Herrenschauen: Trend Bomberjacke

Die Mailänder Herenschauen sind im vollen Gange und dort bestätigt sich ein Trend, der schon in London eine wichtige Rolle spielte.

Bomberjacken sind ein großes Thema seit mehreren Saisons bei den Damen und ein wichtiges Modethema DIESEN Winter bei den Herren. Die Menswear-Designer haben diesen Trend aktuell weiter gesponnen und er geht in eine neue Runde für den KOMMENDEN Winter 2015-16. Fast ausnahmslos zeigten alle Modehäuser mindestens eine Bomberjacke in ihren Kollektionen.

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Sie verlassen dabei mehr und mehr die klassischen Attribute der Bomberjack aus Nylon oder im College-Stil, sondern verleihen ihr einen luxuriösen Anstrich. Man sieht sie Shearling oder feinstes Leder und auch in dicken Strick.

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Pullunder: spießig und high in fashion

Verbannt eure letzten Pullunder nicht aus dem Kleiderschrank, weil beim letzten Ausmisten vergessen und nicht mehr in Mode! Lasst euch gesagt sein: Keine geringeren Modemarken als Bottega Veneta, Prada und Jil Sander propagieren sie für Sommer 2015. Auffällig an diesem Stricktrend ist, dass er nur aus Mailand kommt. Wie sie sich in Italien wieder einig sind! Die drei Designer ziehen den Models eine Bluse im klassischen Herrenschnitt unter den ärmellosen Pullover: Tomas Maier kombiniert den Look zur weiten weiten Hose und zum Sneaker. Rodolfo Paglialunga stopft die Oberteile in lässig sitzende Röcke und Miuccia Prada beruhigt mit dem unifarbenen Rippenstrick ihren wilden Mustermix.

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Fotos: Catwalkpictures

Trends Sommer 2015: deep v-necks

Sehen wir den Tatsachen tief ins Dekolleté: die langen V-Ausschnitte werden wir im kommenden Sommer tragen wollen. Von Akris, über Balmain, Bottega Veneta bis Gucci, Jil Sander, Louis Vuitton, Kenzo, Michael Kors, Saint Laurent und Victoria Beckham waren die Laufstege voll davon. Die Designer legen das gesamte Brustbein frei, also eine Stelle, die sonst von BHs, Bikinis und Badeanzügen verdeckt wird. Heute schickte La Perla die Lookbooks 2015 herum und siehe da, die High Fashion 2015 wird erwartungsgemäß von der High Dessous Marke unterfüttert: mit BHs, deren tief sitzenden Satinbänder auch mal hervorblicken dürfen, mit Bodys, die keine Unterwäsche erahnen lassen und mit Badeanzügen, die uns eine makellose Bräune auf dem Dekolleté bescheren. Bis zum Bauchnabel. Also Kleidungsstücke, die Ben Stiller im Tresor aufbewahrt, aber dazu ganz am Schluss.

Hier erst einmal die Sommermode 2015 zur Erinnerung und am Ende die passende Wäsche und Beachwear von La Perla…

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Ökonomisch gedacht: Was gehört in den Kleiderschrank?

Wenn sich eine Jungredakteurin Slip-ons (Halbschuhe mit Gummizug und Gummisohle) für 600 Euro bestellt… Dann höre ich mich sagen: “700 Euro für dieses Plastikschuhwerk?! Die schickst Du sofort wieder zurück!” und ich ärgere mich, dass ich mich anhöre, wie meine Chefin damals. Oder, wie meine Mutter, wenn sie gewusst hätte, was ich für Schuhe ausgebe. Wie kann ich vermitteln, was mir meine Chefin einst versuchte mitzuteilen? Lieber in Dinge investieren, von denen man lange etwas hat und, die ihr Geld “wert” sind. In ihrem Fall waren das: pro Saison das schönste Kleid von Prada oder Azzedine Alaïa, ein Kelly-bag für immer. Dazu ein Jäckchen aus einer Coco Chanel Secondhand Boutique oder ein Pelzjäckchen von einem New Yorker Flohmarkt und Schmuck von Tom Binns.

Das ist für eine Frau mit Chefredakteurinnen-Gehalt, einer zierlich-weiblichen Figur und italienischer Grandezza “best practice”. Jeder muss herausfinden, welcher Stil zu einem am besten und, was das Gehalt hergibt. Letzteres ist besonders unfair von Jungredakteuren zu erwarten. Schließlich habe ich meine zeitlosen Roger Vivier Pumps bereits im Schuhschrank stehen, für die ich als Jungredakteurin fast mein ganzes Netto-Gehalt auf den Tisch legte. Doch aus eben dieser heutigen Sicht kann ich auch behaupten, dass diese Investition eine gute war. Der CPW (Cost per wear = Kosten pro Tragen) liegt bei mittlerweile unter 10 Euro, ein Pumps von Zara, den ich nur dreimal anziehe, hat einen CPW von über 20 Euro. Vielleicht rechnen sich für manche Slip-ons von Givenchy…

Roger Vivier Pumps Modepilot Buckle

Ich wusste damals auch nicht, was ich an fünf aufeinander folgenden Fashionweek-Tagen tragen soll. Dann, wenn das Licht in der Front-row besonders strafend auf billig glänzende Strumpfhosen fällt. Mir fehlten die Wolford-Strümpfe, die Prada-Kleider, die Henkeltaschen mit Gütesiegel, die formschönen Schuhe. Jetzt kann ich andere an meinen Erfahrungen zu Fehlkäufen und guten Investitionen teilhaben lassen. Und jeder kann für sich daraus ziehen, ob er die Erfahrungen teilt, ob sie nutzen oder tausendmal gehört und liebend gern nicht befolgt wurden.

Meine 10 Tipps zur Diskussion freigegeben…

schwarze Kleider mit Arm Net-a-porter Modepilot

1) Ein schwarzes, knielanges Kleid mit Ärmeln, das nicht knittert; in dem man souverän aussieht, weil die Schulter perfekt sitzt, es nicht auf der Hüfte staucht, es nirgends spannt und es kaum einer Saison zuzuordnen ist. Lange Ärmel, weil man es das ganze Jahr tragen kann, nicht zwingend eine Jacke braucht, wenn man draußen wartet. Und es taugt fürs Fliegen. Bei Nachfrage (Kompliment!) hilft es, eine gute Modemarke nennen zu können, wie Chanel oder Bottega Veneta oder noch besser: einen Schneider/Designer des Vertrauens. Wichtig ist, dass das Kleid in seinem Schnitt perfekt zu eurem Körper und Stil passt, also entweder taillen- oder hüftbetont (damenhafte oder knabenhafte Figur); tief ausgeschnitten oder hoch geschlossen. Ich fand meines – damals als Jungredakteurin – in einer Secondhand-Boutique, es stammt von Prada und ich ziehe es heute noch zu wichtigen Terminen an. Überhaupt sind Kleider mit langen Ärmeln – meist von Diane von Furstenberg – rückblickend meine beste Investition gewesen, weil sie der 24/7-Mode gerecht werden: man kann sie immer, 24 Stunden und an sieben Tagen der Woche, tragen.

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2) Bloß keine Handtasche, die Hautärztinnen und Bankerinnen als Statussymbol verwenden, wie z.B. eine “Luggage” von Céline oder eine “Paraty” von Chloé. Oder noch schlimmer: “Speedy” von Louis Vuitton. Es sei denn, ihr seid Hautärztin oder Bankerin. Dann habt ihr andere Sorgen. Besser: eine Tasche, die vor allem euer Format unterstreicht und nicht den Wiedererkennungswert der Marke. Wer schon als Kind am liebsten alles in Grün mochte, der findet vermutlich in einer grünen Handtasche seinen ständigen Begleiter. Sie wird ganz automatisch zu deiner Garderobe passen, denn sie passt zu dir, zu deinen gewählten Farben und Mustern. Am besten sind Handtaschen mit abnehmbarem Umhängegurt. Dann kann sie mit auf Reisen: Umhängen, Koffer hinter sich herziehen und WhatsApp bedienen leicht gemacht. Später Gurt abnehmen und je nach Modell als Clutch oder Henkeltasche verwenden. Hat den immensen Vorteil, dass man weniger umpacken muss und immer alles dabei hat.

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3) Jeanshosen bei Zara kaufen. Die Jeansmode ändert sich so schnell und die Qualitätsunterschiede nicht so gravierend. Da ergibt es kaum Sinn, in eine teure Marken-Jeanshose zu investieren. Es sei denn man ist ein Jeanstyp und die Jeans gehört zu deinem täglichen Look. Dann auf Current Elliott, Levi’s, Closed & Co. setzen. Von Esprit und Topshop habe ich jeweils eine sehr gute Jeggings (Jeans + Leggings), die ich zu Blusen und Blazer trage.

4) Finger weg von Kleidungsstücke, die schon im Laden knittrig oder verfusselt aussehen. Man wird mit ihnen nicht glücklich und, wenn man es glaubt: andere erkennen die schlechte Qualität. Da hilft es auch nicht, wenn ein Designername im Etikett steht.

5) Keine Kompromisse. Kleidungsstücke, in denen Du Dich nicht auf Anhieb “Wow” fühlst, egal was die anderen sagen, nicht kaufen. Indizien für einen Kauf, den Du bereuen wirst sind folgende Aussagen, die Du in der Garderobe machst: Das wird super aussehen, wenn ich braun gebrannt bin; das wird mir bald passen; mit hohen Schuhen geht es. Ich spreche von Farben, die einem nicht stehen und Schnitten, die nicht vorteilhaft sind – egal, wie angesagt sie gerade sein mögen.

6) Schuhe müssen bequem sein. Das kann man sich bei der Anprobe herrlich einreden, vor allem dann, wenn man sich gerade beim Prada-Sale befindet. Einfach eine Weile mit den Schuhen durch den Laden laufen. Wenn beim Ausziehen der Schuhe ein Erleichterungsgefühl eintritt: das vermeintliche Schnäppchen – wenn auch widerwillig – ins Regal zurückstellen. Es wird sonst bald auf Ebay landen und maximal ein Drittel der ausgegebenen Summe einbringen. Wenn man die Schuhe am liebsten gleich anbehalten möchte: kaufen.

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7) Schuhmodelle: Bunte Sandaletten machen doppelt Spaß: man bekommt sie von sehr guten Marken noch im Sale und sie passen erstaunlich oft zum Outfit. Sie sind vielleicht das einfachste Manöver, Mut und Stilsicherheit zu demonstrieren. Stiefeletten und Stiefel lieber in Schwarz wählen. Meine roten Stiefeletten haben einen CPW-Wert von 100 Euro. Hier sind die Kombinationsmöglichkeiten (kein nacktes Bein) begrenzt. Bei geschlossenen Modellen immer in Betracht ziehen, ob man sie auch zur schwarzen Strumpfhose anziehen würde. Man braucht kein ganzes Schuhzimmer! Ein flacher Overknee-Stiefl in Schwarz, schwarze Stiefeletten, schwarze Pumps, schwarze Sandaletten, ein paar bunte Sandaletten, goldene Sandaletten (für Hochzeiten und Gala-Abende), schwarze Sandalen und Sandalen in einer Lieblingsfarbe, Birkenstocks, Sneaker, Flip Flops, Haferlschuhe fürs Oktoberfest. Das reicht. Theoretisch.

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8) Wo bleibt das Austoben? Tobt Euch bei Unterwäsche aus, nicht bei den Strümpfen. Gepunktetes, Geblümtes, Spitze und Knallfarben: im nichtsichtbaren Bereich ist alles erlaubt und ein neonfarbener BH-Träger, der rausschaut, ist immer noch besser als ein weißer. Übrigens: Wer glaubt eine 75 B zu haben, sollte mal eine 70 C probieren. Die meisten Frauen tragen eine falsche BH-Größe und sollten sich über entsprechende Abdrücke am Abend nicht wundern.

Röcke Skirts Net-a-porter Modepilot

9) Röcke: Auf zu kurze Röcke verzichten. In den meisten Fällen lassen sie dich jünger und naiver aussehen. Ist so. Gleiches gilt für Röcke, die zu sehr ausgestellt sind. Lieber schmal geschnittene, knielange Röcke. Wenn Du Dich traust, sie wild zu kombinieren, dann können sie auch Rot, Violett oder Gelb sein, wobei ich hier zu bedenken gebe, dass es dann mit den Strumpfhosen in den kälteren Monaten schwierig wird: schwarze, blickdichte Strumpfhosen sehen zu den hellen Röcken nicht gut aus. Nummer Sicher: schwarzer Leder-Bleistiftrock und taillenhoher Rock aus Kunstfaser, weil nicht knitternd. Letzterer ist perfekt auf Reisen. Jedes noch zu kurze Oberteil lässt sich dazu kombinieren.

10) Jacken, Blazer, Mäntel: Welcher Typ bist Du? Auch hier muss die Garderobe nicht überfrachtet sein. Eine Freundin, die ihren Stil gefunden hat, ist zum Beispiel Alex, die immer eine dicke, lange Strickjacke überzieht – auch zu Abendveranstaltungen. Das passt zu ihr und das finde ich cool. Eine andere Freundin, Nora, zieht immer Blazer in Schwarz oder Weiß übers Cocktailkleid, Gala-Kleid und auch über Kapuzenpullover – das passt wiederum zu ihr und auch das finde ich cool. Ich gürtele mir dünne Mäntel um die Taille – das passt zu meinen schmalen Seidenkleidern und eng geschnittenen Hosen. Für lange Abendkleider habe ich noch keine Lösung gefunden. Nur ein einziger Blazer in meinem Kleiderschrank wird meiner CPW-Rechnung gerecht: mein Alleskönner ist aus schwarzem Samt, tailliert und von Alaïa.

Fotos: Net-a-porter.com, Mytheresa.com, Zara.com

Katy Perry in meinem Kleid?!

Schock. Sängerin Katy Perry, mit deren Stil ich mich so gar nicht identifizieren kann (Klamauk und viel zu viel Haut), trug mein Lieblingskleid 2013. Wie passt das zusammen?

Für Katy Perry ist Mode mehr Verkleidung/Gag/Ausdruck vom Ausdruck als Ausdruck von Stil. Schön, dass sie dies mit 4,300-Euro-Kleidern machen kann. Muss ich mich jetzt wieder über die Firmenpolitik von Bottega Veneta wundern?

Das Foto macht den Modeteil der aktuellen Ausgabe von BUNTE auf. In der Bildunterschrift steht geschrieben: “… Zum Besuch des New Yorker Musicals “Kinky Boots” erfand sie sich jedoch neu und erschien in einem mädchenhaften Blumenkleid von Bottega Veneta und Riemchenheels von Bionda Castana. Die innere Wahrheit dieses Auftritts? Eine Spur bider ist das “neue Cool”…”

Als Alternative zum Designerkleid wird ein “Musterkleid von Selection by s.Oliver” gezeigt (rechter Kasten). Also ich finde ja auch, dass man Mode nicht zuuuuu ernst nehmen sollte, aber manchmal verstehe ich halt keinen Spaß. Heute zum Beispiel.

Foto: abfotografiert von Seite 71, BUNTE Nr. 21, 16.05.2013

Themenwoche weiße Bluse, Vol. 1

BIG, BIG, BIG TREND! Die weiße Bluse ist diese Saison DER Trend schlecht hin. Ach, ich weiß gar nicht, wo man bei diesem Thema anfangen soll. Deswegen gibt es diese Woche gleich mehrere Posts zum Thema, dann an diesem Kleidungsstück kommt in diesem Sommer wirklich gar nie man vorbei. Deshalb steige ich ein mit Laufstegbildern. Und hier zeige ich heute auch nur mal eine erste Auswahl, weil es so viele Blusen gibt und eine schöner als die andere ist, dass ich keine unter den Tisch fallen lassen möchte.

Die Laufsteg-Blusen will ich nun auch gar nicht verkleinern, um den Trend klar zu machen, denn darüber muss nicht diskutiert werden. Das ist Trend. Und wie! Nein, ich belasse die Bilder extra groß, damit ich Euch die Vielfalt der weißen Bluse dieser Saison vor Augen führen kann und Ihr erkennen könnt, wie die Designer diesen Modeklassiker für ihre Schauen gestylt haben.  Los geht’s!

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