Erin Wasson: Ich sah aus wie Mr.T

Erin Wasson (33) trägt mittlerweile lieber weniger Schmuck.

Bild von Erin Wasson

Erin Wasson (33) trägt mittlerweile lieber weniger Schmuck. Früher erinnerte sie eher an eine “Piratin”.

Das Model kreierte früher eine Modeschmuckkollektion, doch nachdem sich ihr Geschmack änderte, begann sie mit dem Design kostspieliger Schmuckstücke. Jetzt wählt Erin ihre Accessoires lieber nach dem Motto ‘Weniger ist mehr’. Früher hingegen habe sie wie Mr. T aus der Serie ‘Das A-Team’ ausgesehen, der für seine zahlreichen goldenen Halsketten berühmt war. “An diesem Punkt in meinem Leben bin ich ein Gewohnheitsmensch. Ich trage genau den gleichen Schmuck fast täglich. Manchmal tausche ich vielleicht ein Armband oder eine Halskette aus. Aber diese Halskette, diese Ringe und diese Ohrringe verlassen niemals meinen Körper”, berichtete sie auf ‘elle.com’. “Früher hatte ich diese Mr.T-Mentalität bei der Wahl meines Schmucks. Damals trug ich wirklich zwölf Armbänder an jedem Handgelenk, ich hatte vier Ringe an jedem Finger und war wie eine ganz verrückte Piratin!”

Nur weil sie diesen Schmuck heute nicht mehr trägt, bedeutet das aber nicht, dass Erin ihn ausrangiert hat. Das Tolle an Schmuck sei schließlich, dass er so klein ist und ihre Sammlung so überall Platz finde.

Einige Schmuckstücke ihrer Kollektion haben eine persönliche Bedeutung, etwa die Diamant-Ohrstecker, die ihr ihre Mutter als Teenager schenkte. Andere Schmuckstücke erbte das Model und viele weitere verbindet sie mit speziellen Momenten ihres Lebens: “Ich finde es schön, wenn man als Frau wirklich hart arbeitet und dann in ein Geschäft geht? wenn ein Schmuckstück zu einem spricht, sollte man es kaufen”, fand Erin Wasson und fügte hinzu: “Es war immer witzig, wie mich die Leute früher fragten, ob ich verlobt sei, weil ich Ringe an all meinen Fingern trug. Dann antwortete ich immer ‘Ja, mit mir selbst!” © Cover Media

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Jessica Hart: Ich liebe meinen Job

Jessica Hart (28) ist mit viel Leidenschaft dabei, wenn es um ihre eigene Make-up-Linie geht.

Bild von Jessica Hart

Jessica Hart (28) ist mit viel Leidenschaft dabei, wenn es um ihre eigene Make-up-Linie geht.

Die australische Catwalk-Queen arbeitete bereits mit Labels wie dem Unterwäsche-Giganten Victoria’s Secret oder dem ‘Sports Illustrated’-Magazin zusammen, seitdem sie im zarten Alter von nur 15 Jahren als Model entdeckt wurde. Mittlerweile gehört sie nicht nur zu den bekanntesten Berufsschönheiten weltweit, sondern kreiert auch ihre eigen Make-up-Linie namens Luna. Jessica gab zu, dass sie ihren Job unglaublich liebt, weshalb es auch nicht verwunderlich ist, dass sie auch an ihrem absoluten Traumtag daran herumdoktern würde. “Ich würde ein paar Stunden [an Luna] arbeiten”, sagte sie im Gespräch mit dem britischen ‘Hello! Fashion’-Magazin. “Ein Fantasietag sollte bedeuten, dass man nicht arbeitet, aber ich bin bei diesem Projekt mit so einer Leidenschaft dabei und mir würde auch schnell langweilig werden, wenn ich an nichts arbeiten würde.”

Doch die Beauty hatte noch mehrere Träumereien in petto. Abseits vom Arbeitsalltag würde die Blondine an einem perfekten Tag mit ihrer Familie in Paris lunchen, nachdem sie in ihrem Lieblingshotel – in New York – aufgewacht ist. Außerdem habe sie auch schon das perfekte Outfit im Kopf, damit der Tag ein voller Erfolg wird. “[Es] wäre ein fantastisches Delpozo-Kleid von ‘modaoperandi.com’, was man dort direkt vom Laufsteg vorbestellen kann”, erklärte die Fashionista. “Um dem Look den letzten Schliff zu verleihen, würde ich dazu einen Venyx-Mondstein-Ring und ein Goldarmband von Bulliony tragen.”

Natürlich würde sie ihr Outfit wechseln, sobald es mit ihren Lieben danach direkt nach Griechenland weitergehen würde und weil es ihr persönlicher Märchentag ist, hätte Jessica selbstverständlich nicht nur einen Designer-Badeanzug zur Auswahl. “[Wir würden] an Bord meiner ‘Mangusta 148′-Yacht gehen, um eine Kreuzfahrt um die Inseln zu machen”, schwelgte die Schönheit in Tagträumen. “Ich hätte die gesamte ‘Osklen Praia’-Bademoden-Kollektion von Bianca und Alexia an Bord und ich würde einen Bikini anziehen, um vor dem Sonnenuntergang zu schwimmen.” Weiter erklärte Jessica Hart, dass sie auch die Après-Bademode des Labels während eines Dinners im ‘Metaxi Mas’-Restaurant in Santorin tragen würde und träumte weiter: “Wir würden auf dem Schiff schlafen und aufwachen und auf das wunderschöne Mittelmeer blicken.” © Cover Media

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Haargummi-Trends

Haargummi-Trends heute, morgen und gestern. Tatsächlich ist es doch so: Wenn wir heute jemanden mit einem dicken Haargummi aus Samtstoff sehen – Ihr wisst schon diese mit einem Gummiband durchzogenen Samtschläuche, wie sie in den Neunzigern modern waren – dann liegt die Vermutung nahe, dass die Trägerin dieses Haarschmucks für die vergangenen 20 Jahre tiefgefroren war und gerade erst aufgetaut wurde. Sieht man hingegen eine Frau mit Blax Hair Elastics um den Pferdeschwanz, dann freut man sich, dass die unscheinbaren wie ziepfreien Haargummis aus den USA endlich bei uns angekommen sind. Wir berichteten 2009 darüber >>>

Samthaarband Blax Haargummi Modepilot

Samthaarband (l.) und Blax Hair Elastic (r.)

Was kommt nach dem unscheinbaren, im Haar gerade zu verschwindenen Haargummi? –   genau, wieder etwas Auffälligeres: Scoopy Loops. Das sind Haarbänder, die sich leicht am Handgelenk tragen lassen (zwischen all den Freundschaftarmbändchen) und, die durch einen Knoten auffallen. Sie kommen aus Los Angeles (klar!) und man bekommt sie hierzulande in Parfümerien. Genauer gesagt wurden die Scoopy Loops von Berit Freutel und Rhonda Höbarth, zwei österreichischen Journalistinnen für Fashion, Beauty & Lifestyle, erfunden, aber eben in Los Angeles. Dort werden die Bänder von Müttern in Heimarbeit seit 2012 geknotet. Das macht vielleicht den Preis von circa 14 Euro pro Dreierpack plausibel. Mittlerweile gibt es über 1000 Farbgebungen. Meine Dreierkombi kann ich im Internetshop schon gar nicht mehr finden…

Scoopy Loop Modepilot

“Pacific Coast Highway” (l.) und meine alte, ver- und abgriffene Batik-Kombi (r.)

Dafür gibt es jetzt lauter andere Packages mit Namen, wie “The Golden State”, “Cat Walk” oder “Endless Summer” – lauter Haargummis, die man vor allem auf Fashionweeks sieht. Vermutlich, weil man bei Scoopy Loop weiß, wie man die neuen Trends kommuniziert: die ehemaligen Kolleginnen damit ausstatten (in der aktuellen InStyle werden sie auch erwähnt) und darauf hoffen, dass die Opinion Leader viele freudige Käufer nach sich ziehen. Bei mir hat es funktioniert, aber vor allem deswegen, weil die Haargummis, so simple sie auch wirken mögen, mich jetzt schon monatelang fast täglich begleiten und zuverlässig ihren Job gut machen.

Fotos: Ehava Großhandel, Blax, Kathrin Bierling/modepilot, Scoopy Loop