In the Afterglow…

Ich bin bekanntermaßen raus aus der “Gesichtspflegenummer”, aber interessant finde ich Neuheiten in dem Bereich ja immer. Aktuell gerade das “Illuminator” Facial. Das stammt vom Londoner Schönheitschirurgen Dr. Michael Prager, und das Prinzip beruht darauf, ein Leuchten/Strahlen (oder eben Illuminieren) ins Gesicht zu bringen. Dr. Prager sagt nämlich: “Many people assume that attractiveness is based on having no wrinkles, but reesearch I’ve done has found that luminous skin is much more important.” In Kurzform: Faltenfrei macht nicht die Attraktivität, sondern das Leuchten bringt den Beauty-Effekt. Und ich hoffe, er meint wirklich Leuchten, und nicht “Glänzen”.
Zur Behandlung: dauert 50 Minuten, zuerst wird mild gepeelt, dann folgt das sogenannte Transderm, bei dem ein Cocktail aus Vitamin C, Mineralien, Hyaluronsäure und Peptiden per Elektroimpulsen der Haut verabreicht wird, zum Abschluss eine Feuchtigkeitsmaske – und fertig ist das Strahle-Gesicht. Kein Unterspritzen etc, der Effekt soll bis zu drei Monate anhalten, kostet knapp 300 Pfund pro Behandlung.
Ich sag’s gleich: ich habe es noch nicht ausprobiert, weil ich bei allen Gesichtsbehandlungen erst mal skeptisch bin. Ich hoffe daher also auf Feedback aus den Reihen unserer User. Presseresonanz gibt es bereits, unter anderem hier.

Foto: Estée Lauder Kampagne zum Idealist-Even-Skin-Tone-Illuminator

Mützen Spezial 4: Bling Bling Beanie

In Anbetracht des nicht enden wollenden Winters lege ich noch einen in Parisoffices Mützen-Spezial nach: die Mütze mit Glitzer-Dekor. Mein Favorit eindeutig das Modell von House of Holland – Achtung: aus der Frühjahr-Sommer-Kollektion! Der Herr Holland hat wohl den Wetterbericht letztes Jahr sehr genau erahnt. Das Teil gibt es unter anderem bei Urban Outfitters (für 185 Euro teuer, aber schick – und mittlerweile ganzjährig einsetzbar).

Foto: Urban Outfitters

Cara Delevingne: “Sechs Karrieren” wären drin

Bild von Cara Delevingne

Cara Delevingne (20) könnte jeden Karriereweg einschlagen, den sie sich vornimmt, sagte der Designer Henry Holland (29).

Das britische Model war in dieser Saison der ganze Stolz der Modeindustrie und bei wichtigen Schauen für Herbst/Winter 2013 zu sehen, etwa bei Versace, Chanel und Jean Paul Gaultier.

Delevingne selbst hat sich offen zu ihrem Wunsch geäußert, andere Karrierewege zu verfolgen, wie zum Beispiel Singen oder die Schauspielerei, und Holland glaubt fest daran, dass sie das auch schaffen könne. “Viele Models würden gerne noch andere Sachen ausprobieren und jetzt haben sie die Möglichkeit dazu, also warum nicht?”, sinnierte er im Gespräch mit ‘marieclaire.co.uk’. “Meine Mutter hat immer gesagt, der Durchschnittsmensch hat sechs Karrieren in seinem Leben – ich bin bei Nummer drei, Cara Delevingne ist erst bei eins.”

Der englische Designer und Blogger ist allerdings auch felsenfest davon überzeugt, dass das Model eine lange Karriere im Modegeschäft vor sich hätte, würde sie das zu ihrer einzigen Leidenschaft machen. Während viele Schauspielerinnen darüber klagen, dass es schwer sei, mit dem Einsetzen des Alterns weiterhin in Hollywood Erfolg zu haben, behauptet Holland, dass sei nicht der Fall in seiner Branche. “Heute morgen habe ich Cindy Crawford auf einem Poster für C&A in der Pariser Metro gesehen – da habt ihr eure Antwort. Ich habe das Gefühl, dass es sehr wohl eine Langlebigkeit im Modelberuf gibt, wenn man nichts anderes anstrebt.”

Zu Beginn der Woche gingen die Kampagnenmotive zu Henry Hollands eigener Sonnenbrillenkollektion für die Frühjahr/Sommersaison 2013 online. Darauf ist die Musikerin Joanna Gika (‘Gone’) zu sehen, das Styling stammt von Heathermary Jackson. Unter den Gestellen sind ein gewagt grellblaues in Schmetterlingsform, ein weißes mit übergroßen runden Gläsern und eines mit dem Zitat “Auge um Auge, Zahn um Zahn” auf den Bügeln.  © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Für alle Höhen

Ja, das ist zugegebenermaßen kein neues Modell, dafür aber mittlerweile zum Klassiker avanciert: Valentinos Nieten-Heels, -Kitten Heels, -Ballerinas. Seit Ewigkeiten schleiche ich nun drumherum und stelle mir vor, Stück für Stück ein Modell in jeder Höhe zuzulegen. Macht aus jedem Fetzen einen Hingucker, aus jedem Alltagsoutfit ein Highlight.
Nur bei den Farbstellungen bin ich noch uneins… Schwarz/Nude? Nude/Nude? Pink/Nude oder Schwarz/Schwarz?

Fotos: valentino.com

Nur Wasser. Keine Seife.

Kennt Ihr die Stewardessenkrankheit? Ich dachte auch zuerst, das wäre was Fieses im Unterleibsbereich, ist aber viel harmloser: es meint einfach nur Probleme im Gesicht durch eine überpflegte Haut. Genau das hatte ich. Jetzt muss man nicht studiert haben, um sich eigentlich denken zu können, dass eine morgendliche Schichtung von Serum, Gesichtscreme und La Mer obendrauf (aber die riecht doch so gut!!!) PLUS Augencreme und Make up Fluid und das Ganze am Abend rückwärts mit Gesichtsschaum, Reinigungsgel, Tonic, wieder Serum und Abendcreme der Haut eventuell etwas viel zumutet. Hmmmm, um es kurz zu machen: bei mir hat das Studium auch dafür nicht gereicht. Resultat: Rötungen und kleine Pocken. Aber ich dachte, Gutes wird durch mehr Gutes noch besser, zumal bei meiner ziemlich trockenen Haut. Ein Irrtum. Trotzdem salbte und cremte ich weiter munter drauf los.

Bis ich vor einigen Wochen beim Abendessen eine Dame traf, die bei einer schwedischen Beautykette (quasi Douglas für Skandinavien) arbeitet. Ich hätte gerne Pflegetipps gehabt, worauf sie nur meinte: “Ich sollte das eigentlich nicht sagen, aber am besten ist, gar nichts drauf zu schmieren.” Darauf ich: “Wie? Gar nichts?” Und sie: “Gar nichts. Außer Wasser.”

Seitdem vergammeln bei mir Lotions, Tonics, Make ups und Cremes, La Mer benutze ich nur noch für die Hände – und eines kann ich definitiv sagen: Meine Haut ist zwar immer noch nicht perfekt, aber sie macht sich ziemlich gut – und das nur mit kaltem Wasser. Einzige Ausnahme: Mascara, die ich mit einem Reinigungstuch abnehme und dann etwas Serum um das Auge herum auftrage.
Zum Nachahmen empfohlen – spart viel Geld und Zeit.

Foto: Mainlandoffice/Modepilot

Gestatten: Schmidtchen Schleicher!

Nein, bei diesem Motiv handelt es sich nicht um ein Michael Jackson-Double. Es ist der Fuß einer guten Freundin. Und das kam so: Wie geschrieben, werde ich ja einen Teil meines Sauer-Verdienten verstärkt in Italo-Waren investieren. Und da ich ja nun mal diese Gucci Loafer haben will, die aber immer überall in allen möglichen Größen ausverkauft sind (an dieser Stelle: liebes Gucci-Team, wir müssen mal ein ernstes Wort reden. Bei Eurer Kommunikation stimmt irgendetwas nicht, wenn eine Verkäuferin sagt, den Schuh gäbe es in schwarzem Leder nur Online, und eine andere behauptet, er sei nur für USA und Fernost produziert worden – alles wahnsinnig kompliziert, naja, anderes Thema), habe ich kurzerhand beschlossen: ich kaufe das Herrenmodell.
Keine Sorge, der im Bild ist es nicht, sondern das Ganze in braunem Velour und schmaler geschnitten. Passt gut, ist günstiger und sieht beinahe cooler aus als die Damenteile.
Wenn das kein guter Wille ist und echte nachbarschaftliche Hilfe, weiß ich auch nicht.

Foto: Mainlandoffice/Modepilot