Gutes tun und drüber reden

Ausbeutung der Arbeitskräfte in der dritten Welt, unwürdige Arbeitsbedingungen (siehe die Zalando-Geschichte, die gerade so viel Staub aufwirbelt) – mehr als ärgerlich. Aber es gibt auch positive Beispiele. Fashion- und Beautyfirmen, die sich für eine bessere Welt einsetzen. Wir haben mal ein paar Vorbilder zusammengestellt:

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Comptoir des Cotonniers hat in Zusammenarbeit mit der Fairtrade-Organisation Mercado eine Kollektion mit Taschen, Pochettes und Armbänder auf den Markt gebracht. Gefertigt werden die handgearbeiteten Teile ausschließlich von Frauengemeinschaften in Guatemala. Mit dieser kunsthandwerklichen Arbeit haben die Frauen Gelegenheit, Geld für sich und ihre Kinder zu verdienen.

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Die Accessoires von Comptoir des Cotonniers und Mercado sind alle handgefertigt

Crème de Soins Teintée Désaltérante SPF 15 - Still Life

Auch Clarins unterstützt mit seiner „Crème de Soins Teintèe Désaltertèrante“ sein Projekt „Nachhaltige Schönheit“: Wichtigster Wirkstoff ist Katafray, diese Pflanze wächst ausschließlich in Madagaskar und ist Teil eines Fairtrade-Programms. Vom Verkaufpreis geht ein pauschaler Betrag an die lokalen Clarins-Lieferpartner. Und von diesem Geld konnte eine Wasserversorgungsanlage ein Klassenzimmer und ein Gesundheitszentrum finanziert werden.

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Die Zusammenarbeit von Marc O’Polo und Hollywood-Star Jeff Bridges geht in eine nächste, erfreuliche Runde: Der Oscar-Preisträger schrieb die für ihn fünf wichtigsten Werte für eine bessere Welt auf Papier, und diese Handschriften wurden auf eine exklusive Kollektion von T-Shirts und Hoodies übertragen. Liberty, SimpliciTee, PersonalTee, UncertainTee,  BeauTee. Mit dieser Aktion wollen das Fashion Label und Jeff Bridges das Institute für Compassionate Awareness in Santa Barbara unterstützen, das seinen Focus auf mehr Achtsamkeit legt.

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Er hat’s wirklich getan: Jeff Bridges beim Schreiben seiner Botschaften

OLE LYNGGAARD COPENHAGEN My Friend A1963-401 1.950€

Charlotte Lynggaard kennt man als Designerin wertvollen, prächtigen Schmucks. Aber die Designerin und Mutter dreier Kinder aus Kopenhagen hat auch ein großes Herz: Sie entwarf eine spezielle Schmuckserie – „My Friend“ – von deren Verkaufserlös 10 % für den Bau von Trinkwasserbrunnen in Westafrika eingesetzt werden. Die Schmuckteile sind – natürlich! – alle liebevoll handgefertigt. Für jeden ist etwas dabei – einen Anhänger gibt es bereits ab 77 Euro. Wer mehr Gutes tun will, leistet sich ein My-Friend-Schmuckstück für knappe 3000 Euro.

MELISSA ODABASH Eva Beige

Beachwear-Designerin Melissa Obadash hat sich mit Elton John für ein ganz besonderes Fashion-Projekt zusammengetan: “Eva”, so heißt der Unisex-Hut aus Stroh, von dessen Verkaufserlös jeweils 25 Euro an die AIDS-Foundation von Elton John geht. Elle Macpherson und Cameron Diaz tragen das hübsche Stück schon, das mithilft, Babies vor der Übertragung von HIV zwischen Mutter und Kind zu schützen

Fotos: PR, Marc O’ Polo, Comptoir des Cotonniers, Clarins, Ole Lynggaard Copenhagen, Melissa Obadash

Hunter: These Boots are made for walking …

… and singin’ in the Rain! Da der Frühling sich mal eben bis Ostern (oder später) verabschiedet hat und der April macht, was er will, haben die High Heels und Ballerinas jetzt mal kurz Pause und die Gummistiefel dürfen raus aus dem Schrank. In München ist es nämlich kalt und dicke Regenwolken hängen über der Stadt.

Gummistiefel von Hunter sind übrigens nicht nur bei Musik Festivals oder im schottischen Hochland angesagt, sondern auch auf den City Catwalks. Jetzt am liebsten in Pink oder Rot:

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Gibt’s natürlich auch in der Kurz-Version:

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Fotos: PR, Hunter

Label to watch: Giannico

Der Mann ist gerade einmal 18 Jahre jung und heißt mit richtigem Namen Nicolò Beretta. Geboren in Mailand. Seine Schuhe sind auf den roten Teppichen von Hollywood bis London, Paris und natürlich Milano zu sehen!

Was? Der ist doch erst 18! Da fängt man an zu studieren oder relaxt nach dem Abi auf  ’ner Weltreise. Nee, nicht Nicolò. Der entwarf schon 2011 – vor gut drei Jahren! – seine erste Kollektion und gründete 2013 sein Label Giannico. Prominente Unterstützung gewährten Manolo Blahnik und Franca Sozzani von der italienischen Vogue. Im selben Jahr dann wurde Nicolò in die Liste der wichtigsten Designer Italiens aufgenommen (Vogue Talents )und Fashion Legende Andrè Leon Talley kürte den Schuh „Oh my deer!“ – ein schwarzer Wildleder-Loafer mit einem kleinen goldenen Hirschkopf vorn an der Kappe – von Giannico zu einem der wichtigsten „Fashion Objects oft he Year“.

Der junge Designer beschreibt seinen Stil so: „Kunst. Innovation. Style.“

Na, dann guckt doch mal selbst:

COSMOPOLITAN

Modell Cosmopolitan

DIANA BLACK

Das LBD für die Füße. Modell Diana

Giannico - Autumn/Winter 2013/2014

Wie kann so ein Schuh wohl heißen? Odette! Nett!

GIULIA PINK

Na, der wäre doch was für SATC gewesen? High Heel Giulia

Der sieht doch auch gut aus: Designer Nicolò Beretta:

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Fotos: PR

Thomas Sabos neuer Sommer-Duft

Dass Schmuckhersteller ins Duftbusiness expandieren, ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Siehe Cartier oder Bulgari. Was die können, können wir auch, hat sich der deutsche Schmuckhersteller Thomas Sabo aus Lauf an der Pegnitz gedacht und schon vor einiger Zeit Düfte lanciert. Zwei Parfums gibt es schon, nun wurde nachgelegt. Mit einem Eau de Parfum aus Thomas Sabos Charm Club.

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Charm Rose Summer heißt die neueste Kreation von Parfumeurin Sidonie Lancesseur, die schon an der Entwicklung der beiden Vorgänger Charm Rose und Charm Rose Intense maßgeblich beteiligt war. Im Vergleich zu den eher intensiveren Vorgängern, hat sich der neuste Duft in der Thomas Sabo Beauty Reihe eine sommerlich leichte Frische auf die Fahnen geschrieben.

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Erfrischend und fein soll die Light-Version der Charm Rose Linie sein, passend zur sommerlichen Jahrezeit (Wer will da auch schwere Düfte haben?).

Für die Leichtigkeit sorgen Zitrus und sanfte Pfirsichnoten. Orange und Bergamotte werden mit dem Duft von Fresien und den Pfingstrosen zusammengebracht. Die dominieren das Herz des Duftes – so wie übrigens auch die Deko der Event-Location – und sorgen für die angenehm blumige Note. Hinzu kommen Minze, Basilikum und die Aromen von grünem Tee für die besondere Frische. Die frischen Komponenten nehmen den floralen Hauptelementen die Schwere und machen den Duft zart und unaufdringlich. Mir gefällt diese Duftkomposition sehr gut.

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Positiv anzumerken ist, dass Charm Rose Summer sich verhältnismäßig lange auf der Haut hält. Das ist bei den frischeren Düften immer nicht so einfach, aber hier gelöst.

Wer jetzt neugierig ist, muss sich noch bis Anfang Mai gedulden. Ab dann wird das Eau de Parfum für rund 50 Euro in den Parfümerien erhältlich sein.

Fotos: Thomas Sabo (1) / Tempoffice (2)

Scho schee (*): Scho Shoes

Manchmal frage ich mich, warum es meist Männer sind, die die schönsten Schuhe für Frauen machen. Weil sie ihre Fantasien umsetzen? Weil sie Frauenversteher sind? Weil sie wollen, dass Frauen noch besser aussehen? Weil sie die heimlichen Begierden der Frauen kennen? Egal warum, was zählt, sind allein die Ergebnisse. Je schöner, ausgefallener, glamouröser, umso lieber kauf’ ich.

In meinem Schuhschrank findet man ungefähr 48 Exemplare. Hoch, flach, Kitten Heel sporty, elegant, ladylike und rockig und lässig und und und …

Jetzt habe ich einen neuen Schuh-Guru entdeckt. Matthias Scho. Der Designer aus Münster hat sich vor vier Jahren mit seinem Label Scho Shoes selbständig gemacht. Der Mann liebt das Feine, das merkt man: Beste Lederqualitäten (wer will, kann auch Schuhe aus Kroko oder Alligator ordern), hochwertige Verarbeitung und Liebe fürs Detail (siehe Fotos unten). Nun ja, Matthias Scho hat lange für das Traditionshaus Unützer gearbeitet und bevorzugt privat Marken wie Brioni, Kiton, Church und Ralph Lauren.

(* Für die Nicht-Bayern unter Euch: Scho schee = Schon schön)

PS: Ich gebe zu: Style-Ikone Olivia Palermo hat Scho Shoes schon vor mir entdeckt … Sie gehört schon seit Monaten zu den Stammkundinnen.

PPS: Was die hübschen Schuhe kosten? Ab 270 Euro.

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Loafers mit einem Augenzwinkern

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Wer kommt denn da angewatschelt? Entenmama mit Nachwuchs auf Wildleder-Loafers

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Für einen Schneewittchen-Auftritt: silberne Kitten Heels

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Küss den Frosch! Mein Favorit!!

Wo wir gerade beim Thema Schuhe sind: Wie viele stehen bei Euch zu Hause rum? 20? 30? 40?

Fotos: PR, SchoShoes Mailand, Screenshot Scho Shoes

Sakura-Kollektion von Kitsuné

Sakura ist das japanische Kirschblütenfest und ein wichtiger Termin in Japan. Dieses schöne Fest haben die beiden Designer von Kitsuné zum Anlaß einer kleinen Mini-Kollektion genommen und das ist dabei herausgekommen. Ganz reizend, wie ich finde.

Zu shoppen gibt es die Sachen hier.

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Fotos: Screenshots Kitsuné