Proenza Schouler: Androgyn und schick bei NYFW

Bei der neuen Kollektion von Proenza Schouler dreht sich alles um “Kontrolle und Befreiung”. …

Proenza Schouler - Pasarela

Bei der neuen Kollektion von Proenza Schouler dreht sich alles um “Kontrolle und Befreiung”.

Die Designer des Labels, Jack McCollough und Lazaro Hernandez, zeigten im Rahmen der New York Fashion Week am Mittwoch [17. Februar] ihre neuesten Kreationen und beeindruckten das Publikum mit einem Mix aus androgynen Maßanfertigungen sowie schicken Kleidern. Der amerikanische Maler und Grafiker Frank Stella habe ihnen als Inspiration gedient, verrieten die Modeschöpfer gegenüber ‘Vogue.com’. Worum es bei den neuen Stücken geht, erklärte Lazaro der Webseite genauer: “Es geht um Kontrolle und Befreiung. In der vergangenen Saison haben wir die Schichten abgeschält, in dieser Saison haben wir sie wieder zusammengesetzt, wie bei einer Art Reparatur.”

Proenza Schouler

Asymmetrische Mäntel, weite Hosen und enganliegende Jacken bestimmten den Laufsteg, viel Wert wurde auf Details wie Rüschen gelegt. Einerseits kamen die neuen Kreationen maskulin daher, andererseits mit korsettähnlichen Spitzendetails dann auch wieder sehr weiblich.

Proenza Schouler

Diese Mischung zeigte sich auch beim Styling der Models: Die Haare waren streng nach hinten gegelt, dafür glich das Make-up – zumindest abwechselnd trugen die Schönheiten knallrote Lippen – den männlichen Look mit der richtigen Portion Weiblichkeit aus.

Proenza Schouler - Pasarela

Bei den Farben der neuen Kollektion hielten sich Jack und Lazaro zurück: Klassisch herbstlich kommen die neuen Stücke hauptsächlich in Schwarz, Beige, Grau und dunklen Rottönen. Bei den Stoffen wagten sie dagegen etwas Neues. Den traditionellen Shearling-Mantel peppten sie zum Beispiel durch den glänzenden Stoff wesentlich moderner auf. In der Front Row saß nicht nur ‘Vogue’-Chefredakteurin Anna Wintour, sondern auch Schauspielerin Liv Tyler (38, ‘Armageddon’), die mit ihrem Babybauch den Proenza-Schouler-Models beinahe die Schau stahl.

David Gandy: Ich trainiere hart

David Gandy (35) lässt sich auch mal gehen – bevor er dann wieder fleißig Sport macht.

Bild von David Gandy

David Gandy (35) lässt sich auch mal gehen – bevor er dann wieder fleißig Sport macht.

Der attraktive Brite lässt die Frauenherzen mit seinem markanten Gesicht, den stahlblauen Augen und natürlich dem durchtrainierten Körper höher schlagen. Seinem Aussehen verdankt David auch Kampagnen für Labels wie Dolce & Gabbana und Marks & Spencer, mit dem er eine Unterwäschekollektion auf den Markt gebracht hat.

Das Model arbeitet hart für seine Figur, doch gönnt er sich ab und an auch mal eine Auszeit: “Natürlich [habe ich Genusstage]“, lächelte er im Interview mit dem ‘Red’-Magazin. Zum Großteil aber bleibt David konsequent beim Training – und das ganz ohne Modellook: “Im Fitnessstudio gibt es so viele Leute im kompletten Outfit, die aber keine Ahnung haben. Und dann gibt es die im Gammel-Look, die sehr hart trainieren. Im Endeffekt bin ich das.”

Weiterhin erklärte der Star, dass er nicht als Person in die Geschichte eingehen will, die regelmäßig ihre Hosen fallen lässt. Seiner Meinung nach sind Models ebenso populär und intelligent wie Banker und das beweist er mit seinen zahlreichen Projekten.

Gandy ist aber nicht der einzige Brite, der seinen trainierten Körper in Unterwäsche zur Schau stellt. Immer wieder ziehen die Leute Vergleiche zwischen ihm und dem ehemaligen Fußballprofi David Beckham (39). Zwischen den beiden herrscht aber kein Konkurrenzkampf und David findet, dass seine Landsleute froh sein sollten, dass zwei Briten “die Welt übernehmen”.

Das Model ist stolz auf seine britischen Wurzeln und wünschte, dass er die englischen Firmen mehr unterstützen könnte. “Wir sind schrecklich darin, in unsere eigenen Firmen zu investieren. Ich finde es traurig, dass die Hälfte der Firmen in der Savile Row nicht in britischen Händen sind. Wenn ich eine kleine britische Firma sehe, an die ich glaube, dann befinde ich mich in der privilegierten Position, ihr eine Chance zu geben. London ist ein außergewöhnlicher Ort und wir sollten stolz auf unsere großen Labels sein. Ich bin stolz darauf, dass ich hier bin. Ich gehöre zu Großbritannien”, schwärmte David Gandy von seiner Heimat. © Cover Media

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Stahl, Holz & Co. – Industrial style

Bildquelle: shutterstock Man stelle sich vor: Ein weiträumiges Loft, die Wände bestehen aus unbehandelten Ziegeln in einem satten Rostbraun.

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Bildquelle: shutterstock

Man stelle sich vor: Ein weiträumiges Loft, die Wände bestehen aus unbehandelten Ziegeln in einem satten Rostbraun. Auf den ersten Blick könnte man meinen, der glückliche Bewohner hat sich mit der Einrichtung noch nicht bis zum Finale auseinandergesetzt. Erst beim zweiten Blick fällt auf: Nein, eigentlich ist sogar alles ziemlich perfekt, so wie es ist. Was unsere Oma vielleicht noch als schäbig empfinden würden, ist mittlerweile einer der Wohntrends schlechthin.

So wie der Unfinished Look gerade die Streetstyles und Haartrends dominiert, so erhält er auch – wortwörtlich – Einzug in unser Zuhause. Wände im Holz-, Beton-, oder Betonlook sind absolut angesagt und auch in zahlreichen Tapeten-Designs zu finden. Auch Böden bestechen aus praktischem Linoleum oder wundervollen Holzplanken. Möbel sehen in der Regel recht schlicht, doch nicht minder eindrucksvoll aus. Alte Blechcontainer als Wäschekorb, ein Regal aus schlichten Stahlelementen mit Böden aus verwittertem Holz, eine Kommode aus Weinkisten. Stahl, Holz und auch Leder stehen als favorisierte Materialien ganz oben auf der Liste.

Besonders beliebt ist der Style beim Thema Küchenzubehör. Deshalb sind Schüsseln, Küchengeräte, Tische, und alles was das Kochherz sonst noch so begehrt aus hygienischem Edelstahl oder Holz, dessen Optik überzeugt, gefertigt.

Der sympatische Nebeneffekt des Trends ist definitv der „grüne“ Hintergrund. Selbstverständlich werden Möbel und Dekoration am laufenden Band neu produziert, dennoch lehnt sich der Style ursprünglich an Recycling und Redesign an. Kurz bedeutet das: Alles, was schon einmal irgendwie benutzt wurde, kann durch eine gute Idee, ein wenig handwerkliches Geschick und die richtigen Werkzeuge ganz leicht umfunktioniert und redesigned werden. Also, hopp auf den Flohmarkt!

Dekoration wird generell nicht viel benötigt. Wer sich allerdings nicht davon abhalten will, wird bald feststellen, dass die Schlichtheit der Grundeinrichtung viel Spielraum für tolle Farbkleckse und Lieblingsbilder bereit hält.

Falls Du nun auch Blut geleckt hast, habe ich hier eine kleine Übersichtsseite passender Produkte für Dich.

Viel Spaß beim Suchen und Finden :P
Eure Kathi

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