holliday: Amerikaner akzeptieren Kurven besser

Tess Holliday (30) findet, dass vor allem die Menschen in Großbritannien ein Problem mit fülligen Frauen haben. …

Tess Holliday (30) findet, dass vor allem die Menschen in Großbritannien ein Problem mit fülligen Frauen haben.

Das amerikanische Plus-Size-Model mischt seit Monaten die Modebranche auf und stellt die gängigen Schönheitsideale mehr als infrage: Kurven sind sexy, egal wie ausladend sie sind. Die Amerikaner feiern ihre neue XXL-Ikone, doch im Ausland macht Tess leider eine andere Erfahrung.

Mit der britischen ‘Marie Claire’ sprach sie nun darüber und schreckte auch nicht vor direkter Kritik zurück: “In den Staaten werden fette Menschen mehr akzeptiert – es gibt mehr Plus-Size-Labels und die Menschen sprechen offen darüber. Ich habe gemerkt, dass die meisten Leute, die mich kritisieren aus Großbritannien kommen – sowohl in der Presse wie auch auf Social Media.”

Unter diesem Gesichtspunkt ist es nur zu verständlich, dass sich Tess in England nicht allzu wohl fühlt. Sie verglich das mit ihrem Heimatgefühl: “Seit ich in Großbritannien bin, werde ich auf der Straße angestarrt”, klagte sie, “aber in den Staaten kommen die Menschen zu mir und sagen Dinge wie ‘Ich liebe deine Haare’ oder ‘Ich liebe dein Kleid, du bist so süß’. Hier starren mich die Menschen an, als wäre ich durchgeknallt.”

Das Problem am XXL-Business: Die Kritiker halten sich nicht zurück. Tess Holliday kann manchmal gar nicht fassen, was sie über sich lesen muss: “Die Leute denken, wir [Plus-Size-Models] sind eklig, sie halten uns automatisch für faul. Dabei arbeite ich hart und bin ständig auf den Beinen. Ich bin ein ganz normaler Mensch, aber die Leute sehen mich, als wäre ich nicht real – so, als hätte ich keine Gefühle. Sie glauben, sie könnten mich behandeln, wie sie wollen.

Lara Stone: Ich habe mir Zeit gelassen

Lara Stone (31) gefällt ihr Modelleben heutzutage besonders gut, wenn sie ihren zweijährigen Sohn Alfred im Schlepptau hat. …

Lara Stone (31) gefällt ihr Modelleben heutzutage besonders gut, wenn sie ihren zweijährigen Sohn Alfred im Schlepptau hat.

Die Fashion-Diva begrüßte den kleinen Mann gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann David Walliams im Mai 2013 und kehrte mit einem Paukenschlag im folgenden Jahr ins Mode-Geschehen zurück. Damals posierte sie für Calvin Klein. Seitdem ist sie wieder dick im Geschäft, sie ist beispielsweise das Gesicht des Schuh-Giganten Kurt Geiger oder posierte (mit Wölfen!) für die britische ‘Vogue’. Jetzt wurde sie darüber hinaus vom Magazin ‘Harper’s Bazaar’ zu einer der Frauen des Jahres gewählt. Im Interview mit der Publikation erinnerte sich Lara:

“Ich fing etwa neun Monate oder ein Jahr, nachdem ich Mutter wurde, wieder an zu arbeiten. Am Anfang wollte ich einfach nur zu Hause sitzen und dieses kleine Baby anstarren und ich bin wirklich froh, dass ich mir Zeit gelassen habe, bevor ich an die Arbeit zurückkehrte. Es ist eine so kostbare Zeit, wenn sie so klein sind. Er geht noch nicht zur Schule, also kann ich ihn zu den meisten Jobs mitnehmen. Er reist ziemlich viel und liebt das total. Es macht einen solchen Spaß, durch seine Augen zu sehen, was ich mache. Man findet Flugzeuge plötzlich aufregender!”

Lara wurde im Alter von 15 Jahren während eines Paris-Urlaubs entdeckt und nahm 1999 an dem Wettbewerb Elite Model Look teil. Den gewann sie zwar nicht, beeindruckte aber die Bosse derart, dass sie bei der begehrten Agentur unter Vertrag genommen wurde. Ihren Durchbruch in der Modebranche schaffte die blonde Schönheit, als sie 2006 für Givenchy über den Laufsteg schwebte.

“Das war eine meiner ersten Haute-Couture-Shows und ich wusste wirklich nicht so ganz, was man dabei eigentlich tun soll”, lachte Lara in dem Interview. “Ich weiß noch, dass ich super-nervös war, super-aufgeregt und nachher wirklich glücklich, dass ich nicht gestolpert bin.”

Lara Stone ist außerdem immer mit der Zeit gegangen und hält heute über Social Media Kontakt zu ihren Fans. Besonders schätzt sie Instagram, weil sie findet, dass sich viele Menschen von einem Foto angesprochen fühlen können und diese zudem einen guten Einblick in die Modewelt bieten. © Cover Media

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Neelam Gill: Gute Augenbrauen machen selbstbewusst

Für Neelam Gill (20) geht nichts über sauber gezupfte Augenbrauen. …

Bild von Neelam Gill

Für Neelam Gill (20) geht nichts über sauber gezupfte Augenbrauen.

Die Model-Schönheit betört momentan die Fashion-Welt und macht mit ihren buschigen, aber gepflegten Brauen ihrer Kollegin Cara Delevingne (23) Konkurrenz. Für Labels wie Burberry Prorsum durfte sie deshalb auch schon über den Laufsteg stolzieren, während sie die Beauty-Marke Blink Brow Bar als Werbegesicht unterstützt. Ihr Tipp für Frauen, die ihre Augenbrauen beneiden: regelmäßiges Zupfen und Pflegen – und zwar am besten beim Profi.

“Meine Mutter erlaubte mir früher nie, meine Brauen selbst zu zupfen. Sie nahm mich mit zum Threading [Haarentfernung mit Faden], als ich auf die weiterführende Schule kam. Heute gehe ich alle zwei Wochen zu Blink”, gab Neelam gegenüber ‘vogue.co.uk’ preis. “Ich mag das, weil ich persönlich alles gerne unter Kontrolle habe und sage ihnen genau, welches Haar sie zupfen sollen.”

Angenehm ist das Augenbrauenzupfen mithilfe eines Fadens nicht unbedingt, doch für die Britin gilt das Motto ‘Wer schön sein will muss leiden’. “Es tut beim ersten Mal weh, aber man gewöhnt sich dran. Außerdem geben gute Augenbrauen Selbstbewusstsein und lassen dich selbst ohne Make-up besser aussehen!”, erklärte die Schöne.

Make-up benutzt Neelam Gill noch nicht allzu lange, vor allem aufgrund ihres dunklen Hauttons, den sie ihren indischen Wurzeln zu verdanken hat. Inzwischen kennt sie jedoch Tricks, um sich eine für ihre Haut passende Grundierung zu zaubern.

“Für meine Haut muss man unterschiedliche Töne benutzen. Meine Nase und meine Stirn sind etwas dunkler, also muss ich da einen anderen Ton verwenden als beim Rest meines Gesichts.” Welche Marken sie empfehlen kann? “Bobbi Brown und Burberry sind toll für den Alltag. Und die Armani Luminous Silk Foundation ist perfekt, wenn ich etwas mehr Deckkraft brauche.” © Cover Media

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Dree Hemingway: Ich schwitze nicht

Dree Hemingway (27) hat noch nie Deo benutzt. …

Bild von Dree Hemingway

Dree Hemingway (27) hat noch nie Deo benutzt.

Das Model ist das Gesicht der aktuellen Chloe-Parfüm-Kampagne und wird deshalb natürlich immer wieder nach ihren Lieblingsdüften befragt. Dabei kam nun im Interview mit ‘The Cut’ heraus, dass die Schönheit ohne Parfüms wohl nach kaum etwas riechen würde, denn sie schwitzt nie!

“Ich rieche nach gar nichts. Wirklich”, versicherte sie. “Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Deo benutzt. Ich schätze, mein natürlicher Geruch ist ganz angenehm. Ich schwitze nie. Ich habe früher 15 Stunden Ballett am Tag gemacht und hatte dann vielleicht einen einzigen Schweißtropfen.”

Dennoch ist sie ein großer Duftfan, da Parfüms in ihr viele Erinnerungen hervorrufen. Einige sind gut, andere aber auch nicht.

“Meine Mutter hatte ein Parfüm mit Jasmin und eines mit Feige. Das war wirklich gut. Sie zündete auch immer in der ganzen Wohnung Kerzen an. Es ist schon lustig, wie man das nicht wahrnimmt und die Gerüche erst später im Leben so viele Erinnerungen zurückbringen. Es gab auch schlechte Gerüche. Meine Mutter machte ständig Lachs und danach roch dann das ganze Haus.”

Doch nicht nur Parfüms sorgen für Erinnerungen. Auch eine Creme namens Skin Trip lässt sie dank ihres Kokosnussgeruchs an vergangene Zeiten denken. “Ich hatte eine Nanny, die meine Mutter eingestellt hatte – die hat das ständig benutzt”, erzählte Dree Hemingway. “Ich erinnere mich, wie ich damals total in den Geruch verliebt war und vor Kurzem hab ich die Creme dann bei Whole Foods entdeckt. Ich stehe total auf dieses Produkt.” © Cover Media

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Christy Turlington: Hartes Training für Traumfigur

Christy Turlington (46) trainierte in diesem Jahr besonders viel, weil sie den Londoner Marathon mitlief. …

Bild von Christy Turlington

Christy Turlington (46) trainierte in diesem Jahr besonders viel, weil sie den Londoner Marathon mitlief.

Ihren Traumkörper verdankt das Model einem strikten Trainingsplan und einer ausgewogenen Ernährung. In einem Interview verriet Christy nun einige ihrer Fitness- und Diätroutinen und versicherte, dass ihr Körper das Ergebnis harter Arbeit sei: “Ich mache keinen Detox, aber ich mache schon seit über 20 Jahren Entschlackungskuren. Das können Säfte sein oder eine gesündere Ernährung mit einfach nur Gemüse, etwas Proteinen und ein wenig Olivenöl und Salat”, erklärte sie im Interview mit ‘InStyle’.

Ihr Trainingsprogramm nimmt Christy sehr ernst, am liebsten geht sie Joggen. Und egal wohin sie geht, sie hat immer einen Trainer dabei. Für dieses Jahr hat sie sich eine besondere Herausforderung gestellt: “Ich bin in diesem Jahr den Marathon in London gelaufen, deshalb musste ich viel trainieren. Montags und freitags habe ich mit meinem Trainer in einem Fitnessstudio in New York namens Soho Strength Lab trainiert, wir haben viele TRX-Übungen gemacht und haben auf dem Laufband trainiert. Zwischendurch bin ich die Treppen hoch und runter gerannt, habe Yoga gemacht und bin einmal die Woche zu Barrys Bootcamp gegangen, um meine Muskeln aufzubauen. Die Kurse, die ich absolviere, konzentrieren sich auf den Rücken, die Brust und die Bauchmuskeln, dazu gehört Planking und andere stärkende Muskeln für die Körpermitte ebenso wie Joggen.

Ashley Graham: Plus-Size-Frauen sind wichtig

Ashley Graham wollte mit ihrem Auftritt auf den Fashion Weeks die fülligeren Damen dieser Welt daran erinnern, dass sie nicht in Vergessenheit geraten sind. …

Bild von Ashley Graham

Ashley Graham wollte mit ihrem Auftritt auf den Fashion Weeks die fülligeren Damen dieser Welt daran erinnern, dass sie nicht in Vergessenheit geraten sind.

Vor Kurzem brachte das Plus-Size-Model seine eigene Lingerie-Kollektion auf den Markt, die Kreationen debütierte sie auf der Fashion Week im September. Die Amerikanerin ist stolz, Plus-Size-Ladys auf dem Laufsteg repräsentiert zu haben:

“Als sie mir sagten, dass sie es auf der New York Fashion Week zur Schau stellen wollten, konnte ich es nicht glauben”, sagte sie auf ‘glamour.com’. “Als ich das Make-up und meine Haare gemacht bekam, war ich nervös. Aber kurz bevor ich rausging, atmete ich tief ein und sagte mir, dass es großartig sein würde. Jetzt, wo es vorbei ist, bin ich sehr stolz darauf, das gezeigt zu haben. Das bedeutet mir und allen Zuschauern sehr viel – für mich bedeutet das, dass wir den Frauen in Amerika zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben.”

Ashley sorgte schon zuvor für Aufsehen, als sie als erstes Plus-Size-Model das Cover der ‘Sports Illustrated’ landete.

Die hübsche Brünette war aber nicht das einzige Plus-Size-Model, das auf den Fashion Weeks den Laufsteg entlang flanierte: Candice Huffine (30), die das Gesicht der Herbstkampagne 2015 von Designerin Sophie Theallet ist, lief eine Show für sie. Für Candice, die früher nie eine Modenschau laufen wollte, war das ein großer Schritt: “Ich könnte mir kein besseres Debüt vorstellen als für Sophie Theallet. Keine ist wie sie und ich bin stolz, ein Teil ihrer Bemühungen zu sein, für Vielfalt einzustehen und die Schönheit aller Frauen zu feiern. Es war eine große Ehre für mich, ein Teil des vielfältigsten Laufstegs überhaupt gewesen zu sein”, schwärmte die Kollegin von Ashley Graham. © Cover Media

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