Wie viele Taschen brauche ich?

Nachdem Kathrin Bierling ihre Beauty Basics verraten hat (und ich immer noch neidisch bin, weil ich soooo viele Sachen in meinem Badezimmer wie Schätze ansammle), möchte ich heute ein bisschen Lob ernten, weil ich mich in den letzten Jahren in meiner Taschen-Sammlung doch geradezu vorbildlich beschränkt habe. 5 Bags haben sich bewährt, auf die ich nicht verzichten möchte/könnte und die sich als absolut ausreichend betrachte, was die Vielseitigkeit der Verwendung angeht.

Früher, ach früher, da musste es eine kleine schwarze Tasche sein, eine Clutch, ein Shopper, eine kleine und eine große Shoulder Bag, eine für den Sommer, eine für den Herbst, eine zum Verreisen und so weiter.

Hier meine fünf Favoriten, die ich immer wieder gern an die Hand nehme:

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Die Quincy Tote von Victoria Beckham – in Fuchsia-Pink! Ein Hingucker zu fast jedem Outfit. Die Größe ist praktisch, wenn man nicht groß shoppen gehen will, sondern nur den täglichen Kleinkram von Handy bis Beauty Bag und iPad mitnehmen will

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Die Flamenco von Loewe aus matt metallic Leder in Schokoladenbraun mit den typischen Quasten. Die trage ich zu eher casual Looks, und immer dann, wenn die kleinste Ausrüstung reicht. Also kein iPad mit muss und ich die Hände frei haben möchte. Praktisch: der verstellbare Schuterriemen – so lang, dass man die Tasche auch cross body tragen kann

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Die habe ich sofort geliebt: Die Peyton Bag von Maiyet aus dunkelblauem Leder und bedrucktem Georgette. Super zu Jeans und allen unifarbenen Outfits ohne Schnickschnack. Designerin Kristy Caylor setzt auf künstlerische Details – wie dieses abgewandelte Paisley-Muster, das in einer speziellen Wachs-Technik auf den Georgette gedruckt wurde

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Die Liberty Tote von Victoria Beckham aus schwarzem, strukturiertem Leder. Ja, die ist ziemlich groß, aber ich nehme sie auch zu eleganten Outfits, weil ich den Gegensatz interessanter finde, als wenn ich eine kleine feine Tasche tragen würde. Da geht viel rein, sie ist ein Klassiker und robust. Perfekt!

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Und noch ein Klassiker: Sac de Jour von Saint Laurent in Tomatenrot und der mittleren Größenversion. Nicht lange überlegen, welche Tasche passt – die passt immer. Auf die bin ich schon so oft angesprochen worden! Na ja, da stimmt einfach alles – Qualität, Verarbeitung, Design, die Farbe, die Innenausstattung, Materialien, einfach alles

Wie viele Taschen besitzt Ihr? Mehr als 5? Welche Tasche braucht man unbedingt? Auf welche könnt Ihr verzichten?

Fotos: modepilot

Vol. 4: Summer at the Beach

Ich bin schon wieder am Verreisen. Sitze im 30 Grad heißen Südfrankreich und frage mich wie es wohl wäre, hinterher einen kleinen Urlaubsabstecher nach Griechenland zu machen. Mir fiele da spontan Kreta ein. Tagsüber am Strand (unterm Sonnenschirm!) faulenzen oder durch die Gässchen flanieren und sich über die Persil-strahlend-weißen Häuser mit den hellblauen Fensterläden freuen, Olivenhaine bestaunen und abends am Hafen sitzen, Salat mit Fetakäse und Oliven essen und dazu gegrillte Sardinen sowie frisch aufgebackenes Brot. Plus natürlich Retsina. Eisgekühlt, so dass sich kleine Wassertropfen an der Flasche bilden. Ouzo ist für andere, ich mag ihn nicht.

Kreta ist natürlich nicht mit St. Tropez, Ibiza oder Sylt zu vergleichen. In Griechenland ist alles etwas lässiger. Deshalb muss ich natürlich meinen Koffer für die Insel entsprechend packen. Was nehme ich mit?

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Wichtig ist natürlich Sonnenschutz! Am besten mit SPF 30 und bitteschön soooo pflegend für die Haut, wie die Sunscreen Lotion Roucou von Ligne St Barth. (Ja, ja, ich weiß, dass St Barth nicht mit Kreta zu vergleichen ist. Aber es gibt nun mal keine Ligne St Kreta!)

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Sind das Streggings?

Fogal will uns in diesem Frühjahr und an kalten Sommerabenden in eine Strumpfose/Leggings stecken. Das Modell Breana aus zartem, durchsichtigem Material mit Ornamenten bedeckt die Beine und kann über die Ferse gezogen werden, wenn’s kühler wird. Aber dann friert man doch an den Zehen..?!

Wie findet Ihr die Streggings (oder wie würdet Ihr so was nennen)??

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Fotos: PR, Fogal

Sommertrend Gelb: als Streetstyle-Accessoire

An Gelb kommt man in diesem Sommer nicht vorbei, das hat unsere Catwalk-Analyse ergeben. ABER: Für viele ist Gelb nicht einfach zu tragen, weil sie so manchen Teint in ein fahles Licht setzt. Außerdem ist es eine auffällige Farbe, die viele, die sonst eher die Unfarben Grau, Schwarz und Weiß tragen, erstmal abschreckt.

Eine gute Lösung den Gelb-Trend dieses Sommers mitzumachen, ohne nun sich gleich wie eine Sonnenblume zu fühlen, ist, die Farbe als Eyecatcher im Accessoires-Bereich einzusetzen. Dafür habe ich so einige Streestyles gefunden, wie die Fashionistas diese Signalfarbe einsetzen. Ich war selbst erstaunt, wie viele verschiedene gelbe Taschen es gibt.

Viel Spaß beim Styling-Abgucken.

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Fotos: Barbara Markert, Catwalkpictures

Hunter: These Boots are made for walking …

… and singin’ in the Rain! Da der Frühling sich mal eben bis Ostern (oder später) verabschiedet hat und der April macht, was er will, haben die High Heels und Ballerinas jetzt mal kurz Pause und die Gummistiefel dürfen raus aus dem Schrank. In München ist es nämlich kalt und dicke Regenwolken hängen über der Stadt.

Gummistiefel von Hunter sind übrigens nicht nur bei Musik Festivals oder im schottischen Hochland angesagt, sondern auch auf den City Catwalks. Jetzt am liebsten in Pink oder Rot:

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Gibt’s natürlich auch in der Kurz-Version:

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Fotos: PR, Hunter

Die Tüte Fritten am Ohr

Manchmal wird was trendy, was ich echt nicht verstehe. Dazu gehört diese Moschino-McDonald’s-Verschnitt-Handyhülle im Frittentüten-Design. Die hat gerade jeder. Angefangen von Starbloggerin Chiara Ferragni (die auch die restlichen Frittendesigns von Jeremy Scott für Moschino trägt) bis zu diesem Fashionisto, den ich auf der abgelaufenen Pariser Fashionweek geknipst habe.

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Nun muss ich gestehen: Ich tue mir schwer mit diesem neuen Objekt der Mode-Begierde. Den:

erstens bin ich kein McDonald’s Fan, was das Essen betrifft,

zweitens will ich nicht mit ‘ner Tüte Fritten am Ohr rumlaufen,

drittens verstehe ich den Witz nicht.

Aber ich bin grundsätzlich kein Befürworter dieser Klamauk-Designs von Jeremy Scott. Ich mochte nicht seine Teddybären oder Flügel an den Adidas-Sneakers, seine eigene Linie hat zwar ein paar witzige T-Shirts und Ideen, ist aber sonst eher was für Shibuya, denn für Paris, und seine Drehwendung der Moschino-Linie halte ich für schwer verkäuflich. Auf alle Fälle für den europäischen Markt, aber den interessiert heute ja eh keine Sau mehr.

Ja, ja,  ich weiß, dass dies typisch Scott ist. Ich erinnere mich, dass es Scot- Kleider im Designs von Snickers Schokoriegel gab, dass er Kleider mit Pizza-Drucken machte, Bustiers mit Spiegeleier-Design am Busen… Hatten wir alles schon, kennen wir und hat damals auch kaum einer gekauft. Warum also greifen nun alle zur Frittentüte? Kann mir das einer mal erklären?

Dass Handyhüllen heute wieder witzig sein dürfen, hat Marc Jacobs mit seinen sehr niedlichen und wie ich finde begehrenswerten Designs in Form von Eulen und Möpsen bewiesen und in meinem Augen sind die Hässchen und Teddybären von Moschino nur eine Weiterentwicklung davon. Aber diese Fritten??

In unserer Umfrage vom Mai 2013 haben wir Euch auch abstimmen lassen, ob ihr solche Designs cool oder kindisch findet. Knapp die Mehrheit meinte, es sei kindisch, aber viele waren auch der Meinung, das sei nun cool. Und nun, was denkt ihr rund ein Jahr später darüber?

Als Nutzer des alten i-Phone 4S bin ich eh nicht die Zielgruppe und kann mich beruhigt zurücklehnen, denn ich kann den Trend schon aus technischen Voraussetzungen gar nicht mitmachen. Auf der Suche nach einer lustigen Handyhülle für ALTE Smartphones bin ich bei H&M fündig geworden und habe mir für 3 Euro mal kurz einen Angry Bird geholt. Und der drückt genau das aus, was ich über die Frittenhülle denke.

Modepilot-Angry Bird-H&M-I-phone 4S-mobilephone-Fashion-BlogFotos: Barbara Markert