Jessica Stam: Simples Beauty-Regime

Jessica Stam (28) stellt sicher, dass sie stets genug Nachtruhe bekommt.

Bild von Jessica Stam

Jessica Stam (28) stellt sicher, dass sie stets genug Nachtruhe bekommt.

Die Modelschönheit macht momentan auf der New York Fashion Week die Laufstege unsicher und obwohl dies für viel Stress und Hektik sorgt, schafft es die Blondine, einen makellosen Teint zu wahren. Gegenüber ‘Modelinia’ enthüllte sie, wie sie das hinkriegt: “Ich versuche, jede Nacht acht Stunden zu schlafen.” Neben Schönheitsschlaf verlasse sie sich auch auf gesunde Smoothies. “Das mache ich schon so lange, dass [der Job] nicht mehr so hektisch ist für mich und ich sogar Spaß haben kann”, fügte Jessica hinzu.

Bei einer Fashion Week für verschiedene Labels laufen zu dürfen, ist zwar eine große Ehre, doch die Kanadierin lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Ihr Hautpflege-Regime verläuft deshalb auch recht simpel. “Für gewöhnlich trage ich eine Woche vor der Fashion Week eine Gesichtsmaske auf. Dann stelle ich sicher, dass ich am Abend vor einer Show mein Gesicht wasche”, erklärte die Schöne, die sich dabei auf erschwingliche Marken verlässt. “Ich liebe Schönheitsprodukte aus der Drogerie so sehr”, schwärmte Jessica. “L’Oréal hat tolle Mascaras, die mit der regulären Bürste – die liebe ich!”

Seit 2002 steht sie bei ihrer Agentur unter Vertrag und durfte schon für Modehäuser wie Armani, Dolce & Gabbana und Bulgari arbeiten. Im Laufe ihrer Karriere lernte sie in Sachen Schönheit dann auch einiges dazu und diese Tricks teilte sie in dem Interview. “Rosenwasser aus biologischem Anbau ist fantastisch! Es kann das Make-up zwischen verschiedenen Looks auffrischen. Ich benutze es außerdem auf meinem Haar und meiner Haut – es ist das Beste!” schwärmte Jessica Stam. © Cover Media

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Kein makelloser Teint? Da gibt’s doch was!

Gesichtsbürste, Serum, Creme, Maske, Foundation, Puder,  Pore Minimizer und und und – die Liste der Produkte, die für einen schönen Teint sorgen, ist ungefähr so lang wie ein Catwalk bei den Schauen in Paris oder Mailand. Aber welche sind die Bestseller? Das habe ich meine Freundinnen Charlott, Katharina, Josy, Anna und Renate sowie Barbara (die kennt Ihr ja schon aus der Masken-Test-Geschichte) gefragt. Die Ergebnisse:

Cleanser:

Purifying Cleanser von PANPURI

Purifying Cleanser von Panpuri. Was ist drin? U.a. Extrakt vom Granatapfel, Zaubernuss, indischem Sandelholz und Lavendel. Was er verspricht: Eine sanfte, porentiefe Reinigung und einen glatten, erfrischten Teint sowie verfeinerte Poren.

Masken:

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Glycolactic Radiance Renewal Mask von Ren. Was ist drin? U.a. Ananasextrakt, Milch-, Wein- und Zitronensäure. Was sie verspricht: Öffnet verstopfte Poren, entfernt abgestorbene Hautzellen und lindert Entzündungen.

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The Intensive Revitalizing Mask von La Mer. Was ist drin? U.a. Antioxidantien, Minze, Lime-Tea-Konzentrate und ganz spezieller Seetang. Was sie verspricht: Sie unterstützt den natürlichen Regenerationsprozess, versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, verjüngt sie und lässt sie prall und gesund aussehen.

Seren:

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Beauty Pearls Anti-Pollution Moisture Serum von Annemarie Börlind. Was ist drin? U.a. botanische Hyaluronsäure, Extrakte vom Chinesischen Zitterpilz (heißt wirklich so!) und Makroalgen. Was es verspricht: Schenkt der Haut Leuchtkraft, schützt sie vor schädlichen Umwelteinflüssen und versorgt sie mit Feuchtigkeit.

 

Magnificence_Serum_300

Sérum Rouge Intensiv Revitalisierend von Lierac. Was ist drin? U.a. Hibiskusblüten-Extrakt, Vitamin C, Hyalutonsäure und Vitamin E sowie ein spezieller Anti-Aging-Wirkstoff. Was es verspricht: Ein verfeinertes Hautbild, minimierung von Fältchen, Strahlkraft für den Teint und Elastizität.

 

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Umbrella Anti-Aging-Serum von Klotz Labs. Was ist drin? U.a. hochkonzentrierte Hyalutonsäure, hauteigene Lipide, Vitamin B5 und Urea. Was es verspricht: pralle, straffe Haut, Reduktion von Pigmentflecken und Falten sowie einen samtig aussehenden Teint.

Cremes:

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Dreamskin Soin Anti-Age Global von Dior. Was ist drin? U.a. Extrakte der afrikanischen Opilia-Pfanze und spezielle Mineralpuder, die das optische Erscheinungsbild der Haut optimieren. Was sie verspricht: wirkt gegen Falten, minimiert vergrößerte Poren, lindert Rötungen und lässt den Teint rosig strahlen.

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The Cream von Evidens de Beauté. Was ist drin? U.a. Mikro- sowie Medium-Kollagen aus Lachs-Rogen, und -Haut, Wurzelextrakten der weißen Maulbeere und Q 10. Was sie verspricht: Verleiht einen klaren, strahlenden Teint, wirkt gegen Falten, macht die Haut elastisch und lässt sie praller aussehen.

Foundations:

Clarins - True Radiance SPF 15 - 110 honey

True Radiance SPF 15 von Clarins. Was ist drin? U.a. Extrakte aus dem tropischen Moringa-Baum (wird in Indien Wunderbaum genannt) und Queller ( die Pflanze sieht aus wie eine Alge und wächst hauptsächlich in Flussmündungen) und Weißer Tee. Was sie verspricht: Sie korrigiert Unebenmäßigkeiten, belebt den Teint und lichtreflektierende Pigmente sorgen für einen schönen Glow.

CCFoundation_No07

CCFoundation von Makeup Factory. Was ist drin? U.a.  Süßmandelproteine, Hyaluronsäure, Vitamin E  und feine Goldpartikel sowie Weichzeichner. Was sie verspricht: Einen samtigen, feinen Teint, sie strafft die Haut und versorgt sie mit Feuchtigkeit, außerdem mildert sie Fältchen.

Puder:

Duo-Poudre high res

Duo poudre effet bronzant von Annayake. Was ist drin? U.a. Olivenöl-Ester, mikronisierte und lichtreflektierende Puderpartikel. Was er verspricht: Das Hautbild wird transparenter und wirkt samtiger, kaschiert Unreinheiten und verhindert das Austrocknen der Haut.
Beauty-Extras:

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Purifying Cleansing Brush von Clinique. Wie sie wirkt: Mit 300 Schwingungen pro Sekunde reinigt sie mit antibakteriellen Bürstenhaaren den Teint, entfernt Schmutz, Talg und überschüssige Schüppchen. Was sie verspricht: Die Haut kann besser atmen, ist reiner, klarer und rosiger und reflektiert das Licht besser.

Instant Perfect Freisteller

Instant Perfect von Sisley. Was ist drin? U.a. Sojapeptide, Frangipaniextrakt und ein Weichzeichnerpuder sowie pflanzliches Glycerin. Was sie verspricht: Die Primer-Creme belebt und erfrischt die Haut, schenkt einen glatten, ebenmäßigen Teint, minimiert Poren und polstert Fältchen auf.

Fotos: catwalkpictures, Clinique, Sisley, La Mer, Makeup Factory, Douglas, Clarins, Evidens de Beauté, Dior, Ren, Annemarie Börlind, Lierac, Klotz Labs, Panpuri

Beauty Basics, Teil 1: Gesichtspflege

Meine neue Beauty Basics-Serie besteht aus vier Teilen: 1) Gesichtspflege, 2) Körperpflege, 3) Haare und 4) dekorative Kosmetik und soll an meinen Post “Ökonomisch gedacht: Was gehört in den Kleiderschrank” anknüpfen, also: Dinge, die aus meiner ganz persönlichen Sichtweise heraus Bestand haben. Und es ist der erneute Versuch, ein Zuviel im Badezimmer und Kosmetiktäschchen zu vermeiden. Morgen kommt Teil 2 mit Körperpflege-Tipps.

1) Gesichtspflege

Wie viele Cremes verträgt die Haut? Nicht viele! Kleine pickelartige Erscheinungen im Bereich der Lachfalten um den Mund herum könnten ein Zeichen von “Überpflege” sein, wie es die Kosmetikerin nennt. Der Hautarzt sagt dazu “periorale Dermatitis” und der Volksmund: “Stewardessen Krankheit”. Dabei müsste diese Hautirritation besser “Beauty-Redakteurinnen Krankheit” heißen, denn das, was man als Beauty-Redakteurin oder Bloggerin alles testen darf/kann/soll, übersteigt das Pflege-Verhalten einer jeden Duty-free-verwöhnten Stewardess!

Wenn ich könnte, würde ich mich also auf folgende acht Produkte beschränken…

1. Waschgel von La Roche-Posay mit praktischem Pump-Spender, eines fürs Waschbecken, eines für die Dusche und eines für den Badewannenrand. Macht mit seinem Duft gute Laune und ist frei von Seife, Alkohol, Parabenen und Farbstoffen. Kostet circa 12 Euro und gibt es in jeder Apotheke. Ökotest merkt an, dass es die komedogene Substanz Isopropyl Myristate enthält (was Akne fördern kann) – ich schwöre dennoch darauf.

2. Gesichtswasser, das den Kalk nach dem Waschen von der Haut nimmt – in München notwendig. Ich liebe das “Eau Efficace” von Sisley aus mehreren Gründen: das Design der Flasche, der herrliche Duft, die Formel aus Make-up-Entferner und Toner in einem und (!) der praktische Spender, wie man ihn von Nagellackentfernern aus den Nagelstudios kennt. Die Größe von 300ml rechtfertigt den Preis von 87 Euro fast. Sparsame können die Flasche mit Gesichtswasser einer anderen Marke auffüllen…, wenn es denn einmal leer wird.

3. Creme gegen dunkle Flecken (braucht nicht jeder). Auch da habe ich einige ausprobiert und halte das Produkt von Verso (“Dark Spot Fix”) für das beste. Ich bin nun fast täglich in der Sonne, benutze weitgehend LSF 50 für die dunkle Stelle, aber eben nur weitgehend und der Fleck geht zurück. Ein Verblassen des Flecks kenne ich sonst nur aus den Wintermonaten. 185 Euro hätte ich aber – zugegebener Weise – nicht ausgegeben. Happy Testerin me.

4. Augenpflege. Schwieriges Thema. Geschwollene Unterlider sind ein Zeichen für überforderte Nieren. Das lässt sich nicht wegcremen. Im Gegenteil: mit fast allen Augencremes (ich habe bestimmt schon 30 getestet) schwellen empfindliche Augen noch mal mehr an. Ich trinke morgens nun eine große Tasse Kräutertee, um die Nieren auf Trab zu bringen und, wenn mir nach Augenpflege ist, dann verwende ich “Hydraphase Intense” von La Roche-Posay. Die tut gut und macht es nicht schlimmer.

5. + 6. Tages- und Nachtpflege. Könnte ich mit vier Buchstaben abhandeln, das Thema: NUXE. Mit dem kleinen Glasfläschchen von Nuxe hat man alles in einem: sinnlich duftendes, perfekt pflegendes Öl für Gesicht, Körper & Haar, bei Tag und bei Nacht – praktisch auch für die Reise. So pflegt sich die Frau, die ich gern wäre: mit nur diesem einen Fläschchen. Stattdessen verwende ich aber auch eine Feuchtigkeitscreme von La Roche-Posay (die Produkte helfen bei der Beauty-Redakteurinnen Krankheit) und eine Notfallcreme (Oktoberfest, Fashion Week) von Babor, die auch auf dem Dekolleté für schnelle Abhilfe bei Sonnenbrand und Knitterfalten sorgt. Und zwischendurch einfach mal ohne Eincremen zu Bett gehen – hilft der Haut sich selbst zu generieren: 0 Euro.

7. Gesichtspeeling. Nicht für die tägliche Anwendung, aber hilfreich wenn man nicht regelmäßig zur Kosmetikerin geht: die elektrische Gesichtsbürste von Clarisonic. Auf die Sonic-Technologie schwöre ich seitdem ich die Sonic Zahnbürste von Philips verwende (seit acht Jahren circa) und mir der Zahnarzt sagt, dass ich nicht jedes Jahr kommen muss. Mit meinem Poren-Check bei der Kosmetikerin verhält es sich nun ähnlich. Die Bürste reinigt gründlich mit 300 Schwingungen pro Sekunde, aber sanft mit keinem (!) rotierenden Bürstchen. Die Bürste dreht sich hin und her. Kostenpunkt: um die 200 Euro.

8. Gesichtsmaske. Sie bietet sich nach dem Peeling an (nicht jedes Mal, alle zwei Wochen reicht aus). Von allen bisher getesteten Masken reagiert meine Haut auf die regulierende Maske von Clarins am besten: porentief reine Haut und keinerlei Irritation. Die 25 Euro für die “Masque Purifiant Eclat” halte ich für gut investiertes Geld, da die Maske schier endlos hält. Manchmal glaube ich, sie füllt sich von selbst wieder auf. Ich könnte wetten, dass jede Drogerie-Maske 20 mal schneller leer wird.

PS.: Den schönen Handwaschlotion-Spender von Molton Brown mit Sagrotan Flüssigseife nachfüllen – riecht auch fein und vermeidet Pickel (wenn man sich mit den Händen ständig übers Gesicht fährt).

Fotos: Modepilot mit Hilfe der Diptic App