Vol. 4: Summer at the Beach

Ich bin schon wieder am Verreisen. Sitze im 30 Grad heißen Südfrankreich und frage mich wie es wohl wäre, hinterher einen kleinen Urlaubsabstecher nach Griechenland zu machen. Mir fiele da spontan Kreta ein. Tagsüber am Strand (unterm Sonnenschirm!) faulenzen oder durch die Gässchen flanieren und sich über die Persil-strahlend-weißen Häuser mit den hellblauen Fensterläden freuen, Olivenhaine bestaunen und abends am Hafen sitzen, Salat mit Fetakäse und Oliven essen und dazu gegrillte Sardinen sowie frisch aufgebackenes Brot. Plus natürlich Retsina. Eisgekühlt, so dass sich kleine Wassertropfen an der Flasche bilden. Ouzo ist für andere, ich mag ihn nicht.

Kreta ist natürlich nicht mit St. Tropez, Ibiza oder Sylt zu vergleichen. In Griechenland ist alles etwas lässiger. Deshalb muss ich natürlich meinen Koffer für die Insel entsprechend packen. Was nehme ich mit?

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Wichtig ist natürlich Sonnenschutz! Am besten mit SPF 30 und bitteschön soooo pflegend für die Haut, wie die Sunscreen Lotion Roucou von Ligne St Barth. (Ja, ja, ich weiß, dass St Barth nicht mit Kreta zu vergleichen ist. Aber es gibt nun mal keine Ligne St Kreta!)

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Pedal Pusher: Wear your mother’s jeans

Sue Giers vom Label Closed rief gerade an, als ich mit meiner Mutter durch meine Heimatstadt Karlsruhe schlenderte. Sue und ich hatten zuvor schon über die Idee “Wear your mother’s jeans” gesprochen. Gemeint ist damit die legendäre Pedal Pusher von Closed, die Achtzigerjahre-Karottenjeans mit verdammt hoher Taille. Sie schnitt sich ein Modell für den Sommer auf Kniehöhe ab und es sah super stylish aus!

“Pedal Pusher”, hört meine Mutter und ist ganz aus dem Häuschen. “Das sind die bestsitzenden Jeanshosen aller Zeiten. Erst im vergangenen Herbst legte ich mir wieder eine zu.” Sue und ich sind auf dem richtigen Weg…

Als ich in den Achtzigern meinen besten Freund Moschele (“Moritz” konnte ich damals noch nicht aussprechen) zum Spielen abholte, öffnete mir seine Mutter Marlies, die coole Architektin, immer barfuß mit Pedal Pusher und Zigarette die Türe. Ich kannte sie nicht anders. Manchmal trug sie Birkenstocks dazu.

Der Klassiker von Closed: die Pedal Pusher Jeans

Der Klassiker von Closed: die Pedal Pusher Jeans

Sue erzählt mir am Telefon von der neuen Ladung Jeanshosen, die sie gerade in Hamburg auspackt (der 30 Millionen mal verkaufte Klassiker wird gerade als Skinny Modell neu aufgelegt – kommt jetzt in die Stores). Sie lässt mir gleich zwei Modelle zukommen, das Original “Pedal Pusher” und das neue Modell “Skinny Pusher”.

Seit Montag trage ich Pedal Pusher und Skinny Pusher abwechselnd und wüsste nicht mehr, was mich zum Kauf anderer Jeanshosen bewegt haben könnte. Gestern hatte ich auf dem Fahrrad die reinste Freude. Da schaut hinten nichts raus. Da muss man nicht an jeder roten Ampel Unterhose und T-Shirt verstauen. Ha! Pedal Pusher – der Name erschließt sich mir. Und auch, dass Muttis am Ende immer Recht behalten.

Nur das Münchner Umfeld muss sich noch daran gewöhnen. O-Ton Freund: “Macht einen riesigen Arsch, den Du eigentlich gar nicht hast.” O-Ton Freundin: “Puh, so ein J.Lo-Modell halt. Das ist nur etwas für kurvige Frauen, wenn Du mich fragst.”

In meinem Lieblingscafé hoffen die Herren, dass sich der Hosenschnitt nicht wieder durchsetzt. Er sei nicht sexy, sagen sie. Doch die beiden Frauen, in den Achtzigerjahren geboren, die draußen sitzen und gerade ihre virtuelle Shoppingmall besprechen, die in sechs Wochen live gehen soll, finden die Pedal Pusher an mir super. Sie wäre ihnen schon von Weitem aufgefallen und sie möchten sie mir am liebsten abkaufen.

Closed Pedal Pusher Skinny Pusher Modepilot

Closed Pedal Pusher links, Closed Skinny Pusher rechts

Fazit: Unter den modeaffinen Frauen ist die Hose ein Hit. Wer nicht unter Modebloggern, Moderedakteurinnen und E-Commerce-Visionären lebt und arbeitet, benötigt “Attitude” für diese konsequenteste aller Taillenjeans. Auf alle Fälle könnte man sich aber schon einmal eine zulegen (zwischen 160 und 220 Euro kostet eine), denn das Auge aller wird sich an die neue, alte Denim-Kurvenbetonung gewöhnen. Genau so, wie es sich an die ausgehfeinen Jogginghosen aus Seide mit Tunnelzug gewöhnt hat. Bis dahin einfach Stilettos dazu tragen. Extra Tipp: mit dieser Hose ist der Bauchfrei-Trend leicht mitgemacht.

#skinnypushers

PS.: Von dem 19. Juni an könnt ihr bis zum 3. Juli eure alte Closed-Jeanshose in den Closed Stores gegen einen 20-Prozentnachlass für eine Skinny Pusher eintauschen.

Fotos: Closed; Modepilot(2)

Willst du mit mir gehen?

Würden diese Sommer-Sandalen sagen, wenn Ihr sie hören könntet. Ich weiß das zufällig, weil ich – aber nur extrem eingeschränkt – die Schuhsprache verstehe. (Vielleicht gibt es jemanden unter Euch, der sich bei dieser Sprache besser auskennt und mir ein bisschen Nachhilfe geben kann?) Na ja, bei diesen Temperaturen haben wirklich nur 100 % überzeugte Highheel-Vertreterinnen Lust auf hohe Absätze. Der Rest – und dazu gehören neben Alexa Chung und Claudia Schiffer und Drew Barrymore und viele andere Stars sowie meine Wenigkeit – setzt auf Bodenhaftung und spaziert in extrem schönen Sandalen durch den Sommer. Und weil man ja nie genug Schuhe haben kann und die meisten Outfits ein passendes Fuß-Accessoire brauchen, hier meine Sandalen-Favoriten des Sommers:

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Das wird ein Auftritt, den keiner vergisst, mit den Blumen-Glitzer-Sandaletten von Jeffrey Campbell. Dazu würde ich Nägel in French Manicure lackieren

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Schlicht und edel kommen die Sommer-Sandalen von Ferragamo daher. Meine Nagellack-Favoriten-Farbe dazu wäre ein sehr dunkles Brombeer-Rot

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Noch mal üppiges Geglitzer, diesmal in Silber, von Asos. Dazu vielleicht ein Nagellack in Feuerwehrauto-Rot?

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Gib Gummi! Genau das richtige für Strand, Baggersee, Festival oder Eisdiele: die Sandalen von Hunter mit Schließen am Ankle Strap. Der Nagellack? In Neon-Gelb! Wenn schon, denn schon!

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Wenn es ein bisschen angezogener sein soll: Peeptoe-Ballerina von Karl Lagerfeld im klassischen Schwarz-Weiß. Fußnägel in Pink sorgen für einen edgy touch

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Die sporty Variante von Tory Burch, die für wunderschöne Stilbrüche sorgt, wenn man sie zu eher eleganten, klassischen oder mädchenhaften Outfits ausführt. Nagellack? Bei dem Modell eher egal, aber trotzdem: Stil muss sein! Deshalb fällt meine Wahl auf Marine-Blau!

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Klassiker im neuen Look: Die Espadrilles in Wolkenweiß mit nachtschwarzen Punkten von Samsoe & Samsoe gehören eigentlich in jeden Schuhschrank. Auch hier gilt (für mich): Ohne Nagellack geht’s nicht. Zu dem eher verspielten Style würde ich ein zartes Rosa wählen

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Reinschlüpfen und das Aaaaah!-Gefühl genießen! Die Zehensandalen (Flip Flops darf man ja nicht sagen) von TKees haben sich in diesem Sommer mit Schlangen-Print und pinkfarbener Paspel verschönt. Hmmm…. Welchen Nagellack trage ich dazu? Pink ist mir zu naheliegend. Schwarz mag ich nicht. Wie wäre es mit Maiglöckchen-Grün?

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Zurückhaltender Glamour in Nude mit Ziersteinen, dünnem Plateau und Profilsohle von Schumacher. Perfekt mit Fußnägeln in z.B. Bronze

Da man ja immer dankbar für kreative Vorschläge ist: Welche Nagellackfarbe würdet Ihr zu welchem Modell wählen? Und wie haltet Ihr es überhaupt in Sachen Nagellack: Hände und Füße müssen die gleiche Farbe tragen? Oder auf jeden Fall unterschiedlich?

Fotos: PR, Jeffrey Campbell, Asos, Hunter, Schumacher, Ferragamo, Karl Lagerfeld, Tory Burch, TKees, Samsoe & Samsoe, Catwalkpictures

Lasst es funkeln und glitzern

Ich finde ja, dass Schmuck auf sommerzartgebräunter Haut besonders gut aussieht. Egal ob Silber, Gold, Platin oder Halbedelsteine. Nicht, dass ich im Winter auf Schmückendes verzichten würde. Nein, nein, aber Café-Latte-gebräunte Hände, Arme, Ohren und Dekolleté plus flirrende Sonnenstrahlen bringen jedes Schmuckstück doch noch mehr zum Funkeln und Glitzern.

Deshalb habe ich mir aus den aktuellen Kollektionen ein paar besonders schöne Stücke ausgesucht, die ich Euch gerne zeigen möchte.

Und auch meinem Mann. Kann ja sein, dass er mich mit einem Armreif, Ohrringen oder einer Kette eine überraschende Freude machen möchte? Ich würde mich jedenfalls sehr, sehr, sehr freuen!

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Es blüht! Die silbernen Ringe von Swarovski mit den stilisierten Blüten würde ich nicht einzeln, sondern alle zusammen tragen. Ein Mini-Garten am Ringfinger!

SÉVIGNÉ Sea Stars 7401 Ohrgehänge Weißgold m. Koralle u. Türkis 15.500€

HABEN! WOLLEN! Die Ohrringe aus Weißgold, Koralle und Türkisen von Sévigné sind Urlaub pur für die Ohren. Dazu ein unifarbener Jumpsuit oder ein lässiges T-Shirtkleid – mehr braucht es nicht, um verdammt gut auszusehen

YUK! blaue Koralle

Ja, das ist Koralle. Die gibt es nämlich auch in einem strahlendem Blau, das genau so aussieht wie das Meer in der Karibik. Und wenn man die Koralle an in goldenes Kettchen hängt, sieht sie gleich noch viel schöner aus (von Yuk)

ASOS WW 021013-280 - 21 Euro

Auch das Haar wird in diesem Sommer ja gern mit Schmuck ins rechte Licht gerückt. Ich weiß, sie sind etwas mädchenhaft und sehr romantisch, trotzdem mag ich die Haarreife mit Blumen und Blätter (von Asos). Die sehen doch aus, als hätte man die Blüten gerade im wunderschönen Garten von Queen Elizabeth II. gepflückt?

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Wer mit dem Armreif von Grisogono ausgeht, kann besten Gewissens jeglichen anderen Schmuck zu Hause lassen. Das prachtvolle Stück mit Diamanten ist ein absoluter Einzelgänger und spielt nur Solorollen

OLE LYNGGAARD COPENHAGEN Lotus 2013_002 - A2611-410, A2655-407

Bitte, häng’ mir etwas an! (Das ist eine Bitte an meinen Mann!) Zum Beispiel eine zarte Gliederkette aus Gold mit Brillanten und Edelsteinen von Ole Lynggaard. Hach! Die würde sooooo mega mäßig gut zu meinen T-Shirts, Blusen, Pullis und Kleidern passen!

Tiffany Elsa Peretti® Seestern-Anhänger aus Türkis und Sterlingsilber

Aber auch bei der silbernen Kette mit einem Seestern-Anhänger aus Türkis von Tiffany aus der Elsa-Peretti-Kollektion würde ich selbstverständlich nicht Nein sagen!

Fotos: Catwalkpictures, Swarovski, Sévigné, Asos, Grisogono, Ole Lynggaard, Tiffany, Yuk

David Gandy: Ich bin stolz, ein Model zu sein

David Gandy (34) findet es blöd, wenn Menschen über Models lästern.

Bild von David Gandy

David Gandy (34) findet es blöd, wenn Menschen über Models lästern.

Der schöne Brite eroberte die Fashionindustrie im Sturm, nachdem er 2007 für Dolce & Gabbana modelte. Seinen Werdegang bereut er keine Sekunde – warum sollte er auch? “Ich bin Model”, gab er sich gegenüber der britischen Zeitung ‘Metro’ selbstbewusst. “Ich bin wahrscheinlich einer der wenigen Kerle, die stolz darauf sind, das zu sagen ? Aber ich hatte dadurch die Möglichkeiten, all diese unglaublichen Projekte zu machen.” Kritik aus anderen Branchen findet der Frauenschwarm wenig gerechtfertigt: “Es gibt Schauspieler, die als Models angefangen haben, und dann den Job und die Fashionindustrie kritisieren – ich habe mich immer gefragt, warum sie das tun.”

Auch mit dem Vorurteil, dass männliche Models dumm seien und keinen Ehrgeiz hätten, wollte der Star aufräumen. “Es ist so, dass sie nicht ernst genommen werden”, beklagte David. “Männliche Models sind einfach ein leichtes Ziel ?”

Die Modelwelt liegt fest in weiblicher Hand, genau deswegen wollte es David Gandy ganz an die Spitze schaffen: “Als ich anfing, ging es nur um Frauen. Sie haben viel mehr verdient als Männer. Ich ging mit den Supermodels ins Rennen! Sie verdienten riesige Summen, das wollte ich auch. Jetzt bin ich dort und habe die Verträge und die Kontrolle.” © Cover Media

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Vol. 2: Summer at the Beach

Letztes Mal habe ich Euch meine Mitnehmsel für den Urlaub in St. Tropez gezeigt. Und da ich nun gerade rundherum und von oben bis unten in Urlaubslaune bin, bewege ich mich jetzt im Holiday Fashion Dreamland und stelle mir vor, ich würde auf Sylt urlauben. Ist natürlich alles ein bisschen feiner dort. Elegant, norddeutsch, zurückhaltend und natürlich very exklusiv!

Und das würde ich einpacken:

MELISSA ODABASH Sumatra Quink

Sexy, aber nicht “billig”, edel, aber nicht overdone – der Bikini von Melissa Obadash hat genau die richtige Farbe und den perfekten knappen, aber nicht zu knappen Schnitt. Plus: Das Oberteil mogelt ein bisschen was dazu…

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So Sylt! Das blaue Flausch-Strand-Badetuch aus der Flamingo-Kollektion von Princess Tamtam. Aaaaah! Ausstrecken, in der Sonne dösen und träumen…

SÉVIGNÉ Sea Stars 7422 Collier Koralle 1100€, Anhänger Muschel 6250€ Continue reading “Vol. 2: Summer at the Beach”