Carolyn Murphy: Keine Fotos mit dem Freund

Für Carolyn Murphy (39) kommt ein gemeinsames Shooting mit ihrem Freund nicht infrage.

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Für Carolyn Murphy (39) kommt ein gemeinsames Shooting mit ihrem Freund nicht infrage.

Die Amerikanerin ist mit Lincoln Pilcher liiert, der verschiedene Restaurants in New York besitzt, aber auch schon als Model gearbeitet hat. Darüber hinaus ist er ein talentierter Fotograf, der seine Freundin für das Cover der thailändischen ‘Vogue’ ablichtete. Doch obwohl die beiden schon miteinander gearbeitet haben, würden sie niemals zusammen vor der Kamera posieren. “Wir wurden gefragt, aber wir machen keine Fotos zusammen. Ich finde, dass es einige Dinge gibt, die heilig bleiben sollten”, erklärte Carolyn gegenüber ‘WWD’.

Lincoln und sein Geschäftspartner Nick Hatsatouris besitzen das Restaurant Moby Dick’s in Montauk und das neue angesagtes Lokal Moby’s in Amagansett. Zu den Gästen zählen viele Promis und It-Girls, die sich oftmals in Schale für ihren Restaurant-Abend werfen. Das neue Lokal hat eine stilvolle Atmosphäre – sehr zur Freude von Carolyn Murphy: “Da habe ich im vergangenen Jahr die Grenze gezogen. Man muss der jungen Dame erklären, dass man keine Anzeige braucht, weil ihre Absätze zehn Zentimeter zu hoch sind und ihr Maxi-Kleid irgendwo festhängen wird”, lachte sie.

Am Wochenende organisierte Net-a-Porter eine Party im Moby’s. Obwohl Murphy bei dieser Party anwesend war, geht sie sonst nicht so gern aus und gestand, dass es ein wahrer Kampf sein könne, mit der Restaurant-Szene auf dem Laufenden zu bleiben. “Ich bin wirklich nicht in der Szene. Aber es ist schwer, all das zu vermeiden, wenn mein Freund ein Restaurant hat, in das viele Fashion-Leute kommen wollen. Ich vermute, wenn wir eine bestimmte Gruppe von Leuten beliefern wollten, dass wären dann wohl diese, weil wir deren Befindlichkeiten kennen und es ist ein Vergnügen, die Leute zu sehen”, schloss Carolyn Murphy. © Cover Media

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Kelly Cutrone: Wir brauchen Models!

Kelly Cutrone (48) fürchtet nicht um die Zukunft von Supermodels – auch wenn diese immer öfter von Hollywoodstars ersetzt werden.

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Kelly Cutrone (48) fürchtet nicht um die Zukunft von Supermodels – auch wenn diese immer öfter von Hollywoodstars ersetzt werden.

In den vergangenen Jahren zierten zunehmend Schauspieler und Sänger die Titelseiten von Modemagazinen. Früher wurde ausschließlich den Supermodels diese Ehre zuteil, doch zeigte sich die Modeexpertin Kelly Cutrone zuversichtlich im Hinblick auf die Zukunft der Laufsteggrazien. “Brauchen wir auch weiterhin Supermodels? Ja, das tun wir. Warum? Weil Stars niemals so viel für so wenig tun würden”, lachte sie im Interview mit ‘Huff Post Live’. “Wir können ein Supermodel in eine Schauspielerin wie Cameron Diaz verwandeln, aber denkt ihr, dass Cameron Diaz ein Shooting für 3.000 Dollar [umgerechnet rund 2.200 Euro] mit Grace Coddington in Versailles machen würde? Nein. Wahrscheinlich nicht ? Und Pelz in der U-Bahn im New Yorker Sommer?”

Kelly Cutrone wurde unter anderem mit ihren Fernsehauftritten in der Show ‘The Hills’ sowie in ihrer eigenen Serie ‘Kell on Earth’ bekannt. Dort hatte sie schnell den Ruf, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, doch laut Cutrone sei sie lediglich ehrlich. Sie wünschte, dass mehr Leute in der Modeindustrie es ihr gleich tun würden. Weiterhin kritisierte sie junge Mädchen, die nicht hart arbeiten können und denken, dass die Jobs in der Branche leicht zu erledigen seien. Der Grund für die falschen Vorstellungen vieler Nachwuchs-Fashionistas sei die Fernsehserie ‘Sex and the City’ mit Sarah Jessica Parker (49) in der Hauptrolle. “‘Sex and the City’ hat die Welt ruiniert. Und der Beweis, dass ‘Sex and the City’ die Welt ruinierte, war die ‘Fashion’s Night Out’. Was war denn das? Mädchen in Kleidern und einer Fönfrisur, die kalorienarme Margaritas von Bethenny Frankel tranken! Der Grund, warum sie es einstellten, war, dass niemand die Kleidung kaufte! Keine Frau, die eine Multi-Millionen-Firma besitzt, sitzt herum und quatscht zwei Stunden beim Lunch über ‘Mr. Big’. Das tun sie einfach nicht. Ich habe hundert Millionen Freundinnen und ich habe keine Ahnung, was bei ihnen im Bett mit den Typen los ist, mit denen sie rumhängen. Wir sprechen darüber, was wirklich in ihrem Leben geschieht”, beschwerte sie sich. Die ‘Fashion’s Night Out’ ist ein von der ‘Vogue’ organisiertes Modefestival, das in diesem Jahr in London, Paris, New York, Delhi und Peking stattfindet. © Cover Media

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Suvi Koponen: Schaut mal, ich bin ein Supermodel!

Die Eltern von Suvi Koponen (26) hätten nie gedacht, dass es ihr Kind in der Mode-Branche tatsächlich schaffen könnte.

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Die Eltern von Suvi Koponen (26) hätten nie gedacht, dass es ihr Kind in der Mode-Branche tatsächlich schaffen könnte.

Aber weit gefehlt: Die finnische Schönheit war bereits das Kampagnengesicht von hochkarätigen Labels wie Balenciaga und Calvin Klein und schritt für Luxus-Unternehmen wie Chanel, Jil Sander und Nina Ricci über den Laufsteg. Ihren Ruhm hat sie der finnischen Model-Show ‘Mallikoulu’ [‘Model-Schule’] zu verdanken, bei der sie im Alter von 16 Jahren mitmachte. Suvi erinnert sich noch gut daran, dass ihre Mutter und ihr Vater beide große Zweifel daran hatten. “Ich erinnere mich daran, dass ich ein paar Wochen später [nach dem Vorsprechen] mit meinem Vater nach Hause fuhr. Ich sagte ‘Was wäre, wenn aus mir die nächste Heidi Klum wird?’ Und mein Vater meinte nur ‘Lass uns mal nicht so vorschnell sein’”, erzählte die Grazie gegenüber ‘vogue.com’ und meinte: “Ich denke nicht, dass mein Vater je dachte, dass aus mir ein Model werden könnte. Meine Mutter kommt aus einem winzigen Dorf, wo es in der Umgebung nichts gibt. Es liegt inmitten von Wäldern. Mein Vater auch. Es schien einfach keine Möglichkeit zu sein, dass ihre Tochter ein Model werden und die Welt bereisen könnte.”

Doch genau das geschah: Als Suvi immer erfolgreicher wurde, nahm sie sich von der Highschool ein Jahr Auszeit und jettete durch Europa. Doch dann kam eine Offenbarung: Nachdem ihr Vater sie am Bahnhof abholen wollte entschied sie sich ganz spontan dazu, diese Pause von der Schule auszudehnen, um weiter ihre Träume zu verfolgen. “Ich nahm für ein weiteres Jahr eine Auszeit. Ich ging nach New York, [meine Agentur] schickte mich nach Mailand und drei Wochen später lief ich für Prada. Ich fand erst am Tag der Show heraus, dass ich sie eröffnen würde, und ich wusste nicht, was das bedeutet”, fügte sie hinzu. Für ein Model ist es schließlich eine Riesen-Ehre und kommt einem Ritterschlag gleich, eine Modenschau eröffnen zu dürfen. “Ich verstand nicht, wie gewaltig das für eine Modelkarriere ist, die Erste auf dem Catwalk zu sein. Als die Show vorbei war, bekam ich all diese Interview-Anfragen und wurde für all diese Jobs auf der ganzen Welt gebucht. Dann dämmerte mir schließlich, dass es eine große Sache in der Model-Branche ist, eine große Fashion-Show zu eröffnen”, strahlte Suvi Koponen. © Cover Media

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Ashley Smith: Was mache ich da eigentlich?

Ashley Smith (24) hatte zwar anfangs keine Ahnung vom Modeln – bekam den Dreh aber fix raus.

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Ashley Smith (24) hatte zwar anfangs keine Ahnung vom Modeln – bekam den Dreh aber fix raus.

Die Blondine hat sich schnell an ihren Job in der Modewelt gewöhnt, bereits für Top-Marken wie Alexander Wang posiert und erschien in Publikationen wie der italienischen ‘Vogue’. Doch bei der Arbeit hielt sie sich für Inspirationen nicht an andere Model-Vorbilder, sondern wollte etwas Kreatives und Originelles machen. “Ich weiß nicht, ob ich irgendwelche Model [-Ikonen] habe. Meine Ideen entstammen hauptsächlich meinem Instinkt und daraus, im Jetzt zu sein, während Fotos gemacht werden. Wenn ich am Set bin, ist die Musik die größte Inspiration für mich. Als ich mit dem Modeln anfing, wusste ich nicht, was zur Hölle ich da tat!”, lachte sie im Gespräch mit ‘Refinery29′ und ergänzte: “Ich wusste nur, wie man tanzt und sich zur Musik bewegt, also habe ich eine Playlist nach der anderen erstellt und das half mir, am Set locker und voller Energie zu bleiben. Mein Alltags-Leben wird auch von der Musik inspiriert, weil nichts so sehr gegen miese Stimmung hilft, wie meine Kopfhörer, und das Volumen bei meinem neuen Lieblings-Song bis elf aufzudrehen!”

Momentan lebt die Catwalk-Grazie in New York und hat über die Jahre dank verschiedener Jobs auch zahlreiche Erfahrungen sammeln können. Von einer anderen berühmten Kollegin bekam sie einen wertvollen Tipp, den sie wohl niemals vergessen wird. “Den besten Ratschlag, den ich je bekommen habe, ist, dass man als Model den Job hat, alles mitzunehmen und sich weiterzubilden; um eine Art Vorbild zu sein, wenn man so will”, erklärte Ashley Smith und führte aus: “‘Ein Fotograf will sehen, dass hinter diesen Augen auch etwas vor sich geht.’ Diesen Rat gab mir Lauren Hutton [früheres amerikanisches Supermodel], eine Model-Pionierin mit großer Zahnlücke, und natürlich eine fantastische Frau und ein super Vorbild!” © Cover Media

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Lara Stone: Märchenhaftes ‘Vogue’-Shooting

Lara Stone (30) posierte zusammen mit zwei Wölfen für ihre neueste Fotostrecke.

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Lara Stone (30) posierte zusammen mit zwei Wölfen für ihre neueste Fotostrecke.

Während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt ihres Sohnes Alfred, den sie mit ihrem Ehemann David Walliams hat und der mittlerweile 14 Monate alt ist, nahm sich das Model eine Auszeit. Jetzt feiert sie ihr Comeback und ziert unter anderem die Seiten der britischen ‘Vogue’. Für das Styling der Aufnahmen war keine Geringere als Stilikone Kate Moss (40) verantwortlich. Die zwölfseitige Fotoserie zeigt Lara Stone zusammen mit zwei gigantischen grauen Wölfen. In einem ochsenblutfarbenen Slip von Versace, dunklem Augen-Make-up und nassem Haar zieht die schöne Blondine trotz der eindrucksvollen Tiere alle Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Der Star-Fotograf Mario Sorrenti schoss die Bilder, denen das Märchen ‘Rotkäppchen und Wolf’ als eindeutige Inspiration diente.

Neben ihrer Fotostrecke für ‘Vogue’ landete Stone die neue Werbekampagne für Calvin Klein und ist außerdem das Gesicht von L’Oréal.

Für viele Aufnahmen posierte die Niederländerin nur spärlich bekleidet und ihr Körper ist makellos wie eh und je. Doch im Zuge ihrer Schwangerschaft veränderte sich ihr Body sehr schnell und so hörte sie schon in der zehnten Woche auf zu arbeiten. “Die Schwangerschaft hat meine Arbeit schon sehr früh beeinflusst. Es ist nicht so, dass man bis zum achten Monat arbeiten kann. Es war recht angsteinflössend zu sehen, wie sehr sich mein Körper veränderte. Und ja, ich machte mir Sorgen über die Veränderungen, weil mein Körper mein Job und mein Einkommen ist. Außerdem arbeite ich gern und mag es nicht, zu Hause rumzusitzen, also wollte ich wirklich wieder zurückkommen. Es ist schön, wenn das Baby da ist, aber dann dachte ich auch schnell, dass ich unbedingt wieder etwas machen möchte”, berichtete sie im Interview mit dem ‘Style’-Magazin. Das ist Lara Stone offensichtlich eindrucksvoll gelungen. © Cover Media

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Daria Werbowy: Emotionale Werbekampagne

Daria Werbowy (30) machte die Fotos und ein Video für ihre neueste Kampagne selbst.

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Daria Werbowy (30) machte die Fotos und ein Video für ihre neueste Kampagne selbst.

Das ukrainisch-kanadische Model ziert die aktuelle Kampagne des Luxus-Shirt-Labels Equipment auf den Wunsch des Firmenchefs und Kreativ-Direktors Serge Azria. Doch Werbowy sollte für die Kampagne nicht nur posieren, sondern sich selbst ums Styling kümmern und ein Begleitvideo in Selfie-Form drehen. Das Shooting fand in der Nähe ihrer Wahlheimat in Irland statt und das Model beschloss, mit Perücken und verschiedenen gemusterten Shirts aufs Ganze zu gehen. “Ich konnte mir nicht vorstellen, das in einem Studio zu machen. Ich drehte ein bisschen durch und machte einfach immer weiter, weil mich der ganze Prozess doch etwas nervös machte. Es hat für mich definitiv etwas Emotionales ans Licht geholt. Ich erkannte in dem kreativen Prozess einige meiner Qualitäten und sogar auch ein paar Kontroll-Probleme, die ich hatte. Ich glaube, dass es eine wahrere Repräsentation meiner selbst ist als alles, was es vorher gab”, berichtete sie gegenüber ‘vogue.com’.

Daria Werbowy ist außerdem das Gesicht der Labels Céline und Lancôme. Sie mag eines der berühmtesten Models ihrer Generation sein, doch legt sie sonst viel Wert auf Privatsphäre und hält wenig von Selfies. Diese Eigenschaft erschwerte ihr auch die Aufgabe, sich selbst zu fotografieren. “Ich dachte erst: ‘Oh Gott. Wie soll ich bloß fünf oder sechs Fotos von mir selbst machen?’ Das hat sich sehr eitel angefühlt. Normalerweise werde ich in die Ideen anderer kreativer Leute eingefügt”, erklärte sie.

Bevor sich die Beauty in Cork in Irland mit ihrem Tischler-Freund niederließ, bereiste sie die ganze Welt. Vor Kurzem sprach sie darüber, wie wichtig es für sie war, eine Auszeit vom Modeln zu nehmen, da sie bereits mit 14 Jahren ihre Karriere startete. “Vor zwei Jahren bin ich das Risiko eingegangen und habe beschlossen, nur das Minimum an Arbeit zu machen, weil ich es psychisch und physisch nicht mehr aushalten konnte. Man hat alles, was man will, all seine Träume sind wahr geworden, man kann nichts mehr kaufen, um sich glücklicher zu machen – also denkt man: ‘Was ist noch da draußen?’ Und dann muss man eine Weile fortgehen”, berichtete Daria Werbowy. © Cover Media

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