Selfies aus dem Chanel-Supermarkt

Das musste sein. Wenn ich schon mal bei Chanel einkaufen gehen kann, dann aber wird auch eingekauft. Zum Glück hatte ich  meine Schweizer Kollegin Nora Baldenweg getroffen, mit der ich die Kameras austauschte zum Supermarkt-Shooting.

Modepilot-Chanel-Selfie-Markert-Shopping-Cebter

Ich putz denn erstmal den Dreck vorm Gemüsestand weg mit dem So-chick-Besen.

Modepilot-Chanel-Selfie-Markert-Shopping-Center

Dann musste ich dringend eine getrocktnete Salami kaufen.

Modepilot-Chanel-Selfie-Markert-Shopping-Center

Soll ich zum Abendessen für Babyoffice die Cocoquillettes nehmen oder die Pasta Lion?

Modepilot-Chanel-Selfie-Markert-Shopping-Center

Grüne oder weiße Bohnen – das ist die Frage und die weitere Frage ist, warum die Büchsen keinen Boden haben ?

Fotos: Nora Baldenweg

Smiley-Shopper von Anya Hindmarch

Ich bin gerade super frustriert, weil alle Teile, die ich im Sales aus der Lacoste-Defile-Kollektion kaufen wollte, gar nicht produziert wurden. Ich sollte gar nicht mehr in Showrooms gehen, da entdeckt man nur Sachen, die es dann gar nicht gibt. Deswegen hoffe ich nun, dass dieser lustige Smiley-Shopper von Anya Hindmarch (aus der Sommer 2014 Kollektion) es wenigstens in die Produktion schaffte. Auf der Website kann ich ihn schon mal nicht entdecken. Irgendwie war der natürlich auch echt krass: Papier-dünnes Phyton-Leder und in Form eine Billig-Wegwerftüte. Dennoch fand ich, dass der gute Laune machte.

Modepilot-Bag-Smiliey-Shopper-Anya-HindmarchFalls er es nicht in die Produktion schaffte, sichert er uns wenigstens heute eine gute Laune zum Wochenstart.

Foto: Barbara Markert

Xmas windows 2013: Le Bon Marché

Jetzt, wo der Nikolaus hinter uns liegt, bin ich voll in Weihnachtsstimmung. Auf zum Plätzchenbacken und zum Xmas-Windows angucken. Schnell, bevor einem der Advent über wird und die Konsumschlacht ausartet.

Hier kommt meine Reihe zu den Weihnachtsfenstern aus Paris. Erste Runde (obwohl ich die Louis Vuitton Fenster schon früher angefeiert hatte) geht an Le Bon Marché und seine ebenso friedvolle, wie dezente Umsetzung des Themas Zeit.

P.S.: Weniger friedvoll ist die französische Mutter, die mir ins Bild fällt und ständig ihre Kinder anquatscht: “Benoît, schau her, Benoît, hörst Du….” Worauf irgendwann Benoît nur noch sagte: “Doudou, doudou, doudou.” Doudou ist im Französischen das Kuscheltier und nach dem rufen Kinder hier gerne, wenn sie heulen, was nicht bekommen oder ansonsten genervt sind. Ich verstehe Benoît nur zu gut. “Doudou!!!”

Video: Barbara Markert

Spätes Sommerfeeling: Kenzo Flower in the Air

Der Blick auf die Wettervorhersage lässt uns frösteln: 6 – 7°C ist es in den nächsten Tagen kalt. Brrrr. Da braucht man noch etwas Rest-Sommerstimmung, um wieder aufzutauen. Genau dazu, zum Spätsommer, konkret im September, lancierte Kenzo seine neueste Version von der Duftserie Flower. Die neueste Version nennt sich: “In the Air”. Und an genau der schnuppere ich derzeit immer. Die bringt so ein bisschen den Sommer zurück.

Modepilot-Kenzo-Flower in the air-Fashion-BlogHängen wir also unseren Gedanken nach, schauen uns das dazu gehörige, wie immer sehr romantische und poetische Video an und träumen  wir vom vergangegen so kurzen Sommer und von besserem Wetter:

Der wie immer ebenso leichte (typisch Kenzo) wie blumige Duft besteht aus: Rose,  Magnolien, Gardenia, Himbere und rosa Pfeffer. Wer Kenzo-Düfte an sich mag, kommt hier auf seine Kosten. Es ist einfach zu tragender Duft, der uns ein bisschen gedanklich in sonnige Gefilde verführt. Und das können wir gerade gebrauchen.
Modepilot-Kenzo-Flower in the air-Fashion-BlogPreis: Eau de Parfum, 30 ml, um 55 Euro.

Fotos PR

Paris Fashion Week: Dior Runway Report

Da liege ich mit Schnupfen, Kopfschmerzen und Halskratzen in meinem Bett in München und Parisoffice bittet mich um den Runway-Report zu Dior, weil in Paris wohl die Hölle los ist. Let’s try!

Ist ja nicht so, als würde ich nicht auch im schlimmsten Delirium die Paris Fashion Week verfolgen. An dieser Stelle: Danke für die guten Videos auf Instagram, Gio! Aufmerksam stelle ich fest, dass da jemand plötzlich fröhliche Knallfarben für Sommer 2014 präsentiert  – hey, das war so nicht abgesprochen! Sollte etwa das Saying, niemals Modetrends vor Paris (immer die letzte Modewoche) formulieren, Gültigkeit behalten?

Ja und nein: Denn auch in Paris gab es bislang viel Schwarz und viel bauchfrei zu sehen, wie auf den anderen Fashion Weeks zuvor. Und auch die steifen und/oder körperfernen Tops gab es wieder, auch die Keyhole-Cutouts. Volantröcke, geschlitzte Röcke und die nicht zu zuckrigen Pastellfarben. Nur Raf Simons, Dior-Chefdesigner, meinte, die Farben noch einmal knallig aufleben zu lassen…

Dior Catwalk Modepilot Sommer 2014 Dior Catwalk Modepilot Summer 2014 Dior Final Summer 2014 Modepilot Dior Modepilot Runway Report Summer 2014 Dior Modepilot Sommer 2014 Paris

Abgesehen von den Confetti-Effekten (siehe völlig missratenes Kleid in Hellblau unten), mochte ich seine bauchigen Seidenröcke, die auf halber Oberschenkellänge schmaler werden. Und zu rauchigem Flieder finde ich ein knalliges Orange durchaus angemessen.

Dior Modepilot Sommer 2014 Runway Dior Runway look 2014 Modepilot Dior Runway Report Sommer 2014 Modepilot Dior Sommer 2014 Modepilot Dior summer 2014 Modepilot

Fotos: Dior