
Month: November 2014
Gib Gummi!
Die einen hassen sie, die anderen lieben sie: Gummistiefel, Begleiter unserer Kindheit sind wirklich eine echte Geschmacksfrage. Praktisch sind sie allemal, das steht außer Frage. Nur was den Stylefaktor angeht, gehen die Meinungen auseinander.
Bei Festivals und Open-Air Konzerten haben sie ja quasi die Trendsetter-Pflicht für sich gepachtet. Doch auch fernab von Musik, Matsch und Zelt können Gummistiefel eine gute Figur abgeben. Im Büro sind sie sicher fehl am Platz, doch für einen Tag in der Uni oder Schule und bei einem gemütlichen Herbstspaziergang sind sie die perfekten Begleiter. Kombiniert mit Longpullover, Skinny Jeans und Parka ist der lässige geht-einfach-immer Herbstlook fertig. Etwas klassischer wirds zu Bluse, schmaler Hose und Trench. Und wer etwas mutiger ist, der trägt seine Gummistiefel zu einem verspielten Spitzenkleid oder einer Tunika im Ethno Look, das schafft einen spannenden Bruch.
Das Tolle ist, dass es mittlerweile auch für uns große Mädchen schöne Modelle gibt. Ganz vorne mit dabei sind die Gummistiefel der Marke Hunter, die den Trendhype bereits vor Jahren auslösten. Rachel Bilson und Kate Moss lieben sie. Sei es nun klassisches Schwarz, unaufgeregtes Moosgrün oder dezentes Grau – Gummistiefel sorgen immer für eine Prise Lässigkeit und können sich in zurückhaltenden Farben sehr gut zu einem Outfit fügen. Wer es hingegen etwas bunter treiben will, für den gibt es schließlich auch genügend Modelle in leuchtenden Farben, in Glanzoptik, mit Mustern, mit Schnallen. Dennoch sollte man aufpassen, das Risiko ins Kindchenschema zu fallen, ist natürlich gegeben.
Ich liebäugle im Moment mit einem Paar Gummistiefel in einem warmen Rot. Gerade zu dieser Jahreszeit trägt man ja besonders oft dunkle und gedeckte Töne, da scheint etwas Farbe an den Füßen doch eine gute Idee?
In diesem Sinne, I´m singing in the rain
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Weihnachtsgeschenke: Fundstück der Woche
Es ist November. Das bedeutet: Wer sich jetzt nach schönen Geschenken umschaut, hat einen weniger stressigen Dezember. Und mein Tipp der Woche (selbst schon eingesackt) ist das Kartenportemonnaie “Fortune” von Diane von Furstenberg.

Warum ist es das Mini-Portemonnaie das perfekte Geschenk? Jeder kennt die Situation, ob Mann oder Frau, dass der große Geldbeutel aus dem Alltag plötzlich zu groß ist, um ihn mitnehmen zu können: sei es, wenn man aufs Oktoberfest geht oder abends beim Ausgehen. Die perfekte Lösung hat kaum jemand parat. Männer und Frauen ärgern sich oftmals über die wenigen schönen Möglichkeiten, die der Handel bereit hält. Umso mehr freuen sie sich, wenn sie dann eine besonders schöne Lösung geschenkt bekommen. Und mit dem “wachenden Auge” als Symbol bekommt das Geschenk noch einen Talisman-Charakter.

Fotos: matchesfashion.com
Daisy Lowe: Weihnachten ist in jedem Alter klasse!
Daisy Lowe (25) freut sich jedes Jahr wieder auf Weihnachten.
Daisy Lowe (25) freut sich jedes Jahr wieder auf Weihnachten.
Die Britin liebt es nach wie vor, sich mit ihren Geschwistern auf die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum zu stürzen. Sie verbringt die Feiertage mit ihrer Mutter Pearl (44), die mit ihrem Ehemann Danny Goffey (40, ‘Alright’) noch drei weitere Kinder bekam: Alfie, Frankie und Betty. Daisy Lowe selbst ist die Tochter von Bush-Rocker Gavin Rossdale (49, ‘Mouth’).
“Ich, meine Brüder und meine Schwester häufen alles im Bett auf und machen unsere Weihnachtstrümpfe zusammen auf”, lachte die süße Brünette im Interview mit der britischen Zeitung ‘Metro’. “Jedes Jahr sagen sie mir, dass ich zu alt dafür wäre, aber ich bestehe darauf! Dann öffnen wir die Geschenke, machen klar Schiff (Mama sagt, es muss aufgeräumt werden) und machen die Dankeschön-Anrufe. Spielen ‘Articulate’, essen teuflischen, aber lächerlich großartigen Vacherin Mont-d’Or. Gucken fernsehen und fallen ins Koma.”
Kein Wunder, dass Weihnachten bei so einer großen Familie im Hause Lowe besonders viel Spaß macht. Dabei könnte man meinen, die Fotoschönheit sehnt sich bei ihrem stressigen Job vor allem nach einer Sache: Ruhe. Sie hat eine Menge zu tun, wurde sie doch vor Kurzem zum Gesicht von American Eagle Outfitters ernannt und ist Beauty-Botschafterin von Rodial. All diese Verpflichtungen halten sie aber nicht davon ab, frühzeitig den 25. Dezember zu planen: “Ich liebe den gesamten Prozess: kaufen, einpacken und Geschenke überreichen. Ich liebe alles an Weihnachten! All dieser Glitzer. Und was kann man am Weihnachtsdinner denn nicht lieben? Ich bin schon wirklich aufgeregt!”, gab Daisy Lowe zu. © Cover Media
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Die besten Herren-Schals zum Shoppen
Gestern habe ich Euch das Trendthema Schals für Herren vorgestellt, heute möchte ich Euch die Modepilot-Favoriten aus den Online-Shops zum Accessoires-Thema zeigen. Alle Exemplare sind KEINE Schnäppchen, sondern sogar recht teuer und das hat seinen Grund. Ein guter Schal hält nicht nur den Hals warm und spart den Gang zum Doktor, sondern er bleibt auch über Jahrzehnte modisch. Hier in gute Qualität zu investieren, zahlt sich also doppelt aus. Natürlich hält Acryl auch warm, aber ein echter Kaschmir-, Schurwoll- oder Seidenschal bleibt auf lange Zeit formschön und ist vor allem eines, eine Wohltat zu tragen. Wer sich diese Luxusteile an einem Herbst- oder Wintermorgen umbindet, wird jeden Tag froh sein, so viel Geld ausgegeben zu haben.
Die Bunten:
Burberry Prorsum: Schal aus Wolle-Kaschmir-Mischung im Burberry-Muster
Preis: 695,00 € über The Corner.
Elsa Marmotta: bedruckter Kaschmirschal
Preis: 605,00 € über Luisa Via Roma
Menswear-Trend Schals: die Top 5 Stylings
Frauen wissen um die Macht der Accessoires. Die modischen Nebensächlichkeiten peppen nicht nur jedes Outfit auf, sondern können sogar modische Standpunkte setzen. Eines der Lieblingsaccessoires der Damen hat nun endlich auch in der Herrenmode einen festen Platz eingenommen. Die Rede ist von Schals, bzw. Tüchern. Vor allem für die kommende Herbst- und Winter-Saison haben sich die Designer ziemlich viel zu diesem Thema einfallen lassen. Die Farben der Schals und Tücher gehen von uni bis kunterbunt. Sie wärmen in Form von Strick oder in einer edlen Seidenversion. Es gibt sie in allen Breiten und Längen. Bei uns gibt es nicht nur eine Übersicht über die modische Vielfalt, sondern wir zeigen Euch, die 5 Styles, wie Mann diesen Winter Schal trägt.
1. Der Klassische Schal:
Für die modisch Konservativen unter den Männern gibt es ein Revival des klassischen Halstuchs, wie man sie in den 60ern und 70ern gerne trug. Die italienische Designermarke Etro, der Pariser Designer Haider Ackermann und das Kreativ-Duo rund um Valentino votierten alle für diese dezent-edle Version des Schals. Klassische Paisley-Muster, Blumen und Ornamente in meist gedeckten Farben sind vorherrschend. Das Tuch wird nah am Hals gebunden und die Enden in Hemden und Pullovern versteckt.
2. Die modernen Schals: bunt, großformatig, lässig
Wesentlich modischer behandeln die Häuser Burberry und Paul Smith das Trendthema. Sie empfehlen mittelgroße, teilweise sehr farbfrohe Tücher, die locker und geschwungen gestylt werden. Auf den Laufstegen wurden diese Versionen in zwei Arten getragen: Paul Smith wickelt den Schal seinen Models mehrmals locker um den Hals, lässt die Enden locker baumeln oder knotet sie an einer Seite. Diese Trageidee verpasst dem Outfit einen Schuss Rock’n Roll.
Ganz anders geht Christopher Bailey, seines Zeichen Burberry-Designer, ans Werk. Er legte die Tücher sehr feminin über die Schulter und über Jacketts, Trenchs oder Hemden und rollte sich nur an den Enden ein, um sie weit unten an der Brust zusammen zu knoten. Das Motiv der Tücher kommt in dieser Trageweise voll zur Geltung. Was Sinn hat, denn Burberrys seidene Tücher mit ihren bunten Mustern und Farben erinnern stark an die berühmten Carrés von Hermès.
Das Original selbst, das Hermès ursprünglich vor allem für die weibliche Kundschaft anbietet, ist in dieser kommenden Herbst- und Wintersaison nun auch für die Herren dekliniert worden. Jedoch in einer sehr üppigen Größe und in feinstem Seiden-Kaschmir. Das Herren-Carré wird einfach gefaltet locker um den Hals gelegt, ohne vorne geknotet zu sein. Das Tuch hängt casual zwischen Pulli, Jacke oder Mantel und reicht weit über den Schritt.
Diese sehr lässige Form des Schal-Stylings sah man auch in Abwandlung bei Louis Vuitton. Hier sind die Tücher sogar noch mehr Dekoration denn wärmendes Element und werden einfach über die Schulter gelegt.
Und Haider Ackermann kombinierte die vorgestellten Formen und Trageweisen zusammen zu seinem sehr speziellen Look:
3. Die feinen kleinen Schals
Genau das Gegenteil dieser riesigen Schals hat sich Prada für die Herren in diesem kommenden Herbst ausgedacht. Lange, ganz schmale Versionen aus Strick oder Seide in Uni oder in Streifen stylt Miuccia Prada in denkbar einfacher Form: Sie werden nur einmal um den Hals gebunden und seitlich geknotet, die beiden Enden fallen auf beiden Seiten, einmal an der Brust und einmal am Rücken, hinunter.
4. Die dicken, wärmenden Schals:
Wem diese dünnen Fähnchen bei einem windigen oder kalten Herbst- oder Wintertag nicht reichen, ist bei den Schalversionen von Saint Laurent und dem neuen Kultlabel AMI by Alexandre Matiussi gut aufgehoben. Hier wird ordentlich gewickelt, damit der Schal den Körper warm hält: Dicker Strick umschließt den Hals und das Kinn bei AMI.
Boris Bidjan Saberi hat eine andere Wickelweise in Form einer Stola gewählt:
Hedi Slimane von Saint Laurent hat sich für eine wollende Webversion des Schals entschieden, den er – sehr französisch – zweimal am Hals knotet. Ein Ende liegt wie bei der gezeichneten Romanfigur des Le Petit Prince von Antoine de Saint-Exupéry über der Schulter, das andere Ende baumelt vorne herunter.
5. Die Extravaganten
Wer sich in keiner der dargestellten Schalversionen wieder findet, der darf diesen Winter auch modische Extravaganzen ausleben. Dries van Noten entwarf dicke und in Signalfarben eingefärbte Pelzschals, Riccardo Tisci für Givenchy anknöpfbare Pelzkrägen. Der deutsch-iranische Designer Boris Bidjan Saberi und das englische Label Daks zeigen Poncho-ähnliche Umhänge. Bei Cerruti und Maison Martin Margiela sind die wärmenden Accessoires direkt als Schalkragen in Jacken und Mäntel integriert.
Und wem das alles zu viel wird, der greift zum Rollkragen-Pulli, denn der ist diesen Winter üppiger und auch geknöpft zu haben:
Fotos: Catwalkpictures





































