Smart shopper, aufgepasst!

Wie Barbara heute schon mit den supergünstigen Designerkleidern auf The Outnet zeigte, ist heute unser Smartshopping-Sonntag. Und überhaupt…

Die Zeiten von “Ich kaufe meine Basics bei Zara, dafür Schuhe und Taschen bei Designern,” sind vorbei. Das ist nicht (mehr) originell. In London, Berlin und Paris rennen alle mit den gleichen Lederröcken und Seidenblusen von Zara herum. Zara hat sein Sortiment mit “Premium” und “handmade” längst den Kundinnen angepasst, die nach ihrem Recherche-Bummel durch Prada, Gucci und Bottega Veneta in einer der Zara-Filialen nebenan vermeintliche Laufstegschnäppchen im großen Stil einkaufen: Modetrends, die schnell kopiert, verständlich umgesetzt und sehr viel günstiger angeboten werden. Bei Outlet-shops, wie z.B. Yoox.com, türmt sich derweil die übrig gebliebene Designerware.

Bedeutet: schaut genau hin! Ich lobe mir jeden, der vergleicht. Für oftmals den gleichen Preis oder ein paar Euro mehr bekommt man im Vergleich hochwertige, seltene, besondere, aufwendiger verarbeitete Einzelteile von den Designern, mit denen man sich von der Masse etwas abheben kann.

Ein paar Beispiele…

1) Lederhosen

2) Bordeauxrote Mäntel

3) Grafische Shirts

Fausto Puglisi Shirt Yoox Zara Modepilot

Shirt von Fausto Pugilist (l.) über yoox.com für 199 Euro und Shirt von Zara (r.) über zara.com für 40 Euro (sieht man auf den ersten Blick, von welchem Shirt man länger etwas hat, oder?)

4) Kaschmirpullover in Camel

Kaschmirpullover Balenciaga Cashmere Yoox.com Zara Beige Modepilot

Two-toned Kaschmirpullover von Balanciaga (l.) über yoox.com für 215 Euro und Uni-Kaschmirpullover von Zara (r.) über zara.com für 139 Euro (Geschmacksache, ob einem die Two-toned-Varainte und die feineren Abschlüsse der Aufpreis wert ist)

PS.: Hosen und Seidenblusen sind bei Zara preislich unschlagbar. In Sachen Passform und Haltbarkeit sind sie oft nicht schlechter als teure Ware.

Fotos: Yoox.com, Zara.com

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Sonntags-Schnäppchen: Kleider für -90%

Nur noch bis heute abend/nacht gibt es bei The Outnet einen Kleider-Super-Sales! Viele Designer-Roben sind bis zu 90% reduziert. 50% war der Preis schon reduziert und heute gibt es 40% noch mal obendrauf. Ich habe das nun selbst runtergerechnet und hoffe, dass ich mich nicht verrechnet habe. Also bitte, das hier ist ohne Gewähr!

Hier unsere fünf Lieblingsmodelle:

 

 

 

Aber nicht vergessen, die zusätzlichen 40% off gibt es nur noch heute.

Fotos: Screenshot The Outnet

Die 5 besten Winter Add-ons

Der Kälteeinbruch tut besonders weh, wenn man eben noch 24 Grad hatte. Mit diesen textilen Add-ons können wir Herbst und Winter genießen…

1) Rollkragenpullover

Wenn sie eng geschnitten sind, können wir mit ihnen all die ärmellosen oder kurzärmeligen Kleider tragen, ohne uns die nächste Erkältung einzufangen. Lang geschnitten sollte er sein (Nieren!), lange Ärmel schützen die dünnen Unterarme, ganz lange Ärmel ersparen noch den Handschuh – das perfekte Modell gibt es in gut kombinierbarem Grau schon für 50 Euro von American Vintage auf Stylebop.

Rollkragenpullover American grau Stylebop Fendi Kleid Farfetch Modepilot Add ons

2) Lammfellsohle

Besonders Schuhe mit dünner Sohle sorgen jetzt dafür, dass es uns die Kälte vom nassen Asphalt direkt in den Körper zieht. Wer Schuhe mit dicken Gummisohlen umgehen und am eleganten Schuhwerk festhalten möchte, tut gut daran, knapp 10 Euro in eine Einlegesohle aus Lammfell zu investieren.

Lammfellsohle Einlegesohle Lammfell Stiefeletten Unützer blau Modepilot

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Madeleine: vom Versandhandel zum E-Commerce

Madeleine Online shop Versandhandel Modepilot

Der deutsche Online-Shopper gilt international als attraktiv, weil er sich mit Bestell- und Bezahl-Vorgängen leichter tut als andere. Die großen Onlineshop-Betreiber, mit denen ich in den letzten Jahren immer wieder sprach (selbst leitete ich E-Commerce im High Fashion Bereich), führen das auf unsere Versandhandel-Tradition zurück. Wir Deutschen sind mit dem Bestellen von Kleidung wahre Profis: weniger Rückfragen beim Service, schnellerer Abschluss im Kaufprozess. Auch die höhere Retourenquote, die wir bei Onlineshops verursachen, ist auf unsere Übung zurückzuführen: der smarte Shopper bestellt sich die Hose in zwei Größen, behält die passende und das Zurücksenden hat er drauf.

Ich finde das spannend. Zumal mir bewusst wird, dass mich Kataloge noch vor der Vogue-Lektüre prägten. Ich liebte es, als kleines Mädchen in der Küche darin zu blättern. Auch, wenn meine Mutter mit den Augen rollte, wenn ich den Blätterkatalog aus der Post fischte. Die schönen Models der Neunzigerjahre – mit der Hand am aufgestellten Mantelkragen oder in der Taille – kannte ich zunächst aus Heften mit einem Waren-Bestellformular.

Heute trägt Laufstegmodel Izabel “Iza” Goulart die Herbstmode von Madeleine, dem Mode-Versand, der 1978 von Gustav und Grete Schickedanz (Quelle Versand) gegründet und nach deren Tochter benannt wurde. Seit 2001 gibt es Madeleine Damenmode auch online zu bestellen. 30 Prozent des 161 Millionen Euro Umsatzes der Madeleine Gruppe stammen bereits von reinen Online-Shoppern, wobei Telefonbestellungen, die es auch bei reinen Onlineshops gibt, zum Versandhandel gezählt werden. Jetzt bestellte ich mir auf www.madeleine.de Schuhe, wie ich sie mir vor einigen Saisons bei Pierre Hardy gekauft hatte: halbhohe Pumps aus zweierlei blauem Leder. Sie kosten circa ein Fünftel (150 Euro, madeleine.de/lederpumps) des Originals, sind breiter geschnitten, haben ein Fußbett und einen etwas breiteren Absatz. Klar, in der Formensprache ist der Pierre Hardy Pumps unschlagbar. Pierre Hardy ist und bleibt mein liebster Schuhdesigner, doch für den Alltag und die Paris Fashion Week, wo Schotter und Kopfsteinpflaster den Weg zur nächsten Fashion Show ebnen, ist der Madeleine-Pumps das dankbarere Modell.

Iza Goulart Madeleine Kathrin Bierling Modepilot

Model Izabel Goulart im Herbstkatalog “Feeling” von Madeleine und ich bei der Paris Fashion Week: der blaue Madeleine-Pumps passt zum Outfit aus Matthew Williamson-Kleid, Yves Saint Laurent-Mantel und Céline-Handtasche

Pierre Hardy Pumps Madeleine blau Wildleder Modepilot

Der aktuelle Madeleine-Pumps im Vergleich zum Original von Pierre Hardy (helle Kappe)

Julia Schwägerl, die 31-jährige Produkt Managerin bei Madeleine, die ich zum Interview treffe, erzählt, dass es nicht einfach war, Model Goulart für den Herbstkatalog “Feeling” zu bekommen. Schwägerl kennt die Trends aus Paris und Mailand. Sie macht sie tragbar. Zum richtigen Zeitpunkt. Mit anderen Materialmischungen und versetzten Nähten.

Welche Herausforderung bieten Trends aus Paris & Co. zuletzt für Ihre Arbeit?

Julia Schwägerl: ”Spontan? Bauchfrei und Neopren. Der Neoprenstoff kam letzten Sommer in der Mode groß raus. In der Tauchbekleidung besteht er aus reinem Polyamid, bei der High Fashion teilweise auch, aber für unsere Größen geht das teilweise nicht. Wir entschieden uns für eine Mischung aus Polyamid, Polyester und Elasthan, damit es weich, fließend und figurschmeichelnd ist.”

Und den Bauchfrei-Trend setzen Sie für Madeleine um?

Julia Schwägerl: “Der Bauchfrei-Trend kommt uns total entgegen, weil mit ihm die Hosen mit hohem Taillensitz wieder kommen. Die Mehrheit unserer Kunden hat niedrig sitzende Hosen eher seltener tragen wollen. Für uns ist die Passform entscheidend.”

Welche Kundin haben Sie vor sich, wenn Sie solche Entscheidungen fällen?

Julia Schwägerl: “Sie ist Anwältin, Ärztin oder Arzt-Gattin, die selbst berufstätig ist und eine Familie, vielleicht mit vier Kindern, hat. Sie möchte alles unter einen Hut bekommen und dabei immer schick sein. “Easy Chic” nenne ich das.”

Wie sieht sie aus, wenn sie morgens aus dem Haus kommt?

Julia Schwägerl: “Sie trägt eine gepflegte Jeans, eine Seidenbluse, bequeme Pumps und wirft sich noch einen Blazer über. Dann vielleicht noch eine schicke Sonnenbrille und eine große Handtasche.”

Julia Schwägerl Modepilot

Julia Schwägerl

Was trägt die Madeleine-Kundin in diesem Winter?

Julia Schwägerl: “Einen lässigen Oversize-Mantel. Da muss man aufpassen, dass er auch wirklich nach “Oversize” aussieht und nicht so ein veganes Teilchen ist: nicht Fisch, nicht Fleisch. Der Shape muss zu erkennen sein. Mäntel sind das ganz große Thema: Wollmäntel, auch in Kaschmirmischungen – da kommt jetzt viel. Und Lederjacken als Blazer-Ersatz über die Bluse getragen.”

Und nächsten Sommer?

Julia Schwägerl: “Da habe ich dir einen unserer Vorab-Kataloge für Frühjahr/Sommer 2015 mitgebracht, die exklusiv an unsere besten Kundinnen gehen (bei Madeleine wird der Sommerkatalog 2015 im Dezember versendet). Wir haben für den kommenden Sommer plissierte Maxi-Röcke, viele Acqua-Töne und Holzfarben, was sich bei Naturfasern anbietet. Seide ist ja nie rein Weiß, sondern immer gebrochen Weiß.”

Was, wenn ein Produkt so gar nicht funktioniert?

Julia Schwägerl: “Das kann passieren. Dann war man damit vielleicht zu früh dran. Oft versuche ich so ein Produkt in der nächsten Saison in einer anderen Farbe noch einmal anzubieten und dann funktioniert es. Das, was ich jetzt auf den Schauen so sehe, ist teilweise noch zu früh für die Kundin.”

Fotos: Madeleine, Modepilot/Barbara Markert

Modepilot testet “About you” und verlost Shopping-Gutscheine à 250 Euro!

Mit Edited und About You startete zum Anfang diesen Jahres das viel besprochene Geheimprojekt der Otto Gruppe, das den Arbeitstitel “Collins” trug. Über Edited.de hatte Barbara bereits berichtet.

Nun wird es in diesem Herbst lauter um About You, denn der Shop startet seine erste deutschsprachige TV-Kampagne. Modepilot erhielt einen Preview mit der Bitte, die Shopping-Plattform sowie die TV-Spots mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Starten wir mit den Spots:
Verantwortlich für Idee und Umsetzung der Kampagne war Jung von Matt in Hamburg. Das Konzept und die Protagonisten sind eigenwillig und berichten frei Berliner Schnauze über ihre persönlichen Mode-Traumata und ihren neuen Mode-Consultant: About You. Die Spots sind recht laut und für uns zu sehr gewollt, aber die Macher werden sich schon ordentlich den Kopf zerbrochen haben.

Hier mal ein paar Beispiele:

Mami meckert über atmungsaktive Funktionskleidung. “Lieber atemberaubend statt atmungsaktiv.”

Sohnemann mag Papis Kaschmirsakko nicht

Und sie hat ein Problem mit Moderedakteurinnen und Rosen…

Wir sind gespannt, wie Euch die Kampagne gefällt. Alle zehn Spots gibt es unter diesem Link.

Nun aber zum Shop von About you:
Das Shopdesign ist sehr übersichtlich sortiert in Produkte, Trends und Look-Kategorien. Auf den ersten Blick nichts Neues. Den Unterschied entdeckt man erst, wenn man sich registriert und die eigenen Modewünsche und -vorlieben einträgt. Im persönlichen Newsfeed erhält man dazu dann passend viele Produkt- und Lookvorschläge.

ABOUT MODEPILOT

Ein weiteres interessantes Zusatzfeature ist die Kategorie “Inspiration”. Hier merkt man, dass sich About You an die neue Generation von Modeshoppern richtet, an die 24/7 Smartphone-Social-Media User, für die Onlineshopping schon so routiniert abläuft, wie Zähneputzen. Die zahlreichen Apps sollen das Onlineshoppingerlebnis bereichern und als virtuelle Fashion-Consultants dem Shopper zur Seite stehen: “Jedes Teil, Dein Style.”

Mal sehen, was z.B. “Get the Look” so drauf hat. Mit der App soll man sich ganz einfach ein Outfit zusammenstellen und kaufen können, das von Stars so ähnlich getragen wurde.

Uns gefällt der Look von Cameron Diaz in einem Jumpsuit und Heels und mit einem Klick bekommt man ein ähnliches Ensemble vorgeschlagen – vieeeel günstiger als das Original, aber dafür bekommt man natürlich auch keine High Fashion Pieces.

About you Get the look app Star style Modepilot
Linkes Outfit: circa 100 Euro

Wir klicken uns munter weiter durch die anderen Star-Styles, denn einen Suchtfaktor hat diese App. Wären wir von der Mode nicht so verwöhnt, würden wir diese App vermutlich nutzen: Easy geshoppte, das Budget-schonende und gut durchdachte Star-Looks.

Insgesamt sind alle Apps nutzerfreundlich und überraschend smart gemacht, haben aber sicherlich noch Potential für mehr.

Ihr könnt nun selber auf About You schlendern und shoppen gehen, denn wir verlosen zwei Shopping-Gutscheine im Wert von je 250 Euro! Dafür bekommt man hier schon ein ganzes Outfit.
Für die Teilnahme braucht ihr nur mal Eure Wünsche äiußern: Was muss für Euch eine perfekte Mode-App können?
Schreibt uns bis zum 07. Oktober (bis 23.59 Uhr) in die unten stehende Kommentarfunktion. Die Gewinner werden im Anschluss – wie immer – rein subjektiv ermittelt.

Fotos: About you

Modepilot-Shop: aktuelle Trends alle unter 300 Euro

Wir reden hier ständig von den Trends des kommenden Sommers, aber nun kommt doch erstmal der Spätsommer 2014 und genau für den haben wir unseren Modepilot-Shop bestückt mit schönen Dingen, die aller weniger als 300 Euro kosten. Klick mal rein!

Wie wäre es zum Beispiel mit diesen Outfits?

Modepilot-Shop-J-Crew--Valentino

Und wenn es kühler wird, mit diesen?

Modepilot-Margiela-Kors-Fashion-BlogFotos: Net-à-Porter