Naomi Campbell: Auftritt in Versace-Couture-Show

Bild von Naomi Campbell

Donatella Versace (58) ließ sich für ihre “makellose” Couture-Show von alten Schwarz-Weiß-Fotografien aus Hollywood inspirieren.

Gestern Abend eröffnete die Modemacherin mit ihrer neuesten Kollektion von Atelier Versace die Couture Fashion Week in Paris. Supermodel Naomi Campbell (43) erschien als erstes Model auf dem Laufsteg und trat damit das erste Mal seit 15 Jahren in einer Catwalk-Show auf. Die extravaganten Designs machten Versaces Namen alle Ehre. Die Models präsentierten kurze Samtkleider, die von Haken und Ösen zusammen gehalten waren. Knielange Versionen wiesen transparente Streifen im Brustbereich auf und die Abendkleider funkelten nur so vor Glitzersteinen.

In einem Interview mit der britischen Zeitung ‘The Guardian’ erklärte Versace, dass Schwarz-Weiß-Fotografien des alten Hollywoods ihr als Inspirationsquelle dienten. “Das Außergewöhnliche an diesen Bilder ist, dass sie perfekt sind – in einer Ära, in der es noch keine Bildbearbeitung gab. Die Perfektion entsteht durch die Beleuchtung, das Make-up, die Haare und die Kleidung. All diese Dinge müssen perfekt sein. Und das scheint wichtig, weil Couture makellos sein muss.”

Campbell trug ein kurzes schwarzes Kleid mit langen Ärmeln. Das schimmernde Teil hielten glitzernde Häkchen und Ösen zusammen und der tiefe Ausschnitt gab den Blick auf einen eleganten BH frei. “Man kann die Schultern zeigen, etwas vom Rücken, wie du willst. Das in einem simplen schwarzen Kleid zu tun, macht das Teil stark”, führte Versace aus.

Couture ist ein relativ neues Phänomen für die Italienerin. Nach einer langen Auszeit aus finanziellen Gründen feierte das Modehaus im letzten Jahr sein Couture-Comeback. Haute-Couture-Designs werden aus den besten Stoffen nach Maß angefertigt und oft von Hand genäht – die lange Arbeitszeit schlägt sich dementsprechend im Preis der Kleider wieder. “Wir haben während der großen Finanzkrise, die jeden betraf, eine Auszeit genommen. Ich musste einen Kompromiss treffen. Wir hatten nicht das Budget für eine Couture-Show, deshalb habe ich mich auf die Ready-to-wear-Kollektionen und auf eine weltweite Expansion konzentriert. Mein Gefühl für Couture ist jetzt experimenteller. Couture wird natürlich für die Klienten immer elitär sein. Aber visuell gesehen ist es das nicht. Jeder sieht es. Deshalb muss es für das 21. Jahrhundert eine Bedeutung bekommen. Das ist meine Leidenschaft”, berichtete sie weiterhin.

Naomi Campbell eröffnete und beendete die Modenschau. Für den verstorbenen Bruder der Designerin, Gianni Versace, galt die Schöne immer als Ikone und aus diesem Grund wollte sie Donatella Versace in der Show haben. “Ich habe das Gefühl, dass heute ein ganz besonderer Moment für Versace ist. Naomi ist eine Kämpferin. Sie zögert nicht, ihre Macht zu zeigen und sie zu nutzen. Und sie fürchtet keine Risiken. Deshalb ist sie eine wahre Versace-Frau”, schwärmte Donatella Versace von Naomi Campbell. © Cover Media

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Louis Vuitton lässt sich von Kunden inspirieren

Bild von Louis Vuitton

Kim Jones arbeitet als Menswear-Designer bei Louis Vuitton und hat ein offenes Ohr für Kundenwünsche.

Der Modeexperte arbeitet normalerweise in Paris, aber er ist auch viel unterwegs, um unterschiedliche Auffassungen zur Herrenmode in anderen Ländern kennenzulernen. So ist seine Herbstkollektion durch Reisen durch Bhutan inspiriert; sie enthält Luxuswanderstiefel, fernöstliche Karotücher und Manschettenknöpfe aus Mount-Everest-Gestein. Es gibt sogar einen sherpa-inspirierten Rucksack, der zur traditionellen Vuitton-Tasche wird. “Um ehrlich zu sein, bin ich wohl nur die halbe Zeit in Paris”, sagte Jones im Gespräch mit der britischen Tageszeitung ‘The Telegraph’. “Man muss die Welt entdecken und Menschen treffen, die Louis Vuitton lieben, um wirklich zu erkennen, was sie brauchen.”

In fast allen Großstädten der Welt gibt es Vuitton-Geschäfte. Demnächst fliegt Kim Jones nach Tokio und dann weiter nach New Orleans und Las Vegas. “Ich reise in die wichtigen Städte mit großen Läden, die ich in dem Teil der USA noch nicht gesehen habe. Unterwegs mache ich Recherchen”, erläuterte er. “Wissen Sie, wir scherzen darüber – wir nennen uns Nomaden -, aber unterwegs zu sein ist ein wesentlicher Aspekt des Jobs. Man muss die ganze Welt im Blick haben und alles sehen, um inspiriert zu bleiben.”

Früher arbeitete Kim Jones als Designer für Dunhill und hatte auch ein eigenes Label. Sein edler, lässiger Stil hat ihm viel Lob eingebracht und 2011 wurde er der Style-Director von Vuittons Ready-to-Wear-Abteilung.

Zurzeit freut er sich auf die Fotoaufnahmen für die Kampagne zur neuen Saison, die an einer streng geheimgehaltenen Location stattfinden sollen. “Wir haben einen umwerfenden Shoot in Südafrika gemacht, einen anderen in Patagonien – da haben wir Pumas gesehen – und letztes Mal waren wir auf einer Privatinsel vor Sansibars Küste”, erinnerte Kim Jones sich lächelnd. “Es ist ein wichtiges Projekt, weil wir dadurch zeigen, welchen Lifestyle der Louis-Vuitton-Mann wirklich verkörpert.” © Cover Media

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Victoria Beckham: Meine Handtaschen sind zeitlos

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Victoria Beckham (38) setzt auf nachhaltige Designs, die mehrere Modesaisons überstehen.

Die Designerin schaltete zu Beginn der Woche ihre Internetseite online, auf der ihre Fans nicht nur ihre Designs kaufen, sondern auch Style-Tipps der Expertin lesen können. So rät sie zum Beispiel jeder Frau, in eine gute und qualitativ hochwertige Handtasche zu investieren: “Qualität und Luxus waren schon immer die beiden Eckpfeiler meiner Handtaschenkollektion. Bei jedem Stück ist es mir äußerst wichtig, Materialien zu benutzen, die die Zeiten überdauern. Modisch gesehen sind die Taschen alle relevant, dennoch setzen sie auf zeitlose Formen und übersaisonale Qualität”, erklärte sie im Interview mit dem ‘Stylist’-Magazin.

Einen Namen machte sich die Britin jedoch mit ihren schmeichelhaften Kleiderdesigns. Mit diesen Looks startete sie ihre Kollektion und erst später begann sie auch andere Styles zu entwerfen. Beckham zählt Stars wie Jennifer Lopez (43, ‘Dance Again’) zu ihren Kundinnen. Bei ihrer Arbeit legt sie besonders viel Wert darauf, ein von allen Seiten ideales Kleid zu schaffen: “In einem großartigen Kleid kann sich eine Frau besonders fühlen und es sollte einfach zu tragen sein. Ein perfektes Kleid anzuziehen und zu wissen, dass es seiner Figur von jedem Winkel aus betrachtet steht, ist sehr wichtig für mich”, erklärte sie.

Obwohl die vierfache Mutter ursprünglich mit sehr figurbetonten Looks für Aufsehen sorgte, hat sie in letzter Zeit auch komfortablere Designs in ihre Kollektion aufgenommen. Zur Zeit ist sie ein großer Denim-Fan: “Im Wesentlichen designe ich, was ich selbst tragen will und was sich richtig anfühlt. Frauen wollen sich in ihrer Kleidung wohl fühlen, aber auch sexy und feminin wirken. Die ausgewaschene VB1 ist meine Lieblingsjeans. Zur Zeit lebe ich in ihr! Sie ist so praktisch und ich kann sie für eine Dinner-Party als elegantes Outfit tragen oder ganz lässig, um zur Schule zu gehen.”

Auf dem neuen Modeportal können Fans von Victoria Beckham Designs aus ihrer Ready-to-wear-Linie, ihrer Denim-, Brillen- und Accessoireskollektion kaufen. © Cover Media

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Knit Knit – die neue Adresse für alle stilbewussten Selbermacher in Berlin

Von Anna Eimerl

Stricken ist seit geraumer Zeit nicht mehr nur liebgewonnenes Hobby der älteren Generation, sondern gilt auch unter modeaffinen Trendsettern wieder als chic. Und Stricken ist nicht ohne Grund absolut angesagt: Es macht glücklich und ist sogar gesund. Denn Stricken wirkt – das ist wissenschaftlich bewiesen – so entspannend wie Yoga und hilft gestressten Menschen zur Ruhe. Daher also kein Wunder, dass vor allem die modernen Großstädter der Strick-Sucht verfallen. In New York klappern Fashionistas mit Stricknadeln statt High Heels, in L.A. sprießen an jeder Ecke Woll-Läden aus dem Boden und Berlin wird in Guerilla-Knitting-Aktionen bestrickend verschönert. Und nun hat vor kurzem der schicke Laden Knit Knit in Berlin-Mitte für alle Hobbystricker eröffnet. Und hier wird ab nun mit Nadeln geklappert, was die Wolle hält.

Die Inhaberin und Designerin Nina Schweisgut setzt hier auf Handarbeit und ausgewählte, natürliche Materialien aus fairem Handel. Ständig auf der Suche nach besonders dicken Wollqualitäten ohne Kunstfasern stieß sie auf eine kleine Wollmanufaktur in Italien, die in einem speziellen Verfahren hochwertiges, australisches Merino mit edlem Angora verspinnt. Das Ergebnis ist supersoftes Merinogarn mit der weichen Anmutung von Kaschmir – allerdings wesentlich nachhaltiger in der Gewinnung – was die Strickexpertin sofort überzeugte. Das ist die sogenannte Woohoo Wolle, welche exklusiv für Knit Knit produziert wird und in viele bunten Trendfarben, extra dick und besonders weich.

Doch Knit Knit steht nicht nur für exklusive Wolle sondern auch für besonderes Strickdesign. Kuschelige Jacken, Strickpullover, Mützen, Schals und Accessoires in den schönsten Farben entstehen nach den Entwürfen von Nina Schweisgut. Das Besondere: diese können „Ready-to-Wear“ oder „Ready-to-Knit“ gekauft werden. In den Knit Knits finden sich für Neustarter, Wiedereinsteiger oder als Geschenkidee hübsch verpackt alle Zutaten für künftigen Lieblingsstrick: ausreichend Woohoo Wolle, Holznadeln und eine verständliche Anleitung. Für diejenigen, die zu verstrickt im stressigen Alltag sind, setzen fleißige Hände in der hauseigenen Knit Manufaktur eigene Designs wie auch individuelle Kundenwünsche auf Bestellung um. In allen Produkten steckt viel Liebe und ein guter Gedanke, denn mit diesen Arbeiten werden auch soziale Projekte oder manchmal nur liebe Omas unterstützt.

Knit Knit – Love Wool, Linienstraße 154, 10115 Berlin
Öffnungzeiten: Di-Fr von 12-19 Uhr, Sa von 11-16 Uhr

Anna Eimerl aus Berlin ist freiberufliche Journalistin im Bereich Mode und drum herum. Ohne damals zu wissen was ein Blog wirklich ist, gründete sie 2008 einen und irgendwie wurde daraus Kalinka.Kalinka. Der Blog ist nun erwachsen geworden, auf eine eigene Domain umgezogen und hat sich stetig vergrößert. Kalinka ist zum Blogazine avanciert, irgendwo zwischen Blog und Online Magazin. Auch der Themenbereich hat sich etwas gedehnt und Design, Beauty und Musik rücken mit in den Vordergrund. Während sie gleichzeitig im 15-Minuten-Takt ihrer Carmex-Sucht fröhnt und heimlich unterm Tisch twittert, hat sie mit Florian Wenningkamp auch noch Kalinka Vintage aus dem Boden gestampft.

Fotos: Knit Knit
Der Artikel erschieb bereits am 14. November im Blogazine Kalinka.Kalinka.

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Knit Knit – die neue Adresse für alle stilbewussten Selbermacher in Berlin

Von Anna Eimerl

Stricken ist seit geraumer Zeit nicht mehr nur liebgewonnenes Hobby der älteren Generation, sondern gilt auch unter modeaffinen Trendsettern wieder als chic. Und Stricken ist nicht ohne Grund absolut angesagt: Es macht glücklich und ist sogar gesund. Denn Stricken wirkt – das ist wissenschaftlich bewiesen – so entspannend wie Yoga und hilft gestressten Menschen zur Ruhe. Daher also kein Wunder, dass vor allem die modernen Großstädter der Strick-Sucht verfallen. In New York klappern Fashionistas mit Stricknadeln statt High Heels, in L.A. sprießen an jeder Ecke Woll-Läden aus dem Boden und Berlin wird in Guerilla-Knitting-Aktionen bestrickend verschönert. Und nun hat vor kurzem der schicke Laden Knit Knit in Berlin-Mitte für alle Hobbystricker eröffnet. Und hier wird ab nun mit Nadeln geklappert, was die Wolle hält.

Die Inhaberin und Designerin Nina Schweisgut setzt hier auf Handarbeit und ausgewählte, natürliche Materialien aus fairem Handel. Ständig auf der Suche nach besonders dicken Wollqualitäten ohne Kunstfasern stieß sie auf eine kleine Wollmanufaktur in Italien, die in einem speziellen Verfahren hochwertiges, australisches Merino mit edlem Angora verspinnt. Das Ergebnis ist supersoftes Merinogarn mit der weichen Anmutung von Kaschmir – allerdings wesentlich nachhaltiger in der Gewinnung – was die Strickexpertin sofort überzeugte. Das ist die sogenannte Woohoo Wolle, welche exklusiv für Knit Knit produziert wird und in viele bunten Trendfarben, extra dick und besonders weich.

Doch Knit Knit steht nicht nur für exklusive Wolle sondern auch für besonderes Strickdesign. Kuschelige Jacken, Strickpullover, Mützen, Schals und Accessoires in den schönsten Farben entstehen nach den Entwürfen von Nina Schweisgut. Das Besondere: diese können „Ready-to-Wear“ oder „Ready-to-Knit“ gekauft werden. In den Knit Knits finden sich für Neustarter, Wiedereinsteiger oder als Geschenkidee hübsch verpackt alle Zutaten für künftigen Lieblingsstrick: ausreichend Woohoo Wolle, Holznadeln und eine verständliche Anleitung. Für diejenigen, die zu verstrickt im stressigen Alltag sind, setzen fleißige Hände in der hauseigenen Knit Manufaktur eigene Designs wie auch individuelle Kundenwünsche auf Bestellung um. In allen Produkten steckt viel Liebe und ein guter Gedanke, denn mit diesen Arbeiten werden auch soziale Projekte oder manchmal nur liebe Omas unterstützt.

Knit Knit – Love Wool, Linienstraße 154, 10115 Berlin
Öffnungzeiten: Di-Fr von 12-19 Uhr, Sa von 11-16 Uhr

Anna Eimerl aus Berlin ist freiberufliche Journalistin im Bereich Mode und drum herum. Ohne damals zu wissen was ein Blog wirklich ist, gründete sie 2008 einen und irgendwie wurde daraus Kalinka.Kalinka. Der Blog ist nun erwachsen geworden, auf eine eigene Domain umgezogen und hat sich stetig vergrößert. Kalinka ist zum Blogazine avanciert, irgendwo zwischen Blog und Online Magazin. Auch der Themenbereich hat sich etwas gedehnt und Design, Beauty und Musik rücken mit in den Vordergrund. Während sie gleichzeitig im 15-Minuten-Takt ihrer Carmex-Sucht fröhnt und heimlich unterm Tisch twittert, hat sie mit Florian Wenningkamp auch noch Kalinka Vintage aus dem Boden gestampft.

Fotos: Knit Knit
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