I’m too sexy?

Oh, das hat ja mit Markus Lupfers legendärem Strick mit Pailletten-Motiven nicht mehr so viel zu tun – für Herbst/Winter zeigt der Designer im Lookbook diesmal unter anderem Lack-Minis zum trompe l’oeil T-Shirt – das ist zugegeben aber auch die erotische Spitze seiner Entwürfe. Trotzdem: Würdet Ihr es tragen – wenigstens eine Hälfte davon?

Foto: Markus Lupfer

Cool oder Fehlkauf?

Gestern war ich auf dem Samples-Sales bei Véronique Leroy. Ich bin ja absoluter Fan der Designerin. Gefällt mir inzwischen fast sogar noch ein bisschen besser als Carven. Also Freude über die Einladung, nichts wie hin und dort gab es dann seeeehr viiiieles Schönes, aber von Samples Sales Preise konnte man nicht wirklich sprechen. Kleider immer noch 380 Euro, ok statt einst 680, aber es waren ja auch nicht die aktuellen Kollektionen dort an den Stangen gehangen. Ich hätte locker 4 Röcke und 4 Kleider plus eine Strickjacke, einen Pulli und einen Pullunder kaufen können, doch angesichts der Preise ruderte ich dann zurück, da ich eh im Augenblick sparen muss. Am Ende hatte ich ein Teil im Arm. Das hier. Allerdings in einem ganz blassen Rosa. Beige steht mir nicht. Kollektion Herbst / Winter 2010. Je älter, desto billiger waren die Stücke. Sprich, das war ein für mich akzeptabler Preis. Alle anwesenden Shopperinnen waren auch ganz hin und weg: “DAS MÜSSEN SIE NEHMEN!!!! Steht Ihnen super.”

Modepilot-Veronique Leroy-samles Sales-Herbst Winter 2010-Mode-Blog

Zuhause verdrehte dann der Freund die Augen: “Oh, wie hässlich. Das gefällt mir ja gar nicht.” Klare Aussage, danke auch. Heute morgen habe ich es dann mal kurz noch mal über gestreift. Nö, gar nicht übel. Dennoch hadere ich. Diese Schultern! So 80ies? Hm. Was meint ihr denn?

Foto: Catwalkpictures

Qualle. Nicht Delphin.

Heute wollte ich alles richtig machen. Endlich. Einen ordentlichen Badeanzug kaufen nach all den Jahren der Kompromisse. Also zog ich aus, was Schwarzes von Eres ran zu schaffen. Denn richtiger, dachte ich, kann man es nicht machen. Und da eine Freundin, bekennender Eres-Fan, die Dinger immer in den Himmel lobt, weil sie einen “rasanten Körper” machen, konnte ja nichts schief gehen. Von wegen.

Vielleicht machen die nur einen rasanten Körper, wenn man schon einen rasanten Körper hat? Ich sah in der Kabine (boah, mit Socken an, käseweiß, schlimm schlimm schlimm) erbärmlich aus. Meiner unwürdig. Überhaupt UNWÜRDIG. So kann man der Welt nicht entgegentreten. Oder ich muss Ganzkörper-OPs in Erwägung ziehen. Vielleicht beim RTL2-Format “Endlich schön” anheuern, da machen die doch alles in einem Aufwasch, oder? Zähne und Haare gleich mit.
Kurzum: was tun? Wer macht denn noch Badeanzüge, die gut formen, wo wenig Form ist? Und jetzt kommt mir nicht mit Bikinis. Die kann ich nicht leiden. Und auch nicht mit Speedo – ich kann nicht gut schwimmen, das macht es in Speedo nur noch peinlicher.
Helft mir! Ich fahre ÜBERMORGEN an die See!!!!

Fotos: Eres

David Gandy: Hollywood macht Models Konkurrenz

Bild von David Gandy

David Gandy (33) ahnte schon länger, dass männliche Fotomodelle eines Tages Konkurrenz aus Hollywood bekommen würden.

Der Beau gilt als das bestbezahlte männliche Model der Welt und arbeitete schon für Toplabel wie Dolce & Gabbana, Hugo Boss und Massimo Dutti. Aber obwohl er so beliebt ist, findet selbst Gandy es immer schwerer, Aufträge für Kampagnen an Land zu ziehen. Denn immer öfter konkurriert er mit markanten Stars aus Hollywood.

“Heutzutage nutzen alle Labels Stars als Aushängeschild”, erklärte er im Gespräch mit der britischen Tageszeitung ‘The Telegraph’. “Bei manchen Jobs sind meine Mitbewerber eher Brad Pitt und Clive Owen als andere Models. Aber ich habe das kommen sehen.”

Der attraktive Engländer sprach auch einen weiteren Aspekt an, der die Modewelt von anderen Arbeitsumfeldern unterscheidet. Der Modelberuf ist einer der wenigen, wo Frauen deutlich mehr als Männer verdienen. Das wird sich auch so bald nicht ändern, glaubt er: “Männliche Models stehen auf der untersten Stufe der Hackordnung bei einem Fotoshooting … Wenn andere männliche Models damit leben können, ist das ihre Sache, aber ich wollte mehr daraus machen”, sagte er. “Natürlich werden Männer nie so viel verdienen wie Frauen.”

Obwohl er eine große Nummer im Modelbusiness ist, geht der muskulöse Star vorsichtig mit seinem Geld um. Er lässt seine alten Jeans regelmäßig flicken und findet nicht, dass gutes Aussehen teuer sein muss: “Ich liebe Ralph Lauren, aber ich zahle nie den vollen Preis, sondern warte immer auf den nächsten Ausverkauf”, gestand er.

Gandy ist eifrig dabei, seine Karriere auszubauen; neben dem Modeln betätigt er sich als Repräsentant für das Whisky-Label Johnnie Walker, investiert in Filmprojekte und betreibt seine eigene Produktionsfirma. Derzeit renoviert er außerdem sein neues Haus in London, wobei er gerne alte Haushaltsgegenstände aufbereitet und zweckentfremdet. Er sammelt auf seinen Reisen beispielsweise Lampen und Bilderrahmen. Er liebäugelt sogar mit der Geschäftsidee, Reproduktionen von Möbelklassikern in Großbritannien anzubieten: “Jemand schlug mir das vor, aber jetzt ist nicht ganz der richtige Zeitpunkt”, erklärte er.

Das gilt auch für andere Interessen: Gandy verbringt viel Zeit auf Reisen und mit seinen verschiedenen Projekten. Da er sich wegen der Hektik in seinem Leben kein Haustier anschaffen möchte, arbeitet er stattdessen ehrenamtlich als Botschafter des Londoner Tierheims in Battersea und verbringt in seiner Freizeit gern die eine oder andere Stunde mit den Hunden.

“Die letzte London Fashion Show war absolut verrückt: 60 Schauen und Präsentationen, eine Pressepräsentation für den Blue Steel Appeal, jeden Abend Partys und Dinner. Am nächsten Morgen bin ich als erstes nach Battersea gefahren und habe ein paar Stunden mit den Welpen gespielt”, verriet der tierliebe David Gandy. © Cover Media

Danke: fashion-magazin.de

Georgia May Jagger träumt von Victoria’s Secret

Bild von Georgia May Jagger

Georgia May Jagger (21) hat ein Faible für die Models von Victoria’s Secret und würde sich liebend gerne zu ihnen gesellen.

Der Modestar zweifelte früher sehr, ob er das Zeug für die kultige Dessous-Marke habe. Jetzt fühlt sich Jagger wohler in ihrer Haut und könnte sich vorstellen, in knapper Unterwäsche über den Laufsteg zu schweben.

“Ich glaube, wenn man mich vor drei Jahren gefragt hätte, hätte ich nein gesagt, aber – ja, ich würde [für VS modeln]“, antwortete sie der britischen Ausgabe von ‘Vogue’. “Als ich mit dem Modeln anfing, ging es um meine Hudson-Kampagne, und ich wollte nicht so viele Sachen machen, in denen ich nur Unterwäsche trug. Ich finde, Victoria’s Secret ist eher ein Frauending. Man sieht die Models und sie sehen alle wie Amazonen aus, mit Brüsten, und wenn man jünger ist, glaubt man nicht, dass man das sein könnte. Aber ich würde es gerne irgendwann machen.”

Georgia May Jagger ist eher durch Kampagnen bekannt, denn durch ihre Laufstegarbeit. Sie hofft, dass sich das in der Zukunft ändert und nannte Marc Jacobs und Saint Laurent als die Häuser, mit denen sie am liebsten zusammenarbeiten würde. Sie ist außerdem ein großer Fan von Alexander McQueen, weiß allerdings nicht, ob sie die berühmten Masken des Labels angebracht präsentieren könnte.

Modenschauen findet der Rockerspross – ihr Vater ist der Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger (69, ‘Paint It Black’) – auch deswegen angenehm, weil er da auf seine Kolleginnen trifft. “Ich arbeite häufig alleine, mache Shootings und so etwas, deswegen ist es nett zu spüren, dass der Druck nicht nur auf mir liegt – auch, wenn sich das blöd anhört. Natürlich lastet der Druck in dem Moment, in dem du da draußen bist, auf deinen Schultern, aber die restliche Zeit hängst du mit den anderen im Backstage-Bereich ab und es macht Spaß, nicht alleine zu sein”, erklärte Georgia May Jagger. © Cover Media

Thanks fashion-magazin.de

Mützen Spezial 4: Bling Bling Beanie

In Anbetracht des nicht enden wollenden Winters lege ich noch einen in Parisoffices Mützen-Spezial nach: die Mütze mit Glitzer-Dekor. Mein Favorit eindeutig das Modell von House of Holland – Achtung: aus der Frühjahr-Sommer-Kollektion! Der Herr Holland hat wohl den Wetterbericht letztes Jahr sehr genau erahnt. Das Teil gibt es unter anderem bei Urban Outfitters (für 185 Euro teuer, aber schick – und mittlerweile ganzjährig einsetzbar).

Foto: Urban Outfitters