Limited Edition in Camou-Print von n.d.c.

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Normalerweise bin ich ja nicht so der Leo-Fan, aber hier würde ich sogar versuchen, meinen Freund zu überreden, das zu kaufen. Die Marke ndc  – made by hand, gegründet 2001 von Arnaud Zannier und Einrique Corbi, zwei Schuhexperten mit Sitz in Belgien, haben eine ganz kleine Sonderedition für Männer für diesen April herausgegeben in Leo-Print. Der Schuh ist nicht so toll, aber die beiden Taschen, eine Computer Tasche und ein Weekender, sind echt schön.

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n.d.c. für Code-Name verwendet nur feinste Materialien und lässt in Europa produzieren. Es gibt inzwischen auch einen Laden in Berlin. wer also in Berlin, sollte mal in der Münzstraße 19 vorbeischauen. Die anderen können bei The Corner gucken.

David Gandy: Hollywood macht Models Konkurrenz

Bild von David Gandy

David Gandy (33) ahnte schon länger, dass männliche Fotomodelle eines Tages Konkurrenz aus Hollywood bekommen würden.

Der Beau gilt als das bestbezahlte männliche Model der Welt und arbeitete schon für Toplabel wie Dolce & Gabbana, Hugo Boss und Massimo Dutti. Aber obwohl er so beliebt ist, findet selbst Gandy es immer schwerer, Aufträge für Kampagnen an Land zu ziehen. Denn immer öfter konkurriert er mit markanten Stars aus Hollywood.

“Heutzutage nutzen alle Labels Stars als Aushängeschild”, erklärte er im Gespräch mit der britischen Tageszeitung ‘The Telegraph’. “Bei manchen Jobs sind meine Mitbewerber eher Brad Pitt und Clive Owen als andere Models. Aber ich habe das kommen sehen.”

Der attraktive Engländer sprach auch einen weiteren Aspekt an, der die Modewelt von anderen Arbeitsumfeldern unterscheidet. Der Modelberuf ist einer der wenigen, wo Frauen deutlich mehr als Männer verdienen. Das wird sich auch so bald nicht ändern, glaubt er: “Männliche Models stehen auf der untersten Stufe der Hackordnung bei einem Fotoshooting … Wenn andere männliche Models damit leben können, ist das ihre Sache, aber ich wollte mehr daraus machen”, sagte er. “Natürlich werden Männer nie so viel verdienen wie Frauen.”

Obwohl er eine große Nummer im Modelbusiness ist, geht der muskulöse Star vorsichtig mit seinem Geld um. Er lässt seine alten Jeans regelmäßig flicken und findet nicht, dass gutes Aussehen teuer sein muss: “Ich liebe Ralph Lauren, aber ich zahle nie den vollen Preis, sondern warte immer auf den nächsten Ausverkauf”, gestand er.

Gandy ist eifrig dabei, seine Karriere auszubauen; neben dem Modeln betätigt er sich als Repräsentant für das Whisky-Label Johnnie Walker, investiert in Filmprojekte und betreibt seine eigene Produktionsfirma. Derzeit renoviert er außerdem sein neues Haus in London, wobei er gerne alte Haushaltsgegenstände aufbereitet und zweckentfremdet. Er sammelt auf seinen Reisen beispielsweise Lampen und Bilderrahmen. Er liebäugelt sogar mit der Geschäftsidee, Reproduktionen von Möbelklassikern in Großbritannien anzubieten: “Jemand schlug mir das vor, aber jetzt ist nicht ganz der richtige Zeitpunkt”, erklärte er.

Das gilt auch für andere Interessen: Gandy verbringt viel Zeit auf Reisen und mit seinen verschiedenen Projekten. Da er sich wegen der Hektik in seinem Leben kein Haustier anschaffen möchte, arbeitet er stattdessen ehrenamtlich als Botschafter des Londoner Tierheims in Battersea und verbringt in seiner Freizeit gern die eine oder andere Stunde mit den Hunden.

“Die letzte London Fashion Show war absolut verrückt: 60 Schauen und Präsentationen, eine Pressepräsentation für den Blue Steel Appeal, jeden Abend Partys und Dinner. Am nächsten Morgen bin ich als erstes nach Battersea gefahren und habe ein paar Stunden mit den Welpen gespielt”, verriet der tierliebe David Gandy. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Anja Rubik: Ihr Ehemann ist Freund und Feind zugleich

Bild von Anja Rubik

Der Gatte von Anja Rubik (29) ist “ihr bester Freund und schlimmster Feind”.

Der polnische Star ist mit seinem Modelkollegen Sasha Knezevic (31) verheiratet, den er über die Arbeit kennenlernte. Rubik bezeichnet ihn als die Person, die ihr auf der Welt am nächsten stehe, obwohl er die Fähigkeit habe, sie zur Weißglut zu bringen.

“Er ist mein bester Freund, schlimmster Feind, meine Liebe und er lässt mich wachsen, intellektuell und als Person. Wir trafen uns bei einem Shooting für Dolce & Gabbana und dann wieder ein paar Jahre später. Seitdem sind wir unzertrennlich. Im Juli feiern wir unser Zweijähriges”, verriet sie der britischen Ausgabe von ‘Grazia’.

Weiter sprach das erfolgreiche Model auch darüber, welche Eigenschaften es bei Männern anziehend oder abstoßend finde: “Ehrgeiz und Sinn für Humor. Ich glaube, dass es das Wichtigste im Leben ist, zu wachsen, Neues zu lernen, neue Lebensbereiche zu erkunden und neue Fähigkeiten zu erlernen. Nichts ist unattraktiver als ein passiver Mann, der auf der Couch sitzt und fernsieht.”

Die Schöne wechselte unlängst ins Designfach und kreierte in Zusammenarbeit mit Giuseppe Zanotti (55) eine Sonderkollektion aus Schuhen und Taschen. Auf dieses Projekt ist Anja Rubik besonders stolz, denn dafür musste sie ihre berufliche Kuschelecke verlassen. Ihre größte Angst sei es, erfolglos zu sein, gab sie gegenüber dem Magazin zu. “Was auch immer ich anfange, ich stecke all meine Energie und mein ganzes Herzblut hinein. Ich hasse halbe Sachen. Das Zanotti-Projekt war eine wunderbare Herausforderung. Ich wollte so etwas schon immer einmal machen und dabei standen mir sowohl meine eigenen Ideen und Skizzen als auch Giuseppes weitreichende technische Beratung zur Verfügung. Die Schuhe sind eine Erweiterung meines Selbst: erotisches Temperament mit einem raffinierten punkigen Twist. Sie haben eine punkige Anmutung, mit einem unverwechselbaren korsettartigen Schnürwerk und Loch-Details, sind dabei aber unglaublich sexy, von einer kultivierten Empfindsamkeit. Sie sind eine Mischung aus feminin und derb”, erklärte Anja Rubik. © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Gestatten: Schmidtchen Schleicher!

Nein, bei diesem Motiv handelt es sich nicht um ein Michael Jackson-Double. Es ist der Fuß einer guten Freundin. Und das kam so: Wie geschrieben, werde ich ja einen Teil meines Sauer-Verdienten verstärkt in Italo-Waren investieren. Und da ich ja nun mal diese Gucci Loafer haben will, die aber immer überall in allen möglichen Größen ausverkauft sind (an dieser Stelle: liebes Gucci-Team, wir müssen mal ein ernstes Wort reden. Bei Eurer Kommunikation stimmt irgendetwas nicht, wenn eine Verkäuferin sagt, den Schuh gäbe es in schwarzem Leder nur Online, und eine andere behauptet, er sei nur für USA und Fernost produziert worden – alles wahnsinnig kompliziert, naja, anderes Thema), habe ich kurzerhand beschlossen: ich kaufe das Herrenmodell.
Keine Sorge, der im Bild ist es nicht, sondern das Ganze in braunem Velour und schmaler geschnitten. Passt gut, ist günstiger und sieht beinahe cooler aus als die Damenteile.
Wenn das kein guter Wille ist und echte nachbarschaftliche Hilfe, weiß ich auch nicht.

Foto: Mainlandoffice/Modepilot

Preview: Die ersten Karl Lagerfeld Uhren!

Joern Frederic Kengelbach, der sieben Jahre lang das Uhren-Ressort von GQ Gentlemen’s Quarterly verantwortete und das jährlich erscheinende Magazin “GQ Uhren” leitete, hat Karl Lagerfeld zum Launch seiner Uhren-Kollektion exklusiv für Modepilot interviewen dürfen. Wir freuen uns sehr darüber! Vorab nun für Euch seine ersten Gedanken zu den Lagerfeld’schen Kreationen:

“Nun also auch Karl. Nach Ralph Lauren 2010 und Dolce & Gabbana letzten Herbst, lanciert auch Lagerfeld seine eigene Uhrenkollektion unter eigenem Label. Naja fast, denn um Produktion und Vermarktung kümmert sich die allseits bekannte Fossil-Group, die für die halbe Modebranche eine Armada an Modellen in Lizenz herstellt (unter anderem für Emporio Armani, Burberry, Marc Jacobs und Diesel). Das verwundert gleich doppelt: Denn zum einen verließen soeben die Gabbanas genau diesen Hersteller und produzieren ihre Uhren nun in der Schweiz selber. Zum anderen folgen sie wie vorher schon Ralph Lauren dem Trend weg von preiswerten Quarzmodellen hin zu sündteuren, mechanischen Manufakturkollektionen wie es seit Jahren schon Louis Vuitton, Chanel, Dior und Hermes vormachen. Seit wann interessiert Karl Lagerfeld das, was andere tun, scheint die Antwort zu lauten. Oder anders formuliert, kein Trend ohne Gegentrend: Alle Lagerfeld-Uhren haben Quarzwerke und kosten mit Preisen von 199 bis 599 Euro nicht mal ein Zehntel der teuren Konkurrenz.

 

Wollen wir das? Die Kollektion ist riesig und wirkt mit 50 Modellvarianten in sieben Kollektionen zunächst so, als wolle Lagerfeld den Uhrenhype der letzten Jahre mit einem Schlag aufholen und das Feld von hinten her aufräumen. Immerhin hat selbst Rolex nur zehn Grundmodelle im Angebot – und die Marke ist 105 Jahre alt. Allerdings und das ist bei Uhren nun mal entscheidend, sind die Modelle gut wiedererkennbar und unterscheidbar. Neben der eher spielerischen Kollektion „KARL Chain“, unter anderem mit an Ketten hängenden Taschenuhren, sticht vor allem die nietenbesetzte Kollektion „Karl Zip“ mit Reisverschlüssen ins Auge (darunter befindet sich auch die teuerste, zugleich Role Model, ein schwarzes Nietenarmband mit integrierter Uhr, meine persönliche Empfehlung). Am meisten verkauften dürfte sich allerdings die maskuline „Karl 7“ (ab 199 Euro). Um das zu erkennen, braucht es nicht mal die Glückszahl des Designers im Namen. Sie erinnert nicht nur an die legendäre „J12“ aus dem Hause Chanel, dessen Chefdesigner Lagerfeld seit immerhin 30 Jahren ist, sondern vor allem an sein privates Lieblingsmodell: Er trägt seit über 35 Jahren eine Royal Oak von Audemars Piguet. Die sorgte im Jahr ihrer Lancierung 1972 für Aufsehen, da sie als Stahluhr erstmals teurer war als eine Massivgoldene. Sie gilt heute als Klassiker. Womit bewiesen wäre, dass gegen den Trend zu arbeiten, sehr erfolgreich sein kann.”

Mehr dazu im exklusiven Modepilot-Uhreninterview mit Karl Lagerfeld nächste Woche.

Photos: PR Karl Lagerfeld

Italo-Aufsteiger: MSGM

Die erste MSGM-Kollektion brachte Massimo Giorgetti zum Sommer 2010, seit dieser Winter-Saison spätestens startet der Italiener richtig durch und gehört zur Riege einer neuen, frischen Mode für Männer und Frauen. Und genau sehen die Teile auch aus – bunt, bedruckt, Mustermixe, aber relativ einfache Schnitte. Das ist Geschmackssache, keine Frage, aber funktioniert auch mit Einzelteilen zu Jeans oder einer schwarzen Hose hervorragend. Gerade wurde die Womenswear für Herbst/Winter in Mailand präsentiert:

Der Name MSGM – das Label wurde bereits 2010 von der italienischen Vogue ausgezeichnet – ist ein Spiel mit den Initialen des Designers (und seiner Inspirationsquellen). In Deutschland gibt es MSGM unter anderem bei Hayashi in Frankfurt, Rag Republic in München und Emerson Renaldi in Nürnberg, ansonsten im eigenen online Shop. Die Preise liegen zwischen 200 Euro (z. B. für Hosen) und 600 Euro (etwa für Mäntel).


Fotos: via MSGM