Die Fashionistas haben einen neuen In-Turnschuh. Nike Air Max war gestern, heute trägt man Nike Flyknit Lunar 1+. Komischer Name, aber der Schuh soll toll sein, denn er sitzt angeblich perfekt wie eine Socke und ist ultra-leicht.
Er ist aus einem neuartigen Polyestergewebe, das an manchen Stellen dicht und an anderen lockerer gewebt ist, so dass es Luft reinkommt und man dennoch Halt hat. Es ist ein Laufschuh, aber wie so oft, ziehen ihn die Modeleute als Sneakers an. Siehe dieses Streetstyle von gestern mittag vor der Fashionshow von Ground Zero in Paris.
Mir gefällt dieser Schuh, weil er eleganter und weniger klobig ist als der Air Max. Auch wenn ich dem Turnschuh-Trend eher skeptisch verfolge (Das hatten wir doch alles schon mal in den 90ern bis zum Exzess ausgelebt und nun habe ich irgendwie wenig Bock drauf, so wie damals rumzulaufen), bin ich versucht, mir dieses Teil zuzulegen. Vor allem weil es ihn auch mal in “normalen” Farben gibt. Denn: Ich HASSE Neon!
Cara Delevingne (20) würde gern als Schauspielerin vor der Kamera stehen – am liebsten in einer hässlichen Rolle.
Das Model war während der aktuellen Fashion-Week-Saison eines der gefragtesten Gesichter und lief auf den Catwalks von New York, London und Mailand. Doch auch wenn sie die Modebranche liebt und Menschen wie Kate Moss (39) bewundert, schlägt ihr Herz für die Schauspielerei. “Bei den Models ist Kate die Unglaublichste, denke ich. Niemand kann bei dieser Karriere mithalten, es ist unglaublich”, sagte Delevingne der Internetseite ‘vogue.co.uk’.
Sie selbst habe jedoch andere Pläne: “Was mich betrifft, würde ich wahnsinnig gerne das tun, was Meryl Streep gerade tut, ihre Karriere ist unfassbar. Sie oder Judi Dench, oder Charlize Theron ist auch so jemand, denn sie hat als Model angefangen. Sie ist die schönste Frau, sieht aus wie eine amazonenhafte Göttin. Und dann hat sie diesen Film ‘Monster’ gemacht, in dem sie diesen Rowdy gespielt hat. Sie spielt echt hässlich, und ich finde das super. Das will ich auch sein – eine verrückte Höhlenfrau oder wie ein besessenes Dämonenkind, ich will so hässlich sein.”
Doch selbst wenn die Britin ihre Zukunft in Hollywood sieht, will sie nicht, dass die Leute glauben, der Laufsteg langweile sie. Sie arbeitet sehr gerne mit den Top-Modehäusern zusammen, auch wenn sie ahnt, dass diese mit ihrer Art manchmal nur schwer klar kommen. “Ich liebe das Modeln. Es war meine eigene Wahl – ich meine, ich würde nie Nein dazu sagen. Aber ich möchte wirklich gern schauspielern, und ich will wirklich Musik machen. Aber beides kommt auch beim Modeln für mich vor. Denn so modele ich – ich schauspielere ziemlich viel dabei, und ich renne umher und singe und tanze die ganze Zeit”, erklärte sie. “Wenn Sie mit irgendjemandem sprechen, mit dem ich shoote: Die Musik ist voll aufgedreht, und ich singe, tanze, auch wenn sie das nervig finden. Das ist es, was ich mache. Also bringe ich das irgendwie sowieso in meinen Alltag mit ein. Ich werde nie die Musik und das Schauspielern vergessen. Wenn ich weiter modeln kann, mache ich das sehr gerne, aber das ist definitiv meine Leidenschaft – Musik und schauspielern.”
Kurz mal zum Wachwerden nach der Mittagspause…. Backstage bei Topshop Unique machen sich Cara Delevingne, Jourdan Dunn und Rosie Tapner warm, bevor es auf den Laufsteg geht…
Cara bekommt meinen Preis für den coolsten Gesichtsausdruck!
Anja Rubik (29) ist für Giuseppe Zanotti (55) unter die Designer gegangen.
Das Model hat für die Sonderkollektion fünf verschiedene Schuhtypen kreiert – beim Entwerfen hatte Rubik die Musiker Debbie Harry (67) und David Bowie (66) im Kopf. Die Polin wusste sofort, woher sie ihre Inspiration nehmen würde, als die Idee der Kollektion das erste Mal zur Sprache kam. “Es ist ein bisschen Glam-Punk. Ich liebe diese Musik-Ära. Ich bin ein riesiger Bowie-Fan. Manche Leute haben gesagt, dass ich aussehe wie er, was, ehrlich gesagt, das größte Kompliment für mich ist. Ich glaube, es sind die hohen Wangenknochen”, erzählte sie der Website ‘vogue.co.uk’. “Sein Stil war so frech und mutig und seine Musik so ehrlich. Die ganze Kollektion ist sehr persönlich für mich, es gibt eine richtige Geschichte dahinter.” Die Linie kommt nächsten Monat in die Geschäfte und wird darüber hinaus online erhältlich sein. Die Preise liegen zwischen umgerechnet rund 560 und 1.400 Euro.
Rubik und Schuhdesigner Zanotti sind seit Jahren befreundet. Als sie sich das erste Mal trafen, war die Schöne 16 Jahre alt. Sie hat bereits für viele Kampagnen mit ihm gearbeitet und ist so eng mit ihm verbunden, dass sie ihm auch Feedback zu seinen Entwürfen gibt. Diese Anmerkungen waren es, die letztlich die Zusammenarbeit auslösten. Als Rubik ihm vorschlug, zu einer punkigeren Ästhetik überzugehen, fragte Zanotti sie, ob sie jemals erwogen habe, selbst zu designen. “Diese italienisch Art zu arbeiten – es brauchte etwas Zeit, sich daran zu gewöhnen”, gab die Wahl-New-Yorkerin zu. “Ich kam an, und jeder sagte, ‘Komm, wir gehen zum Mittagessen.’ Dann kamen wir ein paar Stunden später zurück. Es gab viel Wein und Essen. Es war, wie das Leben sein sollte – die perfekte Balance aus Arbeit und Spiel.”
Im 60. Jahr des Bestehens des Hauses Chloé hat man dort viel Neues vor. Ein Projekt lautet: Wir bauen See by Chloé, die jüngere und bezahlbare Linie, aus. Die Linie war 2001 gegründet worden und es geht bei ihr um eine einfachere und tragbare Mode. Nun sollen angeblich Läden kommen und mehr Online-Shopping. Die Marke soll gestärkt werden. Doch bis das alles installiert können, darf man schon mal das neue Parfum See by Chloé (Vorsicht Website funktioniert nicht auf Safari!) schnuppern. Launch ist jetzt im Februar und das Ganze richtet sich an junge Frauen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren,
Es ist die “Little Sister Story” erklärte die Marketingchefin auf dem eher bescheidenem Launch-Event in Paris im vergangenen Jahr. Die Chloé Signature (siehe auch vor allem die Flasche und die typischen Plissees der Chloé Mode) wurde übernommen, aber der Flakon greift die Form eines Vogelkäfigs auf und reflektiert das Licht durch einen recht dicken Glasboden. Kommen wir zum Duft: Dei Inspiration ist eine Wiese mit Obstgarten. das ist gut umschrieben, denn tatsächlich ist dieser Duft ein frisches blumiges Arrangement aus Apfelblüte, Jasmin, Bergamotte und ein bisschen Sandelholz und Vanille. Die Vanille gibt den etwas süßlichen Charakter, der nicht vorherrschend ist, aber dennoch klar zu riechen ist. Die Marketing-Leute umschreiben den Duft als ein Happy Feeling Parfum. Jooo, das passt schon.
Der Parfumeur ist Michel Almairac aus dem Dufthaus Robertet und er ist ein ebenso bekannter wie auch schon älterer Herr. Er beschreibt seine neue Kreation so: “Es ist kein blumiger und auch kein fruchtiger Duft, sondern eib blumig-Fruchtiger Duft.” Oh, das klingt nach einem Rätsel, aber die Nase kann es auch anders erklären: “Wir haben da ein junges Mädchen, die ganz viele Freunde hat und die sich mit ihrem Boyfriedn versteckt. Um sich zu verstecken, stoßen die beide eine Türe auf und dort finden die beiden einen Garten mit Apfelbäumen und Blumen.” Ja, jetzt ist es klar.
So und dieses junge Mädchen verkörpert die süße Bette Franke, die in echt so wahnsinnig dünne Beine hatte, dass ich Angst hatte, dass sie umkippt. Aber sie ist sehr nett und unkompliziert.
Und weil es nun bei diesen Presseevents immer so ist, dass ich alleine alle Fragen stelle und die anderen mitschreiben, habe ich mich dann ein bisschen gerächt und bin obwohl ich “kein Interview bestellt” hatte, mal kurz vor der deutschen Glamour, die noch am Törtchenbuffet weilte, reingegrätscht und hab’ mal schnell die Bette interviewt. Hier also mein 2,5 min. Interview. Mehr Zeit hatte ich nicht.
Fotos: PR; Video: parisoffice / Modepilot
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