Neulich in Mailand…

Zugegeben, vielleicht landet der Gute hier irgendwann in meiner Rubrik “Was hat mich denn da geritten?”, aber bis es soweit ist, erfreue ich mich noch jeden Tag am Anblick meines neuen Marni-Rocks mit grafisch gewebtem Glanz-Muster. Ergattert im Mailänder Marni-Outlet, wo es mich nach langer Zeit endlich einmal wieder hinverschlagen hat.

Kombiniert wird der knieumspielende Rock mit einem schlichten schwarzen Balenciaga-Top und hoffentlich bald auch den richtigen schwarzen Sling Pumps.

Fotos: Mainlandoffice/Modepilot

Mailand in voller Blüte

Wenn ich auf die Schnelle einen Schaufenstertrend beim heutigen Besuch in Mailand ausmachen müsste, ich würde sagen: Gartenkunst. Es grünt und blüht in den Fenstern, wenn nicht in (täuschend) echt, dann wenigstens gedruckt…

…bei Tod’s…

…bei Larusmiani…

…bei Etro…

Da war das Milanese-Wetter mit Sonnenschein und 22 Grad eine angenehme Nebenerscheinung.

Fotos: Mainalndoffcie/Modepilot

Gestatten: Schmidtchen Schleicher!

Nein, bei diesem Motiv handelt es sich nicht um ein Michael Jackson-Double. Es ist der Fuß einer guten Freundin. Und das kam so: Wie geschrieben, werde ich ja einen Teil meines Sauer-Verdienten verstärkt in Italo-Waren investieren. Und da ich ja nun mal diese Gucci Loafer haben will, die aber immer überall in allen möglichen Größen ausverkauft sind (an dieser Stelle: liebes Gucci-Team, wir müssen mal ein ernstes Wort reden. Bei Eurer Kommunikation stimmt irgendetwas nicht, wenn eine Verkäuferin sagt, den Schuh gäbe es in schwarzem Leder nur Online, und eine andere behauptet, er sei nur für USA und Fernost produziert worden – alles wahnsinnig kompliziert, naja, anderes Thema), habe ich kurzerhand beschlossen: ich kaufe das Herrenmodell.
Keine Sorge, der im Bild ist es nicht, sondern das Ganze in braunem Velour und schmaler geschnitten. Passt gut, ist günstiger und sieht beinahe cooler aus als die Damenteile.
Wenn das kein guter Wille ist und echte nachbarschaftliche Hilfe, weiß ich auch nicht.

Foto: Mainlandoffice/Modepilot

Georgia May Jagger: Nervös auf dem Laufsteg

Bild von Georgia May Jagger

Georgia May Jagger (21) war zwar sehr aufgeregt vor ihrer ersten Laufsteg-Show, dennoch will sie auch weiterhin über die Catwalks dieser Welt flanieren.

Die jüngste Tochter von Jerry Hall (56) und Mick Jagger (69, ‘Satisfaction’) ist das neue Gesicht der Modemarke Hudson und posierte im Laufe ihrer Karriere für Labels wie Rimmel und H&M. Obwohl sie bereits über einige Erfahrung im Model-Business verfügt, war die hübsche Blondine sehr nervös vor ihrem Auftritt auf der Fashion Week in Mailand. Dort präsentierte sie Designs der neuen Just-Cavalli-Kollektion. “Obwohl ich schon seit einer Weile als Model arbeite, ist das meine erste Saison der Fashion Shows und ich denke, dass die Leute nicht mehr von mir erwarten, nervös zu sein. Aber für mich sind die Shows tatsächlich ziemlich furchteinflössend. Man muss auf vieles achten und wissen, wo man auf dem Laufsteg ist. Es gibt einen Moment, an dem man sich selbst von außen sieht”, berichtete sie im Interview auf ‘Vogue.co.uk’.

Georgia May Jagger lief nicht nur in der Cavalli-Modenschau mit, sondern beendete auch die Präsentation. Um ihre Nerven in den Griff zu bekommen, versuchte der Star sich ganz auf seine Füße zu konzentrieren und einen klaren Kopf zu bewahren: “Immer atmen. Ich werde wirklich aufgeregt und es fällt mir nicht leicht, zu relaxen, weil es vorher sehr stressig zugeht. Aber es ist auch echt spannend. Ich denke nur ‘Links, rechts, links, rechts, links, rechts’. Ich versuche nicht durchzudrehen – es ist hart, das Gesicht ernst zu halten. Aber ich will auf jeden Fall noch mehr Shows laufen. Die ganz großen Shows, wie die in Paris”, verriet sie.

Die Beauty ist auch das Gesicht des neuen Duftes von Cavalli und die Aufnahmen der Werbekampagne zeigen sie in einer heißen Szene mit einem dunkelhaarigen Schönling.

Neben ihrer Karriere als Model widmet sich Georgia May Jagger der Fotografie, doch diese ist bislang nur ein Hobby: “Ich werde in nächster Zukunft keine spannenden Ausstellung machen”, stellte sie klar. © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Italo-Aufsteiger: MSGM

Die erste MSGM-Kollektion brachte Massimo Giorgetti zum Sommer 2010, seit dieser Winter-Saison spätestens startet der Italiener richtig durch und gehört zur Riege einer neuen, frischen Mode für Männer und Frauen. Und genau sehen die Teile auch aus – bunt, bedruckt, Mustermixe, aber relativ einfache Schnitte. Das ist Geschmackssache, keine Frage, aber funktioniert auch mit Einzelteilen zu Jeans oder einer schwarzen Hose hervorragend. Gerade wurde die Womenswear für Herbst/Winter in Mailand präsentiert:

Der Name MSGM – das Label wurde bereits 2010 von der italienischen Vogue ausgezeichnet – ist ein Spiel mit den Initialen des Designers (und seiner Inspirationsquellen). In Deutschland gibt es MSGM unter anderem bei Hayashi in Frankfurt, Rag Republic in München und Emerson Renaldi in Nürnberg, ansonsten im eigenen online Shop. Die Preise liegen zwischen 200 Euro (z. B. für Hosen) und 600 Euro (etwa für Mäntel).


Fotos: via MSGM