Givenchy’s hinreizender Spot zur neuen Play-Version

Die Beauty-Firmen entdecken gerade die Eau de Toilettes wieder. Diese Düfte, die in der Regel eine geringere Konzentration an den Essenzen aufweisen, großzügiger aufgetragen werden können, aber auch leichter verfliegen, sprechen oft eine Zielgruppe an, die nicht zu sehr nach einem Duft riechen will.

Ganz in diesem Sinne, hat Givenchy nun sein Parfum Play for Her um ein Eau de Toilette ergänzt. Das “Eau de Toilette for Her” vervollständigt die Play-Familie um eine vor allem leichtere und unkompliziertere Variation.

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Der Duft, so finde ich, wirkt frisch und weiblich ohne zu süß zu sein. Er hinterlässt in gewisser Weise eine Note jungendlicher Frische oder Spitzigkeit und wirkt im nächsten Moment doch seriös und chic. Eine gute Mischung!

Es ist als Hommage an das Leben gedacht und soll durch seine blumig frischen Noten an eine “langsam aufblühende Weiblichkeit” erinnern.

Und genau für diese Weiblichkeit hat die Pariser PR-Agentur Surface to Air (ja, genau die, die auch Mode machen), einen wunderbaren romantischen Spot gedreht. Eine Art Liebeserklärung an Paris und die aufblühende Liebe. Seht selbst.

Anais Pouliot und Callum Wilson spielen unter der Regie von niemand geringerem als Surface to Air Gründer Jérémie Rozan zwei völlig freie und herrlich verliebte junge Leute, die vor Energie und Kühnheit nur so strotzend durch das schöne Paris ziehen. Die Musik dazu stammt übrigens von Theophilus London.

Für alle, die noch mehr wissen wollen über das Parfum, sei noch erwähnt:

Hauptkomponenten sind die Düfte des Weinbergpfiersichs und der eher säuerlichen weißen Johannisbeere. Aber erst die Kombination mit dem Duft weißer Iris und der Lakritzblume machen das Ganze wirklich spannend und ungewöhnlich. Moschus und Amyrisholz geben zusätzlich diesen gewissen sinnlichen Touch.

Play wurde bereits 2008 lanciert, dann kam Play for Him und dann Play for Her als Eau de Parfum sowie Eau de Parfum Intense. Die neue Version als Eau de Toilette ist an der weißen Flakonverpackung zu erkennen. Sie wirkt durch seine schmale Form feiner und edler als die Vorgänger. Die Farbe signalisiert die Leichtigkeit und Unbeschwertheit des Eau de Toilettes.

Preis: 65 Euro, erhältlich bei  Douglas.

Fotos: PR

Lily Aldridge: Kein Diät-Zwang

Bild von Lily Aldridge

Lily Aldridge (27) schaut der jährlichen Victoria’s-Secret’-Modenschau gelassen entgegen.

Das VS-Model und ihre Kolleginnen Alessandra Ambrosio (32), Karlie Kloss (21), Lindsay Ellingson (28) und Doutzen Kroes (28) bereiten sich momentan auf die berühmte Modenschau des Dessous-Labels vor, die im Dezember im Fernsehen ausgestrahlt wird. Auch wenn viel Druck auf den Laufsteggrazien lastet, versicherte Aldridge in einem aktuellen Interview, dass sie sich keine Sorgen um ihre Figur mache: “Ich denke, es geht vor allem darum, glücklich und gesund zu sein und seinen Körper anzunehmen”, erklärte sie gegenüber ‘Huffington Post Live’.

Während die oben genannten Models für die Show bestätigt wurden, ist das nicht der Fall bei den VS-Engeln Erin Heatherton (24), Anne V. (27), Jourdan Dunn (23) und Cara Delevingne (21). Auf Grund anderer beruflicher Verpflichtungen sollen die Damen nicht an der Modenschau teilnehmen können. Anne V. hat alle Hände voll mit ihrer Rolle als Jurorin bei der Fernsehshow ‘The Face’ zu tun und Delevingne und Dunn haben andere Projekte in Planung. Miranda Kerr (30) bestätigte kürzlich, dass sie nicht in der jährlich stattfindenden Show mitlaufen werde.

Candice Swanepoel (25) wurde unlängst zum Star gekürt, der den berühmten Fantasy Bar im Wert von 7,25 Millionen Euro präsentierte wird. In einem früheren Interview schwärmte sie davon, wie glücklich sie sei, ein Teil der Familie des Dessous-Labels zu sein: “Victoria’s Secret ist wie eine Familie. Das Reisen kann für ein junges Model ermüdend und einsam sein. Gott sei dank haben sie mich in der Familie aufgenommen”, sagte die Kollegin von Lily Aldridge. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Modepilot testet: Advanced Genifique

Warum habe ich eigentlich den Eindruck, dass die Sommerferien rund 3 Jahre zurückliegen? Vielleicht ist das Fashionweek-Nachsyndrom. Auch meine Haut schiend dringend mal eine Erholung nötig zu haben. Dank meiner guten Beziehungen zu Lancôme durfte ich deshalb meiner Haut einen Gratistest mit dem neuen Génifique unterziehen, das im Sommer unter den Namen Advanced Génifique auf den Markt kam.

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Was ist neu? Neue Formel, noch mehr Wirkung, versprich die Lancôme-Forschung. Hm. Ich bin Fan des Vorgängers und deshalb eigentlich gar nicht erpicht auf was Neues. Der Test ergab zur Hälfte der Flasche: 1. Es riecht besser. 2. Die Textur ist anders. Sie verfliegt weniger schnell, ist cremiger.  3. Ergebnisse: Prima, wie immer. Aber vielleicht doch besser, weil ich nun noch älter geworden bin und meine Hautzellen noch fauler als früher sind. Die sind doch daran schuld. Erinnert Ihr Euch, die Zellen machen schlapp im Alter und deshalb fuinktioniert die Hauterneuerung nicht mehr. Fazit: Die Haut wird schlaff, faltig, hat keinen Schimmer mehr…

Da mir diese eigen gewonnen Selbsterkenntnisse zu mager waren, habe ich nachgefragtb und bei der Dr. Véronique Delvigne von der Forschungsabteilung bei Lancôme geklingelt. Die erklärt das immer so prima, was wie und wo wirkt, dass es selbst Laien verstehen.

Modepilot: Génifique ist das meist verkaufteste und meist prämierteste Produkt im Lancôme Pflege-Sortiment. Warum brauchen wir denn nun was Neues?

Véronique Delvigne: “Beim neuen „Advanced Génifique“ handelt es sich, wie wir Forscher sagen, um ein Produkt der zweiten Generation. Dank technischer Errungenschaften sind wir in der Erforschung der für Génifique maßgeblichen Wissenschaftsgebiete, der Genomik und der Proteomik, einen Riesenschritt vorangekommen.

Was bedeutet das genau?

Dazu muss ich kurz drei Eckpunkte der Wissenschaft ins Gedächtnis rufen: 1953 wurde die DNA entdeckt. Erst 2003, also vor zehn Jahren, wurde das menschliche Genom dekodiert. Man brauchte dafür damals 13 Jahre und es kostete drei Milliarden Dollar. Heute kann man das Gleiche in nur 24 Stunden für weniger als 1000 Dollar bekommen. Wir kommen in der Forschung immer schneller voran, weil mehr Wissenschaftler am Thema arbeiten und die Technik verbessert wird.

Das sieht man auch ganz konkret an Génifique: Beim alten Génifique waren wir von 4000 Genen und 700 Proteinen der Haut ausgegangen. Beim Advanced Génifique haben wir dagegen direkt am Genom, also an der Gesamtheit des Erbguts, gearbeitet und 1000 Proteine begutachtet. Beim Produkt aus dem Jahr 2009 zielten wir auf die Wirksamkeit von zwei Proteinen, beim neuen Génifique haben wir 48 Proteine identifiziert und auch quantifiziert. Wir wissen, wie diese Proteine heißen, was sie können und für was sie gut sind.

Weil nun mehr Gene und Proteine bearbeitet werden, ist es wirksamer? Continue reading “Modepilot testet: Advanced Genifique”

Coco Rocha: Meilenstein ihrer Karriere

Bild von Coco Rocha

Coco Rocha (25) ist stolz, an dem neuen Gesetz für die Rechte minderjähriger Models mitgewirkt zu haben.

Die Kanadierin setzt sich schon lange für die Rechte für junge Models in der Branche ein. Gemeinsam mit der Model Alliance – einem Netzwerk von Models und Branchenführern, die für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der US-amerikanischen Modeindustrie kämpfen – strengten sie eine Gesetzesänderung an, die schließlich in dieser Woche in Kraft getreten ist. New York verabschiedete ein Gesetz, das bestimmt, wie viele Stunden und wann Models unter 18 Jahren arbeiten dürfen. Die Ausführung des Gesetzes soll regelmäßig kontrolliert werden. “Es gibt einige Ereignisse, die für immer zu den Meilensteinen meiner Karriere zählen werden – heute ist so ein Tag”, schrieb Rocha unter ein Bild, das sie von sich bei der Pressekonferenz auf Instagram veröffentlichte. “Ich bin höchsterfreut, dass wir diesen großen Schritt in die richtige Richtung machen und begeistert, dass ich ein Teil dieses folgenreichen Moments bin, der die Zukunft unserer Branche zum Besseren ändern wird.”

Rocha selbst arbeitet seit ihrem 15. Lebensjahr in der Modeindustrie. In früheren Interviews sprach sie darüber, wie sehr sie sich in den ersten Jahren unter Druck gesetzt gefühlt habe. Als praktizierende Zeugin Jehovas posiert das Model nicht nackt oder trägt transparente Kleidung für Shootings. Darüber hinaus lehnt sie Accessoires wie religiöse Gegenstände, Zigaretten oder Waffen ab. In ihren Anfangsjahren haben verschiedenen Auftraggeber versucht, sie zum Aufgeben ihrer “Werte” und ihres “Glaubens” zu zwingen. Und genau davor möchte sie nun junge Models bewahren. “Wir schreiben gerade Mode-Geschichte. Das wird den Karrieren der Mädchen zugute kommen. Models, die 18, 19 oder älter sind und angeblich ‘zu alt’ sind, könnten auf Grund dieses Gesetzes jetzt länger arbeiten. Auch wird man sich um die Mädchen kümmern, wenn sie jünger sind. Das bereitet sie auf eine bessere Karriere vor, wenn sie älter sind”, erklärte sie im Interview mit ‘Teen Vogue’.

Auch wenn der Model-Job vielen glamourös erscheint, sei das ständige Alleinsein und Reisen nicht immer einfach. Darüber hinaus werden ihrer Meinung nach viele Neulinge schlecht bezahlt und auch falsch behandelt: “Wir sagen nicht, dass man mit den Mädchen zwischen 14 und 18 nicht arbeiten kann. Wir sagen aber, wenn man das tut, dann gibt es Gesetze und Konsequenzen, wenn man diese nicht befolgt. Wenn es Konsequenzen gibt, dann horchen die Leute auf und achten darauf, was passiert”, schloss Coco Rocha. © Cover Media

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Brooklyn Decker: Fashion ist für Frauen

Bild von Brooklyn Decker

Brooklyn Decker (26) kauft ihrem Mann Klamotten.

Das Model begeistert regelmäßig in heißen Outfits auf dem roten Teppich und bei Fotoshootings. Ihre Modekenntnisse wendet sie auch auf ihren Ehemann, den Tennisspieler Andy Roddick (31) an, der bei seiner Kleiderwahl eine helfende Hand braucht. “Ja, ich kaufe immer die Sachen von Andy. Männer sind hilflos, lasst uns ehrlich sein. Dafür sind die Frauen da”, kicherte sie im Interview mit ‘People’.

Auch wenn die attraktive Blondine im Laufe ihrer Karriere im Bikini für ‘Sports Illustrated’ posierte, bevorzugt sie schmeichelhafte, knielange Röcke, wenn sie nicht arbeitet. Für die bevorstehende Saison hatte sie folgende Style-Tipps parat: “Ich mag Karos sehr gern, weil sie rustikal und elegant wirken können oder auch ein Vintage-Gefühl hervorrufen. Ich denke, das ist etwas, was immer ein Klassiker bleiben wird. Und es gibt jetzt viele Verzierungen und Nieten bei den Klamotten, ein witziger Trend, mit dem man gut spielen kann. Versucht im Herbst das Punk-Thema aufzugreifen!”

Viele Frauen beneiden die schöne Amerikanerin um ihre Figur, der sie jedoch nicht ihre komplette Zeit widmet: “Ich trage Stretch-Röcke, die der Figur schmeicheln und alles verdecken. Das ist ein Teil der Lösung. Ich liebe leckeres und dekadentes Essen, es ist also eine Balance zwischen dem und den gesunden Dingen plus Sport. Wenn man zu extrem lebt, ist es zu viel. Während der Feiertage bleibe ich nicht in Form. Warum sollte ich es erst probieren? Wenn meine Mutter ihre Desserts macht und dieses ganze köstliche Essen direkt vor meiner Nase ist, warum sollte ich dann versuchen, meine Finger davon zu lassen? Das ist die einzige Zeit im Jahr, wo man das machen kann. Im Januar mache ich es dann wieder gut”, lachte Brooklyn Decker mit Blick auf die bevorstehende Weihnachtszeit. © Cover Media

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Cervolante: Der fliegende Hirsch

Es kommt nicht so oft vor, dass ich beim Anblick einer neuen Kollektion die Augen aufreiße und hier am Ärmel zupfe und da eine Jacke vom Ständer reiße und sie von vorn und hinten und überhaupt begutachte und dann sage: „Oh! DAS gefällt mir aber.“ Neulich ist mir das so gegangen, da habe ich im Showroom die Winter-Kollektion 2013/14 von Cervolante gesehen. Schon die Modelle der Saison Winter 2012/13 und Sommer 2013 fand ich beeindruckend. In all dem Gewusel von Arbeit ist da aber leider mein Bericht über Cervolante untergegangen. Das wird jetzt jedoch nachgeholt!

Mit einem eigenen Label durchzustarten und es erfolgreich am übervollen Markt zu etablieren, ist ungefähr so schwierig wie japanisch zu lernen. Zu denen, die es geschafft haben, gehört Ben Botas. Der Münchner ist studierter Modejournalist und Inhaber einer eigenen Modeagentur (BEN AND) in München-Schwabing sowie seit 2011 Inhaber und (Mit-)Designer des Labels Cervolante. Was das heißt? „Cervo“ ist italienisch und bedeutet „Hirsch“. „Volante“ heißt fliegen. Cervolante ist also so was wie ein fliegender Hirsch. Und genau das ist auch das Logo der Marke. Ein Hirsch mit Flügeln.

Wie kommt man auf so einen Namen und so ein Logo? Ben Botas: „Der Hirsch steht für Ehrlichkeit und Stärke und Heimatverbundenheit. Die Flügel symbolisieren Unabhängigkeit  – so wohl unsere als auch die des Kunden.“  Also kein 08/15-Design und keine Heiße-Nadel-Verarbeitung und keine Stoffe aus dem Chemielabor. Stattdessen  coole und rustikale Designs mit unkonventionellen Details, liebevolle Verarbeitung (es wird zum großen Teil in Italien produziert) und Stoffe aus Naturfasern (z.B. Tweed aus Schottland), Leder und Fell.

Ben Botas setzt hauptsächlich auf Jacken und Mäntel. „Ich konzentriere mich lieber auf mein Kern- und Kompetenzgeschäft, als mich mit einer zu großen Kollektion zu verzetteln.“ Vernünftig. Und erfolgreich. Die feinen Stücke gibt’s inzwischen in allen coolen Trend-Boutiquen von München bis Sylt und Berlin.

Die Preise entsprechen der wirklich guten Verarbeitung und den feinen Materialien. Dafür kommt so ein Cervolante-Stück echt nie aus der Mode!

Also, da ja ganz bald der Winter kommt, hier meine Lieblingsstücke aus der aktuellen Cervolante-Kollektion.

Und für welches Stück schlägt Euer Herz????

Cervolante-4710

Leder und Tie Dye. Cool!

Cervolante-4740 Continue reading “Cervolante: Der fliegende Hirsch”