Iman: Sorge um das Selbstbewusstsein junger Models

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Iman (57) sagte im Scherz, man könne sich leicht “wie Sch****” fühlen, wenn man von Supermodels wie Naomi Campbell (42) oder Linda Evangelista (47) umgeben sei.

Die dunkle Schönheit ist mit David Bowie (66, ‘Fame’) verheiratet, gemeinsam haben die beiden die zwölf Jahre alte Tochter Alexandria. Obwohl sie ihre Zeit im Modegeschäft sehr genossen hat, hofft Iman, dass ihre Tochter es sich zweimal überlegen wird, bevor sie in ihre Fußstapfen tritt. ”Ich möchte einfach, dass sie ein Kind sein kann, zur Schule geht und die erst einmal abschließt. Ich bin immer etwas in Sorge um die Mädchen, denn es passiert leicht, dass das eigene Selbstbewusstsein Schaden nimmt”, sagte sie der britischen Ausgabe der Zeitschrift ‘Grazia’. “Man kann einen tollen Tag haben, an dem man sich selbst schön findet, und dann kommen Naomi oder Linda daher und man fühlt sich wie Sch*****.”

Das Exmodel hat auch ihre eigene Kosmetikserie herausgebracht. Die Idee kam ihr, als sie feststellte, wie schwierig es war, die richtigen Töne für farbige Haut zu finden. Nach der schrecklichen Erfahrung, grau auszusehen, als ein Stylist nicht den richtigen Farbton für ihr Make-up fand, begann Iman, ihr eigenes herzustellen. Sie nahm es überall hin mit und wurde bald von Kolleginnen danach gefragt. “Nachdem ich die Rezeptur einmal fertig entwickelt hatte, behielt ich sie für mich”, erzählte sie. “Und während meiner 16 Jahre als Model ging ich nie zu einem Fototermin ohne mein Make-up. Alle Models, ob von den Philippinen oder aus Hawaii, fragten mich, ‘Wo kaufst du dein Make-up?’, und ich antwortete, ‘Ich mache es selbst.’ Und dann fragten sie in der Regel, ‘Kannst du mir auch eine Packung machen?’” Der Star hat jüngst eine eine getönte Creme auf den Markt gebracht, auf die er besonders stolz ist. Iman entschloss sich, den Schritt zu einem solchen Produkt zu wagen, als ihre Kundinnen anfingen, sich über den Mangel an weiteren Möglichkeiten zu beklagen. “Die Tönungscreme deckt nur sehr zart ab, sie ist kein schweres Make-up. Viele Frauen wollten, dass sie nur eine leichte Abdeckung und Tönung bietet. Sie ist nicht wahrnehmbar und verleiht ein taufrisches Finish. Eigentlich ist es eher ein Hautpflegeprodukt”, erklärte Iman. © Cover Media

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Inès de La Fressange: Mehr Mut zum modischen Risiko

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Inès de La Fressange (55) findet, dass man in der Mode “Risiken eingehen muss”.

Die Französin war als Model eine Muse von Karl Lagerfeld und ist nun Markenberaterin für Roger Vivier, das Modehaus, das zuerst den Stiletto-Absatz einführte. Aufgewachsen in einem der modebewusstesten Länder, war sie stets fest entschlossen, ein bisschen Leben in den Pariser Stil bringen. ”Es ist wichtig, Risiken einzugehen”, erklärte die Schöne gegenüber der britischen Ausgabe der Zeitschrift ‘Vogue’. “In Frankreich existiert die Vorstellung, schick sei konservativ. Aber ich habe immer geglaubt, dass man schick sein kann, ohne konventionell zu sein.”

Als Model fiel sie vor allem durch ihre skurrile Persönlichkeit auf. Bis 1989 arbeitete sie für Chanel. In ihrer Funktion bei Roger Vivier gestaltete sie den französischen Flagship Store, organisierte die Eröffnungsfeier und frischte die Look Books des Labels mit neuen Ideen auf.

Obwohl die Marke für Glamour steht, lebt de La Fressange privat lieber ein ruhiges Leben. “Es gibt nichts Besseres, als die Perfektion in den Vivier-Büros an der Rive Droite, wo ich täglich arbeite, hinter mir zu lassen und [nach Hause] zu gehen, das ist so entspannend”, verriet sie mit einem Lächeln. “Wenn ich auch noch zu Cocktail-Partys ginge, wäre ich völlig erschöpft.”

Die hochgewachsene brünette Schönheit mit den äußerst klar definierten Wangenknochen ist bekannt für ihren mühelosen Glamour. Sie besteht jedoch darauf, dass gutes Aussehen ihr nicht das Wichtigste sei. “Wenn ich aufwache, möchte ich erstmal mein iPhone aus dem Fenster werfen”, beantwortete Inès de La Fressange lachend eine Frage nach ihrer morgendlichen Routine. ”Ich denke nicht, dass ich Yoga machen und acht Gläser Wasser trinken sollte.” © Cover Media

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Beauty-Produkt N°1 meiner Modewoche

Es gibt zwei Beauty-Produkte, die mich durch diese neun Tage Fashionweek gebracht habe. Hier kommt Nummer Eins: Die Tages- und Nachtpflege Multi-Régénérante von Clarins.

Die Cremes sind beide nur halb etwas Neues, denn die Linie Régénérante gibt es schon seit 1978, aber sie wurden immer weiter entwickelt. Die von mir getesteten Produkte kamen vor einem Jahr auf den Markt.

Kurz zum Steckbrief: Für die Haut ab 40, Stimulierung der Kollagensynthese, Schutz der Hautfasern von Abbau durch Enzyme, Vitamin-D-Schutz, Schutz der Nervenenden, Schutz vor Umwelteinflüssen. Neu ist nun, dass Clarins die Existenz von Proteinverbindungen nachweisen konnte, die Fasern und Zellen zusammenhalten. Das ist wichtig für straffe Haut.

Ich erspare Euch nun die wissenschaftlichen Details und komme zum Modepilot-Selbsttest. Fakt ist, die Haut wird sofort geglättet und schaut feinporiger aus. Sie wirkt tatsächlich straffer und auch gleichmäßiger. Die Creme riecht nicht nur wahnsinnig gut, sondern zieht auch schnell ein und hinterlässt insgesamt sehr angenehmes Hautgefühl, das einem das Gefühl vermittelt, seiner Haut was Gutes getan zu haben.  Da ich während der Fashionweek den ganzen Tag Autoabgasen ausgesetzt bin und nur wenige Stunden Schlaf bekomme, bekommt meine Haut kaum Zeit zur Regeneration und wird stark mit negativen Umwelteinflüssen bombardiert. Ich habe ich die Cremes sozusagen im Härtefall getestet und bin bis zum letzten Defilee nicht um Jahre gealtert, mal von den unglaublichen Augenringen abgesehen.

Werbemodel für die Pflege

Die Creme ist auch für Allergiker wie mich geeignet. In ihr steckt ein Pflanzencocktail aus grüner Banane, Zitronen-Thymian und Bocoa-Baum. Bei der Nachtpflege kommen dazu sogenannte Peptide, die in der Stammzellenforschung entwickelt wurden. Das wichtigste Peptid in der Clarins Multi-Régénérate trägt den schönen Namen Survixyl IS, klingt wie Survival und genau das wollen wir ja: Die Alterung überleben.

Ich bekam die Creme zum Testen, werde mir aber nun, wo die Tiegel bald leer sind, bald Nachschub besorgen. Bei mir geht der Daumen klar nach oben bei dieser Pflege.

Die Preise: Tagescreme: 67 €uro, Nachtcreme 71 €uro. Hinweis für Vielflieger: Oft bekommt man diese Pflegeprodukte im Duty-Free günstiger. Hängt aber vom Flughafen ab. Nachschauen lohnt sich.

Fotos: PR Clarins

Cara Delevingne: Die H&M-Show war ihr Favorit

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Für Cara Delevingne (20) dreht sich in der Mode im Moment alles um “den Look der Straße”.

Das derzeit sehr gefragte Model verbrachte die vergangenen vier Wochen auf den Laufstegen zahlreicher großer Designerschauen weltweit. Sie modelte für Diane von Fürstenberg (66) auf der New York Fashion Week und lief für Mulberry auf den Londoner Modewochen. Außerdem hat die britische Schönheit Kampagnen an Land gezogen als Gesicht von Chanel, Burberry und DKNY.

Obwohl erstklassige Designer Schlange stehen, um sie einzukleiden, genoss Delevingne es am meisten, für H&M zu laufen. Es war die erste Show des Labels seit acht Jahren. “Ich habe es geliebt, für die H&M-Schau zu laufen – hier ist heute Abend so viel Aufregung zu spüren”, sagte die Schöne dem britischen Magazin ‘Look’ nach der Präsentation in Paris. “Im Moment dreht sich alles um den Look der Straße, denn letzten Endes trägt doch im wirklichen Leben niemand von Kopf bis Fuß Designersachen.”

Im Laufe des vergangenen Monats hat die Catwalk-Grazie Promistatus erlangt, nachdem sie mit einer Vielzahl von A-Prominenten fotografiert wurde. Sie nennt Sängerin Rita Ora (22, ‘R.I.P.’) ihr “Frauchen”, hat schon mit Popstar Rihanna (25, ‘Diamonds’) und ihresgleichen gefeiert und hatte Gerüchten zufolge eine kurze Affäre mit Harry Styles (19) von der Boygroup One Direction (‘Little Things’).

Cara Delevingne muss aber auch die Kehrseite ihrer wachsenden Bekanntheit ertragen – die stärkere zeitliche Belastung zum Beispiel. Gefragt, ob sie nach der H&M-Schau bis spät in die Nacht Party machen werde, erklärte sie: “So ein Glückspilz bin ich nicht! Ich muss gleich wieder abreisen zu einer weiteren Anprobe, die in ein paar Stunden stattfindet.” Das Model ist äußerst erfolgreich, obwohl sie noch so jung ist. Sie rät allen Mädchen, die davon träumen, in ihre Fußstapfen zu treten, den Bezug zur Realität nicht zu verlieren. “Lasst euch nicht runterziehen, bleibt auf dem Boden und habt ein gutes Verhältnis zu eurem Agenten”, empfahl Cara Delevingne. © Cover Media

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Cara Delevingne: Neues Gesicht von Burberry Body Tender

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Cara Delevingne (20) ziert die Kampagne des Parfüms Burberry Body Tender.

Die Blondine zählt momentan zu den gefragtesten Models und landete nun wieder einen Topjob: Sie ziert die neue Parfümkampagne des britischen Modehauses Burberry. Die Fotos und Videos machte der Starfotograf Mario Testino (58) im Londoner Southbank-Bezirk – im Hintergrund der Aufnahmen sieht man die Themse und das Parlamentsgebäude. Vor dieser Kulisse posiert Delevingne in einem Trenchcoat von Burberry – das Design, für das das Label am bekanntesten ist. Der Burberry-Chef Christopher Bailey schwärmte in einem Interview von dem Model und zeigte sich von ihr als neuem Gesicht des Duftes, der eine Ergänzung des Burberry-Body-Parfüms ist, begeistert. “Bei Burberry Body ging es immer darum, etwas zu kreieren, das die verschiedenen Charakteristika des Burberry-Mädchens einfängt. Body Tender sollte ihre weichere und spielerische Seite erforschen – und die leichte Weiblichkeit mit dem Duft und der Kampagne einfangen. Caras natürlich Schönheit und ihre pulsierende Energie erhellten die zauberhafte Architektur Londons”, erklärte er auf ‘vogue.co.uk’.

Der Duft setzt sich aus Zitronen-, Apfel- und grünem Absinthnoten zusammen, sowie herzhafteren Duftnoten wie der englische Rose, weißem Jasmin und Sandelholzöl. Ein Hauch Moschus ist auch wahrnehmbar.

Das Topmodel verdankt Burberry seine Karriere und so zeigte es sich kürzlich überaus dankbar: “Hier hat alles angefangen. Ich habe jetzt fünf oder sechs Buberry-Modenschauen gemacht und ich bin froh, dass ich noch immer mit den gleichen Leuten arbeiten kann, der gleichen Familie. Es ist wirklich unglaublich!”, schwärmte Cara Delevingne im Backstage-Bereich der Herbst/Wintershow 2013 des Modehauses. © Cover Media

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Crystal Renn: Sample-Größen müssen sich ändern

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Crystal Renn (26) kämpft dafür, dass die Sample-Größen der Designer von einer 32 auf eine 40 vergrößert werden.

Das ehemalige Plus-Size-Model beteiligte sich an der Diskussion um die Kritik an der Firma Organic Avenue, die den Models während der New York Fashion Week einen Rabatt auf ihre Produkte anbot. Renn ist der Meinung, dass die Modeindustrie als ersten Schritt ihre Sample-Größen von einer unrealistischen 32 auf eine 40 ändern sollte: “Wenn man Kleidergröße 40 hat, dann gibt man dem Designer eine gewisse Freiheit. Wenn die Standardgröße 40 wäre, dann würden auch die meisten Models eine 38 oder 40 haben. Dann könnte man selbst auch eine 42 tragen, und wenn ein unglaublich hübsches Model mit einer 32 kommt, dann muss man eben ihr Kleid kleiner machen”, erklärte sie im Interview mit der ‘Huffington Post’.

Am Montag fand eine Debatte über das Thema in einer Show statt, die im Zuge der National Eating Disorder Awareness Week – der Nationalen Woche zur Bewusstmachung von Essstörungen – stattfand und von den Organisatoren sowie der Model Alliance auf die Beine gestellt wurde. Die Diskussionsrunde nannte sich ‘Inside the Modelling Industry: A Conversation About Health and Beauty in Fashion’. Die Gründerin der Model Alliance Sara Ziff erklärte in der Sendung, warum es problematisch sei, dass Organic den Models einen Preisnachlass von 50 Prozent auf ihre Produkte anbot: “64 Prozent der Models wurden von ihren Agenturen aufgefordert, abzunehmen, und ein Großteil von ihnen hat Gewicht verloren, weil sie diese Säfte tranken”, erklärte sie auf ‘Buzzfeed’.

Im Laufe ihrer Karriere als Model sah die Renn sich immer wieder unter Druck gesetzt, sich an die spindeldürren Model-Standards anzupassen. In ihrem Buch ‘Hungry’ schrieb Crystal Renn über ihren Kampf mit der Magersucht und sie macht sich in verschiedenen Fernsehshows für eine Veränderung des gängigen Schönheitsideals in der Modeindustrie stark. © Cover Media

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