Kate Moss: Schon mit 15 begeisterte sie Jess Hallett

Kate Moss (41) beeindruckte Jess Hallett bei einer Modenschau von John Galliano als Straßenkind.

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Kate Moss (41) beeindruckte Jess Hallett bei einer Modenschau von John Galliano als Straßenkind.

Im zarten Alter von 14 Jahren wurde das Top-Model entdeckt, schnell erklomm die Britin den Mode-Olymp und zählt bis heute zu den größten Fashion-Stars. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete Kate Moss mit fast allen großen Labels und Designern zusammen, darunter auch Gucci und Burberry.

Jess Hallett, die unter anderem die Models für die Ready-to-wear-Kollektionen von Alexander McQueen castet, erinnert sich noch heute an ihr erstes Treffen mit Kate. Da war diese gerade mal 15 Jahre alt: “Ich ging zu einer Show von John Galliano in den ‘Duke of York Barracks’. Ich stand zufällig neben Sarah Doukas [Gründerin vom Storm Model Management], als ich die Modenschau sah”, erinnerte sich Jess im Interview mit der britischen Zeitung ‘The Independent’. “Kate Moss lief als kleines Straßenkind mit, eine Puppe? Das war 1989. Ich sagte, dass sie wundervoll sei! Und Sarah antwortete: ‘Sie gehört mir.’ Dann kamen wir ins Gespräch. Ich erwähnte, dass ich einen Job brauchte und sie antwortete, sie würde mir einen geben!”

Von diesem Moment an ging es steil bergauf für Jess: Nach einem Jahrzehnt bei Storm gründete sie gemeinsam mit Sarah Murray ihre Firma Darling Productions.

Der wichtigste Aspekt ihrer Arbeit ist für Jess die Wahl neuer Models, die einen frischen und einzigartigen Look im Gegensatz zu den bereits etablierten Models haben. “Alles geht darum, neu zu sein – jede Show dreht sich darum, wie viele Models sie haben, die noch nie zuvor gesehen wurden. Das ist jetzt das neue große Ding”, verriet sie.

Zwischen Jess Hallett und Kate Moss entwickelte sich im Laufe der Jahre eine tiefe Freundschaft: Sie wirkte als Co-Autorin an dem Buch des Models mit und war außerdem seine Trauzeugin. © Cover Media

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Fernanda Ly: Ich falle auf

Fernanda Ly ist es gewohnt, dass Leute sie komisch angucken.

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Fernanda Ly ist es gewohnt, dass Leute sie komisch angucken.

Anfang dieses Jahres gab das Model bei der Pariser Fashion Week mit Louis Vuitton sein Laufsteg-Debüt, danach ging alles ganz schnell. Heutzutage hört ihr Telefon kaum auf zu klingeln. Dass sie so beliebt ist, kann Fernanda aber gar nicht fassen, weil ihr Look eher unkonventionell ist.

“Ich habe einen Gothik-Stil. Es ist schon seltsam, zu modeln und diese ganzen weiblichen, hübschen Flatter-Kleider zu tragen, weil ich mich sonst ganz in Schwarz kleide”, gab sie im Interview mit dem ‘W’-Magazin zu. “Alle gucken mich immer komisch an. Vielen ist mein Look unangenehm.”

Auch mit ihren pinken Haaren fällt sie auf und mittlerweile sind sie zu ihrem Markenzeichen geworden. Färben darf sie das Model nicht mehr, was ihr schwer fällt, weil sie eigentlich gerne neue Farben ausprobiert.

Sicherlich waren die Haare auch das Erste was der Modelscout bemerkte, als Fernanda in Australien beim Shoppen entdeckt wurde. Eigentlich studierte sie gerade Architektur, entschied sich dann aber doch, das Studium aufzugeben und als Model zu arbeiten.

“Ich würde mich lieber auf eine Sache konzentrieren, als zwei Dinge nur halbherzig anzugehen”, erklärte sie. “Man muss modeln, während man noch jung ist, Architektur kann man jederzeit studieren. Es ist eine lange Karriere, mit viel Schule! Ich kann jederzeit zurückgehen.”

Fernanda Ly bleibt trotz ihres plötzlichen Ruhms bescheiden und wäre auch zufrieden, wenn sie bei der nächsten Fashion Week für nur eine Show gebucht wird. Wie viele es werden, wird sich dann bei den nächsten Shows im September herausstellen. © Cover Media

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Chanel Iman: Tarantino, ruf mich an!

Chanel Iman (24) will gerne mit Quentin Tarantino (52) zusammenarbeiten.

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Chanel Iman (24) will gerne mit Quentin Tarantino (52) zusammenarbeiten.

Die amerikanische Laufstegschönheit ist vor allem dank ihrer Arbeit als Ex-Engel von Victoria’s Secret bekannt. Das dürfte sich sicherlich bald ändern, schließlich startet Chanel gerade auch als Schauspielerin durch und hat schon große Träume: Am liebsten würde sie nämlich für den Kultregisseur (‘Django Unchained’) vor der Kamera stehen.

Doch er ist nicht der einzige Hollywoodstar, mit dem die aufstrebende Darstellerin gerne mal zusammenarbeiten würde: “Eines Tages würde ich gerne mit Halle Berry arbeiten, sie ist so inspirierend für mich. Quentin Tarantino wäre auch toll”, schwärmte sie gegenüber ‘style.com’. “Es stehen noch ein paar Regisseure auf meiner Liste, aber ich persönlich will mit Menschen zusammenarbeiten, bei denen ich weiß, dass ich etwas Besonderes mit ihnen erschaffen kann.”

Momentan geht es mit der Schauspielkarriere gerade erst los für Chanel. In dem Independent-Streifen ‘Dope’ mit Zoë Kravitz (26, ‘Mad Max 4: Fury Road’) und Forest Whitaker (53, ‘Der Butler’), der beim Sundance Festival als bester Film nominiert war, gab sie ihr Schauspieldebüt und arbeitete dafür mit Regisseur Rick Famuyiwa (41) zusammen. In der Tragikomödie geht es um eine Gruppe nerdiger Jugendlicher in Kalifornien, die in einem schwierigen Viertel großwerden. “Als ich das Drehbuch las, verliebte ich mich einfach”, schwärmte das Model. “Ich wollte schon immer schauspielern und ich wusste, das war die Rolle für mich.”

Der Nachwuchsstar spielt in dem Streifen Lily, die vor Energie und Sex-Appeal sprüht. “Sie hat viele Ebenen und ist sehr komplex. Dadurch hatte ich wirklich die Chance aus mir selbst herauszutreten und in die Schauspielerei reinzukommen”, freute sich Chanel Iman. © Cover Media

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Joan Smalls: Castings sind grausam

Joan Smalls (26) wollte sich so schnell wie möglich einen Namen in der Modebranche machen, um nicht mehr auf Castings gehen zu müssen.

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Joan Smalls (26) wollte sich so schnell wie möglich einen Namen in der Modebranche machen, um nicht mehr auf Castings gehen zu müssen.

Dank TV-Shows wie ‘America’s Next Top Model’ und ‘The Face’ sind die Vorgänge der Model-Industrie mittlerweile recht gut bekannt. Dazu zählen auch die zahllosen Castings, die Nachwuchsmodels besuchen und sich gegen hunderte von Konkurrentinnen durchsetzen müssen.

Für Joan, den Victoria’s-Secret-Engel, gehört dies heute glücklicherweise der Vergangenheit an. “New York war wirklich ein Schock, aber ich war so ehrgeizig und ganz versessen darauf”, berichtete die puerto-ricanische Schönheit im Interview mit dem ‘Lucky’-Magazin. “Ich fuhr mit dem Bus zur U-Bahn und von dort zu den Castings. Da tritt man dann gegen 40, 100, 200 andere Mädchen an. Man geht zu einem Call, sieht die Castingliste und ist Nummer 202. Und man weiß, dass es nur zwei Jobs gibt. Ich sagte mir immer, dass ich einfach nur an einem Punkt in meiner Karriere ankommen möchte, wo ich nicht mehr zu Castings gehen muss, weil das grausam war. Es gibt so viele Orte, an denen man gleichzeitig sein sollte und dann kommt man immer zu spät, muss dann aber ewig warten, bis man an der Reihe ist. Jetzt sehe ich manchmal, wie Models durch die Stadt hetzen und ich verstehe genau, was sie durchmachen.”

Mittlerweile modelte Joan für viele große Modehäuser, darunter Givenchy, Chanel und Burberry, und belegte laut ‘Forbes’ im Jahr 2013 den achten Platz der bestbezahlten Models.

Als Kind hätte sie sich ihren Erfolg nie träumen lassen. Als sie Stars wie Naomi Campbell (44) und Kate Moss (41) in Shows wie ‘True Hollywood Story’ auf E! sah, schien diese Welt unerreichbar für sie. “Ich sah die Sendung und klebte buchstäblich am Fernseher. Ich hätte es mir nie träumen lassen – diese Frauen bereisten die Welt. Es war so verlockend. Aber ich war so unbeholfen – groß, superdünn, schlaksig. Die Jungs in der Schule lachten mich aus. Aber ich sah diese Frauen im Fernsehen und erkannte, dass sie einen ähnlichen Körper hatten”, erinnerte sich Joan Smalls. © Cover Media

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Tamy Glauser: Harte Zeiten für “ungewöhnliche” Models

Tamy Glauser findet, dass Models mit einem klassischen Look noch immer mehr gebucht werden.

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Tamy Glauser findet, dass Models mit einem klassischen Look noch immer mehr gebucht werden.

Zwar ist der androgyne Look derzeit immer noch sehr angesagt, dennoch überwiegen die klassischen Models nach wie vor. Aktuell sorgt aber doch wieder mal ein Model mit einem speziellen Look für Aufsehen: die Schweizerin Tamy mit ihren abrasierten Haaren.

“Wenn man so einen unverwechselbaren Look hat, dann kann es schwieriger sein, irgendwo reinzukommen. Aber ich bin froh, dass ich es an einen Ort geschafft habe, wo ich kommunizieren und mit anderen zusammenarbeiten kann. Ich kann einfach ich selbst sein und ich habe die Möglichkeit bekommen, an einigen wundervollen Dingen zu arbeiten. Früher hätte ich nie gedacht, dass ich dazu in der Lage wäre – Fashion überrascht mich einfach immer wieder”, lächelte sie gegenüber ‘style.com’.

Tamy flanierte den Laufsteg für Designgrößen wie Vivienne Westwood, Jean Paul Gaultier und Riccardo Tisci entlang. Ihre Fashion-Karriere startete sie mit Ende 20 allerdings verhältnismäßig spät.

“Ich hatte nichts mit Fashion zu tun. Ich interessierte mich nicht wirklich dafür, aber Freunde fragten mich öfter, ob ich das nicht machen wollte. Aber ich war schon 27, warum sollte ich in diesem Alter noch anfangen”, erinnerte sie sich zurück.

Ein Freund schickte schließlich Fotos von ihr an eine Pariser Agentur und schon kurz darauf landete sie ihre ersten Jobs. Trotz des Erfolges hatte sie im vergangenen Jahr allerdings eine Krise und stand kurz vorm Aufgeben. “[Ich dachte mir:] ‘Was zum Teufel mache ich hier?! Soll ich einfach alles hinschmeißen? Ich bin keine 16 mehr und es ist nicht in Ordnung, kein Geld zu haben und zu kämpfen.’ Ich sah, wie alle meine Freunde immer erfolgreicher wurden und ihre Karriere wirklich gut liefen. Ich blieb hinter ihnen zurück”, sagte sie.

Doch spätestens ihr Erfolg bei den letzten Fashion Weeks änderte ihre Meinung. Tamy lief exklusiv für Louis Vuitton in Paris über den Catwalk und arbeitete eng mit Nicolas Ghesquière und seinem Team zusammen. Sie hätte sich nie zuvor träumen lassen, dass sie eines Tages zum Louis-Vuitton-Girl gekürt werden könnte: “Als ich in die Agentur kam und die Bestätigung erhielt, weinte ich vor Freunde. Es war wie eine Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg war und dass sich die schweren Zeiten bezahlt machen würden.” © Cover Media

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Karlie Kloss: Die Fashion Weeks sind anstrengend

Karlie Kloss (22) findet die Fashion Weeks ganz schön kraftraubend.

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Karlie Kloss (22) findet die Fashion Weeks ganz schön kraftraubend.

Das Model war in den vergangenen Wochen im Dauereinsatz, wurde es doch für Shows in New York, London, Mailand und Paris gebucht. Eine große Ehre für Karlie, allerdings auch viel Arbeit, wie sie jetzt nach dem Ende der Fashion Weeks erschöpft zugab. “Es war ziemlich hektisch, da bin ich ehrlich. Ich habe zum ersten Mal alle Städte hintereinander weg gemacht. Ich bin aber sehr dankbar, dass ich in all den Shows mitlaufen durfte, und so glücklich, auf den roten Teppichen zu sein”, so Karlie im Gespräch mit ‘theFashionSpot’. “Ich beobachte einige der Mädchen, die hier ihre erste Saison haben und erinnere mich dann, wie meine ersten Saisons waren. Wir sind alle wirklich fertig, egal wie erfahren wir als Model sind. Es ist nicht einfach – auch wenn es vielleicht so aussieht.”

Um stets bei Kräften zu bleiben, achtet die Amerikanerin genau auf ihre Ernährung. Als Vegetarierin hält sie sich genau an ihre Essgewohnheiten, auch wenn sie um den Globus reist. Außerdem sei es wichtig, immer so gut wie möglich auszusehen, selbst wenn sie sich nicht besonders gut fühlt. “Ein wirklich guter Concealer” sei ihre Geheimwaffe, um müde Augen zu verstecken. Für das richtige Wohlbefinden helfe zudem Sport. “Training – laufen zu gehen hilft mir dabei Stress abzubauen und fit zu bleiben”, verriet Karlie. “Und Schlaf mag ich am liebsten. Viel Schlaf. Nach dieser Saison versuche ich, zumindest eine kleine Pause zu nehmen – eine Art Urlaub. Es kommen so viele andere Projekte auf mich zu … es ist immer wichtig, die Balance zu halten.”

Eines der Projekte könnte die Komödie ‘Zoolander 2′ sein. Angeblich soll Karlie Kloss nämlich in dem Streifen, in dem Ben Stiller (49, ‘Nachts im Museum’) und Owen Wilson (46, ‘Prakti.com’) die Hauptrollen spielen, ihr Schauspieldebüt geben. © Cover Media

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