Crystal Renn: Die Größe spielt keine Rolle

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Crystal Renn (26) verdankt ihren neuesten Model-Job ihrer Persönlichkeit und nicht ihrer Kleidergröße.

Das ehemalige Plus-Size-Model sorgte Mittwochabend für Schlagzeilen, als es in einem atemberaubenden roten Kleid des Designers Zac Posen auf der amfAR-Gala in New York erschien. Ihre Outfits in Plus-Size-Größen kann Renn eindeutig aus ihrem Kleiderschrank verbannen, wie sie mit ihrer schlanken Silhouette auf dem roten Teppich bewies. In einem Interview sprach die attraktive Brünette über ihren neuen Job als Gesicht für das Luxus-Dessous-Label Agent Provocateur. Sie versicherte, dass sie die Kampagne nicht wegen ihrer Kleidergröße, sondern aufgrund ihrer Persönlichkeit ergatterte: “Meine Kleidergröße hat keine Rolle gespielt. Darum ging es nicht. Sex-Appeal ist für sie nicht die Größe des Höschens. Es geht um die Ausstrahlung, Persönlichkeit, Selbstvertrauen und Energie. Denkt doch mal an die Mädchen, die sonst für sie gearbeitet haben, wie Kate Moss. Es kommt auf die Energie an”, erklärte sie gegenüber der ‘New York Post’.

Renn machte sich einen Namen als Model, das seine Essstörungen besiegte und schließlich als Plus-Size-Model gefeiert wurde. Sie machte sich stets dafür stark, dass Frauen ihre natürlichen Formen akzeptieren sollen.

Am gleichen Abend gab der Modeschöpfer Prabal Gurung eine extravagante Faschingsparty, um den Launch seiner Diffusion-Linie ‘Prabal Gurung for Target: A Love Story’ zu feiern. Im Interview mit ‘WWD’ verriet der Designer, welches Thema seine neue Kollektion bestimmte: “Zum Karneval gehen ist wie ein perfektes erstes Rendezvous, oder? Und heute dreht sich alles um die Liebe!” Die Party zog eine ganze Reihe prominenter Gäste, darunter Elizabeth Olsen (23, ‘Red Lights’), Carey Mulligan (27, ‘Drive’) und Rashida Jones (36, ‘Ein Jahr vogelfrei’), an. Letztere schwärmte von dem Kaufhaus, das nun auch eine Kollektion von Prabal Gurung herausbringt: “Ich bin ein riesiger Target-Fan. Was kann man denn nicht bei Target kaufen? Mann, ich habe sogar mein Nachttischchen bei Target gekauft!” © Cover Media

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Anja Rubik: Ärger wegen Oben-ohne-Fotos

Bild von Anja Rubik

Anja Rubik (29) ist mit ihrem Nutzerkonto von Instagram gelöscht worden.

Das Model hat bereits für Labels wie Givenchy und Christian Dior gearbeitet – und scheut sich nicht, bei Shootings viel Haut zu zeigen. Doch nun haben ihre freizügigen Aufnahmen ihr Ärger mit der Bilderdienst-Community eingebracht. “Instagram hat mich wegen unangemessener Fotos rausgeschmissen ? Hier ist mein neuer Account”, informierte sie ihre Twitter-Follower und ergänzte: “Liebes Instagram und an alle Follower: ‘Habt keine Angst vor dem Nippel!’” Den Eintrag löschte sie allerdings kurz darauf wieder.

Bei einem der gewagtesten Fotos, die Rubik auf Instagram veröffentlichte, posierte sie für die französische ‘Vogue’ oben ohne – dafür mit einer Schlange um ihren Hals. Während die Modewelt das Bild als Kunst auffasst, verstoßen Aufnahmen dieser Art offenbar gegen die Instagram-Richtlinien. Auch Katja Rahlwes hat Rubik bereits abgelichtet. Die Fotografin ist bekannt dafür, mit Bildern starker Frauen den Machtgewinn des weiblichen Geschlechts zu veranschaulichen. Das polnische Model ist auf einem der Fotos komplett nackt zu sehen, ein kleiner Hund in ihrem Arm bedeckt das Nötigste.

Rubik ist empört darüber, dass jemand diese Bilder falsch verstehen könnte: “Sie haben mich bei Instagram rausgeworfen ? weil ich ein Oben-ohne-Foto gepostet habe ? In was für einer lächerlichen Welt wir leben!”, ärgerte Anja Rubik sich. “Besonders das Katja-Rahlwes-Bild war schön und überhaupt nicht vulgär! Die Welt steht auf dem Kopf!” © Cover Media

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Naomi Campbell: Ich bringe Models zum Erfolg

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Naomi Campbell (42) will den Mädchen ihrer Reality-TV-Show so viel wie möglich beibringen.

Das Supermodel versicherte in einem Interview, dass die Kandidatinnen ihrer neuen Reality-TV-Show ‘The Face’, die sie gemeinsam mit einem Team von Mode-Experten coacht, die bestmögliche Hilfe für eine Karriere in der Mode-Industrie bekommen. Um das Beste aus den Nachwuchstalenten herauszuholen, packt der britische Star die Models allerdings nicht immer mit Samthandschuhen an: “[Die Gewinnerin] wird auf jeden Fall in ganz Amerika bekannt sein ? Sie erfüllt die Kriterien, sie sieht wie ein Model aus, sie ist ein Model. Sie hat das gewisse Etwas, das wir von unseren Mädels haben wollen”, erklärte Campbell auf ‘Fashionista.com’. “Ich bin sehr ehrlich und auch hart zu meinen Mädchen, weil ich später bei den Castings nicht da sein werde, um Händchen zu halten ? Das ist strenge Liebe, aber mir sind meine Mädchen sehr wichtig und ich will, dass sie so viel wie möglich von mir lernen.”

Neben Campbell treten auch die Topmodels Coco Rocha (24) und Karoline Kurkova (28) sowie der Fotograf Nigel Barker (40) als Jury-Mitglieder von ‘The Face’ auf. Allerdings sollen die Zuschauer keine Kameraderie zwischen den Juroren erwarten, da sie sich in einem Wettkampf miteinander befinden: “Für mich besteht der Wettkampf auch zwischen den Trainern. Wir sind alle sehr unterschiedlich und befinden uns an verschiedenen Punkten in unserer Karriere. Ich bin länger im Geschäft als Karolina und Coco zusammen; wir alle haben eine andere Herangehensweise, wir werden unsere Mädchen ganz anders coachen. Ich verstehe mich mit beiden gut, aber im Endeffekt ist das ein Wettkampf und wir haben die Karriere einer Person in unseren Händen, eine Person, die die Hoffnung hat, den Durchbruch in der Model-Welt zu schaffen”, erklärte Naomi Campbell. © Cover Media

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Agyness Deyn: Für Dr Martens von Japan inspiriert

Bild von Agyness Deyn

Agyness Deyn (29) hat ihre neuesten Kreationen für das kultige Schuh-Label Dr Martens vorgestellt.

Die Frühjahr/Sommer-Kollektion 2013 des Models ist vom 22. Februar an erhältlich. Ihre ersten Entwürfe für die Marke erinnerten an den Grunge-Look der Neunziger – Deyn hatte sich von Ikonen des Jahrzehnts wie Schauspielerin Winona Ryder (41, ‘Reality Bites – Voll das Leben’) inspirieren lassen. Diesmal hat sie jedoch eine ganz andere Vorlage gewählt: die sogenannten Harajuku Girls; Teenager aus dem gleichnamigen Stadtteil von Tokio, der in Japan als Modezentrum gilt.

Eines von Deyns Outfits umfasst beispielsweise ein dunkles, langärmliges Jeans-Minikleid mit ausgestelltem Rock und orangefarbene Sandalen in der typischen klobigen Dr-Martens-Optik, verziert mit einer großen Schleife und kombiniert mit weißen Söckchen. Weitere Teile der Kollektion sind ein schlichtes weißes T-Shirt mit zwei roten, paillettenbesetzten Herzen, eine bauchfreie graue Strickjacke mit Reißverschluss und ein grell-orangener Playsuit.

“Wie schon die Herbst/Winter-Linie 2012/13 wird diese Kollektion Mädchen gefallen, die selbstbewusst sind, ihren eigenen Stil zum Ausdruck bringen und auf die Art, wie sie sich kleiden, Identität zeigen”, beschrieb Deyn der Website ‘vogue.co.uk’ ihre Zielgruppe. Schirmmützen, silberne Sandalen und schmale Kleidchen sind ebenfalls Teil der Linie.

Die Britin, die sich als Model für Labels wie Mulberry und Vivienne Westwood einen Namen machte, hat sich mittlerweile dem Filmgeschäft zugewandt. Wie sie kürzlich erzählte, rief sie dafür einfach ihren Agenten an und sagte, sie brauche eine Veränderung. In einem neueren Interview führte Deyn die Geschichte weiter aus: “Ich hatte zwölf Jahre lang gemodelt, das ist eine ordentlich lange Zeit, und ich kam einfach an diesen Punkt ? Ich glaube, das war die Phase, in der ich meine Haare abrasierte. Als ich jünger war, habe ich regelmäßig meine Haare abrasiert – ich hab das richtig oft gemacht, einfach nur für die Abwechslung. Verschiedene Farben, verrückte, richtig schlimme Frisuren”, sagte die meist platinblonde Schöne dem britischen ‘Love Magazine’. “Also, ich brauchte eine Veränderung. Wahrscheinlich hätte ich mir auch sagen können, ‘Es ist nur ein Job’, und dann zur Arbeit gehen – aber ich glaube, das kann ich nicht.”

Zu Beginn ihrer Karriere liebte Deyn das Modeln. Sie besuchte sogar Modewochen, wenn sie nicht gebucht war – einfach, um die Designer zu treffen. Doch als die Begeisterung nachließ, begann sie, nach der “nächsten Stufe” zu suchen – und hier kam die Schauspielerei ins Spiel. Aktuell sei sie aber wieder offen fürs Modeln, fügte Agyness Deyn hinzu – derzeit freut sie sich auf ein paar neue Shootings. © Cover Media

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Alessandra Ambrosio: Modelinie in Planung

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Alessandra Ambrosio (31) versucht sich nun auch als Designerin.

Die Victoria’s-Secret-Schönheit entwarf in Kooperation mit der Modemarke ‘Cherokee’ ihre erste eigene Klamottenlinie, die den Namen ‘Alé by Alessandra’ trägt. Die Zielgruppe der Kollektion sind 18- bis 35-jährige Frauen und gesetzt wird auf die legere Designs, die das Model selbst so gern trägt. Enge Kleider, kurze Röcke und Maxikleider sowie abgeschnittene Jäckchen entwarf die Brasilianerin im Boho-Look. “Das ist kein Hobby für mich. Ich arbeite seit 15 Jahren als Model und Kleidung zu designen ist eine Erweiterung meiner Karriere. Ich werde weiterhin auch als Dessous-Model tätig sein, aber das ist ein Übergang zu einem anderen Businessprojekt, das ich auch zukünftig betreiben will”, erklärte sie im Interview mit ‘WWD’.

Das Projekt soll erst der Anfang einer Lifestyle-Marke sein, die Alessandra Ambrosio mit Hilfe des Kapitals, das sie im Laufe ihrer Model-Karriere ansparen konnte, aufbauen will. “Ich weiß, was ich mag und was ich sehen will. Ich will ebenso zufrieden gestellt werden wie der Kunde. Ich kreiere eine Marke, die alles verkörpert, was ich vertrete, und meine Erfahrung aufnimmt – meine Kindheit und Jugend in Brasilien, die Welt zu bereisen und vor fünf Jahren hierher zu ziehen”, fügte sie hinzu.

‘Cherokee’ sieht sich als “Vertretung” des Labels, da die Firma nicht der Besitzer von ‘Alé by Alessandra’ ist. Ihre Designer und Fachleute arbeiten an den Looks und sind bereits auf der Suche nach Händlern, die die Kollektion in ihr Angebot aufnehmen könnten, mit der Perspektive einer globalen Initiative.

Der Firmenchef Henry Stupp ist zuversichtlich, was den Erfolg der Linie angeht, und konzentriert sich ganz auf die Produktion qualitativ hochwertiger Stücke, die den modischen Geschmack des Models widerspiegeln: “Es geht darum, ein gut designtes Produkt mit einer einzigartigen DNA zu schaffen, das Alessandras Persönlichkeit reflektiert. Wir können uns glücklich schätzen, dass sie eine eigene Meinung hat. In diesen Situationen geschieht es manchmal, dass die Person oder der Star nicht sicher ist, was er will. Zu wissen, was man will, ist bereits die halbe Miete. Ein Team zu schaffen, das ihre Vision in ein kommerziell marktfähiges Produkt verwandelt, ist unsere Aufgabe”, erklärte er.

Die neue Linie von Alessandra Ambrosio ist ab dem Frühjahr 2014 im Handel erhältlich und wird zuerst in Lateinamerika verkauft. © Cover Media

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Iman: Die Währung eines Models ist sein Aussehen

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Laut Iman (57) ist der Look eines Models seine einzige Währung.

Das ehemalige Supermodel wurde als Studentin entdeckt und landete schnell seinen ersten Job bei der ‘Vogue’. Als farbige Frau in der Mode-Industrie wurde Iman bei den Foto-Shootings häufig anders als ihre hellhäutigen Kolleginnen behandelt. Ein Fotograf erwartete damals sogar von ihr, ihr eigenes Make-up mit ans Set zu bringen. Als Folge dieser negativen Erlebnisse rief der Modestar sein eigenes Kosmetik-Label ins Leben, das sich auf Make-up für farbige Frauen spezialisierte. “Dein Aussehen als Model ist deine Währung. Das ist alles, was du hast. Keiner interessiert sich dafür, wie du im wahren Leben aussiehst. Keiner wird sagen, dass der Visagist furchtbar war. Sie sagen, dass du schrecklich ausgesehen hast, und sie werden dich nicht noch einmal buchen”, erklärte sie gegenüber dem ‘Interview’-Magazin ihrer Kollegin Naomi Campbell (42), die das Gespräch führte.

Iman ist seit 1992 mit dem Musiker David Bowie (66, ‘Heroes’) verheiratet und die beiden haben zusammen eine Tochter, Alexandria. In dem Interview gab sie das Geheimnis ihrer nach so vielen Jahren immer noch harmonischen Beziehung preis: “Natürlich muss man sich gegenseitig attraktiv finden und sich respektieren. Dort beginnt alles. Wir bleiben auch sehr privat, was unsere Beziehung angeht, und haben schon sehr früh beschlossen, dass wir die Presse aus unserem Haus heraushalten wollen. Wir verstehen den Unterschied zwischen der Öffentlichkeit und dem Privatleben. Und wir haben sehr viel Spaß miteinander. Er ist sehr englisch in seiner Art und ein wahrer Gentleman”, verriet Iman © Cover Media

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