Doutzen Kroes: Weniger ist mehr

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Doutzen Kroes (28) mag den natürlichen Look.

Das niederländische Model ist aus beruflichen Gründen viel unterwegs und bekommt zu glamourösen Events stets Designer-Outfits gestellt. Im Alltag zieht die Mutter eines Sohnes allerdings ein schlichteres Aussehen vor. “Ich neige dazu, meinen Look recht natürlich zu halten”, sagte sie der britischen ‘InStyle’. “Also brauche ich nur etwas BB-Cream, Lipgloss und Mascara. Ich runde meinen Look immer mit ein paar Spritzern von Tom Fords Jasmin Rouge ab.”

Beim diesjährigen Filmfestival in Cannes glänzte Kroes in Kreationen von Calvin Klein und Versace und musste sich auch um ihr Make-up auf dem roten Teppich keine Sorgen machen. “Als ich ankam, war mein Zimmer mit allen möglich Produkten gefüllt, deshalb hatte ich alles, was ich brauchte”, erinnerte sich die Blondine. “Die meisten Tage beginnen für mich außerdem mit einem Fotoshooting, deshalb wird mein Make-up von Profis gemacht. Das kann ich dann den Rest des Tages tragen. Das ist so anders, als wenn ich zu Hause und im Mami-Modus bin! Ich plane im Voraus und packe meine Tages-Outfits – ich liebe Celine – und kombiniere sie!”

Obwohl sie als Victoria’s-Secret-Engel auf ihre Figur achten muss, gestand die Schönheit, sich ab und zu auch mal eine kalorienreiche Leckerei zu gönnen. “Pommes!” antwortete sie auf die Frage, was ihre größte Schwäche sei. “Ich esse kleine Portionen oder teile sie mit Freunden – es ist wichtig, in Maßen zu genießen. Ich würde niemals eine große Mahlzeit essen, bevor ich ein wunderschönes Kleid anziehe. Ich hätte sonst einen Blähbauch und das wäre gar nicht sexy”, zwinkerte Doutzen Kroes. © Cover Media

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Sophie Dahl: Erinnerung an einen umstrittenen Model-Moment

Bild von Sophie Dahl

Sophie Dahl (35) sprach in einem Interview über ein einprägsames Erlebnis als Model, ihre Sonderkollektion für Brora und ihren Stil.

Jedes berühmte Model erlebt im Laufe seiner Karriere mindestens einen umstrittenen Moment. Für die Britin war dieser die Tom-Ford-Kampagne für YSL im Jahr 2000. Auf den Aufnahmen sah man wie Dahl nackt, in einem langen Bogen nach hinten ausgestreckt, dem Betrachter ihren leuchtend weißen Körper präsentierte. Aus den USA verbannt, sorgten die Plakate für Aufsehen, doch Dahl selbst verwunderte das Trara um die Kampagne: “Alles, was ich sah, waren meine Füße, die riesig aussahen”, lachte sie im Interview mit dem ‘Telegraph’.

Als rebellischer Teenager wurde die Schöne im Alter von 18 Jahren entdeckt. Mittlerweile setzt sie auf Strickmode und flache Ballerinas und Kleider im 40er.Jahre-Look. Kein Wunder, dass Dahls Stil, der auf Wärme und Tragbarkeit setzt, die Brora-Gründerin Victoria Stapleton ansprach. Daraus resultierte eine Sonderkollektion des Labels in Kooperation mit Dahl. Die Linie besteht aus weichen, seidenen Kleidern und erinnert an die Vintage-Looks aus der Garderobe der Blondine: “Ich wollte, dass die Kleidung so ist, dass sie mit einem Paar High Heels kombiniert schick aussieht, aber mit flachen Schuhe auch tragbar ist. In England ist der Zwiebellook der einzige Weg”, erklärte sie.

Pragmatismus spielt sowieso eine wichtige Rolle in ihrem Kleidungsstil: Dank ihrer zwei Töchter, die zwei Jahre und sieben Wochen alt sind, sind Jeans ein Teil ihrer täglichen Garderobe: “Ich schrieb Bücher und hatte eine Weile nichts mit Fashion zu tun.” Doch ihr Schriftsteller-Outfit, das vorwiegend aus bequemen Pyjamas bestand, deprimierten sie irgendwann: “Eines Tages muss man dann doch wieder Lippenstift auflegen, auch wenn du nur bei deinem Computer bist. Sonst ist es kein Schreiben mehr, sondern eine Depression.”

Wissend, wie man sich bequem und gleichzeitig modisch kleiden kann, fühlt sich Dahl rundum wohl in ihrer Haut. In ihrem Wohnort Buckinghamshire gibt es sowieso kaum einen Anlass, ihre geliebten Alaïa- und Versace-Kleider aus früheren Zeiten aus den Kisten zu holen. Wenn sie sie doch mal wieder ausgräbt, dann trägt sie die Designs mit flachen Schuhen – typisch für den wandelbaren Style des Models. An dem Nachmittag, als sie ihren Ehemann kennenlernte, trug sie Jeans, am Abend, als die beiden ein Duett beim Launch von Lavendel Trust sangen, ein schulterfreies Versace-Kleid und bei ihrer Hochzeit trug Sophie Dahl eine langärmelige, hochgeschlossene Alice-Temperley-Kreation. © Cover Media

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Nicht Maggie, sondern Jenny

MJ setzt auf Maggie Thatcher als Taschen-Inspiration, ich hänge mehr am knautschigen Beutel. Zum Beispiel die Jennifer Bag von Tom Ford (ich weiß, man möchte eigentlich keine Tasche, die Jennifer heißt, schon gar nicht, wenn es um Jennifer Aniston geht – andererseits…). Also, das hier ist eine Gute – entweder als Schultertasche (unten) oder Messenger Bag (oben); es gibt sie in drei Größen, ist oft ausverkauft, obwohl sie zwischen 1.500 und 2.500 Euro kostet und ich sie kaum in Europa auftreiben kann, seit ich für eine Freundin danach schaue (die gezeigte ist bei Neiman Marcus zu bekommen)… oder hat einer das Teil schon mal auf unserem Kontinent in einem Laden gesichtet?

Fotos: Neiman Marcus

Tom Ford’s Wahnsinnskollektion

Ich bin kein Tom Ford Fan. Ich war es nie, weder bei Gucci, noch danach. Erst war er mir zu sexy, dann zu klassisch. Aber nun schmeiße ich gerade alle meine alten Meinungen über Bord, denn was Tom Ford zuletzt zeigte, macht mich schlichtweg sprachlos. Das ist ganz große Klasse: aufwendige Paillettenröcke, die kombiniert werden mit anders gemusterten Stiefen, Oberteile aus Spitze, wie ich sie in dieser Arbeit selten gesehen habe, Farbexplosionen, die einfach umwerfen. Die eingesäumten Rockschlitze sind toll, das ganze hat Stil und ist dennoch auffällig. In Einzelteilen ist alltagstauglich und mit den Abendkleidern wird man “la belle du jour”.

Die ganze Kollektion wird sicherlich nicht bezahlbar sein, aber das ist mal wirklich große Mode!

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Und zum Abschluss gibt es noch einen großen Stern von mir!Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Fotos: Catwalkpictures