Candice Swanepoel: Models müssen klug sein

Bild von Candice Swanepoel

Candice Swanepoel (25) findet, dass Models mehr als nur schön sein müssen.

Die südafrikanische Schönheit ist eines der gefragtesten Mannequins in der Mode-Branche, stolzierte schon als Engel für das Dessous-Label Victoria’s Secret über den berühmten Laufsteg und posierte auf den renommierten Titelseiten der ‘Vogue’ und der ‘ELLE’. Während das glamouröse und gute Aussehen ein immenser Teil ihres Jobs ist, beharrte die Grazie darauf, dass Models mehr bräuchten, um erfolgreich zu sein. “Manche der schlauesten Geschäftsfrauen, die ich kenne, sind Models”, erklärte sie gegenüber ‘Huffington Post Live’. “Es gibt so viele wunderschöne Mädchen, dass man mehr als nur das braucht. Es geht wirklich darum, clever zu sein und es in ein Unternehmen zu verwandeln.”

Viele Fashion-Stars haben aus sich selbst eine Marke gemacht und ihre Lebensläufe mit Modelinien, Make-up-Produkten, Parfümen und Schauspiel-Rollen erweitert. Doch trotz dieser Tatsache sehen sich Models stets dem Vorurteil gegenüber, nicht intelligent zu sein. “Wir haben uns ein dickes Fell wachsen lassen”, lachte sie die negative Meinung weg. “Also ist es okay.”

Bei der diesjährigen Modenschau von Victoria’s Secret wurde Swanepoel die große Ehre zuteil, den 10-Millionen-Dollar-Fantasy-BH [umgerechnet 7,29 Millionen Euro] auf dem Laufsteg zu präsentieren, der mit Juwelen angereichert war. Für diesen wichtigen Auftritt trainierte sie mit ihrem Personal Trainer Justin Gelband, um sich topfit auf dem Catwalk zu zeigen. “Mit Justin geht es nicht nur darum, einen beim Training in Form zu bringen, es ist alles dazwischen. Er brachte mir so viel über Ernährung und Gesundheit bei und gab mir ein allgemeines Verständnis dafür, wie mein Körper von außen und innen funktioniert. Für mich wurde es zu einer totalen Sucht. In Form und gesund zu sein, hilft mir bei all den Reisen und der ermüdenden Arbeit mit allem klar zu kommen. Eine innere Stärke zu haben, macht den ganzen Unterschied aus”, so Candice Swanepoel. © Cover Media Continue reading “Candice Swanepoel: Models müssen klug sein”

Cara Delevingne: Video-Clip vom La-Perla-Shooting

Bild von Cara Delevingne

Cara Delevingne (21) gibt ihre Lebensphilosophie beim Dessous-Shooting zum Besten.

Für das Dessous-Label La Perla posierte die Blondine in sexy schwarzen Dessous und hielt das Fotoshooting selbst mit ihrer Kamera fest. Auf den Aufnahmen trägt Delevingne ihre blonde Mähne offen und ihre Smokey-Eyes verleihen ihr einen heißen Vamp-Look. In dem Video, das einen Einblick hinter die Kulissen der Aufnahmen bietet, plauderte die Britin außerdem über ihre Leidenschaft für die Schauspielerei und ihre Lebensphilosophie. “Ich liebe die Schauspielerei, seit ich vier Jahre alt war. Als ich das erste Mal bei einem Stück mitspielte, fand ich es sofort toll und wusste, dass ich eine Entertainerin sein wollte. Worte können so viel bedeuten oder auch gar nichts. Ich versuche immer das zu sagen, was ich denke”, erklärte sie in dem Clip. “Lebt in der Gegenwart! Seid einfach hier. Macht euch keine Sorgen, seid glücklich”, erklärte sie weiterhin ihr Lebensmotto.

Für die La-Perla-Kampagne posierten außerdem ihre Kolleginnen, das chinesische Supermodel Liu Wen (25), und Malgosia Bela (36). “Ich denke, dass es im Leben darum geht, eine gute Balance von allem zu finden – seid natürlich, aber seht besser als natürlich aus. Es ist die Balance zwischen extrem sexy und verführerisch, sich aber wohl dabei zu fühlen und im Einklang mit sich selbst zu sein”, sagte die Polin.

Auch ihre chinesische Kollegin hatte etwas über die Bedeutung schöner Dessous zu sagen und ergänzte, dass das perfekte Accessoire für jedes Outfit ein Lächeln sei. Die Schöne lächelt besonders gern, weil das ihre Grübchen zur Geltung bringe: “Die Lingerie ist das letzte Stück Stoff an deinem Körper, also wollen sich Frauen einfach schön fühlen. Ich bin sehr klassisch und sehr sexuell und ich lächle immer, wahrscheinlich weil ich Grübchen habe”, erklärte die Kollegin von Cara Delevingne. © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Dior: Glamour hoch Zehn in einem Buch

Was schenkt man einer Frau, die schon alles hat? Na, da wüsste ich etwas: Den wirklich beeindruckenden Bildband „Dior Glamour“ (Verlag Rizzoli, um die 85,- Euro) mit über 200 zum Teil bisher unveröffentlichten Aufnahmen von Mark Shaw. Die Fotografie-Ikone Shaw dokumentierte den Look des französischen Designers über mehr als eine Dekade (von 1952 bis 1962).

Christian Dior – er steht für den New Look, einen unvergleichlich weiblichen Stil, wie ihn z.B. Grace Kelly trug. Große Roben, große Posen und große Handwerkskunst gehören zum Haus Dior wie Schlagsahne auf Erdbeeren und Lebkuchen zu Weihnachten.

Mark Shaw  zählt zu den erfolgreichsten Fotografen seiner Zeit, er setzte Brigitte Bardot, Pablo Picasso, John F. Kennedy in viele andere Prominente in Szene, mit einer für ihn typischen magischen Attitüde.

Das Vorwort hat übrigens Lee Radziwill geschrieben, die jüngere Schwester von Jackie Kennedy.

Und jetzt kommt doch mal mit auf eine kleine Zeitreise, in der Mode nicht bequem sein sollte, sondern sensationell, elegant, feminin und extraordinär glamourös.

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Bitte beachten: Die Dame links in der Front Row. Damals durfte man noch rauchen während der Fashion Show. Und die Braut erinnert ein bisschen an eine Nonne …

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… und hier muss (oder darf) das Model auch rauchen. Das Kleid ist doch der Hammer?

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… schwelg … seufz … träum …Mir fehlen die Worte bei so viel wundervoller Pracht. Ich mag auch die Tapete mit dem Gefieder!!!

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Man beachte die Pose: die Hand an der

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Das Cover – ein Coffee Table Book, das auch bestens in den Salon des Ritz Carlton oder ein Penthouses an der 5th Avenue passen würde

Fotos: PR, Dior

Haargummi-Trends

Haargummi-Trends heute, morgen und gestern. Tatsächlich ist es doch so: Wenn wir heute jemanden mit einem dicken Haargummi aus Samtstoff sehen – Ihr wisst schon diese mit einem Gummiband durchzogenen Samtschläuche, wie sie in den Neunzigern modern waren – dann liegt die Vermutung nahe, dass die Trägerin dieses Haarschmucks für die vergangenen 20 Jahre tiefgefroren war und gerade erst aufgetaut wurde. Sieht man hingegen eine Frau mit Blax Hair Elastics um den Pferdeschwanz, dann freut man sich, dass die unscheinbaren wie ziepfreien Haargummis aus den USA endlich bei uns angekommen sind. Wir berichteten 2009 darüber >>>

Samthaarband Blax Haargummi Modepilot

Samthaarband (l.) und Blax Hair Elastic (r.)

Was kommt nach dem unscheinbaren, im Haar gerade zu verschwindenen Haargummi? –   genau, wieder etwas Auffälligeres: Scoopy Loops. Das sind Haarbänder, die sich leicht am Handgelenk tragen lassen (zwischen all den Freundschaftarmbändchen) und, die durch einen Knoten auffallen. Sie kommen aus Los Angeles (klar!) und man bekommt sie hierzulande in Parfümerien. Genauer gesagt wurden die Scoopy Loops von Berit Freutel und Rhonda Höbarth, zwei österreichischen Journalistinnen für Fashion, Beauty & Lifestyle, erfunden, aber eben in Los Angeles. Dort werden die Bänder von Müttern in Heimarbeit seit 2012 geknotet. Das macht vielleicht den Preis von circa 14 Euro pro Dreierpack plausibel. Mittlerweile gibt es über 1000 Farbgebungen. Meine Dreierkombi kann ich im Internetshop schon gar nicht mehr finden…

Scoopy Loop Modepilot

“Pacific Coast Highway” (l.) und meine alte, ver- und abgriffene Batik-Kombi (r.)

Dafür gibt es jetzt lauter andere Packages mit Namen, wie “The Golden State”, “Cat Walk” oder “Endless Summer” – lauter Haargummis, die man vor allem auf Fashionweeks sieht. Vermutlich, weil man bei Scoopy Loop weiß, wie man die neuen Trends kommuniziert: die ehemaligen Kolleginnen damit ausstatten (in der aktuellen InStyle werden sie auch erwähnt) und darauf hoffen, dass die Opinion Leader viele freudige Käufer nach sich ziehen. Bei mir hat es funktioniert, aber vor allem deswegen, weil die Haargummis, so simple sie auch wirken mögen, mich jetzt schon monatelang fast täglich begleiten und zuverlässig ihren Job gut machen.

Fotos: Ehava Großhandel, Blax, Kathrin Bierling/modepilot, Scoopy Loop

Emporio Armani: Es glitzert am Auge

Mir fallen spontan mindestens gleich fünf Gründe ein, um auch im Winter eine Sonnenbrille zu tragen: 1.) Die UV-Strahlung! Wer will schon Falten um die Augen haben? 2.) Der Coolness-Faktor. Sunglasses zum dicken Pulli oder Mantel sieht einfach verboten gut aus. 3.) Der Wind! Bei mir jedenfalls führt das ab einer bestimmten Windstärke zu tränenden Augen und das Augen-Make-up ist dahin. 4.) Man kann hinter den getönten Gläsern  so wunderbar andere Leute beobachten, ohne dass es gleich auffällt und nach anstarren aussieht. 5.) Man kann die Sonnenbrille ratz, fatz nach oben übers Haar schieben und so als Haar-Halter benutzen. (Was ich allerdings ziemlich affig finde.)

Nun gut, da ich natürlich immer nach schönen neuen Accessoires Ausschau halte und unbedingt eine neue Sonnenbrille bräuchte – da ist mir das Model aus der Kajal-Kollektion von Emporio Armani unter die Augen gekommen. Große Shield-Form (aus einem Stück gearbeitet) und breite Bügel, die mit Swarovski-Kristallen verziert sind (nicht zu viele und nicht zu wenig, wie ich finde). Die Muster sind übrigens japanisch inspiriert, wie die ganze Kajal-Kollektion. Zen auf der Sonnenbrille sozusagen.

Es glitzert in Dunkelrot:

EMPORIO_ARMANI_KAJAL_EA_4022B 5144_8D

… und in Hellblau:

EA_4022B 5142_8F

Fotos: PR