Crystal Renn: Ich war eine Einzelgängerin

Bild von Crystal Renn

Crystal Renn (26) war als Teenager eine Außenseiterin.

Das Model zählt zu den gefragtesten Modestars weltweit und lief für Designer wie Jean Paul Gaultier und Zac Posen. Obwohl sie sich mittlerweile wohl in ihrer Haut fühlt, litt sie in der Vergangenheit an Essstörungen und hatte es als Teenager nicht leicht. “Ich war eine Außenseiterin. Ich war nicht die hübsche kleine Blondine, für die die Jungs schwärmten. Ich war nicht gut darin, niedlich zu sein. Die Jungs hatten Angst vor mir. Ich war eine Einzelgängerin und machte mein eigenes Ding, das war okay für mich. Ich hing mit meiner Katze ab. Ich war keine Partygängerin”, erinnerte sie sich im Interview mit dem Magazin ‘Stylist’. “Im Vergleich dazu bin ich jetzt wirklich entspannt. Ich habe viel gesehen und ich verurteile niemanden, auch wenn sie ganz anders als ich sind – das ist mir egal, das stört mich nicht. In meiner Betrachtungsweise akzeptiere ich jeden so, wie er ist.”

Renn berichtete weiterhin, dass sie in ihrer Kindheit “viel Sch****” erlebt habe, was ihr Erwachsenwerden stark beeinflusst habe. Mit nur 16 Jahren zog sie nach New York, um ihre Karriere als Model zu verwirklichen. Von der abrupten Änderung ihres Lebensstiles fühlte sich die Schöne zunächst wie traumatisiert: “Als ich in das Model-Apartment zog, war es dort so laut, die vielen Mädchen, die immerzu lachten und quatschten. Ich habe sogar eine Art Gebetsbuch geschrieben, mit dem, was ich im Leben erreichen wollte. Einmal war ich so traurig, dass ich es verbrennen wollte. Jetzt würde ich das nie tun, aber es störte mich so sehr, worüber ich schrieb, dass ich es einfach nicht mehr haben wollte. Ich war damals sehr krank [Magersucht]. Als es mir dann langsam besser ging, realisierte ich, dass ich so nicht bin”, gestand sie.

In den letzten Jahren hat die attraktive Brünette gelernt, ihren Körper zu akzeptieren. Abschließend verriet sie, in welcher Aufmachung sie sich am besten fühle: “In einem Nonnenoutfit fühle ich mich sehr sexy, bis oben hin zugeknöpft, unanständig und exzentrisch; besser als alles auf einem silbernen Tablett zu präsentieren”, lächelte Crystal Renn. © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Dior Mini-Duo für Sommernägel

Modepilot-Dior Summerlook-Bird of paradise-Sommer 2013-Beauty-Blog

Bird of Paradise nennt Dior seine Sommer 2013 Make-Up-Kollektion. Dabei sind viele schöne Sachen, aber vor allem die Lacke haben es mir angetan. Duo d’Eté, Sommer-Duo, heißen die beiden Mini-Lacke, die im Doppelpack verkauft werden.

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Das ist die Farbkombi Samba.

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Und das ist Farbkombi Bahia. Mein Favorit, weil man damit mehr Möglichkeiten hat, auch gute Kombination mit der neuen Trendfarbe Sonnenblumen-Gelb zu kreieren.

Beide kommen Mitte Mai raus, aber ich kündige die Lacke schon jetzt an, weil sie mal wieder limitiert sind und dann will man sie und sie sind schon wieder weg. Das Duo kostet 29 Euro.

Fotos: PR

Neulich in Mailand…

Zugegeben, vielleicht landet der Gute hier irgendwann in meiner Rubrik “Was hat mich denn da geritten?”, aber bis es soweit ist, erfreue ich mich noch jeden Tag am Anblick meines neuen Marni-Rocks mit grafisch gewebtem Glanz-Muster. Ergattert im Mailänder Marni-Outlet, wo es mich nach langer Zeit endlich einmal wieder hinverschlagen hat.

Kombiniert wird der knieumspielende Rock mit einem schlichten schwarzen Balenciaga-Top und hoffentlich bald auch den richtigen schwarzen Sling Pumps.

Fotos: Mainlandoffice/Modepilot

A.P.C. x Vanessa Seward

Modepilot-APC-Vanessa Seward-Koop-Mode-Blog

Seitdem Vanessa Seward das Modehaus Azzaro verlassen hat, eiern die nur noch rum. Und wir vermissen ihre Mode. Wie gut also, dass A.P.C. schon zum zweiten Mal sie als Gastdesigner einlud. Ihr neue Capsule-Kollektion ist ein echter Traum. Inspiriert von den im nächsten Winter sehr angesagten 40er Jahren, kann man diesen Trend schon jetzt haben.

Modepilot-APC-Vanessa Seward-Koop-Mode-Blog

Hier in Paris, kann ich kaum noch an den Läden von A.P.C. vorbeigehen ohne Stilaugen zu bekommen. Die sehr kleine und feine Kollektion ist ab sofort erhältlich, einfach zu bestellen online bei A.P.C. Leider habe ich noch keinen der deutschen Online-Händler gefunden, die es führen.

Modepilot-APC-Vanessa Seward-Koop-Mode-BlogMeine Favoriten sind das Kleid mit dem Rüschenkragen, leider das teuerste Modell aus der Kollektion mit 520 Euro aus einem Seiden-Baumwoll-Gemisch.

Modepilot-APC-Vanessa Seward-Koop-Mode-BlogUnd der Stiftrock in aktueller Länge aus Stretch-Jeans-Stoff: 195 Euro.

Modepilot-APC-Vanessa Seward-Koop-Mode-BlogFotos: Screenshots Website

Bügeln?! Ich?!

Ausgerechnet ich schreibe einen Post übers Bügeln. Was ist passiert? Tante MJ hat zum ersten Mal richtiges Equipment in der Hand. Schlimm, dass es so lange dauerte – das dämmerte mir schon beim Lesen der Image-Broschüre: “Vielen Dank, dass Sie sich für den Kauf eines Laurastar entschieden haben. Mit dieser Entscheidung gehören Sie zum Kreis von Personen, die ihrer Kleidung eine große Bedeutung beimessen.” Das lasse ich jetzt mal so stehen.

Das Profi-Gerät von Laurastar für Stylistinnen und diejenigen, “die ihrer Kleidung eine große Bedeutung beimessen”, heißt Lift+. Man beachte das Plus, es macht das “Lift”-Modell um circa 150 Euro teurer, verfügt über einen pft-pft-Impulsdampf, einen automatischen Kabelaufroller und einen LED-beleuchtenden Wassertank. Wer ebenfalls zu den Bügelmuffels zählt und überdurchschnittlich viel Geld für ein Bügeleisen ausgeben kann/möchte, der sollte auch in die Warmwasserbeleuchtung investieren. Das gibt der ganzen Veranstaltung etwas Erhabenes.

Das “Lift”-Modell (ab April 2013) ist das erste handliche Gerät des Bügelsystem-Anbieters Laurastar aus der Schweiz. Ihren Namen verdankt die Marke einer vergangenen Zusammenarbeit mit der Modemarke Laura Biagiotti.

Bislang hielt ich Bügeln nicht für meine Aufgabe: das Aufstellen des Bügelbretts, das Warten aufs erhitzte Bügeleisen, das Rumstehen des abkühlenden Bügeleisens, das dilettantisch aussehende Ergebnis. Nein, meine Geduld benötige ich wirklich für andere Dinge. Und 499 Euro hätte ich niemals in ein Bügeleisen investiert! (Wobei man 499 Euro in München auch ratzfatz bei der Reinigung lassen kann.) Ich bekam das gute Stück in meiner Funktion als Modepilotin in der Hoffnung, dass es mich begeistern könnte. Den großzügigen Gebern sagte ich vorab, dass die Chancen schlecht stünden…

So stand der Luxus-Trolley unter den Bügelstationen also in seinem Karton tagelang in meinem Flur herum und lächelte mich lediglich als Ablege-Möglichkeit für Altpapier an. Erst heute habe ich die Muße, mich um meine neue Alaïa-Bluse, das Ostergeschenk einer lieben Freundin, zu kümmern und das Bügeldings auszupacken. Die Bluse knittert nämlich stark, wenn sie kleingefaltet mit der Post kommt.

Während eines langen Telefonats packe ich die Haushaltshilfe aus, stecke die Filterkartusche in den Wasserbehälter, fülle diesen entsprechend mit Leitungswasser (allein auf destilliertes Wasser verzichten zu können, ist ein Plus wert!), schließe das Gerät ein (LED, yeah!) und nach dem Telefonat ist das Gerät wieder aus. Es schaltet sich nach 10 Minuten automatisch ab. Ich drücke also wieder auf den Knopf, halte den Kleiderbügel hoch, an dem das geraffte Kunstwerk aus weißer Baumwolle hängt, und bekomme Freude: pft, pft, pft und der Knitterlook verwandelt sich in einen gesteiften Hemdblusen-Traum. Jetzt suche ich nach weiteren, faltigen Objekten in meinem Kleiderschrank…

Fotos: Modepilot/Modejournalistin(4), Laurastar(1)