Streetstyle aus aktuellem Anlass: Valentino Rockstud

Mainlandoffice will sich die Valentino Rockstud Slingback Schuhe kaufen. Ich halte es da eher mit Mademoiselle Tamtam, die meint, dass die durch sind. Das ist auch meine Meinung. Keinen anderen Schuh habe ich auf der Fashionweek häufiger gesehen. Ich habe ihn sogar so oft gesehen, dass ich ihn gar nicht mehr geknipst habe. Doch auch wenn man ihn trotzdem noch haben will, stellt sich die entscheidende Frage: Macht er einen schönen Fuß! Wie gut, dass ich dennoch ab und an auf den Auflöser drückte. Schauen wir uns das mal an einem Modelfuß an, konkret an dem von Hanneli Mustaparta. Hier erstmal von der Seite:

Modepilot-Valentino High Heels - Hanneli Mustaparta-Mode-Streetstyle-barbara Markert-Mode-Blog-Fashion

Dann von vorne:

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Und dann schauen wir mal wie der Schuh einem Ottonormalverbraucher-Fuß ausschaut.

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Mein Fazit: Nö. Irgendwie macht er die Füße nicht schöner und irgendwie sieht er unbequem aus. Aber ich will Mainland nichts vorschreiben und auf mich hört sie eh nicht. Soll sie nur, da haben wir dann in ein paar Monaten endlich mal wieder eine Folge von “Was hat mich denn da geritten”.

Markus Lupfer erfindet das Grunge Girl

Der Mann arbeitet(e) schon für und mit Topshop, Clements Ribero und Armand Basi. Markus Lupfer. Jetzt präsentierte der deutsche Wahl-Londoner, der 1998 sein eigenes Label launchte, seine Pre Fall-Kollektion 2013. Dabei überrascht er wieder einmal mit einem gekonnten Mix aus klassischem Strick und femininen Prints sowie modernen Silhouetten. Der Look: Grunge Girl. Die vorherrschenden Farben sind Bronze, Kupfer und Schwarz, manchmal mit einem touch Scarlett-Rot oder Acid Lime. Hier die drei Looks, die sofort auf meiner Lieblings-Teil-Liste gelandet sind:

Der Schnitt, die Farbe, hier stimmt alles. Und die entzückende Mütze. Ich glaube, ich hab noch irgendwo so eine Pudelmütze… Und dieses Glitzerketten-Gehänge kann man doch bestimmt irgendwo kaufen und selbst aufnähen?

Gans schön grungig, aber feminin!

Die Farbe steht vielleicht nicht jedem, aber ich mag sie!

Fotos: PR, Markus Lupfer

Beauty-Produkt N°2 meiner Modewoche

Modewoche bedeutet spät ins Bett und früh raus. Die Augenringe werden größer, die Falten tiefer nach nur wenigen Tagen. Wie ich schon bemerkte, war die Clarins Creme mein erster Helfer in dieser Stresszeit für meine Haut. Das zweite Produkt, das mich rettete, war Dior Skinflash.

Dieser Stift mit Pinselspitze ist eine echte Geheimwaffe. Ich habe jeden Morgen nach dem Auftragen des Make-Ups entlang meiner Falten an der Stirn und an den Magenfalten um den Mund aufgetragen und wenige Sekunden später sieht man das Ergebnis: Die Falten werden gemindert und sind nicht mehr so tief. Die Wirkung entsteht allein durch Brechung weißen Lichtes, die den Teint intensivieren und zum Strahlen bringen. Man kann den Stift auch nutzen bei kleinen Flecken oder sonstigen Unregelmäßigkeiten.

Ich habe den Skinflash schon sehr lange und weil man so wenig davon braucht, hält er auch ein ganze Zeit. Die Ausgabe lohnt sich also.

Es gibt ihn in 4 verschiedenen Nuancen.

Preis: 35,95 Euro. Erhältlich bei Douglas

Ines als La-Redoute-Diebin verhaftet – hä?

Das Schicksal älter werdenden Topmodels ist es, mit vorgerücktem Alter bei den Richtigen gebucht zu werden. Eine Cindy Crawford bei C&A. Tut mir leid, das mag mir nicht gefallen. Auch Helena Christensen, die eine Linie für den Dessous-Hersteller Triumph entwarf, lässt mich nicht jubeln. Giselle Bündchen bei Esprit und Christy Turlington für die Esprit Wellness-Linie lasse ich mir eingehen, denn die Bilder waren super und machten Lust darauf, es zu kaufen. Außerdem kann wohl nichts auf der Welt Christy verschandeln. So. Und nun kommen wir zum nächsten Ex-Topmodel-Deal. Den hat sich der Versandhändler Le Redoute einfallen lassen und dabei keine Kosten und Mühen gescheut.

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Er nahm Inès de la Fressange und ließ sie nicht nur als “Saison-Gast” aus dem Angebot ihre Lieblingsstücke auswählen, die unter dem Titel “Hold Up!” angeboten werden, nein die La Redouter baten auch noch DEN Fashion-Dokumentaristen schlechthin, Loic Prigent, ein launiges Video zu drehen, in dem Inès bei La Redoute einbricht und Sachen klaut.

Die informierte Polizei bekommt das Model nicht am Ende des Films, aber später dann doch noch. Denn in den Straßen von Paris, ist dieses Plakat plakatiert, auf dem die gute und völlig unnötig gephotoshopte Inès von Polizisten abgeführt wird.

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Aufgrund dieses komischen Plakates, das ich auf den Champs gesehen habe, bin ich im Internet auf die Suche gegangen. Warum wurde Inès festgenommen? Schon war ich in den Fängen des Versandhändlers.

Mein Fazit: Das Ganze hat Charme und Witz und die Klamotten sind auch echt okay. Die Franzosen haben es mal wieder bewiesen, wie man aus etwas Unschicken, was Schickes machen kann. Man muss nur ein bisschen Geld in die Hand nehmen und echte Profis engagieren. Unter uns: Noch nie in meinem Leben wollte ich bei La Redoute einkaufen, aber dieses blaue Sommerkleid, das Inès an hat. Ich bin am Überlegen.

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So kann gute Werbung und gutes Marketing funktionieren.  Bravo.

Fotos: Screenshots La Redoute