Silvester-Outfits um die 300 EUR im Modepilot-Shop

Ich finde es ist an der Zeit, sich langsam um sein Silvesteroutfit Gedanken zu machen. Ich weiß, ich weiß, nun kommt erstmal Weihnachten. Doch das verbringt man in der Regel in der Familie und die weiß schließlich, wie man aussieht – auch in der Jogginghose. Silvester ist da schon ein anderes Kaliber, man will dort jemanden beeindrucken oder jemandem umzirzen oder jemanden anderes ausstechen.  Deshalb sollten wir frühzeitig uns Gedanken machen über unser Outfit. Ein paar sehr gute Designermode-Outfits-Tipps mit Einzelteilen alle um die 300 EUR haben wir deshalb in unseren Online-Shop gepackt.

Modepilot-Silvester-Outfits-300 EUR-Fashion-Blog

Betreiber Net-à-Porter hat versprochen Versand normal 2 bis 3 Tage, Expressversand 1 bis 2 Tage. Also, das müsste noch super klappen. Klickt mal rein, vielleicht findet Ihr noch ein paar interessante Styling-Ideen für die Party.

P.S.: Und morgen zeigt uns Tempoffice, was sie sich ausgesucht hat, in einem eigenen Post.

Foto: Collage Barbara Markert, Fotos NAP

Gucci: Luxus-Shopping im Internet

Was war das Teuerste, das ihr online für Bekleidung ausgegeben habt? Und, was war das Teuerste, das ihr jemals in einer Boutique auf einen Schlag bezahlt habt? Ich vermute, dass Generation X mehr in der Boutique und Generation Y (geboren Ende der Siebzigerjahre bis Mitte der Neunzigerjahre) mehr online gelassen hat. Modepilot ist ja so ein XY-Blog. Also X hätte vielleicht schon das Geld sich ein Outfit für 2000 Euro zu leisten, würde das aber nicht tun und Y hat vielleicht noch nicht das Geld, gibt es aber trotzdem schon einmal aus. Man ist es sich wert.

Gucci Rollkragenpullover Modepilot

Rollkragenpullover von Gucci: 750 Euro. Da dürfte selbst Y zucken. Andererseits ist die Zusammensetzung aus 67 Prozent Kamelhaar, 28 Prozent Kaschmir und 5 Prozent Wolle und auch die sich nicht wiederholenden, perfekt harmonisierenden Streifen das Geld wert. Für eine vorschnelle Kaufentscheidung braucht es dann aber doch den charmanten bis aufdringlichen Boutiquen-Verkäufer.

Genau genommen könnte dieser einen dann um den Jahresurlaub bringen, denn das ganze Outfit (1895 Euro ohne Schuhe) ist eine Verlockung. Es ist einfach perfekt:

Gucci Rollkragenpullover-Outfit Modepilot

Ich spüre eine Tendenz zurück zum Total-look. Das wilde Kombinieren und ach-so-individuell-gekleidet-zu-sein ist überreizt – das macht jetzt auch die Krankenschwester bemüht, die vor dem Eingang einer Fashion Show darauf wartet, von untalentierten Streetstyle-Fotografen (davon gibt es viele) entdeckt zu werden. Notfalls setzt sie sich noch Mickey-Mouse-Ohren auf – natürlich nicht von Maison Michel stammend.

Im Zuge dessen könnten die vielen, aufpoppenden Monoshops der Luxusmarken einen Hype erwarten. Vielleicht sollte es Rabatt auf den Total-look geben. So nach dem Motto: “Kaufen Sie Rollkragenpullover, Rock und Gürtel zusammen und wir runden auf 1500 Euro ab.” – zumindest für jeden VIP-Kunden. Das wäre jeder, der sich für den Newsletter einträgt. Nur so ne Idee… Dann würde man bei folgendem Outfit weniger auf die Idee kommen, sich nur den Bleistiftrock zu kaufen und Unterhemd und Schal anderweitig zu organisieren, z.B. aus dem eigenen Kleiderschrank:

Gucci Rock Modepilot Online Shopping

Gucci-Outfit: 2690 Euro minus schwarzer Schal, Seidentop, Pumps und Gürtel = 650 Euro für den Taillenrock aus Wolle mit Volants an den Seiten.

Und, damit sich das Luxus-Online-Shoppen durchsetzt, gibt es manches NUR noch online und nicht mehr in der Boutique, wie z.B. die die aktuellen Bambushenkel-Taschen in Blau (Bamboo-bags sind bei Gucci seit 60 Jahren der Klassiker) oder die “Soho”-Taschenkollektion in Apfelgrün. Meine jeweiligen Lieblingsmodelle sind diese hier:

Gucci Bamboo Shoho online exclusive Modepilot

Mittelgroßer Shopper “Bamboo”, circa 1490 Euro, und die Umhängetasche/Disco bag aus der “Soho”-Kollektion, circa 660 Euro.

Fotos: Screenshots von Gucci.com/de

Oktoberfest 2013: Das Fashion-Highlight

Morgen geht das Oktoberfest zu Ende. Wir fassen zusammen: die Wiesn-Grippe wird immer hartnäckiger. Eine Orthomol-Kur vorab hilft, sagen die Kellner. Die Dirndl-Mode unterscheidet sich wieder in traditionelle Waschdirndl aus Baumwolle und Leinen und in glänzende Modelle mit transparenten Blusen, die vor allem dort zu sehen sind, wo Frauen ehemaliger Fußball-Profis sich treffen. Für mehr Stil auf dem Oktoberfest hat Stylebop am vergangenen Feiertag gesorgt und mit Designerin Olympia Le-Tan ins Hippodrom-Zelt geladen. Da kamen dann die Schauspielerinnen Katja Flint und Julia Malik; Eva Padberg und andere Models – alle mit einer anderen Handtasche von Olympia Le-Tan (ihre mit Baumwollle bezogenen Taschen sind immer auf 16 Stück limitiert). Dazu trugen die Damen die neue Mode von Olympia Le-Tan, z.B. Dirndl aus hellgrauer Wolle und kurze Röcke und knappe Hosen im Lederhosenstil mit Hosenträgern, die die Pariserin passend zu ihren aufwendig bestickten Taschen entworfen hat. Dresscode: “Schnitzel with Noodles” – der Name von Olympia Le-Tans Herbst/Winterkollektion 2013. (Zu essen gab es Schnitzel, aber mit Kartoffelsalat und nicht mit Nudeln)

Oktoberfest Olympia Le-tan Modepilot

Models Anne Sophie Monrad, Julia Almendra Hetzel (in Baumwollbluse “Greta” und Wollkleid “Gudrun”) und Stylebop-Fashion Director Leila Yavari

Olympia Le-tan Stylebop Modepilot

v.l.n.r.: Model Anne Sophie Monrad, Designerin Olympia Le-Tan, Model Julia Almendra Hetzel, Schauspielerin Julia Mailk, Stylebop-Fashion Director Leila Yavari

Fotos: Diego Zuko

Heiße Dessous = heiße Spiele?

Erotikwäsche Modepilot Escora

Ich bin wirklich kein Kostverächter, würde der Mann sagen, wenn es um Frau in heißen Dessous geht. Nur geht es ihm dann um die Frau und kaum um das, was sie trägt – egal, was und wie sie es trägt. Jungs, Hand aufs Herz, habe ich Recht?

Und ich bin bei Leibe kein Kostverächter, wenn es um Dessous geht: Ich trug schon La Perla zu Zeiten, als Rock und Bluse noch von H&M stammten, also mein Gehalt dies eigentlich nicht zuließ und ich tat das für mich (!). Doch bei Hebe-BHs und String-Ouverts hört mein Kostverständnis auf. Ich fragte Birgit Rieker-Jongen, Inhaberin von Escora, die ebensolche Unterwäsche anbietet, was es mit dieser fragwürdigen Bekleidung nun auf sich hat, zumal ihr eleganter Onlineshop Frauen anspricht, die bei “Bondage” an die “Nudes” des Düsseldorfer Fotokünstlers Thomas Rueff denken und Lack und Leder allenfalls als modisches Statement (z.B. bei Versace) kaufen…

Hebe-BH Escora Modepilot

Rieker-Jongen: “Ich gebe Ihnen Recht, natürlich sind erotische Dessous 5 Minuten-Artikel, die geradezu danach schreien ausgezogen zu werden. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass Männer ihre Frauen sehr gerne auspacken. Das bestätigt auch die interessante Tatsache, dass ein Großteil der Käufer in unserem Onlineshop Männer sind, die diese erotischen Artikel für ihre Frauen einkaufen. Ich glaube, in jedem Mann steckt immer noch ein kleiner Junge und was machen kleine Jungs am liebsten, außer mit Eisenbahnen und Autos spielen? Geschenke auspacken! Jede Frau ist ein Geschenk und wir liefern mit Escora eben die richtige Verpackung. Ouverts, raffinierte Schnürmieder oder Hebe-BHs zeigen mehr vom Körper als die „normalen“ Dessous, aber eben auch nicht alles – sie machen die Männer neugierig und regen zum Entdecken an. Das Spiel der erotischen Verführung existiert schon seit Jahrzehnten und gerade heutzutage schlüpfen Frauen gerne ab und an die Rolle der Femme Fatale. Frauen sind mutiger und selbstbewusster geworden. Sie legen mehr Wert auf Erotik, sind bereit Neues auszuprobieren und setzen ihre Reize bewusst in Szene.”

Modepilot Escora string ouvertGerade die Slip oder String Ouverts machen mir gedanklich zu schaffen. Wann zieht man diese an? Ziehen sich Ihre Kundinnen nach dem Dinner noch einmal um oder gehen sie mit den Ouverts sogar schon zur Arbeit?!

Rieker-Jongen: “Vor allem nach Filmen wie Eyes Wide Shut, Moulin Rouge, Burlesque und seit der Romantriologie „50 Shades of Grey“ sind erotische Dessous salonfähiger geworden. Die Ouverts sind mit Sicherheit ein wenig gewagter als normale Slips, jedoch genauso bequem zu tragen. Lingerie ist etwas sehr Persönliches, eine Frau sollte sich darin bestenfalls wohl und sexy zugleich fühlen. Ich kann mir beide Szenarien gut vorstellen: Die selbstbewusste Karrierefrau – dynamisch, erfolgreich, Single und genießt ihr Leben in vollen Zügen –, die verführerische Lingerie alltäglich trägt, schließlich könnte jeder Tag eine neue Herausforderung mit sich bringen. Oder eben die Ehefrau, die sich vor dem Candle Light-Dinner umzieht, um ihren Mann dann Zuhause erst mit einem selbst kreierten Essen und anschließend mit aufregenden Dessous zu verführen.”

jaqueline

Soviel zur Theorie. Wie verkaufen sich die Ouverts in Ihrem Onlineshop in Relation zu anderen Höschen?

Rieker-Jongen: “In der Tat verkaufen wir in dem Onlineshop von Escora 70% erotische Dessous – Tendenz steigend. Der Anteil an Ouverts ist doppelt so hoch wie der an normalen Slips. Online kaufen viele Männer, aber auch die Frauen genießen die Anonymität und schöpfen mehr Selbstvertrauen bei der Auswahl ihrer Dessous.”

Das überrascht mich. Wenn Sie in einem Café oder Restaurant sitzen: Erwischen Sie sich gelegentlich dabei zu überlegen, was die anderen Damen wohl drunter tragen?

Rieker-Jongen: “Das ist eine Berufskrankheit… Als Protagonistin dieser sehr emotionalen Branche stelle ich mir häufig die Frage, was die Dame am Nebentisch wohl darunter trägt. Wenn man ins Gespräch kommt und es sich ergibt, frage ich sogar mal nach – da habe ich schon so manche Überraschung erlebt… Ich sage nur, stille Wasser sind tief.”

Was glauben Sie, nachdem Sie anhand meiner Fragestellung ein wenig über mich erfahren haben, liegt wohl so in meiner Dessous-Schublade?

Rieker-Jongen: “Unabhängig von den Marken, sind Sie mit Sicherheit eine Frau, die viel Wert auf schöne Dessous legt. Genauso vielfältig wie Ihre Fragen (wir können hier nicht alle abbilden, Anm. d. Red.) und Interessen sind, wird auch Ihre Dessous-Schublade ausgestattet sein. Auf jeden Fall haben Sie für alle Anlässe die passenden Dessous – nur beim Slip Ouvert bin ich mir nicht sicher, aber das können wir mit Escora ja ganz schnell ändern…”

Da haben Sie Recht. Vielen Dank für das anregende Gespräch.

Und nun die Frage an die Modepilot-Gemeinde: Seid Ihr nun vom Slip Ouvert überzeugt (Ihr könnt ja anonym kommentieren) oder seht Ihr das wie eine Kollegin, die heute zu mir sagte: “Wie jetzt, ein Slip, mit dem man Pipi machen kann?!”

PS: Demnächst auf diesem Kanal: Wäsche fürs Oktoberfest-Dekolleté

Fotos: escora.de

Label to watch: Roseanna

Das Label wollte ich hier schon lange mal vorstellen. Passt zu unserer Reihe Mode aus Paris. Hinter Roseanna verstecken sich zwei sehr sympathische Designerinnen: Anne-Fleur Broudehoux und Roxanne Thiéry. Gegründet haben sie das Label 2007 und seitdem geht es steil bergauf damit.

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Die beiden Designerinnen kennen sich seit der Kindheit und wollten schon immer was gemeinsames machen. Nach Stationen bei Alberta Ferretti und BA&SH ging es los mit der eigenen Marke, die sich einreiht in andere Pariser Labels wie IRO, Les Prairies de Paris, Virginie Castawa, Isabel Marant etc.

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Wie man an den Bildern aus der Sommerkollektion 2013 sieht, ist das typische Parsier Mode. Ein bisschen vernachlässigter Look, viel Coolness, dennoch sexy und feminin, mit dem gewissen französischen Etwas. Das Ganze wird weitgehend in Frankreich auch produziert, was leider zu erheblichen Preisen für die Mode führt. Tops liegen bei 150 bis 300 Euro, Badeanzüge bei 150 Euro, Kleider und Jacken bei 340 bis 500 Euro.

Die aktuelle Sommerkollektion ist von einer Reise nach Rio inspiriert.

Es gibt einige Drucke mit exklusiven Mustern, viel Wildleder, Stretch-Ziegenleder, Seiden-Jacquards und Baumwoll-Toile. Halt recht hochwertige Stoffe. Roseanna hat seinen e-Shop, reduzierte Einzelteile findet man auch bei Yoox.

Modepilot-Label to watch-Roseanna-paris-Mode-Fashion-BloEinen Händler in Deutschland gibt es leider noch nicht.

Fotos: PR

Hilfe, morgen ist schon Valentinstag!

Modepilot-Codello-Valentinstag-Tücher-Mode-Blog

Der Valentinstag ist eine typische Erfindung der Konsumgesellschaft. Frisch Verliebte gehen shoppen und müssen mal ganz schnell was finden. Was mit Herzen, was ER/SIE mag, aber nicht zu viel kostet! Denn gerade war Karneval und nun ist die Brieftasche leer. Erschwerend hinzu kommt, dass das Valentins-Angebot dem Anlass dementsprechend meist rosa-kitschig-furchtbar ist, weshalb man mit fortschreitender Liebes-Beziehung den Valentin auch Valentin sein lässt und sich morgens nach dem Aufstehen lieber ein Bussi auf die Lippen drückt als sich mit Love-Shopping zu stressen.

Doch ich will hier niemanden den Tag der Liebe madig schreiben und liefere statt dessen einen Geschenke-Tipp, denn ich echt mal gut finde. Die Valentinstücher der Firma Codello. Guckt mal, die sind gar nicht kitschig und blöd, sondern schauen nett aus und sind das ganze Jahr einsetzbar.

Modepilot-Codello-Valentinstag-Tücher-Mode-BlogMeine Favoriten sind die beiden:

Modepilot-Codello-Valentinstag-Tücher-Mode-BlogModepilot-Codello-Valentinstag-Tücher-Mode-BlogMit rund 50 Euro ist das auch noch was, was preislich im Rahmen bleibt. Und die gibt es online bei Zalando.

Fotos: PR Codello