Jessica White wünscht sich mehr farbige Models

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Jessica White (29) empfindet es als problematisch, dass es immer noch an farbigen Models auf dem Laufsteg mangelt.

Das Topmodel war anlässlich der New Yorker Modewoche in den vergangenen Tagen gleich mehrfach im Einsatz, unter anderem ließ sie sich bei der DKNY Party am Montagabend blicken. In diesem Jahr wurde die geringe Anzahl farbiger Models bereits heiß diskutiert, nachdem Bethann Hardison, Pressesprecherin der Diversity Coalition, in einem Brief an den Council of Fashion Designers of America verlangte, dass das Thema Vielfalt bei der New Yorker Modewoche ernster genommen werden sollte.

“Mode ändert sich ständig von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, aber ich sehe keine Veränderung darin, wie viele schwarze Gesichter auf dem Laufsteg sind, und das ist etwas, worüber wir sprechen sollten, denn es ist ein Problem”, erklärte White jetzt in der ‘Condidenti@l’-Kolumne der ‘New York Daily News’.

Der Council of Fashion Designers of America ist stark involviert in die Geschehnisse rund um die Modewoche. In ihrem Brief verwies die Pressesprecherin besonders auf die Label Calvin Klein und Donna Karan, die ihrer Meinung nach nicht genug schwarze Models einsetzen würden, obwohl Chanel Iman (22) und Joan Smalls (25) in dieser Woche für Donna Karan über den Laufsteg schritten.

“Wir setzten Trends, wir folgen ihnen nicht”, erklärte Jessica White und betonte: “Im Moment gibt es diesen heißen Trend namens Ghetto Goth, sehen sie sich Rihanna an. Sie macht das großartig.”

Auch andere große Namen der Industrie machen sich stark für mehr Farbe auf den Laufstegen. So machten auch die Models Naomi Campbell (43) und Iman (58) während der TV Sendung ‘Good Morning America’ auf die Missstände aufmerksam. “Die Statistiken sind schockierend”, so Campbell. “Herzzerreißend. Dein Körper und deine Schönheit, es kommt nicht darauf an, welche Farbe du hast. Wenn du das richtige Talent hast, dann solltest du dort sein und die Möglichkeit haben, deinen Job zu machen.” Iman vertrat einen ähnlichen Standpunkt: “Es gab mehr schwarze Models [in den 70ern] als 2013. Schweigen ist einfach nicht akzeptabel. Es geht hier nicht um Schuldzuweisung. Und nur, um es noch einmal klarzustellen, niemand nennt hier irgendeinen Designer einen Rassisten. Die Sache an sich ist Rassismus.” © Cover Media

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Rosie Huntington-Whiteley: Klum und Bündchen sind top!

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Rosie Huntington-Whiteley (26) glaubt fest daran, dass harte Arbeit mit Erfolg belohnt wird.

Das britische Model war bereits als Victoria’s-Secret-Engel im Einsatz, hat eine eigene Unterwäsche-Line und verzeichnete als Schauspielerin (‘Transformers’) Erfolg. Für die Zukunft hat sie sich allerdings noch einiges mehr vorgenommen. “Ich bin getrieben, ich bin ein Arbeitstier. Ich mache das seit zehn Jahren und ich sehe mir die Karrieren der Menschen um mich herum sehr genau an. Ich höre zu. Ich sehe mir Frauen an, die etwas älter sind als ich – Gisele Bündchen, Victoria Beckham, Heidi Klum oder Jo Malone – Frauen, die Weltmarken wurden – und ich passe gut auf”, verriet die Schönheit der britischen Zeitschrift ‘Grazia’. “Immer, wenn ich eine klare Idee hatte, war ich in der Lage, mir diese bildlich vorzustellen. Es ist so eine Art selbsterfüllende Prophezeiung. Ich weiß genau, wo ich in zehn Jahren sein will. Ich würde es nicht jedem auf die Nase binden, aber ich weiß schon, was ich tun möchte.”

Huntington-Whiteley ist sich bewusst, dass ihr Job von ihrem Äußeren abhängt, also nimmt sie dies sehr ernst. Sie lebt in Los Angeles, macht aber nicht jeden neuen Ernährungs- oder Fitnesstrend sofort mit. Das Model betont immer wieder, dass seine schlanke Erscheinung das Ergebnis von Sport und gesunder Ernährung sind. “Ich trinke viele Säfte, viele grüne Smoothies. Ich stecke alle meine Superfoods und Nahrungsergänzungsmittel in meinen Saft und trinke den gleich morgens. Nach dem Aufstehen trinke ich sofort zwei Liter Wasser, über den Tag werden es dann vier. Mein gesamtes Schönheits- und Gesundheitsritual startet mit Fitness”, erklärte sie.

Erst kürzlich machten Gerüchte die Runde, dass sich die Britin kurz davor befände, sich von Freund Jason Statham (45, ‘Expendables’) zu trennen. Diese währte sie vehement ab, betonte sogar, dass sie seinen Humor und seine Intelligenz sehr schätze. Mit der Zeit habe sie gelernt, nicht über ihr Privatleben zu reden. “Am Anfang war ich viel lockerer. Es gab auch weniger Aufmerksamkeit. Es gibt Dinge, die würde ich heute nicht mehr machen, bestimmte Umfelder, in die ich mich nicht mehr begeben würde. Ich war ein bisschen wilder als später Teenager. Die ersten Jahre als Model waren echt hart, aber nun ist es anders. Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich es mir zeitlich nicht leisten kann, mich unwohl zu fühlen – und das brauche ich mit Sicherheit auch nicht”, erklärte Rosie Huntington-Whiteley. © Cover Media

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Coco Rocha als Hologramm bei Deacon

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Coco Rocha (25) zog als digitales Hologramm anlässlich der Frühjahr/Sommer-Schau 2014 von Giles Deacon (44) alle Blicke auf sich.

Die Schönheit ziert bereits seit zehn Jahren die Laufstege der großen Designer und war sich nicht zu schade, an einem High-Tech-Projekt teilzunehmen. Für die Show des britischen Designers Giles Deacon wurde Rocha in ein tanzendes, digitales Hologramm verwandelt. “Das ist mein zehntes Jahr auf den Schauen, damit bin ich so ziemlich die Oma unter den Models. Heutzutage lassen sie es in meinem stattlichen Alter ruhig mit mir angehen, sie lassen mich die Schau lieber sehen, statt laufen”, scherzte die Veteranin gegenüber der britischen ‘Elle’ und fuhr fort: “Meine schräge Vorliebe für Technik ist hier ganz gut bekannt. Als ich davon erfuhr, dass das [Deacon] Projekt Hologramme und digitale Projektion beinhalten würde, klang es viel zu interessant, um nein zu sagen.”

In eine wallende Organza-Robe gehüllt, folgte Rocha nur zu gern den Anweisungen der Choreografie. Im Zuge der Lexus-Design-Disrupted-Veranstaltung wurde den Besuchern der Schau eine einzigartige holografische und künstlerisch einmalige Darstellung geboten, zu der die Stücke der neuen Kollektion den Laufsteg zierten. Das Projekt war Teil der MADE Fashion Week New York, eine ganzjährig geöffnete und dynamische Plattform, welche aufstrebende Talente aus der Modebranche mit Musik, Kunst und Popkultur vereint und die bereits in der achten Saison existiert. “Ich liebe Giles, er ist einer meiner britischen Lieblingsdesigner und wirklich liebenswert, ein bodenständiger Mann. Seine Stücke brachten eine neue Dimension in die Schau und halfen uns dabei, unsere eigenen Charaktere zu verstehen”, erklärte Rocha.

Auch Deacon gestand, dass er keine Sekunde zögerte, das Digitalprojekt zu befürworten. Neben der Organza-Robe zeigte der Designer silberfarbene Lederkreationen, die futuristisch per Laser geschnitten waren, einen goldenen Samt-Kaftan sowie Mäntel und Röcke aus Ziegenfell aus den Archiven. “Als man mich fragte, ob ich mich involvieren wollte, packte ich die Gelegenheit sofort beim Schopf; ein Filmprojekt mit Animation, Live-Darstellern, Hologrammen und großartiger Musik schien eine wirklich interessante Idee mit interessanter Technologie”, schwärmte Giles Deacon. © Cover Media

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Carine Roitfeld: Jede Frau ist schön

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Carine Roitfeld (58) findet, niemand sei hässlich. ?Mit Spannung wird der biografische Film ‘Mademoiselle C’ erwartet, der das Leben der ehemaligen ‘Vogue’-Chefredakteurin in der Modeindustrie auf die Leinwand bringt. Obwohl in der Branche nur das Äußere eines Menschen zu zählen scheint, glaubt Roitfeld fest daran, dass jeder über innere Schönheit verfügt und man diese nach Außen kehren kann. In einer Filmszene sieht man die junge Roitfeld, wie sie einem Blogger erklärt, dass er Sex mit der Kamera haben soll. Sie selbst lernte diese Lektion von niemand Geringerem als Designer Tom Ford (52) und wollte dem Mann damit helfen, locker zu werden. “Ich glaube, jeder ist schön”, erklärte sie gegenüber ‘fashionista.com’. “Einige Menschen sind schön in der Art, wie sie ihre Kleider tragen, aber in ihnen ist nichts weiter und du wirst nicht inspiriert, denn sie sind nicht interessant. In wirklich jedem muss etwas Schönes stecken ? Und dieser Kerl in dem Film, er war so schüchtern, also habe ich versucht, es für ihn besser zu machen. Ich verriet ihm die Tipps, die ich von Tom Ford gelernt habe!”

Seit sie ihre Modelkarriere an den Nagel hing, sieht sie lieber anderen Schönheiten dabei zu, wie sie über die Laufstege schreiten. Dabei gehören die Schauen von Victoria’s Secret mit ihren Kult-Stars ganz eindeutig zu den Favoriten der Modeikone. “Meine neuen Lieblingsmädchen sind die von Victoria’s Secret. Ich liebte Gisele [Bündchen] schon vorher und jetzt mag ich Alessandra Ambrosio und Miranda Kerr”, schwärmte Roitfeld und verriet: “Ich mag Models ein wenig kurviger. Das ist für Klamotten nicht so praktisch, aber ich liebe sie. Und es ist meine liebste Show des Jahres. Können Sie sich das vorstellen?”

Roitfeld verpasst keine Schau des Unterwäsche-Labels. Auch wenn einige Leute der Meinung sind, die Outfits seien sehr gewagt und nicht unbedingt für junges Publikum geeignet, bringt Roitfeld ihre Familie gerne mit zur schönsten Dessous-Schau der Welt. “Die Leute gehen nie zu der Schau! Sie sind so versnobt! Ich war von Anfang an dabei, denn es ist großes Theater. Ich sehe die Flügel und denke: ‘Oh mein Gott, das ist genial.’ Und meine Kinder lieben es. Mein Sohn und alle seine Freunde kommen mit und sie lieben es”, schwärmte Carine Roitfeld. © Cover Media

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Doutzen Kroes: Model mit Humor

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Doutzen Kroes (28) lehnt es ab, für jemanden zu arbeiten, der sie als “zu dick” bezeichnen würde.

Der Victoria’s-Secret-Engel ist stolz auf seinen tollen Körper, der dank ausgewogener Ernährung und regelmäßigem Sport in Topform ist. Doutzen und Ehemann DJ Sunnery James ziehen zusammen den zweijährigen Phyllon groß und das Model steht zu seinem Körper, der sich mit der Schwangerschaft verändert hat. “Ich bin absolut kein Mustergrößen-Model. Ich weiß, dass sie auf einigen Schauen sehr junge Mädchen benutzen, deren Körper sich noch nicht verändert haben – keine Hüften, keine Brüste. Ich bin 28 und hatte bereits ein Baby. Ich habe den Körper einer Frau und da kommt es schon mal vor, dass die Dinge nicht so passen, wie sie sollten”, verriet sie der britischen Zeitung ‘The Telegraph’. “Aber ich nehme das mit Humor und sage: ‘Welches 13-jährige Mädchen hat das denn getragen?’ Wenn die meinen, ich sei zu fett, dann mache ich den Job lieber nicht, denn ich bin super gesund und fit und ich bin sehr glücklich, so wie ich bin.” Kroes hält sich regelmäßig mit Boxen fit, dazu macht sie auch noch Ballett. Diese Kombination stellt sicher, dass der gesamte Körper trainiert wird und die Blondine gibt zu, dass es ein bisschen extrem ist, ihrem Körper aber wirklich gut tut.

Im Moment bereitet sich die Schönheit auf die bevorstehende ‘Victoria’s Secret’-Schau vor, die im November stattfinden wird und bekannt ist für ein Höchstmaß an Glamour. So wurden 2011 beispielsweise rund 136 Kilo Bodyglitter verwendet. “Auf der Schau gibt es keine Retusche. Wir können der Wahrheit nicht entkommen”, erklärte der Engel. “Millionen von Menschen schauen zu – und die Leute sehen es sogar live – daher ist es enorm wichtig, sich mit Sport in Form zu halten, was ich auch tue, und natürlich stelle ich meine Ernährung um. Diät macht 70 Prozent davon aus, wie dein Körper aussieht. Wenn du dich nicht gut ernährst, dann nützt das beste Workout nichts. Ich esse immer noch Kohlenhydrate, denn nur Proteine und Gemüse funktionieren für mich nicht. Aber ich esse nur eine Kartoffel mit etwas Fisch und grünem Gemüse – sehr einfaches Gute-Laune-Essen.”

Regelmäßig können Fans via Instagram Fotos von Kroes und ihrer Familie bewundern, allerdings ging diese davon aus, dass das gar keinen interessieren würde. Tausende von Anhängern beweisen das Gegenteil und das Model ist sich der damit verbunden Verantwortung gegenüber jungen Mädchen bewusst. Aus diesem Grunde propagiert sie gesunde Ernährung und Sport als Fitmacher. “Ich glaube, dass ich aufgrund meines Jobs ein großer Teil der Unsicherheit bin, die manche Mädchen empfinden und glauben, sie müssten auch so aussehen. Sogar manche Jungs glauben, dass so ein Werbefoto echt ist und das ist sehr frustrierend, denn ich sehe nicht wie das Foto aus. Ich wache nicht auf und sehe aus wie auf dem Bild”, versicherte Doutzen Kroes. © Cover Media

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Naomi Campbell liebt Schnäppchen

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Für Naomi Campbell (43) muss es nicht immer Designerware sein.

Die Laufsteg-Schönheit zählt zwar zu den erfolgreichsten Supermodels der Welt und kann sich allerhand Luxusgüter leisten, freut sich aber auch, wenn sie Kleidung günstig ergattert. Neben Versace und Marc Jacobs shoppt Campbell deshalb auch gerne in ganz normalen Läden. “Ich trage auf jeden Fall auch Sachen von Topshop. Wir lieben es doch alle, ein Schnäppchen zu machen”, grinste sie im Gespräch mit der britischen Ausgabe des ‘Elle’-Magazins.

Dass sie ihre Karriere den großen Modedesignern zu verdanken hat, weiß die Britin jedoch. “Azzedine Alaïa, Gianni Versace und John Galliano”, zählt sie einige der Fashionikonen, die ihr zu Ruhm verhalfen, auf. “Ich bin ihnen auf ewig zu Dank verpflichtet und jetzt möchte ich ihnen etwas zurückgeben.”

Obwohl sie als eine der Großen der Modeindustrie gilt, wurde die Schöne im Laufe ihrer Karriere Opfer von Rassismus und Diskriminierung. Dies habe sie jedoch stets angetrieben. “Meine ganze Karriere war auf einer Herausforderung aufgebaut. Ich werde nicht lügen: Als farbige Frau muss man 110 Prozent geben – 100 Prozent sind nicht genug”, gestand Naomi Campbell betrübt. © Cover Media

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