Farbschutz-Shampoos: Können die was?

Kerastase Reflection Pumpspender Modepilot

Ich bin jetzt stolze Besitzerin der Farbschutz-Shampoo-Sondergröße von Kérastase: 500ml mit Pumpspender. Ich finde, zu Shampoos gehört ein Pumpspender, wie eine Ablagefläche zur Dusche. Es erschließt sich mir nicht, wie man anders darüber denken kann. Egal, darum geht es hier jetzt nicht. Sondern!

Stiftung Warentest hat vor zweieinhalb Jahren behauptet, dass Farbschutz-Shampoos nichts taugen: “Das Geld für spezielle Farb­schutz­shampoos können Sie sich sparen. Ob preis­wert vom Discounter oder teurer aus dem Friseurfach­handel – der Farb­schutz ist bei allen Shampoos im Test mangelhaft.” Hier geht es um ganzen Artikel (Stiftung Warentest verlangt dafür 75 Cent) >>>

Unter den damals 16 geprüften Shampoos ist keines von Kérastase dabei, aber durchaus auch teure Salon-Produkte, wie das “Color Extend Shampoo” von Redken. Auch eines von L’Oréal (“Elvital Color-Glanz Pflege-Shampoo”) wurde getestet. Kérastase gehört zu L’Oréal. Nun stelle ich mir die Frage, ob ich mir die Wirksamkeit von Frabschutz-Shampoos einbilde. Mein Friseur würden sagen, dass ich es mir nicht einbilde, klar. Er schwört auf die “Reflection Chroma Captive”-Linie von Kérastase für getöntes Haar. Wenn meine Haarfarbe nach ein paar Wochen oder Monaten fahl wirkt, dann schiebe ich es auf mein Unterwegs-Verhalten: Hotel-Shampoo. Ab sofort werde ich nur noch das “Reflection”-Shampoo verwenden, es in Reisegrößen umfüllen und meine Haarfarbe die nächsten Wochen ganz genau beobachten, doch vorher möchte ich von euch wissen:

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Foto: Kérastase

Lockenstab und andere Zauberstäbe

Firma ist bekannt für den Ferrari unter den Glätteisen, wie es der deutsch-türkische Außendienstler von ghd formuliert. Für Mark Smith in London, Senior Stylist bei John Frieda, ist es “der Rolls Royce unter den Glätteisen“. Sie alle sprechen vom Glätteisen ‘eclipse’ dieser britischen Highend-Marke, das ich im Juni 2013 vorstellte. Warum der Luxusauto-Vergleich? Weil es um Technologie geht. Vorsprung durch Technik, sozusagen. Also der Audi unter den Glätteisen. Ghd verfügt angeblich über ein Patent – und das noch zwei Jahrzehnte lang – das anderen Anbietern verbietet, mehr als einen Sensor pro Platte zu verwenden. Der “eclipse” hat drei Sensoren pro Platte (die geschützte “Tri-Zone-Technologie”), um auf der eh gut leitenden Keramik für eine gleich verteilte Hitze von genau 185 Grad zu sorgen. Das sei heiß genug, um mit einem Durchziehen das gewünschte Ergebnis zu erreichen und kühl genug, die Haare nicht unnötig zu schädigen. Temperaturregler, wie es andere Hersteller anbieten, hält man bei ghd nicht für Endkunden-tauglich, da diese damit nicht umgehen können. Sie stellen das Gerät entweder zu heiß für ein schnelles und langanhaltendes Ergebnis ein oder, wie ich früher, zu schwach, was dazu führt, dass man ein- und dieselbe Haarsträhne zwei- oder dreimal behandeln muss und damit das Haar so richtig schädigt.

ghd Curve Lockenstäbde waves curls Modepilot

Jetzt hat ghd vier verschiedene Lockenstäbe auf den Markt gebracht (je 179 Euro >>>), erst in Großbritannien und seit Mitte Oktober 2014 auch bei uns erhältlich. Alle sind keramikbeschichtet und mit der Tri-Zone-Technologie ausgestattet. Auch die Einschalttaste liefert per Licht und Ton das befriedigende Feedback, das man vom eclipse-Glätteisen kennt. Ebenso der Schlafmodus, der das Gerät nach 30 Sekunden automatisch abschalten lässt, gehört zur Ausstattung.

Ich konnte die vier neuen “Curve”-Geräte testen: zwei klassische Lockenstäbe mit Klammer und unterschiedlichen Durchmessern (26 mm und 32 mm) und zwei Geräte ohne Klammer, davon eines in ovaler Form und eines konisch zulaufend, auf dem Fotos unten rechts.

ghd Curve Lockenstäbe Keramik Modepilot

Testergebnis: Wer geübt ist mit Lockenstäben, kann zu einem der Curve-Modelle mit Klammer greifen (Foto oben links), alle anderen werden sich damit die Finger verbrennen, da die abstehende Klammer beim Aufwickeln der Haarsträhne immer im Weg und höllisch heiß ist. Außerdem brenne ich mir Ecken in die Locken, aber ich stelle mich auch sehr ungeschickt an. Der 26 mm schmale Lockenstab (“Classic Curl Tong”) eignet sich für kürzere, der 32 mm dicke Lockenstab (“Soft Curl Tong“) für längere Haare. Vorsicht! Nicht erst die Haarspitze einklemmen und dann gen Haaransatz drehen! Das ist ein typischer Fehler, erklärt Friseur Oliver vom Manfred Kraft Hairdesign in Ottobrunn, der gern gemacht wird, weil es so einfacher ist, aber die eh trockeneren Haarenden massiv schädigt. Wie man es richtig macht: Video unten. Ich habe mich für meine brustlangen Haare und meine ungeübten Finger für den Lockenstab ohne Klammer und dem ovalen Querschnitt (“Classic Wave Wand”) entschieden: er eignet sich hervorragend für idiotensicheres Wellen-Styling. Wessen Haare sich allerdings schnell aushängen, sollte lieber zu einem anderen Styler greifen, z.B. zum “Creative Curl Wand” – auch ohne Klammer und konisch zulaufend. Er macht runde Locken, die man zu Wellen ausbürsten kann.

Das Hitzeschutz-Spray, das man für jede Strähne vorher benutzen sollte, gibt es z.B. hier für 16 Euro >>>

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Karlie Kloss: Ich kann’s nicht fassen

Karlie Kloss (22) ist von ihrem Job bei L’Oréal immer noch schwer angetan – damit ging ein Lebenstraum für sie in Erfüllung.

Bild von Karlie Kloss

Karlie Kloss (22) ist von ihrem Job bei L’Oréal immer noch schwer angetan – damit ging ein Lebenstraum für sie in Erfüllung.

Die Laufsteg-Grazie wurde jüngst als Botschafterin des Beauty-Konzerns bestätigt, nachdem das Unternehmen schon vor einiger Zeit die Gerüchteküche zum Brodeln brachte, als es bei Instagram Bilder des Models postete.

An ihre neue Rolle muss sich Karlie noch gewöhnen, auch weil dieser Job etwas ganz Besonderes für sie ist: “Es ist ein Traum. Ich hatte das Privileg, die letzten sieben Jahre zu arbeiten, und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich darauf hingearbeitet”, strahlte sie gegenüber ‘style.com’. “Auf meiner [Traum-] Liste hatte ich [als ich jünger war] eine Vielzahl an Dingen, manche davon kann ich nicht verraten, weil sie zu peinlich sind – jemand Albernes zu heiraten ? Aber ich hatte L’Oréal, [das Cover der] amerikanischen ‘Vogue’ und Victoria’s Secret.”

Nun hat sich die Catwalk-Queen all diese Lebensträume erfüllt, muss sich aber immer noch an den Karriere-Erfolg gewöhnen. Darüber hinaus brauchte Karlie auch eine Weile, um zu begreifen, wie wichtig es heute ist, was sie trägt und welche Produkte sie benutzt. Der Star ließ sich 2012 seine lange Mähne zu einem Bob schneiden und findet es immer noch unwirklich, dass der Look bei Friseuren heute als ‘The Karlie’ bekannt ist. “Nicht im Geringsten”, rief sie gegenüber der Publikation aus, als sie gefragt wurde, ob sie realisierte, dass über den Look so viel berichtet werden würde. “Ich hatte mir meine Haare noch nie schneiden lassen – ich hatte jungfräuliche Baby-Haare – und ich war wirklich traumatisiert. Garren [Hairstylist] wird bestätigen, dass ich geweint habe, als sie mir die Haare abschnitten! Es war ein kompletter Schock. Ich habe nicht geplant, dass daraus so eine große Sache wird, aber ich schätze, es war für mich lustig zu experimentieren. Und vor Kurzem habe ich mir die Haare sogar blond gefärbt.”

Karlie Kloss wird eben immer mutiger, was ihren Look angeht. © Cover Media

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Ruby Rose: Ich gehe lieber zum Herrenfriseur

Ruby Rose (28) setzt lieber auf einen Herrenfriseur, anstatt sich von einem auf Damen spezialisierten Fachmann stylen zu lassen.

Bild von Ruby Rose

Ruby Rose (28) setzt lieber auf einen Herrenfriseur, anstatt sich von einem auf Damen spezialisierten Fachmann stylen zu lassen.

Die australische Laufsteg-Beauty ist für ihre kurzen dunklen Haare bekannt, die ihr ausgeprägtes Gesicht perfekt hervorheben. Um ihren kurzen Schopf immer top gepflegt zu halten, wendet sich die Grazie an einen Experten, der sich normalerweise um die Belange von männlichen Kunden kümmert. “Ich habe in Amerika meinen Herrenfriseur Dylan [vom The Proper Barbershop], er ist super berühmt, er macht von jedem die Haare, wie P. Diddy und so. Und jetzt gibt es in Melbourne diesen Typen namens Aaron, der Barbier, und er ist derjenige, der diese Kornkreise [in meinem Haar] gemacht hat”, erzählte sie gegenüber ‘beauticate.com’. Doch konzentriert sie sich nicht nur darauf, dass ihre Haare stets super aussehen. Ruby gab zu, dass sie ihr Gesicht drei Mal am Tag wäscht, wenn sie die Möglichkeit dazu hat – das erfrische sie zwischen den Jobs total. “Das ist meine eine wichtige Sache. Mir werden Haare und Make-up gemacht und dann, wenn ich zwischen der nächsten Modenschau eine Pause habe, wasche ich es alles ab, lasse eine Maske einwirken und das Make-up danach wieder auftragen, ich lasse meine Haut einfach atmen”, erklärte die Catwalk-Queen. “Wenn man stundenlang Make-up trägt, bekommt man Pickel, weil an das Gesicht keine frische Luft kommt.”

Bei so einem stressigen Leben achtet die Fashionista auch immer darauf, dass ihr Körper in Topform ist. Als Vegetarierin schwöre sie auf ein paar Nahrungsergänzungsmittel. “Zink ist für das Gehirn toll und Vitamin C ist toll für den Körper und das ganze Immunsystem und Magnesium [ist auch wichtig]“, erklärte Ruby Rose und führte aus, dass auch Alkohol von ihrer Liste komplett gestrichen wurde: “Ich bekomme Vitamin-B-Spritzen in den Po. Ich war früher viel krank, aber dann hörte ich auf, Alkohol zu trinken.” © Cover Media

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Kate Moss: Berühmte Cover-Erinnerungen

Kate Moss (40) plauderte über ihr ‘The Face’-Cover aus dem Jahr 1990.

Bild von Kate Moss

Kate Moss (40) plauderte über ihr ‘The Face’-Cover aus dem Jahr 1990.

Das britische Model zierte das Titelblatt der berühmten Modezeitschrift, das die verstorbene Starfotografin und ehemalige Redakteurin des Magazins Corinne Day (?48) schoss. Day beeinflusste maßgeblich den Erfolg des Supermodels. In einem Interview mit Nick Knight für ‘SHOWstudio’ erklärte Moss, dass sie in den Fotografien ihre Tochter Lila Grace sehe. “Ist das nicht süß? Es erinnert mich an meine Tochter, sie lächelt jetzt genauso, kräuselt die Nase ein wenig. Es scheint mir, als ob es hundert Jahre her ist, weil es wie ein anderes Leben wirkt. Wir hatten so viel Spaß bei den Shootings, Carinne war so speziell. Wir waren beste Freundinnen, wir verbrachten viel Zeit miteinander”, erinnerte die Britin. “[Die Bilder wurden] in Camper Sands geschossen, mit dem Friseur Drew Jarrett, Dick Page, Make-up, der Stylistin Melanie Ward und mir. Wir fuhren dahin, ich glaube, Drew hatte einen VW Beetle, wir quetschten uns alle rein und machten die Fotos.”

Auf dem Cover sieht man die junge Kate Moss mit einem gefederten Kopfschmuck, wie sie in die Kamera lacht. In der schwarzweißen Fotostrecke des Magazins tobt das Model am Strand herum und posierte ebenso oben ohne für die Aufnahmen. “Ich glaube, das war das erste richtige Shooting von Corinne, sie wusste auch nicht wirklich, was sie da tat. Es war witzig, doch gleichzeitig war mir mein Körper auch sehr peinlich. Ich war damals 14 oder 15 und ging noch zur Schule. Die Zeitschrift kam heraus, als ich auch noch in der Schule war, aber damals hatten sie ‘The Face’ nicht in Croydon in den Läden”, erinnerte sich Kate Moss. © Cover Media

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Suki Waterhouse: Merkwürdige Outfits

Suki Waterhouse (22) fällt durch ihre originelle Kleidung auf, aber das bewahrt sie nicht vor einigen Fehlern bei deren Zusammenstellung.

Bild von Suki Waterhouse

Suki Waterhouse (22) fällt durch ihre originelle Kleidung auf, aber das bewahrt sie nicht vor einigen Fehlern bei deren Zusammenstellung.

“Ich trage oft Sachen, die ich später bereue”, gestand die Berufsschönheit dem britischen Magazin ‘Look’. “Es passiert sehr selten, dass ich mir ein Foto anschaue und denke, dass alles gut war. Ich muss manchmal lachen, wenn die Leute sagen, ich hätte einen guten Stil. Ich mache einige merkwürdige Fehler, aber es ist gut, Grenzen zu überschreiten, denn ab und zu kann das zu etwas Tollem führen.”

Die Britin modelte schon für große Namen wie Burberry, H&M und Pepe Jeans, aber daheim liebt sie es bequem: “Es gibt mein öffentliches Ich und mein normales Ich. Ich bin sehr faul – das ist mein normales Ich. Zuhause sehe ich aus wie ein Landstreicher”, lachte die Blondine. “Ich mag es bequem und kein Make-up zu tragen. Sobald ich im Haus bin, ziehe ich Sweatshirts und Pyjamahosen an. Ich liebe Mode und das zeigt sich bei meinem öffentlichen Ich. Aber ich brauche dafür Hilfe, wenn ich keinen Friseur oder Make-up-Profis hätte, würde ich sch**** aussehen.”

Viele Frauen beneiden sie um ihre blonde Mähne, aber auch hier vertraut die Freundin von Bradley Cooper (39, ‘Hangover’) auf die Hilfe von anderen: “Ich weiß nicht, wie ich mir die Haare föhnen muss, deshalb helfen mir Freundinnen. Die Haare müssen gezähmt werden. Ich finde immer, dass es einen großen Unterschied macht, wenn man eine gute Frisur hat. So kannst du dich dem Leben gut präsentieren”, philosophierte Suki Waterhouse. © Cover Media

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