Cervolante: Der fliegende Hirsch

Es kommt nicht so oft vor, dass ich beim Anblick einer neuen Kollektion die Augen aufreiße und hier am Ärmel zupfe und da eine Jacke vom Ständer reiße und sie von vorn und hinten und überhaupt begutachte und dann sage: „Oh! DAS gefällt mir aber.“ Neulich ist mir das so gegangen, da habe ich im Showroom die Winter-Kollektion 2013/14 von Cervolante gesehen. Schon die Modelle der Saison Winter 2012/13 und Sommer 2013 fand ich beeindruckend. In all dem Gewusel von Arbeit ist da aber leider mein Bericht über Cervolante untergegangen. Das wird jetzt jedoch nachgeholt!

Mit einem eigenen Label durchzustarten und es erfolgreich am übervollen Markt zu etablieren, ist ungefähr so schwierig wie japanisch zu lernen. Zu denen, die es geschafft haben, gehört Ben Botas. Der Münchner ist studierter Modejournalist und Inhaber einer eigenen Modeagentur (BEN AND) in München-Schwabing sowie seit 2011 Inhaber und (Mit-)Designer des Labels Cervolante. Was das heißt? „Cervo“ ist italienisch und bedeutet „Hirsch“. „Volante“ heißt fliegen. Cervolante ist also so was wie ein fliegender Hirsch. Und genau das ist auch das Logo der Marke. Ein Hirsch mit Flügeln.

Wie kommt man auf so einen Namen und so ein Logo? Ben Botas: „Der Hirsch steht für Ehrlichkeit und Stärke und Heimatverbundenheit. Die Flügel symbolisieren Unabhängigkeit  – so wohl unsere als auch die des Kunden.“  Also kein 08/15-Design und keine Heiße-Nadel-Verarbeitung und keine Stoffe aus dem Chemielabor. Stattdessen  coole und rustikale Designs mit unkonventionellen Details, liebevolle Verarbeitung (es wird zum großen Teil in Italien produziert) und Stoffe aus Naturfasern (z.B. Tweed aus Schottland), Leder und Fell.

Ben Botas setzt hauptsächlich auf Jacken und Mäntel. „Ich konzentriere mich lieber auf mein Kern- und Kompetenzgeschäft, als mich mit einer zu großen Kollektion zu verzetteln.“ Vernünftig. Und erfolgreich. Die feinen Stücke gibt’s inzwischen in allen coolen Trend-Boutiquen von München bis Sylt und Berlin.

Die Preise entsprechen der wirklich guten Verarbeitung und den feinen Materialien. Dafür kommt so ein Cervolante-Stück echt nie aus der Mode!

Also, da ja ganz bald der Winter kommt, hier meine Lieblingsstücke aus der aktuellen Cervolante-Kollektion.

Und für welches Stück schlägt Euer Herz????

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Leder und Tie Dye. Cool!

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Kate Moss ziert ‘Playboy’-Cover

Bild von Kate Moss

Kate Moss (39) zieht sich fürs ‘Playboy’-Jubiläum aus. 

Redaktionsleiter Jimmy Jellinek ist außer sich vor Freude über seinen neuen Titelstar, der die Januar/Februar-Ausgabe des Männermagazins zieren wird. Seiner Meinung nach ist Kate Moss vom Status her vergleichbar mit Marilyn Monroe (?36), die vor 60 Jahren den Stein ins Rollen brachte. “Das ist eine gigantische Weltmarke, man braucht eine Weltmarke, um das zu feiern – das war der Anstoß. Wir sprechen über das Gesicht von Burberry, das größte Supermodel der Welt auf dem Cover des ‘Playboy’”, schwärmte er im Interview mit der Zeitung ‘Los Angeles Times’. “Sie ist der perfekte Partner für uns, um die kommenden 60 Jahre anzuschubsen. Es begann mit Marilyn Monroe auf dem ‘Playboy’ vor 60 Jahren, eine Ikone ihrer Zeit. Jetzt haben wir Kate Moss!”

Auch ‘Playboy’ Gründer Hugh Hefner ist voller Euphorie: “Sie ist auf der ganzen Welt eine Berühmtheit, ist legendär und überschreitet die Grenzen von sexy Metaphorik zu hochklassigem Modelling.”

Die Bilder sind bereits im Kasten. Das Fotografen-Duo Mert Alas und Marcus Piggott lichtete Moss in verführerischer Pose mit weißen Manschetten, Seidenstrümpfen und den samtigen Bunny-Ohren ab. Die Gerüchteküche brodelte seit Juni, nachdem der Haarstylist von Moss sich vermeintlich verplapperte und von der Arbeit mit Moss auf dem Fotoshoot berichtete. Moss ist nicht das erste Supermodel, das sich auf dem ‘Playboy’ entblößt, auch Naomi Campbell (43), Claudia Schiffer (43) und Cindy Crawford (47) zierten schon das Cover des legendären Männermagazins. Es ist auch nicht das erste Mal, dass sich die sexy Britin komplett für ein Shooting auszieht. Schon für das Beauty-Label St. Tropez räkelte sich Kate Moss im Eva-Kostüm am Swimming Pool, genauso wie für eine Kampagne des Edeljuweliers David Yurman. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Herbstfarben

Carven Menswear Fall Winter 2013

Carven Sweater – 400 €

Okay, ich habe zwar gesagt, dass ich in Zukunft erstmal meine ganze Kohle in meinen Personaltrainer stecken und dann – nach erreichtem Body-Ziel – nur noch eine Jeans und ein simples T-Shirt tragen möchte, aber ob ich das nun wirklich durchhalten werde, fange ich bereits jetzt zu bezweifeln an. Denn soeben habe ich mich nochmal durch meine Lieblinge unter den Online Shops geklickt und dabei meine vor einem Jahr notierte Auswahl an Fall Winter 2013 Fashion Show Highlights zur Hand genommen. Resultat: Mittlerweile fast alles storniert. Argh! Dafür wurde ich allerdings bei Luisa via Roma und bei Paul Smith fündig. Und ich meine: Diese Paul-Smith-Teile sind schon ziemlich geil! Schaut Euch mal die Komplett-Looks in den Links an. So für den Alltag doch total super Teile. Wobei ich mir das Jacket auch für Party Sessions am Weekend gut vorstellen könnte.

Paul Smith Knitwear Men Fall Winter 2013

Paul Smith Sweater, 489 €

Paul Smith Jacket Menswear Fall Winter 2013

 Paul Smith Jacket – 1005 €

Fotos: via Online Shops – siehe Link

Rosie Huntington-Whiteley: Models brauchen Beziehungen

Bild von Rosie Huntington-Whiteley

Rosie Huntington-Whiteley (26) findet, dass eine Beziehung Models guttut.

Die schöne Britin ist seit über drei Jahren mit dem Action-Star Jason Statham (45, ‘Killer Elite’) liiert. In einem Interview verriet sie, dass ihre Beziehung ein gutes Pendant zu ihrem hektischen Arbeitsalltag sei – eine Konstellation, die ihrer Meinung nach viele Models anstreben: “Viele Models haben lange Beziehungen, weil sie die Stabilität brauchen. Zugegeben: nicht immer mit den tollsten Männern, aber so haben sie jemanden, zu dem sie nach Hause kommen können, etwas, was sie am Boden hält. So sehe ich auch meine Beziehung. Na ja, das ist nur eine Weise, wie ich sie sehe, aber das Beste ist, dass ich mich dank ihm zu Hause fühle – egal, wo ich in der Welt bin”, schwärmte sie in der Oktober-Ausgabe der britischen ‘Elle’.

Im Laufe ihrer Karriere posierte die attraktive Blondine für Labels wie Victoria’s Secret und Prada. Seinen Durchbruch erzielte der Star 2008, als er eine Werbekampagne für Burberry landete und buchstäblich über Nacht berühmt wurde. Diesen Schock musste Huntington-Whiteley jedoch erst einmal verarbeiten. Nachwuchsmodels in einer ähnlichen Situation riet sie, sich stets selbst treu zu bleiben und nicht zu viel auf die Meinungen anderer zu hören: “Ich kann verstehen, warum viele finden, dass Models etwas kalt wirken. Wenn man anfängt, ist man noch so jung, und hat keine Meinung. Alle sagen dir, was du machen sollst und man kann sich auf einmal im Ausland wiederfinden, wo keiner Englisch spricht. Man ist sehr einsam. Also entwickelt man eine dicke Haut, um sich zu schützen. Jetzt bin ich 26 und wenn ich an ein Set komme, dann sage ich, was ich denke und meine Meinung wird beachtet. Ich habe hart dafür gearbeitet, um dorthin zu kommen.”

Das Model ziert in einem futuristischen Look das Titelblatt der neuesten ‘Elle’-Ausgabe. Ihre langen Locken versteckt sie unter einer platinblonden Perücke mit Bob-Frisur und trägt ein enges schwarzes Kleid mit einem trendigen Rollkragen, dunklem Augen-Make-up und auffälligem Rouge, das ihre Wangenknochen betont. Auf den anderen Fotos im Magazin zeigt sie ihren makellosen Körper in schwarzer Unterwäsche mit hochgeschnittenen Höschen und schwarzen Nietenboots. Mit dem silbernen Lidschatten und den burgunderfarbenen Lippen zeigt Rosie Huntington-Whiteley einen sexy Vamp-Stil. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Investitionsfragen

Ein kleiner Teil meines wahren Lebens begegnete mir heute in der Garderobe des Burberry-Stores als ich meinem enthüllten Oberkörper gegenüber stand. Die Erinnerungen an meine Figur als 19-jähriger schwanden gänzlich, als mein Blick die Hüftgegend erreicht hatte. Selbst das Burberry-Hemd mit dem Herz-Motiv konnte jenen Moment nicht retten. Also fuhr ich nach Hause und dachte darüber nach, ob es überhaupt Sinn macht, in etwas zu Geld zu stecken, das zwar einen glanzvollen Auftritt verspricht, aber keinen langfristigen Erfolg erzielt. Ich kam zu dem Entschluss, künftig nicht mehr in Kleidung, sondern in meinen Körper zu investieren.

Verstärkt wurde dieser Gedanke, als ich am frühen Abend einen jungen Typen datete. Mein Gott, sah er gut aus: 22 Jahre und Model. Während er also so da saß, von seinem Modelleben erzählte (“ach, is mir egal.” “weiß nich” “alles so gechillt” “nee, ich will nicht arbeiten””boah, voll Porno”) und ich vor mich hinträumte, stellte ich fest, dass eine einfache Jeans, ein paar Sneaker und ein schlichtes, weißes Shirt an einem verdammt heißen Körper besser aussehen als daher gelaufene Modetrends. Da das Gespräch nicht unbedingt das Geistreichste war, beendete ich es, um mich etwas wirklich Heißem hinzugeben: meiner spontan geplanten Körperinvestition aka meinem Personal Training.

Hierzu werde ich mich morgen mit meinem hoffentlich künftigen Trainer treffen, um meine Ziele festzulegen (Wobei ich mir sicher bin, dass der Anblick von mir in Unterhose genügt hätte!). Zwei Trainingseinheiten mit dem Trainer und einen Run um die Alster im Alleingang habe ich mir als wöchentliches Programm vorgenommen. Ab und an werde ich dann hier auf Modepilot berichten. Sollte ich es schaffen, innerhalb eines Jahres meinen Körper auf Simon-Nessman-Qualität zu pimpen, werde ich mich für eine Modepilot-Zimmerli- oder Modepilot-Levis-Koop als Testimonial ablichten lassen.

Ab morgen heißt es somit für mich: WETTEN DASS…!

Video: Bruce Weber Vimeo