Label to watch: Gertrude

Modepilot-Getrude-Label to watch-Mode-Blog

Es muss nicht immer Moncler sein. Die französische Firma Gertrude macht auch recht nette Daunenjacken und man läuft dann nicht rum wie Tausend andere auch. Gertrude klingt ja ziemlich deutsch und mich wunderte es, dass es den Namen auch in Frankreich gibt. Wie man das wohl aussprechen mag. Görtrüde??? Egal. Modepilot-Getrude-Label to watch-Mode-BlogModepilot-Getrude-Label to watch-Mode-Blog Modepilot-Getrude-Label to watch-Mode-Blog

Getrude ist eine kleine und feine Kollektion an Daunenjacken, die auf modische Aspekte großen Wert legt und mit sanften Farben spielt. Es ist eine urbane Daunenkollektion. Die Qualität ist echt okay mit 90% Daune und 10% Feder. Außenmaterial ist Nylon und die Preise halten sich auch sehr in Grenzen mit ab 140 Euro für eine Jacke.

Modepilot-Getrude-Label to watch-Mode-Blog Modepilot-Getrude-Label to watch-Mode-Blog

Zu kaufen gibt es die französischen Jacken bei Monshoowroom. Und einen eigenen e-shop soll es auch bald geben.

Modepilot-Getrude-Label to watch-Mode-Blog

Fotos: Screenshots Website Gertrude

Exklusivinterview mit 22 / 4 Hommes Femmes

Ich freue mich immer wieder, neue tolle Labels aus Deutschland vorstellen zu können. 22/4 Hommes _Femmes ist so eine Marke, die man sich merken sollte.

Modepilot-22_4_Sommer 2014-Fashion-Blog-Stephanie HahnDie Brand von Stephanie Hahn wird vollständig in Deutschland produziert.

Modepilot-22_4_Sommer 2014-Fashion-Blog 22_4_mss14_0007 22_4_mss14_0011 22_4_mss14_0015Die Designerin, heute 35 Jahre alt, hat an der AMD in Dsseldorf studiert und ist dann nach Berlin, wo sie konzeptionelle Erfahrungen sammelte. Sie machte sich vor rund 5 Jahren selbstständig und führt heute ein kleine Atelier in Düsseldorf. Ihr Label basiert auf der Idee, die Parameter, die Herren- und Damenmode trennen, neu zu definieren. Sie umschreibt das als “geschlechter-befreit” und trasnferiert klassische Männermode-Techniken in die Damenmode. Wie das funktioniert, erklärt die Designerin selbst in unserem Video, das wir nach ihrer Herrenmodenschau in Paris Anfang Juli aufgenommen haben:

Die Kollektion hat eine sehr cleane und puristische Anmutung und verwendet feinste Materialien aus Italien. Wie Stephanie Hahn selbst mir erklärte, hatte sie einfach Glück beim Start in die harte Modebranche: “Ich hatte hier in Paris einen Showroom und sofort kamen Leute. Darunter war ein Trendscout von Comme des Garcons und der hat mich mit anderen Leuten zusammengebracht. Ich bin einfach sofort gut aufgenommen worden und habe ich die richtigen Leute kennen gelernt.”

Na, so muss es sein und die Mode schaut einfach auch richtig gut aus:

22_4_mss14_0021 22_4_mss14_0030 22_4_mss14_0037 22_4_mss14_0042 Modepilot-22_4_Sommer 2014-Fashion-BlogDer eigenartige Markenname kommt von der mathematischen Formel 2 + 2 = 4 und nimmt Bezug auf eine Industrie, bei der es auf sehr genaue Messungen und technische Proportionen ankommt.

Foto: Catwalkpictures

Video: Barbara Markert

Label to Watch: Elena Nancu

Es freut uns immer sehr, wenn wir auch ein Label to watch aus Deutschland vorstellen können. Hier geht es um ein neues Berliner Gesicht, das man sich unbedingt merken sollte: Elena Nancu.

Schon 2009 gründete die Designerin ihr gleichnamiges Label. Und das, nachdem sie zuerst eigentlich eine andere Richtung eingeschlagen hatte. Sie hatte Kunstgeschichte studiert und erst einmal als Malerin gearbeitet, bevor sie zur Mode kam. Als Malerin wurde ihr klar, dass sie ihren Stil viel lieber in Mode zum Ausdruck bringen will.

Das freut uns, denn Nancus Stil ist wirklich erfrischend lässig und ziemlich cool.

Modepilot-Modeblog-Fashion-Berlin-Label to Watch-Elena Nancu

Ihre Vorliebe für gerade Schnitte und besondere Details ist kaum zu übersehen. Das hat mit Sicherheit auch mit ihrem Faible für Handwerkskunst und dementsprechend hohe Qualität zu tun. Jedes Teil der Kollektion wird von Hand gefertigt.

Die Formen sind androgyn und sehr lässig, haben aber dennoch einen gewissen Chic. Ich mag besonders, wie sie die Farben einsetzt (das Yves Klein-Blau im dritten Modell unten ist sowieso der Hit).

Hier sind einige Entwürfe aus Elena Nancus Kollektion für die kommende Herbst-/ Wintersaison. Zu kaufen gibt es sie in ihrem Store in Berlin Mitte.

Modepilot-Modeblog-Fashion-Berlin-Label to Watch-Elena Nancu

Modepilot-Modeblog-Fashion-Berlin-Label to Watch-Elena NancuModepilot-Modeblog-Fashion-Berlin-Label to Watch-Elena Nancu

Modepilot-Modeblog-Fashion-Berlin-Label to Watch-Elena NancuModepilot-Modeblog-Fashion-Berlin-Label to Watch-Elena Nancu

Modepilot-Modeblog-Fashion-Berlin-Label to Watch-Elena NancuFotos: PR

Label to Watch: Rocio

Es war vor vielen vielen Saisons, als ich das Label Rocio entdeckte. Die Engländer machten damals Taschen aus HOLZ!!! Richtig gehört, Holz! Und zwar unglaubliche Taschen. Nun habe ich das britische Label erneut auf der Mode-Messe begutachtetund seit den Anfängen in 2006 ist einiges passiert.Die Taschen haben an Rafinesse gewonnen und es gibt inzwischen auch z.B. Lederhenkel, die das Ganze etwas praktikabler für den Alltag machen.

Rocio Firmenphilosophie hat sich zum Ziel gesetzt, Mode und Kunst zusammen zu bringen. Und die Kollektion geht auch in diese Richtung mit aufwendigen Holzintarsien, Bespannungen aus exotischen Lederhäute (Kroko, Python, und Strauss), Steinmaterialien und kunstvollen Verschlüssen.

1928IMG_4726

Modepilot-Modeblog-Fashion-Whos Next-Rocio

19 Stufen beinhaltet der Prozess bis zum perfekten Rocio-Produkt und er kann bis zu vier Wochen in Anspruch nehmen.

Modepilot-Modeblog-Fashion-Whos Next-Rocio

Die Taschenkollektion des Labels umfasst viele klassische Minaudières, aber es gibt auch modernere Formen. Durch die Handarbeit ist jede Tasche mehr oder minder ein Unikat.

b9eLemon Lip3 (1800x1309)


1284Sheva Grey
f16UNION JACK OVAL

Seit dem Launch des Labels auf der Pure Exhibition in London im August 2006, lief es richtig gut bei Rocio und mittlerweile gibt es die einzigartigen Produkte schon in 46 Ländern.

Preise: ab 300 Euro aufwärts.

Kaufen kann man die Taschen unter anderem bei LUISAVIAROMA.COM

Fotos: Screenshots der Website

Label to watch: Laurence Dolige

In unserer Reihe der neuen Labels, die wir in Zusammenarbeit mit der Messe Who’s next vorstellen, schauen wir heute wieder mal nach Frankreich:

Laurence Dolige begann ihre Karriere in Rouen, ihrer Heimatstadt. Sie eröffnete dort ihren ersten Laden und begann im Hinterzimmer, erste eigene Kreationen zu entwerfen. Wer was in Mode machen will, muss nach Paris. Also zog Laurence um und gründete ihre eigene Firma: “Madame á Paris”. Dieses Label gedeihte und gedeihte und dann (nach 12 Jahren) gab es Probleme mit den Investoren und… Kurzum die Französin entschied sich, noch mal ganz neu zu beginnen.

Bildschirmfoto 2013-07-02 um 10.45.40

Das Label “Laurence Dolige” wurde ziemlich schnell zum Erfolg. Laurence war ja auch in der Branche inzwischen bekannt. Bei ihrem neuen Label brachte so noch mehr ihren eigenen Geschmack mit ein und wurde noch persönlicher als sie es bei Madame à Paris war. Die Linie wurde auch lässiger. Laurence erneuert und spiel mit Klassikern, wie der Jeans, der Männerhose, der Militärjacke und dreht das einmal auf französisch. Seht selbst:

Bildschirmfoto 2013-07-02 um 10.46.41

Bildschirmfoto 2013-07-02 um 10.47.06

Bildschirmfoto 2013-07-02 um 10.46.25 Bildschirmfoto 2013-07-02 um 10.45.53 
Bildschirmfoto 2013-07-02 um 10.44.02 Bildschirmfoto 2013-07-02 um 10.44.29 Bildschirmfoto 2013-07-02 um 10.44.43 Bildschirmfoto 2013-07-02 um 10.45.14
Wo es das Label in Deutschland zu kaufen gibt, findet Ihr hier. 

 Fotos: Screenshots der Website

Label to watch: DO*

DO3

Wie versprochen wollen wir Euch in der Kooperation mit Europas größter Modemesse Who’s next ein paar neue Labels vorstellen, die es lohnen, genauer angeschaut zu werden. In der ersten Folge stelle ich Euch DO* vor. Ein Label, das ich schon seit ein paar Jahren aufmerksam verfolge, weil es sehr beständig seine Kollektions-Richtung weiterverfolgt und auch ausgebaut hat. Und das ist vor allem bemerkenswert, wenn man sich auf Bademode konzentriert.   DO4

Hier DO* steckt Dorothée Goroneskoul, die auf der Ecole Duperré in Paris ihren Abschluss machte und danach bei Christian Lacroix einstieg. Danach wechselte sie für sieben Jahr zu Sonia Rykiel und beschloss 2010 sich selbstständig zu machen. In Luxus-Bademode. Ein Sektor, der extremst saisonal bespielt wird und viele Risiken in sich birgt, aber wo die Konkurrenz auch ein bisschen geringer ist. Ihr Kennzeichen sind grafische Muster, die sie als Kunstinteressierte, auf die Bikinis und Badeanzüge umstetzt. Dorothée sieht Bademode nicht als ein Accessoires, sondern als ein vollständiges Kleidungsstück für den Sommer.

Modepilot-DO-Bademode-Paris-Whos next-Fashion-Blog

Ihr Einflüsse für den Sommer 2014, denn der wird in rund 2 Wochen auf der Who’s next gezeigt, sind – wie schon bei den vorherigen Kollektionen (siehe Bilder aus der Sommerkollektion 2013) – die Farben von Miami und Fotos und Bilder von Helmut Newton und Guy Bourdin.

DO5

Immer wieder tauchen bei ihr Muster auf und Würfel. Neu sind auch ein paar coole Anzieh-Accessoires wie lockere Joggings, lange Hemdchen, lockere Casualkleider oder Pareos. Es gibt aus den Mustern auch Taschen.

DO2

Alle Drucke sind exklusiv. Die Stoffe kommen aus Italien und Frankreich. Die meisten Modelle werden auch in Frankreich gefertigt. Die Stoffe sind meist aus Anti-UV-Polyamide und Micromodal und die Schnitte so angelegt, den weiblichen Körper zu verschönern.

Fotos: PR Who’s next