Italo-Aufsteiger: MSGM

Die erste MSGM-Kollektion brachte Massimo Giorgetti zum Sommer 2010, seit dieser Winter-Saison spätestens startet der Italiener richtig durch und gehört zur Riege einer neuen, frischen Mode für Männer und Frauen. Und genau sehen die Teile auch aus – bunt, bedruckt, Mustermixe, aber relativ einfache Schnitte. Das ist Geschmackssache, keine Frage, aber funktioniert auch mit Einzelteilen zu Jeans oder einer schwarzen Hose hervorragend. Gerade wurde die Womenswear für Herbst/Winter in Mailand präsentiert:

Der Name MSGM – das Label wurde bereits 2010 von der italienischen Vogue ausgezeichnet – ist ein Spiel mit den Initialen des Designers (und seiner Inspirationsquellen). In Deutschland gibt es MSGM unter anderem bei Hayashi in Frankfurt, Rag Republic in München und Emerson Renaldi in Nürnberg, ansonsten im eigenen online Shop. Die Preise liegen zwischen 200 Euro (z. B. für Hosen) und 600 Euro (etwa für Mäntel).


Fotos: via MSGM

Sandra Choi: Jimmy Choo hat auch eine andere Seite

Bild von Sandra Choi

Die Kollektionen von Sandra Choi haben für jede Situation den passenden Schuh im Angebot.

Die Designchefin von Jimmy Choo entwirft die legendären High Heels für das Luxuslabel, die sich unter den Stars größter Beliebtheit erfreuen. Doch das Modehaus kann mehr als nur elegante Abendschuhe produzieren, versicherte Sandra Choi in einem Interview. “Bei Jimmy Choo geht es nicht nur darum, elegante Schuhe mit hohen Absätzen zu machen. Wir haben auch eine andere Seite. Wir haben auch sehr gute Biker-Boots und Halbschuhe – für Frauen und Männer. Wir haben The Choo 24:7, die Modekollektionen und die trendigen, taffen Looks”, sagte sie gegenüber ‘WWD’.

The Choo 24:7 ist die Antwort des Labels auf Must-Haves eines jeden Kleiderschrankes, die in allen Situation tragbar sind. Mit dieser Kollektion soll ein breiteres Publikum angesprochen und das Klientel der Firma erweitert werden: “Ich will, dass Jimmy Choo bedeutsamer wird, aktueller und angesagter. Ich will das Label wieder im Rampenlicht haben. Ich will, dass das Label mächtig und stark wird”, erklärte sie ambitioniert.

Pierre Denis, der neuen Vorsitzende von Jimmy Choo, ist zuversichtlich, dass die Designerin weiß, was das Label braucht: “Sandra kennt Jimmy Choo aus den Anfängen und sie versteht die DNS des Labels. Seit vielen Jahren ist sie die Kreativchefin der Firma.”

Morgen stellt Sandra Choi ihre neue Herbst/Winterkollektion 2013 auf der Mailänder Modewoche zur Schau. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Tom Ford’s Wahnsinnskollektion

Ich bin kein Tom Ford Fan. Ich war es nie, weder bei Gucci, noch danach. Erst war er mir zu sexy, dann zu klassisch. Aber nun schmeiße ich gerade alle meine alten Meinungen über Bord, denn was Tom Ford zuletzt zeigte, macht mich schlichtweg sprachlos. Das ist ganz große Klasse: aufwendige Paillettenröcke, die kombiniert werden mit anders gemusterten Stiefen, Oberteile aus Spitze, wie ich sie in dieser Arbeit selten gesehen habe, Farbexplosionen, die einfach umwerfen. Die eingesäumten Rockschlitze sind toll, das ganze hat Stil und ist dennoch auffällig. In Einzelteilen ist alltagstauglich und mit den Abendkleidern wird man “la belle du jour”.

Die ganze Kollektion wird sicherlich nicht bezahlbar sein, aber das ist mal wirklich große Mode!

Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002

Und zum Abschluss gibt es noch einen großen Stern von mir!Modepilot-Fashionweek--Winter-Mode-Blog-Fashion-tom_ford_aw13_0002Fotos: Catwalkpictures

Karlie Kloss: Christopher Bailey schwärmte von ihr

Bild von Karlie Kloss

Christopher Bailey freute sich, dass Karlie Kloss (20) und Cara Delevingne (20) die Kreationen seiner neuesten Linie auf dem Catwalk zur Schau stellten.

Am Montag präsentierte das britische Modehaus seine Herbst/Winterkollektion 2013 auf der London Fashion Week. Zu den Grazien, die die neusten Burberry-Prorsum-Kreationen zur Schau stellten, zählte auch Topmodel Karlie Kloss. Die Beauty trug ein von weißen Herzen verziertes Oberteil in Burgunder mit einem zweifarbigen roten Bleistiftrock aus Leder in plastischem Glanz.

In einem Interview mit ‘GraziaDaily’ schwärmte Bailey von dem Model und war begeistert, dass sie bei der Modenschau für ihn lief: “Ich kenne Karlie seit sie 14 Jahre alt ist. Da haben wir zusammen in Chicago gearbeitet, bevor sie mit dem Modeln angefangen hat. Sie ist nicht nur eine der schönsten Frauen weltweit, sondern auch eine unglaubliche Persönlichkeit. Ich habe eindeutig ein Faible für sie!”

Auch das zurzeit überaus gefragte Model Cara Delevingne erschien für Burberry auf dem Laufsteg. Die Britin lief in dieser Saison die meisten Modenschauen der großen Labels und Bailey weiß genau, warum sie so beliebt ist: “Mit Cara Delevingne muss man immer lachen. Sie füllt jeden Raum mit einer beeindruckenden Energie und stellt sicher, dass jeder Spaß hat. Sie ist ein echter Sonnenschein.”

Die Herbst/Winterkollektion 2013 bestand aus den bekannten Burberry-Trenchcoats, die in dieser Saison in verschiedenen Stoffen und Mustern präsentiert wurden. So konnte das Publikum Mäntel im Leopard- und Gepard-Look oder aus Kamelhaar bewundern, die teilweise von Gürteln zusammengehalten wurden. Röcke und Kleider saßen figurbetont und reichten bis zu den Knien. Große schwarze und rote Streifen peppten die Designs auf. “Ich nenne die Kollektion Trench Kisses. Ich mag die Vorstellung eines Trenchcoats, der sich vor 158 Jahren etablierte, kombiniert mit einem frechen, sexy Touch”, erklärte der Modemacher.

Abschließend plauderte der Fashionstar auch über das neueste Gesicht des Labels: Romeo Beckham (10). Der Sohn von Victoria (38) und David Beckham (37) posierte für die neue Werbekampagne von Burberry. Auf die Frage, ob die berühmten Eltern des Kleinen oder seine zwei Brüder und seine Schwester eines Tages in seine Fußstapfen treten werden, lachte Christopher Bailey nur. “Er ist ein wundervoller kleiner Junge und so gut erzogen. Er hat auch einen unglaublichen Style und ziemlich gute Gene von seiner Mutter und seinem Vater geerbt.” © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

70ies-Party – die ultimative Hilfe

Als ich am Freitag aus New York zurückkam, hatte ich kaum Zeit, ein passendes Outfit für die abends stattfindende Geburtstagsparty mit Siebzigerjahre-Motto zu organisieren. Also lieber keine Experimenten und gleich zu Vintage Love in die Münchner Frauenstraße 22! Kurz zuvor sagte ich im Taxi noch zu Kai Margrander von der Glamour, dass ich gern etwas von Yves Saint Laurent aus den Siebzigern hätte (ein Wunschtraum) und schwups fand ich es dort. Damit hätte ich sicherlich den Preis einer 70ies-Fashionparty gewonnen,…

Bluse, Hose und Stiefel von Yves Saint Laurent

… aber es war ja nun mal eine Geburtstagsparty im privaten Wohnzimmer mit brennendem Kamin, DJ, Bowle, viel Tanzerei und keinen Modeleuten. Also musste etwas Luftigeres her und ein wenig sexy sollte es bitte auch sein.

Zum violettfarbenen Polyesterkleid konnte ich meine schwarzen Plateau-Overknees mit Kreppsohle von Prada tragen. Und natürlich meine Linda Farrow Vintage Sonnenbrille. Weil das Kleid rückenfrei ist, trug ich ganz 70ies-like auch keinen BH – verbrannt habe ich ihn aber nicht.

Fotos: Modepilot/Modejournalistin

Kate Upton: Kritik ist mir egal

Bild von Kate Upton

Kate Upton (20) stört sich nicht an negativen Meinungen, weil ihre Karriere momentan steil bergauf geht.

Die attraktive Blondine zierte das Cover der ‘Sports Illustrated Swimsuit’ das zweite Jahr in Folge. Ihre Fans lieben ihre weiblichen Formen, doch Upton muss immer wieder negative Kommentare von Kritikern hinnehmen, deren Meinung nach ein Model schlanker sein sollte. “Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Meine Karriere läuft gerade hervorragend, deswegen ist das kein Problem für mich”, erklärte sie im Interview mit der ‘New York Post’.

Am Dienstag feierte das Model die Veröffentlichung der ‘Sports Illustrated Swimsuit’-Ausgabe von 2013 im New Yorker Crimson Club. In ihrem bescheidenen burgunderroten Kleid sah Upton hinreißend aus. Auf dem Cover sieht man die Schöne lächelnd in einen weißen Parka gehüllt, unter dem sie nur ein kleines Höschen trägt. Das Shooting fand in der Antarktis statt und der Star gestand, dass er aufgrund der klirrenden Kälte hinterher Frostbeulen hatte. “Als ich zurückkam hörte ich schlecht und konnte auch fast nichts sehen, weil mein Körper einfach abschaltete, das war so hart für ihn”, erinnerte sie sich in der US-amerikanischen Fernsehsendung ‘Today’.

Aufnahmen, in denen Upton nur spärlich bekleidet posiert, bringen aber auch noch andere Probleme mit sich. Der Redakteur von ‘Sports Illustrated’, MJ Day, sprach über die Schwierigkeiten, die richtige Balance zwischen “sexy” und “nicht mehr salonfähig” zu finden: “Wir befinden uns auf dünnem Eis mit dem, was wir machen. Man will, dass es engagiert und frisch wirkt, aber gleichzeitig wollen wir nicht diese dünne Linie überschreiten, dass die Aufnahmen nicht mehr akzeptiert werden. Wir möchten nichts drucken, mit dem man nicht mehr gesehen werden will. Die Ausgabe soll den Frauen Macht verleihen. Das wollen wir tun. Wir wollen keinen so darstellen, dass es ihm peinlich wäre”, berichtete er.

Upton selbst war überrascht, als das Cover herauskam, weil es im Internet auftauchte, bevor sie überhaupt wusste, dass die Wahl auf sie fiel. Fans posteten die Nachricht am Freitag auf Twitter und überraschten damit das Model: “Ich habe sofort dort angerufen und sie sagten nur ‘Poste nichts auf Twitter!”, lachte Kate Upton. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de