Beauty Basics, Teil 3: Haare

Nach 1) Gesichtspflege und 2) Körperpflege kommen wir heute zu meinen Lieblingsprodukten fürs Haar. Vier Punkte reichen hier aus. Morgen folgt Teil 4 mit dekorativer Kosmetik.

3) Haare

Shampoo, Spülung, Conditioner, Haarkur, Haaröl, Spitzenfluid, Fönschutz, Rundbürste, Glätteisen, Stilkamm – man könnte ein ganzes Regal und einen ganzen Tag mit der Pflege und dem Styling seiner Haare verbauen. Was braucht es wirklich?

1. Shampoo. Wer Teil 1 und/oder Teil 2 gelesen hat, erwartet schon den Pumpspender. Besonders beeindruckend fand ich die Friseurgröße 1000 ml von Joico (knapp 40 Euro) in der Schiefertaflen-Dusche bei meiner Freundin in London – bekommt man über Amazon. Was den Inhalt angeht, so kommt es ganz auf den Einzelfall an: zu Schuppen neigend (Silikone vermeiden), sehr lange Haare und nicht zu Schuppen neigend (Silikone machen das Kämmen leichter und die Haare geschmeidiger) und dann noch die Leuchtkraftlösungen für gefärbte Haare. Ich liebe “Bain de luxe” von La Biostethique, wenn es mit knapp 50 Euro auch ein teures Vergnügen ist und daher sehr sparsam verwendet wird. Das Verpackungsdesign ist unschlagbar und in Kombination mit dem “Luxus-Express-Haarpflegespray” habe ich alles, was man braucht. Sollte man meinen…

2. Spülung, Conditioner & Co. Ich habe Freundinnen, die verbrauchen mit drei Haarwäschen eine reguläre 100ml-Flasche, weil sie “sonst die Haare nicht durch kriegen”.  Meine Empfehlung: Haare vorm Haarewaschen bürsten und dann nur die Kopfhaut einschäumen – die Längen werden sonst nur unnötig angegriffen, sagt der Friseur. Mir reicht dann unter 1) genanntes Spray im handtuchtrockenen Haar zur Pflege und alle zwei Wochen eine Kur, z.B. von Kérastase.

La Biothetique Bain de Luxe Tangle Teezer Kérastase Haarkur

3. Haaröl und Spitzenfluid. Möchte mal wissen, warum ich all die “Sealing Repairs” und, wie sie nicht alle heißen, im Regal stehen habe. Auch hier würde das Nuxe Öl, das ich schon in Teil 1 zur Gesichtspflege und in Teil 2 zur Körperpflege empfohlen habe, ausreichen. Nein, ich habe leider keinen Vertrag mit Nuxe. Fönschutz-Sprays und Fönschutz-Cremes habe ich entweder wegen des komischen Geruchs oder der sich ergebenen komischen Haartextur aus meinem Sortiment verbannt. Das Sonnenschutzöl von Kérastase macht die Haare so fettig, dass man sich selbst am Strand nicht so richtig wohl damit fühlt. Schade.

4. Kamm und Bürste. Der Tangle Teezer reicht absolut aus, wenn man seine Haare luftgetrocknet trägt. Der Handschmeichler ist ultra leicht und nimmt kaum Platz weg im Gepäck. Frauen mit sehr vielen und dicken Haaren haben aber das Gefühl, dass sie mit den kurzen Borsten nicht durchkommen. Wer föhnt, ob glatt oder rund, dem empfehle ich die ionischen Rundbürsten von Paul Mitchell aus der Pro-tools-Serie, circa 25 Euro. Die Haare verheddern nicht, laden sich nicht auf und trocknen schneller wegen der Luftdurchlässigkeit des gelöcherten Stammes, was die Haare auch nicht zu heiß werden lässt und sie damit schont. Natürlich gibt es ähnliche Modelle auch von anderen Marken.

Nuxe Haaröl Scoopy Loop Haargummis mit Knoten Haarbürste ionisch Paul Mitchel

PS.: Die Haarbänder mit dem Knoten, “Scoopy Loop“, bedeuten mit einem Verkaufspreis von 15 Euro für drei Stück zwar eine Überwindung, aber die Tatsache, dass man sie gern am Badewannenrand liegen lässt (zum Hochbinden, wenn nicht Haare-Waschtag ist) und sie immer am Handgelenk trägt (weil hübsch), macht sie effizient. Stichwort: CPW (= Cost per Wear).

Fotos: Modepilot

Beauty Basics, Teil 2: Körperpflege

Heute folgt Teil 2 meiner Beauty Basics-Serie. Er folgt auf 1) Gesichtspflege, der gestern online ging. Auch hier möchte ich meine Erfahrungen teilen und nutze dabei die Gelegenheit, mein Überangebot im Badezimmerschrank auf das Wichtigste zu reduzieren. Morgen folgt Teil 3) Haare und übermorgen 4) dekorative Kosmetik.

2) Körperpflege

Waschgel, Peeling und Lotion sollten reichen. Schön wäre das! Warum steht der Wannenrand oder die Duschablage so voll? Weil das kleine Eau d’Orange Verte Fläschchen von Hermès aus dem Sofitel so gut duftet und zuhause etwas Paris verströmen soll? Weil neben all den Shampoos, Kuren und Conditionern auch noch Luffa-Schwamm und Rasierer ihren Platz finden. Das Nötigste…

1. Duschgel. Nicht zu aggressiv sollte es sein und ein Pumpspender in der Dusche ist praktisch. Hat man den einmal an einer schönen Flasche gefunden, kann man diesen mit dem Sebamed-Tüte aus der Drogerie nachfüllen. Die Duschgels aus den dm-Märkten und von den Rossmännern duften eh gefälliger als die schicken Cowshed- und anderen Naturkosmetik-Produkte dieser Welt. Ich glaube an den pH-Wert 5,5 von Sebamed – für den natürlichen Säureschutzmantel meiner Haut. Da traue ich mich, auch zweimal am Tag zu duschen.

2. Peeling. Tiegel für den Wannenrand (in der Dusche ist er unhandlich und in der Wanne hat man die nötige Muße). Ich stehe auf das Knallblau im leuchtenden Grün von Kiko – der leicht körnige Frischekick aus der Dose hinterlässt schon beim Eincremen weiche Haut. Das Produkt ist aber verzichtbar, wenn man epiliert – siehe mitgelieferte Peelingbürste unter Punkt 4.

3. Körpercreme. Nicht zu oft verwenden! Die Haut soll auch Gelegenheit haben, sich selbst rückzufetten. Das möchte man ihr nicht abgewöhnen. Nur bei häufigem Waschen, nach Sonnenbad und im eisigen Winter nachhelfen, z.B. mit dem Nuxe Öl (ab 12 Euro), das ich schon fürs Gesicht vorstellte und bei den Haaren wieder tun werde. Für die extra Portion Luxus: eine nach Urlaub duftende Creme, die jedes Parfum überflüssig macht: Neroli Portofino von Tom Ford. Es kostet 50 Euro, duftet nach 500 und ist ein schönes Geburtstagsgeschenk, auf das ich selbst gern zurückgreife.

4. Rasieren, Waxen, Epilieren. Waxen macht man im Studio – da gilt Richard Geres Aussage in ‘Pretty Woman’, wenn auch in anderem Kontext: “… ich weiß Profis zu schätzen, mit Amateuren hatte ich in letzter Zeit nur Schwierigkeiten.”

Für das schnelle, superglatte Ergebnis einen Nassrasierer in der Dusche bereit halten, so einen mit Gelkissen, das gleich schäumt und geschmeidige Beine macht. Hydro Silk, Venus und wie sie alle heißen. Erwecke die Göttin in dir! Schöner ist der Rasierer ‘Aon’ in der White-Edition von Shave-lab. Für Freunde der Epilierkunst empfehle ich den Klassiker “Silk-épil” von Braun. Ich bin mittlerweile bei Baureihe 7 angekommen. Heute kann man die Dinger kabellos verwenden, sie leuchten einem die Strecke und sie funktionieren auch unter laufendem Wasser. Der immense Vorteil für Dunkelhaarige: kein dunkles/bläuliches Schimmern unter der Achselhaut, da die Härchen samt Wurzel gezogen werden. Der immense Nachteil: es drohen eingewachsene Härchen an den Beinen, wenn man nicht konsequentes Peeling betreibt, z.B. mit dem mitgelieferten Bürstchenaufsatz (bei Modell 7).

5. Deodorant. Zwei Dinge muss es können: verlässlich vor Schweißbildung, bzw. Schweißgeruch schützen und nach frisch gewaschen duften (auch beim Schwitzen). Das erfüllt Rexona Invisible (‘Invisible’ für weniger Rückstände auf der Kleidung) besser als alle anderen – meiner treuer Weggefährte! In der Stick-Version ist das Deo am leichtesten und handlichsten. Circa 2 Euro.

PS.: Sonnencreme für den Körper aus saisonalem Anlass: Produkte von Ultrasun, der  Sonnenschutz-Marke aus der Schweiz. Das bestätigen mir auch PR-Agenturbesitzerin Nora Rochlitzer, die in Zürich wohnte und die Marke dort kennenlernte und Redakteurin Isabelle Braun, die für Elle.de alles testete.

Fotos: Modepilot

Beauty Basics, Teil 1: Gesichtspflege

Meine neue Beauty Basics-Serie besteht aus vier Teilen: 1) Gesichtspflege, 2) Körperpflege, 3) Haare und 4) dekorative Kosmetik und soll an meinen Post “Ökonomisch gedacht: Was gehört in den Kleiderschrank” anknüpfen, also: Dinge, die aus meiner ganz persönlichen Sichtweise heraus Bestand haben. Und es ist der erneute Versuch, ein Zuviel im Badezimmer und Kosmetiktäschchen zu vermeiden. Morgen kommt Teil 2 mit Körperpflege-Tipps.

1) Gesichtspflege

Wie viele Cremes verträgt die Haut? Nicht viele! Kleine pickelartige Erscheinungen im Bereich der Lachfalten um den Mund herum könnten ein Zeichen von “Überpflege” sein, wie es die Kosmetikerin nennt. Der Hautarzt sagt dazu “periorale Dermatitis” und der Volksmund: “Stewardessen Krankheit”. Dabei müsste diese Hautirritation besser “Beauty-Redakteurinnen Krankheit” heißen, denn das, was man als Beauty-Redakteurin oder Bloggerin alles testen darf/kann/soll, übersteigt das Pflege-Verhalten einer jeden Duty-free-verwöhnten Stewardess!

Wenn ich könnte, würde ich mich also auf folgende acht Produkte beschränken…

1. Waschgel von La Roche-Posay mit praktischem Pump-Spender, eines fürs Waschbecken, eines für die Dusche und eines für den Badewannenrand. Macht mit seinem Duft gute Laune und ist frei von Seife, Alkohol, Parabenen und Farbstoffen. Kostet circa 12 Euro und gibt es in jeder Apotheke. Ökotest merkt an, dass es die komedogene Substanz Isopropyl Myristate enthält (was Akne fördern kann) – ich schwöre dennoch darauf.

2. Gesichtswasser, das den Kalk nach dem Waschen von der Haut nimmt – in München notwendig. Ich liebe das “Eau Efficace” von Sisley aus mehreren Gründen: das Design der Flasche, der herrliche Duft, die Formel aus Make-up-Entferner und Toner in einem und (!) der praktische Spender, wie man ihn von Nagellackentfernern aus den Nagelstudios kennt. Die Größe von 300ml rechtfertigt den Preis von 87 Euro fast. Sparsame können die Flasche mit Gesichtswasser einer anderen Marke auffüllen…, wenn es denn einmal leer wird.

3. Creme gegen dunkle Flecken (braucht nicht jeder). Auch da habe ich einige ausprobiert und halte das Produkt von Verso (“Dark Spot Fix”) für das beste. Ich bin nun fast täglich in der Sonne, benutze weitgehend LSF 50 für die dunkle Stelle, aber eben nur weitgehend und der Fleck geht zurück. Ein Verblassen des Flecks kenne ich sonst nur aus den Wintermonaten. 185 Euro hätte ich aber – zugegebener Weise – nicht ausgegeben. Happy Testerin me.

4. Augenpflege. Schwieriges Thema. Geschwollene Unterlider sind ein Zeichen für überforderte Nieren. Das lässt sich nicht wegcremen. Im Gegenteil: mit fast allen Augencremes (ich habe bestimmt schon 30 getestet) schwellen empfindliche Augen noch mal mehr an. Ich trinke morgens nun eine große Tasse Kräutertee, um die Nieren auf Trab zu bringen und, wenn mir nach Augenpflege ist, dann verwende ich “Hydraphase Intense” von La Roche-Posay. Die tut gut und macht es nicht schlimmer.

5. + 6. Tages- und Nachtpflege. Könnte ich mit vier Buchstaben abhandeln, das Thema: NUXE. Mit dem kleinen Glasfläschchen von Nuxe hat man alles in einem: sinnlich duftendes, perfekt pflegendes Öl für Gesicht, Körper & Haar, bei Tag und bei Nacht – praktisch auch für die Reise. So pflegt sich die Frau, die ich gern wäre: mit nur diesem einen Fläschchen. Stattdessen verwende ich aber auch eine Feuchtigkeitscreme von La Roche-Posay (die Produkte helfen bei der Beauty-Redakteurinnen Krankheit) und eine Notfallcreme (Oktoberfest, Fashion Week) von Babor, die auch auf dem Dekolleté für schnelle Abhilfe bei Sonnenbrand und Knitterfalten sorgt. Und zwischendurch einfach mal ohne Eincremen zu Bett gehen – hilft der Haut sich selbst zu generieren: 0 Euro.

7. Gesichtspeeling. Nicht für die tägliche Anwendung, aber hilfreich wenn man nicht regelmäßig zur Kosmetikerin geht: die elektrische Gesichtsbürste von Clarisonic. Auf die Sonic-Technologie schwöre ich seitdem ich die Sonic Zahnbürste von Philips verwende (seit acht Jahren circa) und mir der Zahnarzt sagt, dass ich nicht jedes Jahr kommen muss. Mit meinem Poren-Check bei der Kosmetikerin verhält es sich nun ähnlich. Die Bürste reinigt gründlich mit 300 Schwingungen pro Sekunde, aber sanft mit keinem (!) rotierenden Bürstchen. Die Bürste dreht sich hin und her. Kostenpunkt: um die 200 Euro.

8. Gesichtsmaske. Sie bietet sich nach dem Peeling an (nicht jedes Mal, alle zwei Wochen reicht aus). Von allen bisher getesteten Masken reagiert meine Haut auf die regulierende Maske von Clarins am besten: porentief reine Haut und keinerlei Irritation. Die 25 Euro für die “Masque Purifiant Eclat” halte ich für gut investiertes Geld, da die Maske schier endlos hält. Manchmal glaube ich, sie füllt sich von selbst wieder auf. Ich könnte wetten, dass jede Drogerie-Maske 20 mal schneller leer wird.

PS.: Den schönen Handwaschlotion-Spender von Molton Brown mit Sagrotan Flüssigseife nachfüllen – riecht auch fein und vermeidet Pickel (wenn man sich mit den Händen ständig übers Gesicht fährt).

Fotos: Modepilot mit Hilfe der Diptic App

Morning Glories

Morgens früh in Deutschland: Der Wecker rasselt. Und man ist noch sooo müde. Ach, noch einmal umdrehen und ein paar Minuten schlafen. Das wäre schön! Jedes Beautyprodukt, das also morgens hilft, Zeit zu sparen, um besser auszusehen, wenn man das Haus verlässt, ist bestens angelegtes Geld. Vor allem, weil man dann noch ein bisschen länger im Bett bleiben kann! isaroffice – morgens völlig verpeilt und immer in Hetze – hat deshalb mal die besten Produkte zusammengetragen, die morgens das Schneller-schön-Gen eingebaut haben.

Eau de pamplemousse rose_Gel Douche Corps et Cheveux

Duschgel ist nicht gleich Duschgel. Es soll die Haut pflegen, den Kopf frei machen von allen To Do’s, die morgens im Kopf herumschwirren, und die Sinne erfrischen. Und der Anblick der Duschgel-Flasche soll natürlich bitte auch erfreulich sein. Okay: Wie wäre es mit Gel Douche Corps Et Cheveux Eau De Pamplemousse Rose von Hérmes? (über germany.hermes.com)

Anti-Cellulite Gel

Das Morgenritual muss sein, wenn es wirken soll, geht aber ratz, fatz: Das Gel Anti-cellulite Perfect Body von L. Raphael strafft die Haut definiert die Silhouette und verbessert die Elastizität der Haut. Einfach auf Bauch, Gesäß und Oberschenkel einmassieren. Dauert nicht länger als 2 Minuten (über l-raphael.com)

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Die Zeit ist so knapp, dass sie nicht mehr fürs Haare waschen und Styling gereicht hat? Macht nichts. Das Dry Shampoo von Percy & Reed ist der wohl schnellste Friseur aus der Flasche. Auf die Haare sprühen  – und die Frisur sitzt! Wer glattes, langes Haar hat: Auf die Bürste sprühen und Strähne für Strähne durchkämmen. PS: Und das Trinkgeld spart man sich damit auch noch (über niche-beauty.de)

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Aufsprühen und sofort wach sein: La Source Body Mist sorgt für den Frische-Kick am Morgen. Vor allem, wenn man ihn nachts im Kühlschrank aufbewahrt (über crabtree-evelyn.de)

Dermosthetique_Patch Gel Liftant_einzel_LA BIOSTHETIQUE Trotzdem noch nicht ganz wach? Und die Augenpartie ist geschwollen? Dann Augen zu – und die Patch Gel Liftant Hydrogel-Pads von La Biosthetique auflegen (über labiosthetique.de)

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Das praktische Duo im Formel-1-Tempo für sensible Haut, die zu Irritationen neigt: Sensi-aktiv Toner Pads von SBT – die raue Seite wirkt wie ein Peeling und reinigt die Haut, die glatte Seite beruhigt die Haut (über sbt.de)

BABOR_RevitalizingOxygenFluid_FS Trockene, müde Haut, die schnell prall und rosig aussehen soll? Da gibt’s doch was! Nein, nicht von Ratiopharm, sondern von Dr. Babor: das Ampulle Revitalizing Oxygen Fluid wirkt wie eine Sauerstoffdusche für den Teint (über babor.de)

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Hier und da noch ein Fältchen unter den Augen oder um den Mund und natürlich keine Zeit mehr für eine Lifting-Maske? Athena 7 Minute Lift von Adonia Organics (über douglas.de)

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Für einen makellosen Teint braucht man Zeit. Falsch. Natürlich nur, wenn so einen Teint-Verschönerer wie den Stick Foundation von Shiseido zur Hand hat – aufs Gesicht tupfen, mit den Fingern verreiben, fertig. Natürlich mit SPF 15, denn die Sonne scheint immer und (fast) überall, auch bei Regen und Wolken (über shiseido.de)

Bildschirmfoto 2014-07-28 um 15.05.37 … und dann noch schnell als Tüpfelchen auf dem „i“ eine Mattierung mit Sunglow-Effekt: Phyto Touche Illusion d´été von Sisley (über sisley-paris.de)

50ML COLOGNE EAU D'HADRIEN Ein Hauch von einem aufregenden, frischen, leichten Duft, auf den man garantiert angesprochen wird („Sie duften aber gut! Was ist das für ein Parfum?“) darf nicht fehlen: Eau D’ Hadrien Les Colognes von Annic Goutal mit Zitrone, Mandarine, Zypresse und ägyptischem Basilikum (z.B. über ausliebezumduft.de oder annickgoutal.com)

Fotos: PR, Albrecht & Dill, Dr. Babor, SBT, Shiseido, Percy & Reed, Crabtree & Evelyn, Clarins, La Biosthetique, Sisley, Douglas, Annic­­k Goutal, catwalkpictures

Vol. 2: Bitte in die Maske!

Und hier der Zweite Teil des Masken-Tests. In Teil 1 ging es ja um geschwollene Augen, gestresste Haut und um Haut, die zu Irritationen und roten Flecken neigt. Heute folgt Teil 2. isaroffice hat auch dieses Mal ihre beauty-affinen Freundinnen zum Test gebeten: Charlott (Falten), Katharina (müder, fahler Teint), Josy (Pigmentflecken, Juckreiz und spröde Haut) und Anna (trockene Haut).

Die Testergebnisse:

Charlott (Fotografin) wäre gern ihre Fältchen und Falten los. „Die lassen mich älter aussehen als ich bin. Außerdem sehe ich damit immer so traurig und unzufrieden aus.“ Sie hat zuerst die HSR Lifting Firming Foam Mask von Dr. Babor getestet (über babor.de)

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Textur: „Der Schaum ist fluffig und fühlt sich an, als hätte man ein Wattebällchen in der Hand.“ Wie oft soll man sie anwenden? „1 bis 2 mal die Woche.“ Einwirkzeit: „15 Minuten.“ Ergebnis: „Man sieht wirklich sofort einen Effekt – der Teint wirkt ebenmäßiger und sieht rosig aus.“ Extra: „Zieht ganz schnell ein!“ Kostet: 40 Euro

Charlott’s Test-Produkt Nummer 2:

Masque Èclat Lifting von Lierac (über lierac.de):

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Textur: „Das zart orangefarbene Gel legt sich wie ein dünner Film auf die Haut.“ Wie oft soll man sie anwenden? „Morgens und abends nach Reinigung.“ Einwirkzeit? „1 Minute.“ Ergebnis? „Fältchen sind deutlich gemildert und insgesamt sieht die Haut praller und strahlender aus.“ Extra: „Man muss sie wirklich nur ganz dünn auftragen. Und sie ist so reichhaltig, dass ich morgens keine Tagescreme mehr brauchte, sondern gleich das Makeup aufgetragen habe.“ Kostet: 27 Euro

Katharina (Bankangestellte) arbeitet den ganzen Tag in einem klimatisierten Raum. Die Folge ist ein fahler, müder Teint, dem Strahlkraft und Feuchtigkeit fehlen. Sie hat zuerst Le Grand Masque von Dior Prestige getestet (über dior.com):

Bildschirmfoto 2014-07-23 um 14.38.04Textur: „Zart schmelzend und sehr fein.“ Wie oft soll man sie anwenden? „1 bis 2 mal die Woche. “ Einwirkzeit? „Man trägt die Crememaske in der Mitte des Gesichts auf und massiert sie von dort etwa 15 Minuten in sanft kreisenden Bewegungen ein. In der Packung findet man eine tolle Anleitung für entspannende und verschönernde Massagetechniken.“ Ergebnis? „Der Teint sieht erholter und rosiger aus und fühlt sich fest und glatt an.“ Extra: „Extra für diese Maske wird in der Nähe von Orléans die Rose de Granville gezüchtet, die die Widerstandsfähigkeit der Haut stärkt und sie mit Sauerstoff versorgt. Schön! Und wirksam, aber die Maske ist echt ganz schön teuer.“ Kostet: 200 Euro

Katharina’s Test-Produkt Nummer 2:

Optimal Sofort verjüngende Maske/Night Chronobilogy von SBT (über sbt-cosmetics.com):

SBT_Optimal Maske -Night Chronobiology

Textur: „Wie eine seidige Bodylotion, aber etwas fester in der Konsistenz.“ Wie oft anwenden? „ 2 mal die Woche. Als Maske eine dicke Schicht auftragen, als Nachtcreme dünn auf Hals, Gesicht und Dekolleté auftragen.“ Einwirkzeit? „10 bis 15 Minuten bzw. über Nacht.“ Ergebnis? „Bei mir war das Ergebnis besser bzw sichtbarer, wenn ich sie als Nachtcreme benutzt habe.“ Extra: „Nicht nur mein Teint sah besser aus, sondern auch Fältchen um die Augen und den Mund sehen hinterher glatter aus.“ Kostet: 65 Euro

Josy (Fitness-Trainerin) ist viel und lange an der frischen Luft. Das ist zwar gesund, aber die Haut beklagt sich – durch UV-Licht entstehen Pigmentflecken und die Haut sieht rau und spröde aus… Josy testete zuerst die Masque Eclat Express Nettoyant à l’ Argile Rouge von Sisley (über sisley-paris.com):

Masque Eclat Express_Formule Intensive

Textur: „Cremig, mild, fein. Lässt sich schnell und einfach verteilen.“ Wie oft anwenden? „1 mal pro Woche.“ Einwirkzeit? „ 5 Minuten.“ Ergebnis? „Ich habe das Gefühl, dass meine Haut hinterher sauberer und straffer war und klarer aussah und die Flecken gemildert waren.“ Extra: „Perfekt für alle, die nicht viel Zeit für Extrabeautypflege haben.“ Kostet: 86 Euro

Josy’s Test-Produkt Nummer 2:

Masque Sensitif von La Biosthetique (über labiosthetique.de):

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 Textur: „Wie eine leichte Tagescreme. Sehr angenehm.“ Wie oft anwenden? „1 bis 2 mal die Woche.“ Einwirkzeit? „10 bis 15 Minuten.“ Ergebnis? „Mein Teint wirkt ebenmäßiger und auch etwas aufgepolstert. Nach ein paar Anwendungen waren die Pigmentflecken nicht mehr so auffällig, aber die rauen Stellen waren verschwunden.“ Extra: „Wenn man sie anstatt der Nachtcreme verwendet, sieht die Haut morgens gesund und frisch aus.“ Kostet: 27 Euro

 

Anna’s Job (Cutterin) ist mit sehr unregelmäßigen Arbeitszeiten verbunden. Mal 8 Stunden, mal 14 Stunden und mal bis in die Nacht. Regelmäßige und gesunde Ernährung kommen da oft zu kurz. Die Folge: Ihre Haut ist sehr trocken, manchmal schuppig, juckt und spannt. Anna hat zuerst die Concentrate Moisture Masque von Shiseido getestet (über home-shiseido.de):

SFC_Facial_Moisture_Masque01

Textur: „Sahnig und ein bisschen wie Softeis. Außerdem duftet sie schön blumig.“ Wie oft anwenden? „1 bis 2 mal wöchentlich oder je nach Bedarf.“ Einwirkzeit? „5 Minuten.“ Ergebnis? „Nach etwa 5 bis 6 Anwendungen war mein Teint schon deutlich straffer und ich hatte keine Schüppchen und auch keinen Juckreiz mehr.“ Extra: „Da die Einwirkzeit nur 5 Minuten beträgt, kann man sie auch morgens benutzen, wenn es schnell gehen muss.“ Kostet: 61 Euro

 

Anna’s Test-Produkt Nummer 2:

Rose de Vie Hydrating Mask von Dr. Sebagh (über ausliebezumduft.de):

ALZD_Dr. Sebagh_Hydrating Mask Textur? „Sie duftet toll und edel! Die weiße Creme erinnert mich in ihrer Konsistenz an feinen Honig.“ Wie oft anwenden? „1 bis 3 mal die Woche, je nachdem wie trocken und gereizt die Haut ist.“ Einwirkzeit? „10 bis 15 Minuten.“ Ergebnis? „Gut! Der Teint wirkt praller und klarer als vorher. Um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, reicht aber natürlich eine Anwendung nicht aus.“ Extra: „Am besten funktioniert die Maske, wenn man sie sanft einmassiert und dann einwirken lässt.“ Kostet: 93 Euro

Fotos: PR, Dr. Babor, Lierac, Dior, Sisley, La Biosthetique, SBT, Shiseido, Dr Sebagh, catwalkpictures

Bitte in die Maske!

Was hilft eigentlich, wenn man morgens beim Blick in den Spiegel entdeckt: Mist, meine Haut sieht total gestresst, müde und grauen aus! Oder: Mann, meine Augen sind so geschwollen, ich hab’ rote Äderchen (oder Pigmentflecke). Diese und ähnliche oder andere Beautyprobleme kennen wohl viele Frauen, wenn sie morgens in den Spiegel schauen. Deshalb hat isaroffice ihre beauty-affinen Freundinnen gebeten, entsprechende Gesichtsmasken zu testen. Welche wirken bei welchem Problem und mit welchem Produkt sieht man innerhalb von höchstens 20 Minuten so aus, als hätte man kein Beautyproblem?

Die Testergebnisse:

Renate (freie Stylistin) kämpft oft mit Irritationen, roten Flecken und Unreinheiten. Sie hat zuerst Thirstymud von Glamglow (über www.douglas.de) getestet:

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Textur: „Sahnig und zart!“ Wie oft soll man sie anwenden? „3 mal die Woche.“ Einwirkzeit: „10 bis 20 Minuten.“ Ergebnis: „Mein Teint sieht ebenmäßiger aus, die Irritationen sind weniger geworden. Aber leider nicht ganz verschwunden.“ Extra: „Ich muss viel und lange fliegen, wenn ich die Maske während des ganzen Fluges  einwirken lassen, trocknet die Haut überhaupt nicht aus.“ Kostet: 50 Euro

Renate’s Test-Produkt Nummer 2: Blemish Clarifying Mask von Dr. Murad (über www.ausliebezumduft.de):

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Textur: „So ein bisschen wie Joghurt, aber feincremiger.“ Wie oft soll man sie anwenden? „1 mal die Woche.“ Einwirkzeit? „10 Minuten.“ Ergebnis? „Sie wirkt, aber man braucht etwas Geduld. Erst beim dritten bis vierten Mal habe ich eine Verbesserung gemerkt.“ Extra: „Geeignet für alle, die immer wieder unter Pickeln leiden und sie auf die sanfte Tour loswerden wollen, ohne die Haut auszutrocknen.“ Kostet: 54 Euro

Barbara (Frisörin) feiert gern. Sehr gern. Und vor allem lang… Ihr Problem: geschwollene Augen. Sie testete zuerst Masque Contour des Yeux von Clarins (www.clarins.de):

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Textur: „Fasst sich fast wie Seide an.“ Wie oft soll man sie anwenden? „Immer wenn es nötig ist! In meinem Fall manchmal 3 mal die Woche.“ Einwirkzeit? „5 Minuten. In schwereren Fällen auch mal 10 Minuten.“ Ergebnis? „Die Augenpartie schwillt ab – je nach Schwere der Ausgangssituation – und sieht insgesamt geglättet aus.“ Extra: „Fühlt sich toll frisch auf der Haut an! Und ist absolut erschwinglich.“ Kostet: 37 Euro

Barbara’s Testprodukt Nummer 2: Revitalisierende Augenpads von Annemarie Börlind aus der Aquanature-Linie (www.boerlind.com):

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Textur: „Die Pads fühlen sich kühl, feucht und weich an.“ Wie oft soll man sie anwenden? „Wie die Clarins-Maske – immer dann, wenn man zu wenig geschlafen hat.“ Einwirkzeit? „Auspacken, auf die untere Augenpartie auflegen, 10 Minuten einwirken lassen, abnehmen – fertig.“ Ergebnis? „Die Schwellungen sind gemildert und Fältchen auch.“ Extra: „Praktisch, dass sie abgepackt und klein sind, so kann man sie immer in der Handtasche dabei haben. Der Preis? Super!“ Kostet: 24 Euro

Ute (Assistentin in einer TV-Produktionsfirma), bei ihr ist Stress Normalzustand. Das wirkt sich aus – auch ihr Teint ist gestresst. Die Folge sind Juckreiz, Spannungsgefühle, Rötungen und ein unebenmäßig wirkendes Hautbild… Ute testete zuerst die Hydra-Therapy Skin Vitality Mask von Erno Laszlo (www.albrecht-dill.de):

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Textur: „Eine Flüssigkeit wird mit einem Pulver verrührt, so entsteht eine Masse, die ein bisschen an eine Mehl-Wasser-Mischung erinnert. Auf der Haut wird sie zu einem dünnen, durchsichtigen Film.“ Wie oft soll man sie anwenden? „1 mal die Woche.“ Einwirkzeit? „20 Minuten.“ Ergebnis? „Überzeugend! Der Teint sieht klar und rosig aus.“ Extra: „Da Phase 1 und 2 in einem Fläschchen beziehungsweise Tütchen vorportioniert sind, verwendet man nicht zu viel oder zu wenig!“ Kostet: 80 Euro

Ute’s Testprodukt Nummer 2: Cucumber Gel Masque von Peter Thomas Roth (über  www.breuninger.com):

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Textur? „Das Gel erinnert mich ein bisschen an Wackelpudding, aber es ist etwas dünner.“ Wie oft soll man sie anwenden? „Täglich nach der Reinigung.“ Einwirkzeit? „10 Minuten. Mit kaltem Wasser abwaschen.“ Ergebnis? „Der Teint sieht aufgepolstert, ebenmäßiger und glatter als vorher aus.“ Extra: „ Tiegel im Kühlschrank aufbewahren – dann ist es ein echter Frischekick!“ Kostet: 60 Euro

Und asap folgt Teil 2! Charlott (Fotografin) hat für Modepilot zwei Masken gegen Fältchen und Falten getestet. Katharina (Bankangestellte) leidet unter einem müden und fahlen Teint, weil sie den ganzen Tag bei Aircondition-Konditionen arbeiten muss… Josy (Fitness-Trainerin) stören ihre Pigmentflecken im Gesicht. Mal sehen, wie zufrieden die drei Testerinnen mit ihren Masken waren… Ergebnisse nur auf Modepilot!

Fotos: PR, Dr. Murad, Douglas, Albrecht & Dill, Clarins, Annemarie Börlind