Carolyn Murphy: Es ging wild zu

Carolyn Murphy (40) war als junges Model “unartig”.

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Carolyn Murphy (40) war als junges Model “unartig”.

Im zarten Altern von 15 wurde sie entdeckt, seitdem arbeitet sie für riesige Labels wie Max Mara und Estée Lauder und erschien in dem berühmten Pirelli-Kalender. In den 90ern machte das Model-Dasein richtig Spaß, auch wenn Carolyn zu Anfang etwas scheu war.

“Erst war ich ein bisschen unwillig. Ich war ein echtes Landei aus dem Süden, so unsicher und schüchtern. Ich hatte vor der Fashion-Welt Angst”, erklärte sie im Gespräch mit ‘The Edit’. “Früher drehte sich alles um wilde Partys mit Kate Moss, Amber Valletta und Shalom Harlow, dann musste man morgens aufstehen und hoffen, dass man noch eine Karriere hat. Es war super lustig, aber wir waren sehr unartig… Die Mädchen heute sind sehr professionell!”

Heutzutage geht es bei Carolyn etwas ruhiger zu, sie muss schließlich ein gutes Vorbild für ihre Tochter Dylan (13) sein. Zum Beispiel macht sie dem Teenager klar, dass sie sich bei der Arbeit regelrecht verwandelt.

Leider kann sie nicht allen jungen Menschen beibringen, dass sie nicht immer perfekt aussehen müssen. Besonders die vielen Fotos auf Instagram geben ihr zu denken.

“Es ist kein Voyeurismus mehr, es ist viel mehr als das. Den Mädchen wird gesagt, dass sie so und so viele Follower brauchen, so werden sie ausgenutzt”, seufzte Carolyn. “Manchen folge ich nicht mehr, ich konnte einfach kein weiteres Foto von ihrem Hintern oder ein Airbrush-Selfie mit Schmollmund ertragen. Geht einfach nicht.”

Instagram hat Carolyn Murphy zwar, dabei hält sie sich aber an selbst erstellte Regeln, damit sie “mysteriös” bleibt. © Cover Media

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Josephine Skriver: Ich bin auch ein Mensch!

Josephine Skriver (22) will den Menschen klar machen, dass sie kein “Experiment” ist.

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Josephine Skriver (22) will den Menschen klar machen, dass sie kein “Experiment” ist.

Das Victoria’s-Secret-Model hat eine lesbische Mutter und einen schwulen Vater und wurde per In-vitro-Fertilisation gezeugt.

Darauf ist sie auch sehr stolz und möchte deshalb auch offen über ihre Situation sprechen. Leider können viele aber einfach nicht damit klarkommen.

“Wenn Leute mich sehen und wissen, dass ich ein Kind aus einer In-vitro-Fertilisation bin, hoffe ich, dass sie trotzdem einen Menschen sehen. Einen ganz normalen Menschen, wie jeder andere auch”, sagte sie in einem Video bei ‘i-D’.

“So viele sagen, ach, sie wurde nicht auf natürliche Art gezeugt, sie sollte gar nicht hier sein. Aber ich bin kein Experiment, ich bin ein Mensch, genau wie du es auch bist.”

Vielleicht bezieht sich Josephine ja auf die Kommentare, die Domenico Dolce und Stefano Gabbana vor kurzem machten. Im März geriet die Welt in Aufruhr, als die Designer sich zur In-vitro-Fertilisation äußerten und sagten, dass dadurch “synthetische” Kinder gezeugt werden.

Josephines Mutter wusste immer, dass sie Kinder haben wollte, dass es aber ohne Mann schwierig werden könnte. Deswegen schrieb sie 1992 an einen LGBT-Newsletter und fragte, ob nicht jemand mit ihr ein Kind großziehen wolle. Josephines Vater meldete sich als erster und die beiden entschlossen sich dann zur In-vitro-Fertilisation.

Ein ungewöhnliche Situation ist es zwar, Josephine fand sie aber schon immer super, auch wenn andere das nicht so sehen.

“Als Kind war ich so stolz, die anderen Kinder mobbten mich nie. Erst als ich anfing, als Model um die Welt zu reisen, wurde mir klar, wie intolerant die Welt ist”, seufzte Josephine Skriver. “Besonders bei den sozialen Netzwerken ist es schwierig, mit dem ganzen Hass fertig zu werden. Da können die Menschen, ganz ohne Konsequenzen, sagen, was sie wollen. So viele sagen, wie widerlich es ist, wie leid ich ihnen tue, dass sie es gar nicht fassen können. Das fällt mir sehr schwer, weil ich im Internet ja nicht wiedersprechen kann.” © Cover Media

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Rachel Hunter: Nie wieder Saftkur!

Rachel Hunter (45) bekam bei einer Saftkur so schlechte Laune, dass sie alle umbringen wollte.

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Rachel Hunter (45) bekam bei einer Saftkur so schlechte Laune, dass sie alle umbringen wollte.

Das Model versucht sich nicht zu viele Sorgen um sein Aussehen zu machen, was natürlich in der Fashion-Welt nicht einfach ist.

Einmal ließ sie sich zu einer Saftkur verleiten, das hatte aber schwere Konsequenzen.

“Ich habe mal drei Tage lang eine Saft-Diät ausprobiert”, verriet sie dem britischen Magazin ‘Hello!’ “Es fühlte sich an, als hätte ein Lastwagen auf meinen Nieren geparkt und ich wollte alle um mich herum umbringen. Es war fürchterlich!”

Rachel wohnt in Los Angeles, eine Stadt, in der Schönheits-OPs schon fast Routine sind. Bis jetzt ist sie stark geblieben, aber irgendwann könnte es schon passieren, dass sie sich unters Messer legt.

“Manchmal gucke ich mir mein Gesicht an und denke mir, ‘Ich brauche Filler.’ Momentan habe ich noch keine, aber ob ich mich dazu verleiten lasse? Vielleicht. Ich beurteile keinen, der etwas machen lässt, um sich wohler zu fühlen”, erklärte das Model.

Zudem lässt Rachel sich nur ungern mit Photoshop verschönern und würde Menschen lieber einen natürlichen Look präsentieren. Leider sehen manche Leute das anders und machen über ihre Fotos fiese Kommentare.

“Ich denke mir, möchtet ihr mal in die Vergangenheit blicken und gucken, wie 45 früher aussah? Unsere Einstellung hat sich sehr geändert and die Menschen haben unrealistische Vorstellungen. Ich frage mich, ob Männer jetzt wirklich andere Erwartungen haben, wie Frauen mit 40 oder 50 aussehen sollen”, ärgerte sich Rachel Hunter. © Cover Media

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Coco Rocha: Meine Meinung zählt!

Coco Rocha (26) kann im Internet endlich ihre Meinung sagen.

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Coco Rocha (26) kann im Internet endlich ihre Meinung sagen.

Das Model loggt sich fast täglich bei Twitter und Instagram ein und hält ihre Fans mit ihrem Blog auf dem Laufenden.

2010 entdeckte sie zum ersten Mal die sozialen Netzwerke, damals druckte die ?New York Daily News? einen Artikel über Models, die ?zu dick? für den Laufsteg sein sollten und bezog sich dabei auf Coco. Prompt kreierte der Fashion-Star einen Blog und äußerte sich dort zu dem Thema.

?Das war mein Aha!-Moment. In dem Moment merkte ich, dass ich die Macht habe, Leuten meine Meinung zu sagen?, erklärte das Model in einer ?Internet-Week?-Session. ?Früher gab ich ein Interview und wenn sie mich mochten, wurde es auch eine tolle Story. Wenn sie mich hassten, wurde es eine schreckliche Story. Ich konnte nichts dazu sagen. Die sozialen Netzwerke verändern alles für Menschen ohne Stimme.?

Ihr Eintrag war so interessant, dass die meisten viel lieber lesen wollten, was das Model zu sagen hat.

?Die Leute guckten sich die ?Daily News? gar nicht an, sie wollten bloß wissen, was ich bei meinem Blog schreibe?, erinnerte sie sich.

?Alle sprachen davon, bei ?The View?, jeder Reporter berichtete darüber, es stand in den Zeitungen und den Zeitschriften. Ich war so stolz: Das ist meine Meinung und sie verschwindet nicht.?

Bei Twitter folgen ihr nun 911.000 Fans, bei Instagram sogar 942.000. Sie findet es immer noch ?faszinierend?, dass die Menschen so neugierig sind und fühlt sich als richtige Bahnbrecherin.

?Ich bin die erste, die sich an die neuen sozialen Netzwerke rantraut. Wenn es nicht klappt, okay, aber wenn es doch klappt, bin ich meistens das erste Model, dass mit dabei ist. Also denken sich viele, ?Es gibt keine große Auswahl an Fashion-Leuten, da folge ich einfach der Coco??, freute Coco Rocha sich. © Cover Media

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Karlie Kloss: Meine Haare sind herrlich!

Karlie Kloss (22) hofft, dass sie ihre schulterlangen Haare auf ewig tragen kann.

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Karlie Kloss (22) hofft, dass sie ihre schulterlangen Haare auf ewig tragen kann.

2012 ließ sich das einstige Victoria’s-Secret-Model die Haare kürzen, seitdem trägt sie einen mittellangen Bob. Der steht ihr ausgezeichnet und Karlie drückt die Daumen, dass die Frisur immer in Mode bleibt.

“Es sieht schick aus und ist praktisch, weil man sie trotzdem noch zurückbinden kann”, freute sich das Model im Gespräch mit der australischen ‘InStyle’.

Aber nicht alle Trends begeistern das Model so sehr. Dürfte sie einen Beauty-Look verbannen, wüsste sie genau, welchen sie auswählen würde: “Gebleichte Brauen!” antwortete sie prompt. “Manchen Leuten stehen sie ja, aber ich sehe damit aus wie ein Alien. Meine Augen sind so ausdrucksvoll, wenn ich gebleichte Brauen trage, komme ich mir stumm vor.”

Karlie verzaubert die Menschen nicht nur mit ihren tollen Augen, auch ihre schlanke Figur dient vielen als Workout-Inspiration. Es hilft natürlich, dass ihr Sport auch wirklich Spaß macht.

“Ich treibe immer morgens Sport”, verriet Karlie. “Ich renne gerne 20 bis 30 Minuten, dann ist das Krafttraining dran, zum Beispiel eine Runde Pilates. Vor kurzem war ich mit meiner Familie in Florida und ich ging jeden Tag Schwimmen und Joggen. Wenn das Wetter schön ist, kommt einem der Sport gar nicht so schlimm vor.”

Karlie Kloss zeigt ihre beeindruckende Figur zurzeit beim Cannes Film Festival, wo sie in tollen Kleidern die Beauty-Marke L’Oréal promotet. © Cover Media

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Chanel Iman: Tarantino, ruf mich an!

Chanel Iman (24) will gerne mit Quentin Tarantino (52) zusammenarbeiten.

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Chanel Iman (24) will gerne mit Quentin Tarantino (52) zusammenarbeiten.

Die amerikanische Laufstegschönheit ist vor allem dank ihrer Arbeit als Ex-Engel von Victoria’s Secret bekannt. Das dürfte sich sicherlich bald ändern, schließlich startet Chanel gerade auch als Schauspielerin durch und hat schon große Träume: Am liebsten würde sie nämlich für den Kultregisseur (‘Django Unchained’) vor der Kamera stehen.

Doch er ist nicht der einzige Hollywoodstar, mit dem die aufstrebende Darstellerin gerne mal zusammenarbeiten würde: “Eines Tages würde ich gerne mit Halle Berry arbeiten, sie ist so inspirierend für mich. Quentin Tarantino wäre auch toll”, schwärmte sie gegenüber ‘style.com’. “Es stehen noch ein paar Regisseure auf meiner Liste, aber ich persönlich will mit Menschen zusammenarbeiten, bei denen ich weiß, dass ich etwas Besonderes mit ihnen erschaffen kann.”

Momentan geht es mit der Schauspielkarriere gerade erst los für Chanel. In dem Independent-Streifen ‘Dope’ mit Zoë Kravitz (26, ‘Mad Max 4: Fury Road’) und Forest Whitaker (53, ‘Der Butler’), der beim Sundance Festival als bester Film nominiert war, gab sie ihr Schauspieldebüt und arbeitete dafür mit Regisseur Rick Famuyiwa (41) zusammen. In der Tragikomödie geht es um eine Gruppe nerdiger Jugendlicher in Kalifornien, die in einem schwierigen Viertel großwerden. “Als ich das Drehbuch las, verliebte ich mich einfach”, schwärmte das Model. “Ich wollte schon immer schauspielern und ich wusste, das war die Rolle für mich.”

Der Nachwuchsstar spielt in dem Streifen Lily, die vor Energie und Sex-Appeal sprüht. “Sie hat viele Ebenen und ist sehr komplex. Dadurch hatte ich wirklich die Chance aus mir selbst herauszutreten und in die Schauspielerei reinzukommen”, freute sich Chanel Iman. © Cover Media

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