Ach, ein bisschen Deko an der Tasche muss sein im Sommer. Diese Handtaschen sind einfach zu allerliebst, weil sie fast schon aussehen, wie Spielzeug-Täschen. Macht Spaß und gehört zu Sommer!
Foto: Barbara Markert
Mode Frau
Weiß ist im Sommer top und die Dame hat ihr wunderschöne Kleid auch ganz witzig mit den flachen Zick-Zack-Plateau-Sandalen in Schwarz-Weiß von Sergio Rossi gestylt. Das Kleid ist allerdings so toll, dass man nur darauf achtet. Wie Blütenbläter formen und umhüllen hier die Stoffe ihre Trägerin. Ganz toll!
Foto: Catwalkpictures
In unserer Shopping-Rubrik “We Select” habe ich zum Ferienende ein Outfit in Casual-Wear gerade hoch geladen. Denn ich bin noch gar nicht auf Business-Modus à la High Heels und hohen Hacken eingestellt. Lassen wir den kommenden Winter und seine Mode doch etwas locker-lässig und gemütlich angehen. Das ist auch ein Trend, der durchaus auf dem Catwalk diesmal zu sehen war. Und ich spreche hier klar nicht vom Grunge-Look, sondern von einfach komfortablen Outfits.
Ich freue mich immer wieder, neue tolle Labels aus Deutschland vorstellen zu können. 22/4 Hommes _Femmes ist so eine Marke, die man sich merken sollte.
Die Brand von Stephanie Hahn wird vollständig in Deutschland produziert.
Die Designerin, heute 35 Jahre alt, hat an der AMD in Dsseldorf studiert und ist dann nach Berlin, wo sie konzeptionelle Erfahrungen sammelte. Sie machte sich vor rund 5 Jahren selbstständig und führt heute ein kleine Atelier in Düsseldorf. Ihr Label basiert auf der Idee, die Parameter, die Herren- und Damenmode trennen, neu zu definieren. Sie umschreibt das als “geschlechter-befreit” und trasnferiert klassische Männermode-Techniken in die Damenmode. Wie das funktioniert, erklärt die Designerin selbst in unserem Video, das wir nach ihrer Herrenmodenschau in Paris Anfang Juli aufgenommen haben:
Die Kollektion hat eine sehr cleane und puristische Anmutung und verwendet feinste Materialien aus Italien. Wie Stephanie Hahn selbst mir erklärte, hatte sie einfach Glück beim Start in die harte Modebranche: “Ich hatte hier in Paris einen Showroom und sofort kamen Leute. Darunter war ein Trendscout von Comme des Garcons und der hat mich mit anderen Leuten zusammengebracht. Ich bin einfach sofort gut aufgenommen worden und habe ich die richtigen Leute kennen gelernt.”
Na, so muss es sein und die Mode schaut einfach auch richtig gut aus:
Der eigenartige Markenname kommt von der mathematischen Formel 2 + 2 = 4 und nimmt Bezug auf eine Industrie, bei der es auf sehr genaue Messungen und technische Proportionen ankommt.
Foto: Catwalkpictures
Video: Barbara Markert
So oder in abgeschwächter Form sah man das in diesem Sommer über manche Laufstege stolzieren: durchsichtige Stoffteile an Röcken, Oberteilen und sogar Hosen. Das hier im Bild ist Giambattista Valli. Nun ist dieses Modell schon extrem, aber in meinen Augen hat sich das auch in der Minimalform der durchsichtigen Stoffstreifen, die nur eine Handbreite haben, nicht wirklich durchgesetzt. Röcke sind auch manchmal dazu da, was zu verhüllen. Wenn man nichts zu verhüllen hat und alles perfekt ist, kann man auch einen Mini oder ne Hot Pants oder eine Skort anziehen. Da braucht man diese affige Durchgucker nicht wirklich. Mein Fazit: Kein Trend mit Langlebigkeit und das hat sich auch nicht verkauft!
Foto: Catwalkpictures