Sorry liebe Fangemeinde der seichten GNTM Unterhaltung, 21:05, mea culpa. Das Boxen habe ich leider verpasst. Aber jetzt bin ich voll im Ring. Mr. Krug, the Chef from the Gala, besucht die Ballettstunde der Models. Tutu und rosa Strumpfhose. Manchen steht der Outfit, manchen eben nicht. Körperspannung gleich null. Oh lala, meine Ballettlehrerin würde sich im Grab umdrehen. Sind die Zeiten vorbei, in denen jedes Mädchen Ballettstunden hatte? Christine erinnert Herrn Krug an einen Lippizaner, endlich kommt hier mal Komik rein. Maike ist der schwarze Schwan der Truppe, wird geschnitten. Fällt auch Herrn Krug auf. Schließlich wählt er Sabrina, Marie und Carolin. So langsam kann ich den Namen auch Gesichter zu ordnen.
Geshootet wird auf dem Dach des Rosslyn Hotels. Dramaposen im Outfit der 50er Jahre. Alle happy! The Thomas hat in der Zwischenzeit das Basketballspiel klar gemacht. Fashionshow in der Halbzeitpause vor 4.000 Leuten. Zum Glück kein Cheerleading!
Sabrina zeigt gleich die Zähne und will als Erste oder Letzte laufen. The Thomas versucht sich als Dr. Sommer und will tiefe Gespräche führen. Luise und Marie blocken ab, the Thomas versucht es auf Englisch. Fremdschämen!!!! Please no! Die Mädels rocken die Spielfläche, die Ami-College-Boys drehen mal eben durch.
Tag der Entscheidung findet in der Halfpipe in Venice Beach statt. Für Heidi ist die “Ombijonze” (ich versuche Heidi in Lautschrift wieder zu geben) dort einfach toll. Wir sind auch schon gespannt, wie ein Flitzebogen liebe Heidi,” lätz fiel de weibe!” Klamottentechnisch gilt Augen zu und durch. Neonlook trifft Föhnwelle. Bevor es los geht noch schnell die obligatorischen Sätze: Denn nur eine, kann….. Ich erspare Euch das jetzt mal. Als Erste stöckelt Carolin durch die Half Pipe. Maike bekommt als nächste Lob. Weiter geht es mit Heidis lautstarken Maa, Maa Küssen auf die Backen. Die Fotos gehen raus wie die warmen Semmeln. Für Janna geht der Daumen dann theatralisch, wie bei Kaiser Nero, nach unten, im Hintergrund trauert Tori Amos. Wer denkt sich nur diese dramatischen, emotionalen Momente aus? Taschentuch!
Der Rest versucht sich next week auf der Fashion Week in New York.
Wir aus dem Cockpit wünschen Euch ein schönes Osterfest!
Weil man heute Schokolade essen darf, so viel mal will und es die Figur zulässt, kommt hier eine Schoko-Werbung von Cadbury, die uns gleich noch ein bisschen mehr träumen lässt. Von bella Italia, der guten alten Zeit, Sommer und einer ewig wunderschönen Audrey Hepburn. Viel Spaß beim Gucken!
In der letzten Folge des Mützen Spezials will ich nun auch noch gelungene Mützen-Outfits für Herren vorstellen. Denn es muss nicht immer nur die schwarze cleane Mütze sein. Seht her:
Und die kleinen Jungs haben noch ein bisschen Narren-Freiheit:
Mit den Jahren und im Laufe von Beziehungen stellen wir immer mehr fest, dass die Frage nach dem, wer wir sein möchten, zunehmend belangloser wird. Denn wir haben uns gefunden. Glauben wir. Bis wir uns irgendwann den Kritiken von außen stellen müssen. Bei Beziehungen sind es die Freunde, die die Wahrheit aussprechen. Bei Kollektionen die Presse. Ob ein Designer die richtige Wahl war, sehen wir erst bei den Modenschauen. Entweder erscheinen sie in neuem Glanz oder die Kernessenz dessen, was ein Modehaus mal ausgemacht hat, fällt in den Schlaf von Märchen und Mythen. Was es somit braucht, ist ein Jemand, der gar keine großen Erklärungen benötigt, sondern all jenes zu Tage bringt, was wir einst so liebten.
So geschah es, dass ich mich im Jahr 2008 in einer Beziehung mit einem Geschäftsführer einer großen Bank befand. Er besaß ein großzügiges, architektonisch wertvolles Appartement über den Dächern Frankfurts, fuhr einen weißen und rot lackierten Porsche, hatte zwei Personal Trainer und gehörte zu der Rubrik “eine Rolex ist eine gute Investition”. So sehr er mich auch auf Reisen einlud, so bezahlte ich mir aus reinem Prinzip heraus alles selbst. Irgendwann stellte ich jedoch fest, dass nicht nur meine Person, sondern auch mein Konto auf das Kleinste geschrumpft war. Es brauchte somit 6 Monate, um zur Selbsterkenntnis zu gelangen, dass weder ich, noch meine Welt aus Dries & Co zur offensichtlichen Statement-Ware aus Burberry-Karomuster passten. Ich verließ seine Welt und näherte mich wieder meiner aus Laptop, Yves und Filterkaffee in einer kleinen 30 qm Wohnung am Stadtrand.
Kenzo Ready to Wear Fall Winter 2012/2013
Kenzo beendete ebenfalls seine Beziehung mit Designer Antonio Marras und holte sich 2011 das Designerduo Humberto Leon und Carol Lim ins Haus. Die Früchte dieser Beziehung zeichnen sich nun nach den ersten Saisons deutlich ab. Der Hype um den Tiger-Pulli zeigte, dass es die richtige Entscheidung war, so erfolgreich wie auch Marras gewesen sein mag.
Dass eine Beziehung jedoch nicht immer auf Anhieb funktionieren muss, zeigt uns Valentino. Es benötigte 5 Jahre harte Beziehungsarbeit, um nach der Scheidung mit Gründer Valentino Garavani in 2008, in Maria Grazia Chiuri und Pier Paolo Piccioli die richtigen Nachfolger gefunden zu haben. Auch wenn die im Januar diesen Jahres präsentierte Couture Kollektion vielleicht schon jetzt als Höhepunkt dieser Beziehung bezeichnet werden kann, so lässt sich wohl kaum sagen, zu was alles eine gute Beziehung im Stande ist.
Valentino Spring Couture 2013
Ich kann es nicht sagen, denn meine Beziehungen hatten schon nach 3 Monaten ihren Höhepunkt erreicht. Die meiner Eltern allerdings funktioniert seit 36 Jahren. Wer glaubt, dass es in all den Jahren leicht war, der irrt sich. Leicht ist es niemals. Eine Beziehung bedeutet an sich zu arbeiten. Chanel und Lagerfeld tuen dies seit nun mehr 30 Jahren. Er verstand Chanel. Und andersrum genauso.
Chanel Spring Couture 2013
Es mag sein, dass ich mich nicht mehr frage, wer ich mal sein möchte, aber immerhin weiß ich, dass zu meiner perfekten Beziehung weder Statement-Ware noch Alternativ-Looks gehören. Ungeklärt ist nur, wer derjenige sein wird, der dieselbe Sprache spricht wie ich.
Was wohl Versace über seine Beziehung mit Giannis Schwester Donatella denkt?
Die Dinger könnte ich immer alle kaufen – so was wie BB-Fluids für die Lippen. Also Pflege und ein bisschen Farbe in einem. Mein aktueller Favorit kommt von Rodial. Den Glamstick trage ich morgens auf, die Farbe verschwindet dann natürlich schnell, aber ich muss sagen, die Pflege hält sich fast den ganzen Tag. Ich bin gespannt, ob das bei Langzeitbenutzung so bleibt. Es gibt drei Farbtöne – ich habe Bite, den hellsten, gewählt, der der Lippenfarbe sehr gleich kommt, fast ein bisschen heller ist. Beim nächsten Mal würde ich daher Lust nehmen, einen Tick dunkler, Thrill wiederum ist mir zu dunkel-bräunlich.
Für jeden Tag und ins Büro ein guter, weil unkomplizierter Make-up-Start. Leider gibt es Rodial nun nicht an jeder Ecke – in Fankfurt etwa nur bei Albrecht und im großen Douglas auf der Zeil.
Der Glamstick kostet 21 Euro.
Foto: Mainlandoffice/Modepilot
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