Kate Moss: Inspiriert von Mick Jagger

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Kate Moss (39) füllte ihren Kleiderschrank mit fransigen Lederjacken, nachdem sie Sir Mick Jagger (69) in einem Film sah.

Das britische Supermodel sprach über seine Stil-Vorbilder und überraschte mit berühmten Namen, die seinen Look beeinflussten. Moss war immer ein Fan britischer Rock- und Popmusik, doch auch die Leinwandschönheiten aus dem alten Hollywood standen auf ihrer Hitliste ganz oben. “Ich liebe Fotobücher. Besonders die über Häuser und Gärten. Auch Musik, ich habe die Rolling-Stones-Filme gesehen, die mich sehr inspirierten und plötzlich hatte ich den Schrank voller Lederjacken mit Fransen – sehr Mick Jagger”, verriet sie der britischen Zeitschrift ‘Stylist’. “Auch David Bowie inspirierte mich sehr. Ich liebe alte Filme und Filmstars, ich würde gerne aussehen wie Veronica Lake.”

Schließlich gab Moss ihre ultimative Stilikone preis. Nicht ohne Grund wirkt die Britin oft wie eine Vertreterin vergangener Zeiten, nachdem sie sich für eine bestimmte Frisur und dazu passendem Make-Up entscheidet. “Ich stehe auf diese Studio 54 ultimative Glamour-Ära. Wie Jerry Hall. Ich liebe dieses Mädchen der 70er Jahre, das so sexy war – sie hatte die Haare, den Lippenstift und rundum Glamour; sie war zu allem bereit, in erster Linie hatte sie eine gute Zeit”, schwärmte Moss.

Die Stilikone hatte auch ein paar Beauty-Tipps auf Lager. So ist ein frischer Look nach einer durchzechten Nacht gar nicht so schwer zu erzielen, wenn man sich zu einer eiskalten Lösung überwinden kann. “Wenn ich aufwache und müde und aufgequollen aussehe, dann fülle ich das Waschbecken mit Eis und Gurken und tauche mein Gesicht darin ein”, verriet Moss. “Es macht alles straff und sorgt dafür, dass du augenblicklich wach aussiehst und dich auch so fühlst. Es ist ein bisschen Joan Crawford, aber es funktioniert!”

Trotz Weltkarriere gibt es doch noch eine Person, mit der das Model gerne zusammen arbeiten würde: Kate Moss gestand, dass sie eine Schwäche für den spanischen Fotografen Javier Vallhonrat hegt und seine Bilder vergöttert. © Cover Media

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Laura Bailey liebt Flohmärkte

Bild von Laura Bailey

Während heftiger Regenfälle musste Laura Bailey (40) von ihrem Lieblingsflohmarkt regelrecht weggezogen werden. Das britische Model verriet ihre liebsten Stationen weltweit und gab ihre bevorzugten Restaurants, Hotels und Geschäfte preis, in denen sie während ihrer Reisen am liebsten verweilt. Demnach ist sie ein besonders großer Fan von Einzelstücken, wie sie auf dem ‘Le Jas des Roberts’-Flohmarkt in St. Tropez zu haben sind. Die dort verfügbaren ungewöhnlichen Möbelstücke erwecken zu Hause nicht selten den Neid ihrer Freunde. “Ich habe vergangenen Sommer wie ein Meisterdetektiv gearbeitet, um diese Dinge auf dem sonntäglichen Markt zu ergattern, aber das war es wert. Ich musste regelrecht fortgezogen werden, sogar im Monsun-Regen”, lachte die hübsche Engländerin im Interview mit der Zeitung ‘The Telegraph’. Bailey liebt den Markt, denn sie stöbert für ihr Leben gerne nach Antiquitäten. Nicht selten verbringt sie ihre Zeit in England in der Grafschaft Oxfordshire, wo sich eine wahre Schatzhöhle an Unikaten befindet. “Ich glaube, ich habe The Swan in Tetsworth, ein ehemaliges Hotel, das in ein wahres Labyrinth aus Antiquitäten und anderen Schätzen umgewandelt wurde, noch nie mit leeren Händen verlassen. Beutestücke beinhalten Bücherregale, stapelweise Vintage-Wäsche und, seit neuerer Zeit, ein sehr frivoles viktorianisches Spitzen-Cape”, erklärte Bailey.

Schmuck dagegen kauft das Model stets bei Felt in London. Die einst dort ergatterten Diamantohrringe sorgen für Aufsehen, wo immer Bailey sie trägt. Der Shop ist winzig klein, aber randvoll mit ungewöhnlichen Stücken.

Die Blondine gestand außerdem, wer für ihre attraktive Mähne verantwortlich sei. Figaro Josh Wood, der seinen Salon im Londoner Edel-Kaufhaus Liberty betreibt, ist demnach Baileys Lieblings-Stylist. “Das ist mein Schönheitstempel. Jeder weiß, dass Josh und sein Team die besten in der Branche sind, aber nicht jeder weiß, dass Charlton, der hauseigene Chef sensationell kocht, oder dass man sich and der Liberty Bang Bar für zehn Pfund den Pony schneiden lassen kann”, verriet Laura Bailey ihre Insider-Tipps. © Cover Media

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Duftstars 2013 – und wie duftet eigentlich Modepilot?

Am kommenden Freitag werden in Berlin wieder die Duftstars verliehen, zum 21. Mal. Ort des Showact-gespikten Programms ist das Tempodrom und Barbara Schöneberger, die beste Event-Hosterin des Landes, wird durch den Abend führen.

Erfahrene Event-Gänger sprechen immer noch vom “Fifi” (ist mir erst neulich wieder beim Lady’s Lunch von Rena Lange und Tiffany & Co. im Tantris aufgefallen, als eine Dame aus Hamburg in Ermangelung von Zeit einfach ihr “bereits zurecht gelegtes Outfit für den Fifi” trug) , aber so heißt der Preis nun leider nicht mehr. “Duftstar” muss dafür kaum noch erklärt werden – der Name ist Programm. Es werden im Vorfeld insgesamt 40 Düfte in verschiedenen Kategorien nominiert und beim Gala-Abend gekürt – eine 250-köpfige Branchenjury entscheidet per Briefwahl. Das sind dann meist die Düfte, die man von Douglas und aus der Werbung kennt, wie Le Parfum von Elie Saab oder der von Christina Aguilera. Umso erfreulicher ist es, dass der vierte Duft ‘Lightscape’ des deutschen Wahl-New Yorkers Ulrich Lang für die Kategorie “Neuheiten – Exklusiv” nominiert wurde. Den Duft werden wir hier bald verlosen.

Frischer Lightscape-Duft aus Galbanharz, sizilianischer Zitrone und Veilchenblätter – auf der Verpackung sieht man ein Motiv der Amsterdamer Fotokünstlerin Elspeth Diederix

Parfümeur Ulrich Lang

Ich fragte den Nischenduft-Spezilaisten, wie Berlin, Hamburg, München und Modepilot duften. Seine Antworten:

“Berlin riecht eindeutig nach Lindenblüte, die ganze Stadt! Hamburg….salzig, ich assoziiere eine Form von Feuchtigkeit, die Präsenz von Wasser. Und München aufgrund der Biergartenkultur nach Weißwurst und Bier, ansonsten auch eher parfümiert von der Münchner Schickeria! ;-)

Für das Modepilot-Parfum würde ich gern wissen, was die Mitarbeiter im Sommer am liebsten riechen und würde bis zum Sommeranfang am 21.6. etwas Konkretes anmischen, das perfekt zum Blog passt. Deal?”

Ja, Deal! Wir freuen uns riesig und überlegen schon, wonach der Modepilot-Sommer duftet. Eine Mischung aus Lancaster-Sonnenmilch (Mailandoffice), Chanel N°5 (Parisoffice) und ausgetretenen Chucks (Modejournalistin)? Was meint Ihr?

Foto: Ulrich Lang

Kylie Bisutti: Victoria’s Secret bestreitet Vorwürfe 

Bild von Kylie Bisutti

Victoria’s Secret stellte die Kritik von Kylie Bisutti als “Lügenmärchen” dar.

Die Blondine gewann 2009 den Wettbewerb des berühmten Dessous-Labels und wurde damals zum neuen Victoria’s-Secret-Engel gekürt. In einem Interview machte Bisutti kürzlich eine Reihe negativer Kommentare über die Model-Industrie und übte scharfe Kritik an dem Modehaus. Sie klagte, dass sie sich während ihrer Zeit als Model “wie ein Stück Fleisch” gefühlt habe. Victoria’s Secret wies die Anschuldigungen zurück: “Frau Bisutti hat eine Reihe von Lügenmärchen und falsche Behauptungen in Bezug auf ihre kurze Zusammenarbeit mit Victoria’s Secret erzählt. 2009 gewann Frau Bisutti einen Online-Amateur-Model-Wettbewerb und seit diesem Jahr hat sie nicht mehr für uns gearbeitet. Der Preis des Gewinners war eine einmalige Gelegenheit für einen einzigen Laufstegauftritt in der Victoria’s Secret Fashion Show 2009. Frau Bisutti hat 2009 auch an einem Foto-Shooting für Bademode teilgenommen. Das war der Umfang ihrer Tätigkeit für Victoria’s Secret”, lautete die Erklärung des Labels.

In dem Interview erklärte das Model außerdem, dass sie sich in einem Leben voller unerwünschter männlicher Aufmerksamkeit und strengen Diätplänen wiederfand. “Ich habe mich wie ein Stück Fleisch gefühlt”, gestand sie im Interview mit der ‘New York Post’. “Die Fotografen und männlichen Models machten mich die ganze Zeit an. Einmal drückte mich ein Fotograf sogar an die Wand und versuchte mich zu küssen.” Sie fügte hinzu: “New York hat mir wirklich die Augen über die dunkle Seite der Model-Industrie geöffnet. Eine meiner Mitbewohnerinnen war so bulimisch, dass sie sich, sobald sie etwas aß, unfreiwillig übergab. Sie weinte sich jede Nacht in den Schlaf und jedes Mal, wenn sie in den Spiegel sah, fand sie sich fett. Aber sie war dürr!”, empörte sich Kylie Bisutti.  © Cover Media

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Bügeln?! Ich?!

Ausgerechnet ich schreibe einen Post übers Bügeln. Was ist passiert? Tante MJ hat zum ersten Mal richtiges Equipment in der Hand. Schlimm, dass es so lange dauerte – das dämmerte mir schon beim Lesen der Image-Broschüre: “Vielen Dank, dass Sie sich für den Kauf eines Laurastar entschieden haben. Mit dieser Entscheidung gehören Sie zum Kreis von Personen, die ihrer Kleidung eine große Bedeutung beimessen.” Das lasse ich jetzt mal so stehen.

Das Profi-Gerät von Laurastar für Stylistinnen und diejenigen, “die ihrer Kleidung eine große Bedeutung beimessen”, heißt Lift+. Man beachte das Plus, es macht das “Lift”-Modell um circa 150 Euro teurer, verfügt über einen pft-pft-Impulsdampf, einen automatischen Kabelaufroller und einen LED-beleuchtenden Wassertank. Wer ebenfalls zu den Bügelmuffels zählt und überdurchschnittlich viel Geld für ein Bügeleisen ausgeben kann/möchte, der sollte auch in die Warmwasserbeleuchtung investieren. Das gibt der ganzen Veranstaltung etwas Erhabenes.

Das “Lift”-Modell (ab April 2013) ist das erste handliche Gerät des Bügelsystem-Anbieters Laurastar aus der Schweiz. Ihren Namen verdankt die Marke einer vergangenen Zusammenarbeit mit der Modemarke Laura Biagiotti.

Bislang hielt ich Bügeln nicht für meine Aufgabe: das Aufstellen des Bügelbretts, das Warten aufs erhitzte Bügeleisen, das Rumstehen des abkühlenden Bügeleisens, das dilettantisch aussehende Ergebnis. Nein, meine Geduld benötige ich wirklich für andere Dinge. Und 499 Euro hätte ich niemals in ein Bügeleisen investiert! (Wobei man 499 Euro in München auch ratzfatz bei der Reinigung lassen kann.) Ich bekam das gute Stück in meiner Funktion als Modepilotin in der Hoffnung, dass es mich begeistern könnte. Den großzügigen Gebern sagte ich vorab, dass die Chancen schlecht stünden…

So stand der Luxus-Trolley unter den Bügelstationen also in seinem Karton tagelang in meinem Flur herum und lächelte mich lediglich als Ablege-Möglichkeit für Altpapier an. Erst heute habe ich die Muße, mich um meine neue Alaïa-Bluse, das Ostergeschenk einer lieben Freundin, zu kümmern und das Bügeldings auszupacken. Die Bluse knittert nämlich stark, wenn sie kleingefaltet mit der Post kommt.

Während eines langen Telefonats packe ich die Haushaltshilfe aus, stecke die Filterkartusche in den Wasserbehälter, fülle diesen entsprechend mit Leitungswasser (allein auf destilliertes Wasser verzichten zu können, ist ein Plus wert!), schließe das Gerät ein (LED, yeah!) und nach dem Telefonat ist das Gerät wieder aus. Es schaltet sich nach 10 Minuten automatisch ab. Ich drücke also wieder auf den Knopf, halte den Kleiderbügel hoch, an dem das geraffte Kunstwerk aus weißer Baumwolle hängt, und bekomme Freude: pft, pft, pft und der Knitterlook verwandelt sich in einen gesteiften Hemdblusen-Traum. Jetzt suche ich nach weiteren, faltigen Objekten in meinem Kleiderschrank…

Fotos: Modepilot/Modejournalistin(4), Laurastar(1)